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Im Herbst wackeln die Trainerstühle

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Trainerwechsel als letzte Option



Von Heinz Büse



Wenn der Herbst kommt, wackeln die Trainerstühle. Einhergehend mit dem Wetterumschwung wird es für einige Bundesliga-Lehrer traditionell ungemütlicher. Die Treueschwüre ihrer Vorgesetzten vor dem 10. Spieltag sind für Michael Henke (1. FC Kaiserslautern), Wolfgang Wolf (1. FC Nürnberg) und Uwe Rapolder (1. FC Köln) von zweifelhaftem Wert. Sie könnten sich bei anhaltender Talfahrt schon bald als Lippenbekenntnisse erweisen.

Burgfrieden in Köln

Vor allem in Köln ging es zuletzt hoch her. Der Streit mit dem rheinischen Fußball-Prinzen Lukas Podolski, der beim 1:4 gegen Hannover wider Willen zunächst auf der Ersatzbank schmorte, brachte Trainer Rapolder in Erklärungsnöte. Mit dem am Donnerstag geschlossenen "Frieden von Junkersdorf" ("Express") soll wieder Ruhe einkehren. "Wir wollen beide voran kommen und dem Verein helfen", sagte Podolski nach der Aussprache. Ganz vergessen ist die Affäre damit jedoch nicht: Sie könnte dem bis dato guten Ruf des Trainers nachhaltig geschadet haben. Verliert der FC in Frankfurt sein fünftes Spiel in Serie, dürfte der Gegenwind für Rapolder stärker werden.

Auch in Kaiserslautern sorgte ein Zwist zwischen dem Trainer und einem Profi für Aufsehen. In scharfer Form hatte Ciriaco Sforza die Arbeit von Michael Henke in einem Gespräch mit FCK-Chef René C. Jäggi kritisiert und die Ablösung des Trainers gefordert. Der Putschversuch schlug fehl: Mit der Suspendierung des aufmüpfigen Schweizers stärkte Jäggi dem Coach den Rücken. Wie in Köln bleibt jedoch auch in der Pfalz ein gewisser Schaden zurück: Nur ein Erfolg in der Partie bei Borussia Mönchengladbach könnte den immensen Druck für Henke mindern. Der Fußball-Lehrer verlor über die rufschädigenden Angriffe seines ehemaligen Führungsspielers nicht viele Worte: "Das ist abgehakt. Wir müssen uns jetzt auf das Spiel konzentrieren."

Wolf muss um Job zittern

Nicht minder dünn ist die Luft für Wolfgang Wolf in Nürnberg. Die 2:6-Schlappe des Tabellenletzten beim neuen Spitzenreiter Bremen trug nicht gerade zur Entspannung bei. Und doch konterkarierte Vereinsboss Michael A. Roth vor der Partie gegen Bielefeld in einem Interview mit dem "Kicker" seinen Ruf als "Trainerkiller": "Wolfgang Wolf steht nicht zur Disposition. Den Gefallen tue ich anderen Vereinen nicht." Ob dieser Vertrauensbeweis nach den anstehenden Bundesliga-Spielen gegen Bielefeld und Mainz sowie dem Pokal-Duell mit Dresden noch Bestand haben wird, hängt stark vom Auftreten der Mannschaft ab.



Neben Rapolder, Henke und Wolf stehen am Wochenende noch zwei andere Trainer im Rampenlicht. Nach dem peinlichen 1:3 von Leverkusen in Mainz beorderte Michael Skibbe seine Profis in die Sportschule Hennef. In langen Einzel- und Gruppengesprächen schwor der neue Coach das Team auf seine Heimpremiere gegen Stuttgart ein. Aus einer Ansammlung von Einzelkönnern will Skibbe eine harmonische Einheit formen: "Da gibt es Handlungsbedarf, da muss erst Mal Grund rein."

Premiere für Oenning

Zu unverhofften Ehren kommt Michael Oenning. Beim Spiel gegen Schalke 04 springt der Co-Trainer des VfL Wolfsburg für Holger Fach ein. Der Chefcoach hatte bei der lebhaften Rudelbildung vor einer Woche in Hamburg kräftig mitgemischt und war mit einer Innenraumsperre für die Partie gegen den Revierclub bedacht worden.



Besonderes Augenmerk gilt dem Nordderby zwischen Hannover und Bremen. Die Übernahme der Tabellenführung am vorigen Wochenende bringt die Werder-Profis nach Einschätzung des Geschäftsführers Klaus Allofs nicht aus der Ruhe: "Wir haben uns in den letzten Wochen nicht als Jäger gesehen und fühlen uns jetzt auch nicht als Gejagte. Diese Situation wäre vor drei Jahren etwas Besonderes gewesen, aber inzwischen können die Spieler damit sehr gut umgehen." (dpa)



(N24.de, Netzeitung)
 
bla bla bla... ich sag es nach wie vor: Ich erhoffe mir endlich mal einen Trainer (HENKE), der länger bleibt als seine 3-4 Vorgänger ZUSAMMEN, damit endlich mal Ruhe reinkommt!!



Aber ich glaube schon, dass das auch Jäggi weiss - denn am Trainer hängt es derzeit absolut nicht! Einen besseren hätten wir vor der Saison net kriegen können. Diese "Trainerdiskussion" wird schon wieder geführt, da hat sie gar nicht begonnen - echt dreckiges Geschäft.
 
die wetzen doch schon wieder die messer und freuen sich drauf, dass sie mal ihre seiten ordentlich füllen können
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Logisch, was denkst du was los ist wenn's morgen wieder nicht mit

nem Sieg klappt! Scheiß Presse!!
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Das ist doch jedes Jahr das selbe theater mit der presse,die vordern ja förmlich die entlassung von manchem trainer.

Finde sowas echt zum kotzen.
 
schaut doch mal was die jetzt auch schon wieder mit trapatoni machen. ich mein an dem hängts glaub ich ned der hat ja schon viele titel gewonnen der bracuht einfach nur zeit
 
und den stuttgartern ihre mannschaft ist sch****lecht! da kann der trap nichts machen, auserdem müssen die auf hleb und kuranyi unfd lahm verzichten:

TOTALER UMBAU!
 
Naja - Hauptsache die ham was zu schreiben, und

wenn se dafür im Dreck wühlen müssen!
 
Ich sag euch mal was: Ich wäre dafür, stoisch an Henke festzuhalten, auch wenn wir absteigen sollten. Dann könnte man so ne Art Finke-Effekt erzielen. Man könnte hier in Ruhe arbeiten und was aufbauen. Die großen Wirtschaftssorgen haben wir hinter uns und haben in 8 Wochen ein klasse Stadion dastehen, an dem man die nächsten 30 Jahre nichts mehr machen muss. Darüber hinaus ist die Trainingsarbeit mit Fitneß-Trainer und Verletzungsprävention so professionell wie noch nie.

Selbst ein Abstieg wäre also nicht mehr DER Beinbruch, wie vor 2 oder 3 Jahren - denn im Unterschied zu ambitionierten Auftseigern und Clubs, die auf Pump hochwollen, verfügen wir über eine langfristig angelegte Infra-Struktur. Nur der sportliche Erfolg muss kommen, und ihr wisst alle, wie schnells im Fußball sowohl abwärts, aber auch wieder aufwärts gehen kann.

Deswegen, lassen wir Henke hier mal 7,8 Jahre arbeiten. Er soll die Möglichkeit kriegen hier in Gelassenheit und Ruhe was aufzubauen. Dadurch beruhigt sich die Lage, wir wären nicht mehr als Skandalverein bekannt, und jeder Spieler wüßte, dass im Zweifel nicht der Trainer fliegt, sondern schlechte Spieler das Feld räumen müssen. Man kann nur hoffen, das Jäggi diesen Mut beweist. Und wenn Henke merkt, dass es nicht heißt "siegen oder fliegen", sondern dass er Rückendeckung hat, dann reagiert er taktisch auch nicht mehr so hektisch, wie er es in der letzten Zeit leider manchmal getan hat.

Insgesamt gesehen sind wir auf nem guten Weg und stehen um manches besser da, als einige hochverschuldete Vereine, die in den nächsten Jahren noch gegen die Wand fahren werden. Und wenn man die Ruhe bewahrt, dann wird sich das langfristig auch auszahlen. Man muß dabei vielleicht sogar auch mal einen Abstieg in Kauf nehmen und dass dann vielleicht weniger Zuschauer kommen, aber ich bleibe dabei:



In der Ruhe liegt die Kraft!
 
erst mal abwarten, am Schluss gewinnen die beide und wir verlieren, dann sind wir die ersten bei denen sich matthäus als kandidat handeln lassen kann!
 
Hab irgendwo gelesen der wuerde als waschechter Franke sowieso viel besser zu Nuernberg passen ... sprich die Bild hat Spekulatius gebacken.
 
De Wolf hat es ja inzwischen erwischt. Wenn ich drüber nachdenke wie der tolle Hr. Roth am Sonntag in der Halbzeitpause bei Premiere noch was von "Wolf steht ABSOLUT nicht zur Debatte" geschwafelt hat find ich es schon heftig. Aber der Präsident der "Cluberer" ist ja für sowas bekannt! Der holt ja wahrscheinlich auch de LODDAR!!
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:lol:
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Bin ja mal gespannt wie lange Henke noch Galgenfrist hat. Falls er fliegt, könnt ich mir Wolfgang Wolf gut bei uns vorstellen, was meint ihr?
 
Bin ja mal gespannt wie lange Henke noch Galgenfrist hat. Falls er fliegt, könnt ich mir Wolfgang Wolf gut bei uns vorstellen, was meint ihr?


Das Beste wäre wenn wir jetzt anfangen zu punkten und Henke gar nicht in Frage gestellt werden muss und uns noch ein paar Jahre erhalten bleibt.

Es ist jetzt sicher auch nicht der richtige Zeitpunkt um schon über neue Trainer nachzudenken.



Aber falls der FCK keines der nächsten 3 Spiele gewinnt, dann wüßte ich als Vorsitzender nicht was zutun ist. Weiter an Henke festhalten oder einen neuen Trainer holen, was ja nicht unbedingt heißt, dass es dann aufwärts geht.



Tippe darauf das Jäggi noch ewig an Henke festhält. Er kann Henke ja gar nicht feuern, denn dann hätte ja Sforza Recht gehabt mit seiner Kritik und das wird Jäggi nie zugeben. Von daher denke ich dass Henke bis zum Winter weitermachen darf, egal wie's läuft.



Wolf war doch im Sommer schon im Gespräch und wollte 2 Mio pro Jahr. Von daher kann man das wohl vergessen.

Ob er als Trainer geeignet ist weiß ich nicht, mich hat er bei seinen bisherigen Stationen nicht überzeugt.

Und nur weil er Pfälzer ist, das ist für mich kein Kriterium. Und ich hab das Gefühl, dass er nicht mehr am Verein hängt. Kohle ist ihm scheinbar wichtiger als hier arbeiten zu dürfen.
 
Deine Gedanken gehen in die richtige Richtung.



Sollte Henke in Berlin verlierern, wär der Wolle Wolf für Jäggi die richtige Beruhigungspille für die Fans.



Dann klappts auch mit der Wiedewahl des AR:
 
Schade, dass immer der Trainer dran glauben muss.

Ich halte Henke für einen fähigen Mann, der aber leider nicht gerade das Beste Spielermaterial hat
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Aber wie heissts so schön

Der Trainer ist das schwächste Glied und "das sind die Mechanismen des Geschäfts".

Also bitte 6 Euro ins Phrasenschwein
 
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