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Ist unsere Tradition der Tod des 1. FCK?

satanischefärse

Well-Known Member
Nachdem gestern wieder ein Ehemaliger in Amt und Würden eingesetzt wurde, mache ich mir so meine Gedanken über unsere Tradition und ob sie uns nicht im Wege steht!



Ehemalige Spieler, die auch noch erfolgreich waren und einen gewissen Namen haben, werden immer wieder als Helfer in der Not ins Spiel gebracht, gar als "Heilsbringer" aufgebaut. Oft polarisieren solche Menschen im Fanlager, weil man sie zu kennen glaubt. Das hat zur Folge, dass immer Unruhe herrscht und keine Kontinuität in den Verein kommt.

Komisch dabei ist nur, dass unsere wirklichen Helden (Walter Elf) nie einen Posten im AR, im Vorstand oder in der sportlichen Leitung gefordert haben und nur unsere B-Helden immer wieder ins Gespräch gebracht werden.



Die Tradition unserer Erfolge tut ein übriges, weil es Menschen gibt, die leider nicht einsehen wollen, dass im Laufe der Zeit der FCK zu einem mittelmäßigen Verein aus der Provinz verkommen ist! Und genauso geführt wird. Diese Führung kommt aber meistens aus der provinziellen Mitte unseres Umfeldes. Es muss endlich eingesehen werden, dass wir, Gründe sollen woanders diskutiert werden, nicht bei den Oberen mitpupsen können. Das war die meiste Zeit in unserer Vereinsgeschichte so. Es gab nur wenige Zeiten in denen das nicht so war, 50er und 90er Jahre.



Will hiermit nur eine Plattform schaffen in denen solche Gründe für die Misere diskutiert werden.
 
Die Threads werden immer schlimmer...



Als nächstes folgen dann:



"Ist unsere geografische Lage der Tod des FCK"

"Ist das milde Klima der Pfalz der Tod des FCK"

"Ist die Höhe des Betzenberg der Tod des FCK"



Man kann auch alles verreden, alleine schon der Threadtitel ist mir persönlich zu viel des Guten.
 
Die Threads werden immer schlimmer...


Als nächstes folgen dann:



"Ist unsere geografische Lage der Tod des FCK"

"Ist das milde Klima der Pfalz der Tod des FCK"

"Ist die Höhe des Betzenberg der Tod des FCK"



Man kann auch alles verreden, alleine schon der Threadtitel ist mir persönlich zu viel des Guten.


Also ich finde den Denkanstoß durchaus berechtigt! Unsere Tradition - und hierzu gehören auch die Erfolge der 90er - hat viele Begehrlichkeiten und Erwartungen geweckt, die größtenteils unrealistisch waren. Insoweit ist das von satanischefärse angestoßene Thema doch überdenkenswert.
 
Ich finde den Thread gar nicht so verkehrt, wenn ich ehrlich bin! Genausogut kann und muß man natürlich schauen ob unsere Tradition nicht unsere Rettung ist. Es könnte auch sein, das wir ohne unsere Tradition schon längst weg vom Fenster wären, weil niemand in uns investiert hätte.



Würde die DVAG uns weiterhin sponsoren, wenn wir keine Tradition in dem Sinne hätten?



Ich denke beide Seiten lohnt es zu beleuchten. Für mich ein sehr interessanter Thread!!!



PS: @Redskin, 2 dumme ein Gedanke...
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Also ich finde den Denkanstoß durchaus berechtigt! Unsere Tradition - und hierzu gehören auch die Erfolge der 90er - hat viele Begehrlichkeiten und Erwartungen geweckt, die größtenteils unrealistisch waren. Insoweit ist das von satanischefärse angestoßene Thema doch überdenkenswert.


Jo, war auch nicht persönlich gegen sf gemeint.



Wahrscheinlich liegt es daran dass ich diskussionsmüde bin
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Ich fand die letzte Zeit wurden einfach zuviele Themen eröffnet. Es wäre schön wenn mal wieder Ruhe einkehren würde und nicht alles (ver)-diskutiert werden muss.



Ich persönlich möchte mir keine Gedanken darüber machen ob unsere Tradition nun schlecht sein könnte. Sondern ich bin stolz drauf, mehr aber auch nicht. Die Tradition bringt es auch gegen Aachen nichts.



Edit: Noch als Anmerkung. Vielleicht hätte ich auf den Thread anders reagiert, wenn der Threadtitel nicht so "reißerisch" gewesen wäre. "der Tod des FCK"... Gott bewahre
 
@Rot Weiss Rot



Sorry, habe mal versucht Aufmerksamkeit zu erregen und Stilmittel der Boulevardpresse benutzt! Wer mich kennt, weiß dass ich es nich so meine.
 
Ganz versteh ich die Frage nicht. Es gibt in Deutschland kaum einen erfolgreichen Fußballverein, der nicht ehemalige Spieler in der Verantwortung hat. Von Beckenbauer bei Bayern bis Schütterle beim KSC.



Was soll denn da totbringend sein?
 
Ganz versteh ich die Frage nicht. Es gibt in Deutschland kaum einen erfolgreichen Fußballverein, der nicht ehemalige Spieler in der Verantwortung hat. Von Beckenbauer bei Bayern bis Schütterle beim KSC.


Was soll denn da totbringend sein?


Es geht aber nicht alleine um die Frage der Einbindung ehemaliger Spieler, sondern ganz generell um unsere Tradition und inwieweit das positive oder negative Auswirkungen hat.



Letztlich eine recht akademische Diskussion, weil ich befürchte, dass sich hierüber nicht sehr viele Leute Gedanken machen. Ein Ergebnis sehe ich auch schon schemenhaft heraufziehen: nämlich einen Kompromiss (irgendwie komme ich heute immer wieder hierauf!
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): Tradition hat gute und schlechte Seiten. Daher muss es eine Verbindung von Tradition und Moderne geben. So oder so ähnlich wird's wohl laufen.



Trotzdem finde ich das Thema spannend! Gerade weil unsere Tradition viele Erwartungen weckt, die z. Zt. nicht zu erfüllen sind.
 
Also ich finde unsere Tradition rundherum positiv. Dass wir auf gute Zeiten zurückblicken können, unterscheidet uns doch gerade von solchen Retortenclubs wie Leverkusen oder Hoffenheim.



Die Erwartungshaltung hängt nur mittelbar von der Tradition ab. Wenn die traditionslosen Hoffenheimer in fünf Jahren nicht Uefa-Cup spielen, sind die paar Fans, die die haben, enttäuscht. Im Gegensatz dazu sind die Anhänger des traditionsreichen Vereins Rot-Weiß Essen schon ganz begeistert, wenn es mal gelingt, einen abstiegsbedrohten Zweitligisten aus dem Pokal zu werfen.
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Ich wehre mich schon dagegen zu sagen, weil der Fritz Walter in den 50ern so gut Fußball gespielt hat, stirbt 2007 der FCK.
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@Palatino:



Du liegst ja im Grund vollkommen richtig! Auch ich bin einfach nur stolz darauf, was der FCK und bestimmte Spieler in der Vergangenheit teilweise geleistet haben.



Aber mit der Tradition ist das wie mit Beton:



Es kommt immer darauf an, was man daraus macht!
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Wenn Tradition heißt, dass wir so ziemlich alles, was mal das FCK-Trikot getragen hat, in einer Funktion einbinden müssen, wenn sie ferner heißt, dass weitere Erfolge in jeder Saison zwingend auf der Tagesordnung stehen müssen, so wird sie durch manche missbraucht.
 
Dass eine Sache missbraucht wird, darf sie aber nicht soweit diskreditieren, dass sie gleich als Wurzel allen Übels hingestellt wird.
 
Genauso wie die Diskussion läuft, habe ich mir das vorgestellt. Leider sind es wieder nur einige wenige und auch die üblichen Verdächtigen;) die hier darüber diskutieren! Die "Polterer" hört man hier leider nicht.



Ich wollte auch nur darstellen, dass immer wieder angeführt wird, dass wir zu den "guten" Zeiten zurückkehren und dem alles unterordnen müssen und dass nur ehemalige "Erfolgsspieler" die andere Zeiten kennen, uns wieder dahin zurückbringen können.

Hat schon jemand mal daran gedacht, dass es für die Spieler/Verantwortlichen auch eine Last sein kann einem Verein mit solchen Traditionen anzugehören.

Das ist genauso, als wenn einem Kind der bessere Bruder oder die bessere Schwester immer vor die Nase gesetzt wird.

Entweder es nimmt den "Kampf" an oder es zerbricht daran. Im Moment haben wir offensichtlich das Letztere.
 
Mag ja sein, aber man kann doch von Eltern nicht verlangen, den besseren Bruder ins Heim zu schicken, nur damit der andere fröhlich versagen kann.



Jaja, der Vergleich hinkt, seh ich ein.
 
Also Tradition ist sicher nicht der Tod des FCK.

Vielmehr Geldmangel und die Machenschaften der letzten 10-15 Jahre.

Tradition kann man auch im positiven Sinne nutzen (vermarkten)

Herr Hopp hat nicht ohne Hintergedanken TSG in 1899 umgewandelt !
 
die tradition sichert das überleben des vereins. zumindest auf fanseite. viele würden auch einen weg in die 3.liga mitgehen. wollen wir den aber nicht alle vermeiden?

jetzt ist jemand mit im boot der auch zur tradition des fck gehört. den weg den er zum boot gegangen ist war bestimmt nicht der beste (medien), aber ich hoffe es gelingt ihm das boot erstmal ins sichere zu bringen. auf dauer muss es aber wieder nach oben gehen, denn auf die tradition des fck sind wir stolz, diese schiesst aber keine tore und bringt uns keine punkte.
 
Ein Ergebnis sehe ich auch schon schemenhaft heraufziehen: nämlich einen Kompromiss (irgendwie komme ich heute immer wieder hierauf!
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): Tradition hat gute und schlechte Seiten. Daher muss es eine Verbindung von Tradition und Moderne geben. So oder so ähnlich wird's wohl laufen.
Hey, du würgst die Diskussion ab
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Ernsthaft: aber genau DAS von dir angesprochene ist der Knackpunkt.

Sich nur auf seine Tradition zu berufen und daraus den Anspruch abzuleiten im Profigeschäft mitspielen zu dürfen, führt ganz schnell in die Niederungen des Fußballs.

Jetzt bin ich wahrlich kein Mensch für den Tradition im normalen Leben eine große Rolle spielt. Da bin ich der Ansicht (und da bin ich erschreckend nahe an Dietmar Hopp), dass Tradition Innovation behindert oder sogar verhindert.

In Sachen Fußball, der gottseidank eine ziemlich irrationale Herzensangelegenheit ist, sehe ich das aber anders: Tradition ist eine ernstzunehmende, wenn auch nicht die wichtigste Säule eines Vereins.

Beispiele dafür:

Sponsorenname für das Areal des Betzenbergs - okay

Aus dem Fritz-Walter-Stadion wird die easycredit Arena - never



laute Kurve - geil!

künstliche Atmosphäre mit Stadionradio - irgendwann wachen Kati und Kunze neben einem Pferdekopf auf und wenn ich danach nicht mehr hier auftauche, ist das purer Zufall
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zusätzliche VIP Logen - meinetwegen

Stehplätze dafür weg - am Ars##!



Trikotsponsoren und Bandenwerbung - ich kenns gar nicht anders

staatliche Mafiaunternehmen à la Gazprom auf der Brust -
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Letztendlich bleibt es immer ein Abwägen zwischen Tradition und Innovation/Moderne (wie auch immer man es gerade nennen mag). Wobei gerade der FCK sich genau überlegen sollte, inwieweit er innovativ bleiben muss. Denn wenn den FCK eins ausmacht, dann der Ruf das kleine pfälzische Dorf zu sein, das sich mit den Großen anlegt. Das aus kleinen Mitteln viel herausholt und dessen Fans auch zu ewig weit entfernten Auwärtsspielen zu Tausenden anreisen, weil sie genau diese Werte verkörpern.

Die Initiative (übrigens was ganz modernes) "Herz der Pfalz" war zum Beispiel eine Symbiose wie ich sie heute gerne sehe.



Allerdings muss man wohl auch im Hinterkopf behalten: deutsche Meisterschaften erringt man mit solchen Mitteln nicht. Da ja noch nichtmal Hochrüsten à la Schalke Titel garantiert, kann der FCK froh sein, sich mittelfristig wieder in Liga 1 etablieren zu können. Für mich wäre es aber nicht schade, wenn mein Verein gar keine Titel mehr holt, denn wie nunmal jeder hier weiß ist Fußball mehr als ein voller Trophäenpokal.

Ich tausche jeden Titel gegen das gute Gefühl das ich habe, wenn ich einen frisch geouteten Hoffenheimfan angrinse und der nicht versteht, dass ich ihn tatsächlich auslache und nicht neidisch auf seine Hopp-Milliarden bin.





edit: hmm, da hab ich ganz vergessen auf unsere Ehemaligen einzugehen. Vielleicht später.
 
Hey, du würgst die Diskussion ab
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Läuft doch munter weiter - und das ist auch gut so!




Ich tausche jeden Titel gegen das gute Gefühl das ich habe, wenn ich einen frisch geouteten Hoffenheimfan angrinse und der nicht versteht, dass ich ihn tatsächlich auslache und nicht neidisch auf seine Hopp-Milliarden bin.


Diesen Satz von dir muss ich noch mal extra herausheben! Einfach genial!
 
die tradition ist mit sicherheit nicht der tod des fck.. genauso wenig wie neues und innoatives uch net den tod des fck bedeuten würden..



man muß halt ne gesunde mischung aus beidem haben...



aber ohne tradition würde erheblich was fehlen...
 
Wärn wir ohne Tradition überhaupt hier? Ohne die Walterelf wärn wir heut doch auch ned mehr wie der FKP, Neunkirchen, Südwest oder die Wormatia...
 
Ganz einfache Antwort: Ja!

Tradition an sich ist eine tolle Sache. Richtig eingesetzt und vor allem im richtigen Maße auch nützlich, aber wie du schon so schön bemerkt hast kann zu viel Tradition einen Verein auch in den Untergang treiben.

Wenn ich mir ansehe das jeder Kirmesverein pro Jahr seine 2-3 Millionen mit dem Stadionnamen macht und bei uns alleine schon die Diskussion von einigen Mitgliedern, die ja leider darüber entscheiden müssen, abgelehnt wird, dann ist der Verein schon sehr Nahe am Untergang.

Dazu kommt, wie du auch schon bemerkt hast, das jeder Analphabet der mal für den FCK an den Ball getreten hat, gerne ein Amt hätte und die aktuelle Situation mit der einige der erfolgsverwöhnten FCK-Fans psychologisch überhaupt nicht klarkommen sorgt auch noch dafür, dass diese Leute gute Chancen darauf haben...
 
ich sehs wie PälzerBu.

ohne tradition hätten wir gar nicht mehr die möglichkeit

das stadion umzubenennen oder meinst du, dass sich stadt und vor allem land (beck)

sich so damals für uns eingesezt hätten?



ohne tradition wären wir damals schon tot gewesen, mausetot.
 
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