Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Islamist Breininger getötet

Massenweise Unschuldige Leute umzubringen ist ebenfalls unangebracht.
Hat er das getan? Falls ja, gibts dafür auch eine Quelle?




Menschen wie Breininger müssen im Gegenzug dann schon die Unanehmlichkeiten einer flapsigen Bemerkung in Kauf nehmen.
Er liest das nicht mehr. Ihn kannst du also nicht beleidigen, aber du kannst Menschen beleidigen, die ihn gekannt und verloren haben.
 
Hat er das getan? Falls ja, gibts dafür auch eine Quelle?


Da steht noch "oder solches zu beabsichtigen".




Er liest das nicht mehr. Ihn kannst du also nicht beleidigen, aber du kannst Menschen beleidigen, die ihn gekannt und verloren haben.


Hab ich doch gar nicht. Meine Bemerkung bezog sich auf ihn. Wenn du darin unbedingt etwas anderes lesen willst, ist das deine Sache.
 
Da steht noch "oder solches zu beabsichtigen".
1. Hast du das nachträglich reineditiert.
default_icon_rolleyes.gif


2. Wird deine Aussage dadurch auch nicht besser. Oder kannst du seine ihm von dir unterstellte Absicht beweisen?
 
naja, wer nach pakistan ins terrorcamp geht und dann im kampf gegen die armee stirbt... da kann man schon von ausgehn, dass er ned nur dort hingegangen is um sich den koran nochmal genauer erklären zu lassen
 
1. Hast du das nachträglich reineditiert.


Richtig. Weil ich beim Kontrollesen gemerkt habe, dass die Formulierung nicht differenziert genug ist.




2. Wird deine Aussage dadurch auch nicht besser. Oder kannst du seine ihm von dir unterstellte Absicht beweisen?


Ein solcher Beweis ist aufgrund der veröffentlichten Videos etc. denke ich ausreichend vorhanden.
 
Richtig. Weil ich beim Kontrollesen gemerkt habe, dass die Formulierung nicht differenziert genug ist.
Dann hättest du schreiben können, dass du das geändert hast. Stattdessen stellst du es so hin, als hätte ich nicht genau gelesen.
 
Dann hättest du schreiben können, dass du das geändert hast. Stattdessen stellst du es so hin, als hätte ich nicht genau gelesen.


Das stimmt nicht. Ich habe nur geschrieben "da steht noch...". Dass ich es editiert habe, steht mit Datum und Uhrzeit direkt unter dem Beitrag. Jeder kann sehen, dass meine Editierung 2min nach deinem Beitrag erfolgt ist. Allerdings hatte ich deinen Beitrag zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelesen, daher der Hinweis.
 
sry, aber so jemandem muss man ja wohl net noch respekt entgegenbringen, also bitte...

gut das er tot ist, bevor er in deutschland oder sonst wo andere in den tot gerissen hätte, wenn er´s nicht schon getan hat...



und ich glaube kaum, dass es für die famillie / freunde oder andere SO überraschend kam, den wer sich diesem weg erschließt, wird wohl nicht ewig leben...

sollen se trauern, für mich hat er weder respekt, noch sonst was verdient...



eine terrorgefahr weniger...
 
Ich tue mich schwer damit, mich über den Tod eines Menschen zu freuen. Wir reden in der Terrorismus-Diskussion oft darüber, dass diese Extremisten keinen Respekt vor dem menschlichen Leben haben und sie gerade deshalb so gefährlich sind. Das ist sicher auch richtig. Aber wir sollten uns hinterfragen, wie es denn mit unserem Respekt für das Leben aussieht, wenn die Nachricht eines Menschentods uns erfreut. Selbst, wenn der Verstorbene ein destruktives Element in der Gesellschaft war.
 
sry, aber so jemandem muss man ja wohl net noch respekt entgegenbringen, also bitte...
gut das er tot ist, bevor er in deutschland oder sonst wo andere in den tot gerissen hätte, wenn er´s nicht schon getan hat...



und ich glaube kaum, dass es für die famillie / freunde oder andere SO überraschend kam, den wer sich diesem weg erschließt, wird wohl nicht ewig leben...

sollen se trauern, für mich hat er weder respekt, noch sonst was verdient...



eine terrorgefahr weniger...


Danke Mika,...



Hier ist jeder Satz zu unterschreiben.

Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie man hier auch nur einen Krümel Mitleid für diese "Person" hat.



Gerade auch dann, wenn man soviele Jungs kennt, die gerade dort unten ihren Kopf hinhalten, gerade aus unserer Ecke hier.



Wenn hier viele wüssten, was da unten wirklich abgeht.

Es ist wohl besser, wenn ich meinen Gedanken hier keinen freien Lauf lasse.



Mir fehlen gerade die Worte...
 
Mir fehlen gerade die Worte...


Nimm diese hier:




Ich tue mich schwer damit, mich über den Tod eines Menschen zu freuen. Wir reden in der Terrorismus-Diskussion oft darüber, dass diese Extremisten keinen Respekt vor dem menschlichen Leben haben und sie gerade deshalb so gefährlich sind. Das ist sicher auch richtig. Aber wir sollten uns hinterfragen, wie es denn mit unserem Respekt für das Leben aussieht, wenn die Nachricht eines Menschentods uns erfreut. Selbst, wenn der Verstorbene ein destruktives Element in der Gesellschaft war.


Es geht nicht im geringsten um Rechtfertigung für einen mutmaßlichen Terroristen. Es geht darum, sich nicht selbst so weit entmenschlichen zu lassen, um sich über den Tod eines Menschen zu freuen. Das überlasse ich gerne Fanatikern jeglicher Couleur.
 
Und hier schreibt ein User von guten Diskussionen...finde hier wird total aneinander vorbei geredet.



So wie ich es lese, freut sich niemand, sondern es wird nur festgestellt, dass der Tod Breiningers nicht zu bedauern ist, eventuell positiv für Deutschland sein könnte.



Auf der anderen Seite schreibt niemand, dass er ein psychologisches Gutachten erstellen will oder dem Typ Respekt entgegen bringt.



Das Thema wird total emotional angegangen. Fragt doch lieber nach, was der andere meinte, wenn es für euch undeutlich ist. Bevor ihr ihm eine Extremäußerung vorwerft.
 
@ Jonny

Danke. Aber deine Worte werden wohl ungehört verhallen. Es ist bei diesen Themen jedesmal das Gleiche. Emotional und fernab jeglicher Sachlichkeit wird diskutiert. Dass man dabei den anderen in eine Ecke stellt, in die er nicht gehört, wird dabei so gut wie immer übersehen.



Was mich wirklich mittlerweile derbstens ankotzt ist dieses beinahe schon blindwütige Draufhauen mit der moralischen Keule auf Andersdenkende. Sind diese erst einmal moralisch an den Pranger gestellt, muß man sich nämlich nicht mehr die Mühe machen, sich mit ihren Argumenten sachlich auseinanderzusetzen.

Komischerweise handelt es sich bei denjenigen, die genau nach diesem System Diskussionen führen immer um solche, die Begriffe wie "Toleranz" und "Respekt" für sich gepachtet zu haben glauben. Dass sie aber offenbar nicht willens sind, diesen hohen Anspruch, den sie an alle anderen stellen, in einer solchen Diskussion auch ihren Gesprächspartnern gegenüber zu erfüllen, kann man auf den letzten Seiten lesen - und bei jedem anderem heiklen politischen Thema hier im Forum übrigens auch.



Es liegt schon nicht wenig Ironie darin, dass gerade diejenigen, die meinen, politisch-weltverbesserlich am großen Rad drehen zu wollen, ihre großen Grundsätze schon im kleinen Rahmen bereitwillig über den Haufen werfen, wenn sie auf Andersdenkende treffen, mit deren Meinung oder Einstellung sie nicht übereinstimmen. Da sollten sich manche mal Gedanken machen, ob der von ihnen selbst gebrandmarkte Extremismus nicht im eigenen Vorgarten anfängt.
 
ich war eigentlich der meinung mit dir ordentlich diskutiert zu haben. im endeffekt seh ichs ja gar ned mal iel anders wie du, nur der kommentar war mir ein dorn im auge und ich dachte man sollte das ansprechen.

aber wenn jimjones daher kommt un mir an den kopf wirft ich hät ned alle tassen im schrank un soll doch nach bagdad gehn un mich umbringen lassen, dann hab ich da allerdings schon was dagegen.



edit: ja hat er so ned geschrieben. so hab ichs aber erstanden. (um nochmal zu jonnys einwand mit dem undeutlichen ausdrücken und nachfragen zu kommen
default_wink.png
)
 
ich war eigentlich der meinung mit dir ordentlich diskutiert zu haben. im endeffekt seh ichs ja gar ned mal iel anders wie du, nur der kommentar war mir ein dorn im auge und ich dachte man sollte das ansprechen.
aber wenn jimjones daher kommt un mir an den kopf wirft ich hät ned alle tassen im schrank un soll doch nach bagdad gehn un mich umbringen lassen, dann hab ich da allerdings schon was dagegen.


Ich hab dich eigentlich gar nicht damit gemeint. Diejenigen, die sich davon angesprochen bzw. angegriffen fühlen, wissen dass sie gemeint sind.

Mein Kommentar war flapsig - das räum ich gern ein. Allerdings kann man aus der Art und Weise meiner (sehr ausführlichen) Begründung hinterher genau erkennen, wie es gemeint gewesen ist.

Und dass ich in der Regel hier keine unbegründeten und unkommentierten Einzeiler abliefere, ist mittlerweile auch bekannt.
 
Ich schließe mich grundsätzlich Jonny an.

Aber wenn man Onkel Helmut Freude vorwirft, die man aus seiner Formulierung objektiv gerade nicht herauslesen kann, dann hat man schon den Eindruck, dass hier einige ihr "Gut-Menschentum" auf dem Schild vor sich tragen und um dies wirkungsvoll zu tun wird anderen gleich das Schlechteste unterstellt, um dies zu können.



Ich hatte ja auch ein paar Fragen aufgeworfen, die komischerweise unbeantwortet blieben.



Ich frage also nochmal. Darf man Hitlers, Stalins oder ähnlicher Typen Tod nicht positiv sehen?



Und dann mal wieder die Respekt Diskussion. Für mich ist es selbstverständlich, dass man Respekt und Achtung vor dem menschlichen Leben hat- vor jedem.

Allerdings ist die Ausprägung für den einzelnen an seinem Verhalten zu messen. Einen Restwert verliert bei mir niemand, aber wessen erklärtes Ziel es ist Ungläubige (auch Frauen und Kinder) zu töten, der ist selbst dafür verantwortlich, dass mein Respekt auf ein Minimum sinkt.



NIEMAND hat hier aufgerufen, Terroristen als Freiwild abzuknallen! Es hieß nur, dass es "wieder einer weniger" ist.

Der moralische Aufschrei in allen Ehren find ich für das geäußerte unangebracht, da weder das Lebensrecht abgesprochen noch zu einem generellen Wunsch nach dem Tod geäußert wurde.



Und nochmal, wenns um die Eltern geht- die haben ihren Sohn viel früher verloren. Nach Aussage der Schwester hat er die ganze Familie ja als Ungläubige betrachtet und komplett gebrochen. Im Klartext wär er wohl auch bereit gewesen diese Ungläubigen zu töten....
 
Ich frage also nochmal. Darf man Hitlers, Stalins oder ähnlicher Typen Tod nicht positiv sehen?


Jetzt wird Breininger also mit dem "Bösen" schlechthin verglichen. Eine Nummer größer geht es wohl nicht.
default_icon_rolleyes.gif


Der vergiftete Samen der Islamisten trägt im Westen seine Früchte.




NIEMAND hat hier aufgerufen, Terroristen als Freiwild abzuknallen! Es hieß nur, dass es "wieder einer weniger" ist.
Der moralische Aufschrei in allen Ehren find ich für das geäußerte unangebracht, da weder das Lebensrecht abgesprochen noch zu einem generellen Wunsch nach dem Tod geäußert wurde.


"Wieder einer weniger" ist für mich eine menschenverachtende Aussage, die Nachgang ja auch damit belegt wird, dass man Breiniger die Menschenwürde abspricht. Schaut mal ins GG. Das gilt auch für alle. Ausnahmslos.




Und nochmal, wenns um die Eltern geht- die haben ihren Sohn viel früher verloren. Nach Aussage der Schwester hat er die ganze Familie ja als Ungläubige betrachtet und komplett gebrochen. Im Klartext wär er wohl auch bereit gewesen diese Ungläubigen zu töten....
Dass der Sohn mit der Familie gebrochen hat, dafür können die Eltern nichts. Leiden werden sie jetzt trotzdem und gerade jetzt. Die Hoffnung (und die gibt man als Eltern nie auf) ist jetzt endgültig gestorben.
 
Jetzt wird Breininger also mit dem "Bösen" schlechthin verglichen. Eine Nummer größer geht es wohl nicht.
default_icon_rolleyes.gif

Der vergiftete Samen der Islamisten trägt im Westen seine Früchte.


Es spielt keine Rolle, ob man "nur" einige oder Millionen Menschen aus ideologischen/religiösen Gründen zu töten beabsichtigt. In beiden Fällen ist es die Absicht, die zählt, nicht die Anzahl der Opfer. Gottseidank haben Islamisten wie Breininger nicht die Macht und die Möglichkeiten, die Hitler seiner Zeit hatte.

Wenn die Bundeswehr sofort aus Afghanistan abziehen würde, wie es so mancher fordert, dann bekämst du mal Anschauungsunterricht, was Islamisten tun, wenn sie Atomwaffen in die Hand bekommen.




"Wieder einer weniger" ist für mich eine menschenverachtende Aussage, die Nachgang ja auch damit belegt wird, dass man Breiniger die Menschenwürde abspricht. Schaut mal ins GG. Das gilt auch für alle. Ausnahmslos.


Niemand hat Breininger die Menschenwürde abgesprochen. Du bist offenbar trotz ausführlicher Erklärungen immernoch nicht willens, die Differenzierung zu sehen, die vorgenommen wurde. Ich wiederhole mich jetzt nicht extra für dich zum fünften mal. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Aber das ist genau das, was ich angesprochen hatte. Da wird Andersdenkenden mal kurz zwischendurch mit Absicht unterstellt, sie seien menschenverachtend, damit man sich mit deren Argumenten nicht auseinandersetzen muss. So zu diskutieren ist unsachlich.




Dass der Sohn mit der Familie gebrochen hat, dafür können die Eltern nichts. Leiden werden sie jetzt trotzdem und gerade jetzt. Die Hoffnung (und die gibt man als Eltern nie auf) ist jetzt endgültig gestorben.


Niemand hat hier negativ über seine Eltern gesprochen. Im Gegenteil wurde hier von mehreren Personen klar differenziert. Aber auch hier gilt: s.o.
 
In beiden Fällen ist es die Absicht, die zählt, nicht die Anzahl der Opfer.
Ich bezweifle, dass man Hitler, Stalin und Breiniger in einen Topf werfen kann und dabei bleibe ich.




Wenn die Bundeswehr sofort aus Afghanistan abziehen würde, wie es so mancher fordert, dann bekämst du mal Anschauungsunterricht, was Islamisten tun, wenn sie Atomwaffen in die Hand bekommen.
Wenn die BW aus Afghanistan abzieht, dann erhalten die Islamisten Atomwaffen? Interessant. Wie lange müssen wir denn dann dort bleiben? Bis alle Taliban/Islamisten tot sind?




Niemand hat Breininger die Menschenwürde abgesprochen.
Ich sehe das anders. Im Grunde machst du auch nichts anderes als die Islamisten: Genau wie ein Islamist, das Leben der Ungläubigen für wertlos hält, hälst du das Leben eines Islamisten für wertlos: "Einer weniger".




Da wird Andersdenkenden mal kurz zwischendurch mit Absicht unterstellt, sie seien menschenverachtend, damit man sich mit deren Argumenten nicht auseinandersetzen muss.
Welche Argumente? Dass der Islamismus böse ist und dass die Islamisten uns Ungläubige alle töten wollen? Wenn wir das umgekehrt genauso sehen, und dann auch letztendlich nach diesem Motto handeln werden, dann haben die radikalen Fanatiker uns genau da wo sie uns haben wollen.




Niemand hat hier negativ über seine Eltern gesprochen. Im Gegenteil wurde hier von mehreren Personen klar differenziert.
Natürlich hat keiner negativ über die Eltern gesprochen, das habe ich auch nie behauptet, aber man verletzt seine Eltern und Angehörigen mit Aussagen wie "Einer weniger". Da gibt's auch nix "klar zu differenzieren", das ist einfach so.
 
Es geht nicht im geringsten um Rechtfertigung für einen mutmaßlichen Terroristen. Es geht darum, sich nicht selbst so weit entmenschlichen zu lassen, um sich über den Tod eines Menschen zu freuen. Das überlasse ich gerne Fanatikern jeglicher Couleur.
Seh ich auch so und hab auch nix andersweitiges hier gelesen.

Ich hab den Eindruck es ging drum die bösen "Gutmenschen" aus der Reserve zu locken und ihnen mal wieder über's Maul zu wischen. Sie sind ja auch des Deutschen größtes Problem zusammen mit den Terroristen. Könnten wir all die Gutmenschen Deutschlands anstatt der Bundeswehr nach Afghanistan schicken, der Krieg gegen den Terror wäre schon gewonnen.

Die hauen dann "blindwütig mit der moralischen Keule auf Andersdenkende".

Lieber "Onkel Helmut", war's wirklich so schlimm?
 
Ich bezweifle, dass man Hitler, Stalin und Breiniger in einen Topf werfen kann und dabei bleibe ich.


Kannst du gern. Ich bin anderer Meinung. Es laufen Tausende Kranke Gehirne auf dieser Erde herum. Hitler und Stalin waren im Bezug darauf ganz sicher keine Einzelfälle. In ihren Fällen hat sich leider teuflisch ausgewirkt, dass sie in die Lage versetzt wurden, ihre kranken Phantasien umzusetzen. Leute mit ähnlich gelagertem Dachschaden gibt es Haufenweise.






Wenn die BW aus Afghanistan abzieht, dann erhalten die Islamisten Atomwaffen? Interessant. Wie lange müssen wir denn dann dort bleiben? Bis alle Taliban/Islamisten tot sind?


Ok, dann hol ich mal etwas weiter aus. Beim Afghanistan-Konflikt und beim Konflikt mit der Al-Quaida handelt es sich jeweils um einen asymetrischen Konflikt. In diesem haben die Al Quaida und auch die Taliban als materiell unterlegener, irregulärer Gegner westlicher und afghanischer Streitkräfte nicht die Möglichkeiten, diesen Konflikt auf herkömmliche Weise zu entscheiden - und das wollen sie auch nicht. Ziel ist eine Destabilisierung der politischen und Staatlichen Verhältnisse, um mit eigenen Ressourcen in das entstehende Machtvakuum vorzustoßen. Die Taliban machen das als örtliche Warlords und ersetzen regional das staatliche Gewaltmonopol. Die Al Quaida wiederum ist nicht an solcher Macht interessiert, sondern nutzt die entstandenen weitgehend rechtsfreien Räume als Rückzugs- und Ausbildungsgebiet für ihre Kämpfer. Die Asymetrie ist als der eigentliche Zweck, nicht der militärische Sieg über den Gegner.

Die Al Quaida versucht überall dort, wo staatliche Strukturen zerfallen, diese weiter zu destabilisieren, um für sich solche geeigneten Verhältnisse herzustellen. Im Jemen sind sie fast soweit, in Afghanistan werden sie nur noch durch westliches und Afghanisches Militär daran gehindert, und auch in Pakistan, das schon lange ein Pulverfass ist, hat sich die Al Quaida schon bedenklich ausgebreitet und bewegt sich faktisch unbehelligt ständig über die Grenze nach Afghanistan und wieder zurück.

Wenn man die westlichen Truppen aus Afghanistan im jetzigen Zustand abzieht, dann kannst du Gift drauf nehmen, dass dieses Land völlig zusammenbricht, da die einheimischen Sicherheitskräfte bei weitem noch nicht in der Lage sind, auch nur ein Minimum an Sicherheit zu gewährleisten.

Das würde sich 100%tig weiter destabilisierend auf die Lage in Pakistan auswirken. Und Pakistan besitzt Atomwaffen, wie man ja weiß. Dann ist es nur noch eine Zeitfrage, wann dort die Taliban, die bekanntlich eng mit der Al Quaida zusammenarbeiten, die Macht übernehmen. Und dann Gute Nacht.






Ich sehe das anders. Im Grunde machst du auch nichts anderes als die Islamisten: Genau wie ein Islamist, das Leben der Ungläubigen für wertlos hält, hälst du das Leben eines Islamisten für wertlos: "Einer weniger".


Ich habe jetzt wirklich schon dreimal darauf hingewiesen, dass ich Menschenleben nicht für wertlos halte. Wenn du das beharrlich überliest, kann ich dir auch nicht weiterhelfen.




Welche Argumente? Dass der Islamismus böse ist und dass die Islamisten uns Ungläubige alle töten wollen? Wenn wir das umgekehrt genauso sehen, und dann auch letztendlich nach diesem Motto handeln werden, dann haben die radikalen Fanatiker uns genau da wo sie uns haben wollen.


Es gibt tatsächlich eine gewisse Anzahl an radikalen Islamisten, die uns quasi alle töten wollen und es auch tun würden, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. Und gegen die muss man sich wehren dürfen. Im rechtlichen Sinne würde so etwas übrigens unter § 32 StGB - nämlich Notwehr - subsumiert werden.




Natürlich hat keiner negativ über die Eltern gesprochen, das habe ich auch nie behauptet, aber man verletzt seine Eltern und Angehörigen mit Aussagen wie "Einer weniger". Da gibt's auch nix "klar zu differenzieren", das ist einfach so.


Ich habe bereits eingeräumt, dass meine Bemerkung flapsig gewesen ist. Wenn man mir da in Bezug auf die Formulierung Geschmacklosigkeit unterstellt, muss ich das hinnehmen.

Prinzipiell können seine Eltern eine solche Äußerung übel nehmen. In wieweit sie aber aufgrund ihres Zerwürfnisses mit ihm traurig über die Entwicklung an sich oder vielleicht sogar erleichtert über diese Art von Tod sind (ohne dass er bei einem Selbstmordanschlag viele andere mit getötet hätte), bleibt für uns Außenstehende reine Spekulation.




Seh ich auch so und hab auch nix andersweitiges hier gelesen.
Ich hab den Eindruck es ging drum die bösen "Gutmenschen" aus der Reserve zu locken und ihnen mal wieder über's Maul zu wischen. Sie sind ja auch des Deutschen größtes Problem zusammen mit den Terroristen. Könnten wir all die Gutmenschen Deutschlands anstatt der Bundeswehr nach Afghanistan schicken, der Krieg gegen den Terror wäre schon gewonnen.

Die hauen dann "blindwütig mit der moralischen Keule auf Andersdenkende".

Lieber "Onkel Helmut", war's wirklich so schlimm?


Dass es mir nicht um Provokation geht, liegt bei meiner ausführlichen Diskussionsteilnahme wohl auf der Hand. Du hingegen bist in dieser Diskussion bisher nur durch diese ebenfalls provokante Bemerkung in Erscheinung getreten:




Unsern Herren Guttenberg und Jung juckt es doch auch nicht.


Vielleicht könntest du auch mal ein paar konstruktive Argumente bringen, anstatt selbst lediglich provokante und sarkastische Kurz-Kommentare abzugeben.

Und ja, ich finde es schlimm, dass bei fast jeder politischen Diskussion diese Unsitte an den Tag gelegt wird. Das zieht sich hier durch jedes politische Thema, das kontrovers diskutiert wird.
 
Das zieht sich hier durch jedes politische Thema, das kontrovers diskutiert wird.
Find ich eigentlich kaum, wobei das subjektiv bleibt.

Mich hat deine dahingehende Argumentation, ungeachtet ihrer Ausführlichkeit, geärgert. Bei mir entsteht der Eindruck du redest von Anprangerung und moralischen Holzkeulen aber anderseits sprichst du anderen die Diskussionskultur ab. Das ist mir, völlig ohne inhaltlich dazu Stellung zu nehmen, aufgefallen und hat mich zu dem Posting veranlasst.
 
Find ich eigentlich kaum, wobei das subjektiv bleibt.
Mich hat deine dahingehende Argumentation, ungeachtet ihrer Ausführlichkeit, geärgert. Bei mir entsteht der Eindruck du redest von Anprangerung und moralischen Holzkeulen aber anderseits sprichst du anderen die Diskussionskultur ab. Das ist mir, völlig ohne inhaltlich dazu Stellung zu nehmen, aufgefallen und hat mich zu dem Posting veranlasst.


Allgemeine Frage:

Findest du es zeugt von Diskussionskultur, wenn man sich auf einen moralisch hohen Standpunkt stellt und Respekt und Toleranz predigt, aber dabei andere Leute selbst respektlos behandelt? Darin liegt ein gewisser Widerspruch denke ich.



Meine Person und andere, die keine Trauer über den Tod Breiningers empfinden, wurden in dieser Diskussion folgendermaßen bezeichnet bzw. beschrieben:



- Menschenverachtend / Menschenleben für wertlos halten.

- Auf einer Ebene mit Islamisten / Extremisten

- Anderen die Menschenwürde absprechen

- Freude am/über den Tod anderer Menschen, daher entmenschlicht und gleichzustellen mit Fanatikern



Zu meiner Diskussionskultur gehört es jedenfalls nicht, meine Gesprächspartner so zu titulieren, weil mir deren Aussagen nicht passen.



Du hingegen hast zwar sarkastische Kommentare abgegeben, hast solche Äußerungen jedoch vermieden. Dich hat meine Argumentation geärgert, was du auch so geäußert hast, mich wiederum ärgert dein Sarkasmus, weil ich mich gerne inhaltlich mit dir auseinandersetzen würde. Trotzdem geht die Diskussion zwischen uns beiden hier nicht ins Persönliche. Und genau das ist Diskussionskultur.
 
Ich habe keine Lust auf das Pamphlet ausführlich zu antworten, weil das zu nichts führt und du weitere Nebenkriegsschauplätze aufmachst, um von der ein oder anderen unliebsamen Sache abzulenken. Daher wiederhole ich nochmal mein Ursprungseinwand:



Nicht alle Menschenleben sind für dich wertlos, nur manche.
 
Ich habe keine Lust auf das Pamphlet ausführlich zu antworten.


Das brauchst du auch nicht. Wenn du anderer Leute Meinung so bezeichnest, zeigst du, dass du an einer konstruktiven Diskussion gar nicht interessiert bist. Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie manche sich selbst entlarven.




Daher wiederhole ich nochmal mein Ursprungseinwand: Nicht alle Menschenleben sind für dich wertlos, nur manche.


Den kannst du so oft wiederholen, wie du willst. Richtig wird er deswegen nicht und beleidigend ist er für meine Person obendrein auch. Schönen Tag noch.
 
du, onkel, es ging nicht darum dass DU menschenverachtend bist, das hat auch keiner so gesagt denke ich, sondern die kritik ging um den spruch. es wurde mehrfach gesagt, dass man verstehen kann, dass man nicht in trauer ausbricht um ihn. mir ging es nur um den spruch. setz das nicht gleich, so war das, da bin ich sicher, auch von anderen nicht gemeint. meine kritik richtete sich gegen den spruch. das hab ich auch so gesagt. und dabei bleib ich, der spruch ist in meinen augen unangemessen. man kann froh sein, dass für andere menschen keine gefahr von ihm ausgeht. der spruch "wieder einer weniger" sagt das aber nicht aus, sondern geht um ihn. nenn es hermeneutischer korinthenkackerei, aber mir isses halt aufgefallen so und ich fands halt nicht gut. das heisst nicht, dass ich denke du bist ein menschenverachtender extremist (ist ja absurd
default_wink.png
)
 
du, onkel, es ging nicht darum dass DU menschenverachtend bist, das hat auch keiner so gesagt denke ich, sondern die kritik ging um den spruch. es wurde mehrfach gesagt, dass man verstehen kann, dass man nicht in trauer ausbricht um ihn. mir ging es nur um den spruch. setz das nicht gleich, so war das, da bin ich sicher, auch von anderen nicht gemeint. meine kritik richtete sich gegen den spruch. das hab ich auch so gesagt. und dabei bleib ich, der spruch ist in meinen augen unangemessen. man kann froh sein, dass für andere menschen keine gefahr von ihm ausgeht. der spruch "wieder einer weniger" sagt das aber nicht aus, sondern geht um ihn. nenn es hermeneutischer korinthenkackerei, aber mir isses halt aufgefallen so und ich fands halt nicht gut. das heisst nicht, dass ich denke du bist ein menschenverachtender extremist (ist ja absurd
default_wink.png
)


Dass du das nicht von mir denkst, weiß ich. Und ich hab längst eingeräumt, dass man sich an meiner Formulierung reiben kann - das geb ich gern zu. Ich hab nur ein Problem damit, von anderen Leuten beharrlich unterstellt zu bekommen, Menschenleben seien für mich wertlos, obwohl ich das zigfach widerlegt habe. Aber mit solchen Leuten ist sowieso jede konstruktive Auseinandersetzung sinnlos, weil sie offenbar a) nicht genau lesen können/wollen und
default_cool.png
sowieso von Anfang an davon ausgehen, dass ihre Sichtweise die alleinig richtige ist.
 
Wenn du anderer Leute Meinung so bezeichnest, zeigst du, dass du an einer konstruktiven Diskussion gar nicht interessiert bist. Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie manche sich selbst entlarven.
Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt : Pippi Langstrumpf:




... und beleidigend ist er für meine Person obendrein auch.
Den Schuh hast du dir selbst angezogen. Und mit wohl dosierten Beleidigungen hast selbst nicht gespart. Ich zitiere: "Wer lesen kann ist im Vorteil" etc.



EoD
 
Zurück
Oben