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Ihr studiert? Was genau?

Oh..ich seh den Thread gerade erst wieder...ich studiere ab übermorgen auch wieder. Wurde zu einem online Masterstudiengang zugelassen, der nebenberuflich läuft. Heisst im Abschluss Master of Arts M.A.. War total happy, als ich vor 2 Wochen die Zulassung bekam. Der Master kostet nämlich nichts.


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Um mir die lange Suche zu sparen... wo findet man so etwas?
 
So einen Master? Ganz einfach...geh mal auf die Seite der FH Koblenz, FB Sozialwesen...die nächste Aufnahme in diesen Master, ist aber erst wieder

zum WS 2008/09 möglich. Links: www.fh-koblenz.de oder www.social-maps.de (Seite vom Studiengang; der wird im Verbund mit mehreren FHs angeboten).




...jedoch wird es für mich sowieso extrem schwer den nötigen Schnitt zu erreichen.


Die Notendurchschnitte als Zulassungskriterium sind ja unterschiedlich.

Viele haben 2,0 aber bei uns waren es "nur" 2,5.



@ Jonny



Das ist nur so teuer, weil es ein Zweitstudium ist. Die Bachelorstudiengänge

müßten auch in Bayern "billiger" sein.
 
Ich studiere Politikwissenschaft und Öffentliches Recht auf Magister an der Uni Trier. Kann niemandem empfehlen das hier noch anzufangen. Immer mehr Studenten, immer weniger Kohle. Im Sommersemester war z.B. kein Platz mehr für mich in einem IB Seminar, da ich weder ersti, noch Wiederholer war. 2008 kommt der Bachelor. Bin mal gespannt was das wird, wahrscheinlich wird es dann so umgemodelt dass ich noch 5 Jahre brauch bis ich zum Abschluss komme, weil die Bachelors bei der Seminarplatzvergabe bezorzugt werden, das wäre dann das Worst Case.
 
@ Uni



Also ich hab das schon mehrmals erlebt, dass alte Studiengänge ausliefen und neue an einem Fachbereich kamen...ich würde mich auf den Worst Case gefasst machen...ihr werdet vermutlich nur noch abgewickelt.
 
@ Uni


Also ich hab das schon mehrmals erlebt, dass alte Studiengänge ausliefen und neue an einem Fachbereich kamen...ich würde mich auf den Worst Case gefasst machen...ihr werdet vermutlich nur noch abgewickelt.


Gibt uns wenigstens doppelte Motivation um schnell fertig zu werden. Die Trierer Politik ist leider eh nicht mehr das, was sie mal war.



Aber insgesamt finde ich die Studiengang-Umstellung total schwachsinnig. Bei technischen Berufen mag es vllt sinnvoll sein, aber kein Schwein braucht einen Bachelor in Politikwissenschaften oder Philosophie. Der hat noch nicht viel drauf, man lernt hier erst im Hauptstudium/Masterstudium wirklich was. So ist man eh gezwungen den Master zu machen, um auf dem Arbeitsmarkt nur den Hauch einer Chance zu haben.
 
jetzt im 5. semester. Geschichte und Geographie. Vorher Geschichte und Politik. Politik war aber scheisse.
 
So einen Master? Ganz einfach...geh mal auf die Seite der FH Koblenz, FB Sozialwesen...die nächste Aufnahme in diesen Master, ist aber erst wieder
zum WS 2008/09 möglich. Links: www.fh-koblenz.de oder www.social-maps.de (Seite vom Studiengang; der wird im Verbund mit mehreren FHs angeboten).







Die Notendurchschnitte als Zulassungskriterium sind ja unterschiedlich.

Viele haben 2,0 aber bei uns waren es "nur" 2,5.



@ Jonny



Das ist nur so teuer, weil es ein Zweitstudium ist. Die Bachelorstudiengänge

müßten auch in Bayern "billiger" sein.




Danke Herr Riese. Leider ist da für mich leider nix dabei... Wo wir grad beim Thema sind, ich hab bis letztes Jahr an der schönen Universidad de Playa Ancha in Valparaíso Übersetzen Deutsch-Spanisch mit einem Minor in Aussenhandelswirtschaft studiert. Kann jedem nur dazu raten sein Glück im Ausland zu versuchen, allerdings sollte man/frau vorher genau die Situation vor Ort zu klären, z.B. Studiengebühren, Scheinanerkennung, usw.
 
Aber insgesamt finde ich die Studiengang-Umstellung total schwachsinnig. Bei technischen Berufen mag es vllt sinnvoll sein, aber kein Schwein braucht einen Bachelor in Politikwissenschaften oder Philosophie. Der hat noch nicht viel drauf, man lernt hier erst im Hauptstudium/Masterstudium wirklich was. So ist man eh gezwungen den Master zu machen, um auf dem Arbeitsmarkt nur den Hauch einer Chance zu haben.


Man muss diese Änderung, die jetzt eh nicht mehr aufgehalten werden kann, als Chance begreifen. Es gibt zwar auch Punkte die ich schwachsinnig finde, wie z.B. dass das deutsche "Markenzeichen" Diplom Ingenieur völlig wegfällt, übrigens im Gegensatz zu Österreich die haben die Bezeichnung glaub ich gerettet, aber insgesamt, muss man sich mit den Änderungen anfreunden.



Was du da andeutest, dass man nachher sowieso den Master machen mus, kannst du direkt wieder vergessen. Es wird nur für rund 20-25% der Bachelor Absolventen überhaupt Masterstudienplätze geben. Zudem haben sich alle Regierungen die am Bolognaprozess teilnehmen verpflichtet, dass der Bachelor Abschluss im jeweiligen Land Berufsqualifizierend ist sprich die Regierungen haben sich verpflichtet dafür zu sorgen, dass man vom Prinzip her mit so einem Bachelor in die Berufswelt einsteigen kann.
 
Danke Herr Riese. Leider ist da für mich leider nix dabei... Wo wir grad beim Thema sind, ich hab bis letztes Jahr an der schönen Universidad de Playa Ancha in Valparaíso Übersetzen Deutsch-Spanisch mit einem Minor in Aussenhandelswirtschaft studiert. Kann jedem nur dazu raten sein Glück im Ausland zu versuchen, allerdings sollte man/frau vorher genau die Situation vor Ort zu klären, z.B. Studiengebühren, Scheinanerkennung, usw.


Dann weiß ich ja an wen ich mich bei Problemen wenden soll. Ich werde nämlich ab März wohl für 2 Semester nach Paraguay gehen. Ohne Studiengebühren
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Wir sind der 1 Bachelorjahrgang und es werden vermutlich nur sehr wenige Master machen können. Der Schnitt bei den meisten Klausuren liegt um die 3,0. Man benötigt nach bisherigen Meldungen jedoch 2,5 um den Master studieren zu können.



Es ist falsch, wenn man sagt, dass Bachelor mit Diplomleuten in einzelnen Fächern richtig konkurrieren. Der Bachelor gliedert sich bei uns in 2 Bereiche, einmal die Assesmentphase und die Bachelorphase an sich. Die erste Phase geht 2 Semester und die 2 geht 4 Semester lang. In der Assesmentphase gab es nur große Vorlesungen und es war gleichgültig, ob Diplomleute die selbe Klausur schreiben mussten oder nicht. Ob am Ende 500 oder 700 leute im Raum gesessen haben spielt keine Rolle.
 
@ Jonny



Das ist nur so teuer, weil es ein Zweitstudium ist. Die Bachelorstudiengänge

müßten auch in Bayern "billiger" sein.


Aber warum Zweitstudium? Nur weil das Diplom quasi in zwei Teile gerissen wurde??



Hieran sieht man mal ganz klar, dass einfach Leistung nicht zählt, sondern andere Voraussetzungen...wie zum Beispiel die reichen Eltern.
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Und als Politikwissenschaftler ein Firmenstipendium zu bekommen...das ist wie Lotto spielen.
 
Was du da andeutest, dass man nachher sowieso den Master machen mus, kannst du direkt wieder vergessen. Es wird nur für rund 20-25% der Bachelor Absolventen überhaupt Masterstudienplätze geben. Zudem haben sich alle Regierungen die am Bolognaprozess teilnehmen verpflichtet, dass der Bachelor Abschluss im jeweiligen Land Berufsqualifizierend ist sprich die Regierungen haben sich verpflichtet dafür zu sorgen, dass man vom Prinzip her mit so einem Bachelor in die Berufswelt einsteigen kann.
Aber was kann die Regierung denn dafür tun? Wir leben ja nunmal nicht mehr in der Planwirtschaft, die Regierung kann keinem Privatunternehmen vorschreiben wen sie mit welcher Qualifikation nehmen sollen.

Für Bachelor in Geisteswissenschaften hat doch niemand wirklich Verwendung. Wer stellt schon einen Bachelor Historiker, Philisophen, Philologen, Politologen etc. ein?
 
@ Uni



Zum einen kann die Regierung in ihrem eigenen Bereich dafür sorgen, und das wird sie auch müssen, dass sie solche Bachelor Absolventen einstellt. Letztendlich wird auch die Wirtschat daran nicht vorbei kommen. Es ist doch absehbar, dass es mit zunehmender Zeit gar keine anderen oder zumindest immer weniger Magister Absolventen auf dem Markt geben wird. Dann wird man gezwungen sein, Bachelor Absolventen einzustellen. Es ist auch unrealistisch, dass nur Master Absolventen eingestellt werden, weil die ja teuerer sind als Bachelor Absolventen.



@ Jonny



Das stimmt ja nur zum Teil. Das universitäre Diplom war in der Tat bisher auch Zugang zur Promotion. Nicht jedoch das FH Diplom. Damit konnte man in der Regel nicht promovieren. Aber gerade der Punkt wird ja auch geändert. Weil andere Länder die deutsche Unterteilung nach FH und Uni nicht kennen, ist in Zukunft der Bachelor der FH soviel Wert wie der Bachelor der Uni. Insofern wird das Diplom (FH) also nicht geteilt, da FH Absolventen immer noch einen Uni Abschluss nachlegen mussten für eine Promotion (oder besser sie mussten zu 99,9% noch nachlegen). Abgesehen davon Jonny, ist der Master "mehr" als ein Uni Diplom, da die Studienzeit ja auch mit mindestens 5 Jahren auf jeden Fall länger ist als die Regelstudienzeit eines Diplomstudiums.
 
Dann weiß ich ja an wen ich mich bei Problemen wenden soll. Ich werde nämlich ab März wohl für 2 Semester nach Paraguay gehen. Ohne Studiengebühren
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Wir sind der 1 Bachelorjahrgang und es werden vermutlich nur sehr wenige Master machen können. Der Schnitt bei den meisten Klausuren liegt um die 3,0. Man benötigt nach bisherigen Meldungen jedoch 2,5 um den Master studieren zu können.



Es ist falsch, wenn man sagt, dass Bachelor mit Diplomleuten in einzelnen Fächern richtig konkurrieren. Der Bachelor gliedert sich bei uns in 2 Bereiche, einmal die Assesmentphase und die Bachelorphase an sich. Die erste Phase geht 2 Semester und die 2 geht 4 Semester lang. In der Assesmentphase gab es nur große Vorlesungen und es war gleichgültig, ob Diplomleute die selbe Klausur schreiben mussten oder nicht. Ob am Ende 500 oder 700 leute im Raum gesessen haben spielt keine Rolle.


Kannst Dich auch an mich wenden wenn Du Hilfe in Paraguay brauchst. Nicht mit Studium, aber mit anderen Sachen. Meine Frau ist Paraguayerin und ich verbringe sehr viel Zeit dort.



Um noch meinen Käse zu diesem Thread beizutragen: 1992-1996 VWL Uni Heidelberg. Davor drei Semester lang alles mögliche ausprobiert: Politikwissenschaft, Islamwissenschaften, Geschichte, Ethnologie... (FU BErlin, Uni Hamburg, Uni HD). Habe immer viel Spass gehabt, und habe jetzt auch viel Spass im Beruf.
 
@ Uni


Zum einen kann die Regierung in ihrem eigenen Bereich dafür sorgen, und das wird sie auch müssen, dass sie solche Bachelor Absolventen einstellt. Letztendlich wird auch die Wirtschat daran nicht vorbei kommen. Es ist doch absehbar, dass es mit zunehmender Zeit gar keine anderen oder zumindest immer weniger Magister Absolventen auf dem Markt geben wird. Dann wird man gezwungen sein, Bachelor Absolventen einzustellen. Es ist auch unrealistisch, dass nur Master Absolventen eingestellt werden, weil die ja teuerer sind als Bachelor Absolventen.
Du gehst von technischen Berufen oder zumindest Studien mit einem halbwegs klar definierten Berufsfeld aus. Dieses gibt es aber für Politologen, Historiker, Philosophen etc gar nicht. Es gibt eh schon ein Hauen und Stechen um die wenigen Stellen, die für Geisteswissenschaftler interessant sind und die Arbeitslosigkeit ist hoch. Die Bachelors können mit dem im Studium erworbenen Fachwissen nicht punkten und durch die neuen Studienordnungen (Leistungspunkte, Zwangsexmatrikulation etc.) werden sie es sehr viel schwerer haben sich während des Studiums Zusatzqualifikationen anzueignen als die derzeitigen Magistranden (ich beispielsweise lerne nebenher noch chinesisch an der Uni).



Das einzige was die Regierung für den Arbeitsmarkt für Politologen tut ist es in der eigenen Verwaltung Stellen zu streichen und die entsprechenden Aufgaben zu outsourcen. Da gibt es derzeit die besten Berufsaussichten als Politologe einen Dumpinglohn-Job zu bekommen.



Wie gesagt, es gibt keine "Stellen für Politologen". Sowas sind Quereinsteiger-Studien und die Bachelors haben erstmal nichts, womit sie im Abreitsmarktkampf punkten können. Natürlich wird sich der Arbeitsmarkt _irgendwann_ anpassen müssen. Aber solange es soo viele arbeitslose Magistranden gibt und Master nachrücken, werden es die Bachelors in den entsprechenden Nischen sehr, sehr schwer haben.
 
... durch die neuen Studienordnungen (Leistungspunkte, Zwangsexmatrikulation etc.) werden sie es sehr viel schwerer haben sich während des Studiums Zusatzqualifikationen anzueignen als die derzeitigen Magistranden (ich beispielsweise lerne nebenher noch chinesisch an der Uni).


Das ist in meinen Augen der interessanteste Punkt. Es ist so gut wie unmöglich sich weitere Schwerpunkte auszusuchen, wobei sicherlich ein kleines Hauptmodul ein anderer Bereich sein kann. Allerdings gibt dieser bei uns nur knapp 12 ECTs und insgesamt gibt es 180. Wie man sieht spielt es so gut wie keine Rolle. Das Problem, welches ich beim Bachelor sehe ist, dass man unter extremen Erfolgsdruck steht. Man schreibt knapp 8-9 Klausuren pro Semester und die Note fließt in die Endnote mit ein. Wenn man eine Klausur nicht bestanden hat, dann hat man 1(!) Versuch um die Klausur doch noch zu bestehen, ansonsten ist das Studium beendet. An Auslastung mangelt es uns Bachelorstudenten wirklich nicht
 
@ Uni



Das größte Plus von Bachelor Absolventen auch in Politologie wird sein, dass sie am Arbeitsmarkt, und ich bin mir sicher das es auch für Politologen einige Stellen gibt, dass sie billiger sind als Magister Leute. Ich stelle doch lieber einen Bachelor Absolventen ein, der mich nur 60% oder 70% von einem Magister kostet, auch wenn er vielleicht ein bißchen weniger Leistung bringt. Das wird sich sicher in vielen Fällen rechnen. Ich hab als Sozialpädagoge mit FH Diplom da auch etwas Angst vor. Wir werden eh mies bezahlt, wenn wir dann noch mit Bachelor Absolventen konkurieren, wird es sicher nochmal was runter gehen...aber das wird sich wohl nicht verhindern lassen.
 
Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Informatik in KL


Kannste mal von deinen Erfahrungen erzählen? Macht es halbwegs Spaß,ist es anstrengend?

Hab nämlich auch vor in KL Wirtschaftsingenieurwesen,allerdings mit Fachrichtung Maschinenbau zu studieren
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Abschuss?
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Ich werde wohl ab Sommer studieren. Werde mich in Frankfurt, Darmstadt, Mainz und Düsseldorf bewerben. Fach: PoWi, bzw. in DA "Joint Bachelor -PoWi + WiWi".



Ich muss nur irgendwo angenommen werden...
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im sechsten semester allgemeine und vergleichende literaturwissenschaft,

im vierten semester geschichte (vorher zwei semester philosophie, fand ich furchtbar).



natürlich an der elite-uni - fu berlin, opfer!
 
im sechsten semester allgemeine und vergleichende literaturwissenschaft,
im vierten semester geschichte (vorher zwei semester philosophie, fand ich furchtbar).



natürlich an der elite-uni - fu berlin, opfer!




Was kann man denn mit den Fächern klassisch anstellen (das man fast überall quereinsteigen kann, ist heutzutage ja normal)? Verlagswesen?
 
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