Also wirklich, was soll den die Polemik.
Wenn der es nur mal packen würde eine Saison hinzubekommen ohne:
Trainerrauswurf
Abstiegskampf
Fanstreiks
Niederlagenserien
Spielerrauswürfe
Skandalschlagzeilen
dann wäre ich schon der glücklichste FCK Fan weit und breit!
ganz unrecht hat ct aber nicht. genauso wie die "jünger" (angeblich) alles positiv sehen, sehen die gegner alles schlecht. wobei mir auffällt, dass die "jünger" die sachlage (meiner meinung nach) etwas differenzierter betrachten.
ich persönlich denke über jäggi auch, dass er ein machtmensch ist, aber als manager hat man keine andere wahl. entscheidungen müssen getroffen werden und mit basisdemokratischen verfahren kommst du da nicht weit. ob die entscheidungen dann alle richtig und gut waren/sind steht auf einem anderen blatt. da liefert genug stoff um zu diskutieren. jetzt kommt aber das problem, es wird nämlich nicht diskutiert, sonderrn jede partei beharrt auf ihrem standpunkt ohne sich einen milimeter zu bewegen (mehr oder weniger, siehe oben). es findet gar kein dialog zwischen den parteien statt, es wird sich gegenseitig ahnunglosigkeit vorgeworfen und die wildesten behauptungen sind gerade gut genug um die eigene meinung zu unterstreichen und den gegner zu schwächen. ich habe bewusst gegner geschrieben, weil ich denke, dass es mittlerweile schon fast so weit ist, das sich fck-fans als gegner betrachten. man sieht es auch hier im forum, ich nenne nur mal das reizwort "gl". da stellt sich mir die frage: "wie kann das sein?" alle haben (angeblich) nur das wohl des vereins im sinn, aber keiner kümmert sich drum. lieber schlägt man sich via internet die köppe ein und lässt alles den bach runter gehen, nur um hinterher zu sagen, das hab ich doch kommen gesehen. von lösungsorientiertem handeln hat von beiden parteien noch niemand was gehört, sieht jedenfalls so aus. fazit für heute: es geht nur gemeinsam, alle wollen einen fck in dem sie sich wohl fühlen, also müssen auch alle mitmachen um das ziel zu erreichen. es muss eine stabile, handlungsfähige geschäftsführungsebene her.
diese beinhaltet meiner meinung nach
einen vv der sich um die administrativen dinge kümmert (finanzen, presse, aussendarstellung im nichtsportlichen bereich, sponsoren, kontaktpflege zu institutionen),
einen sportdirektor der verantwortlich ist für den sportlichen bereich (sagt ja auch schon der name
) sprich trainer, mannschaft, trainingsmöglichkeiten (trainingslager etc.) nachwuchsförderung, aussendarstellung des vereins im sportlichen bereich
eine koordinationsstelle die sich um den reibungslosen ablauf zwischen den einzelnen teilen kümmert, als beispiel sei hier der fanbeauftragte genannt, oder das merchandising und ganz wichtig das marketing und die pr muss sehr gut koordiniert sein.
so weit meine vorschläge zu diskussion, vielleicht will sich der ein oder andere beteiligen. das ganze gut/böse - schwarz/weiss - pro/contra jäggi ist doch viel zu kurz gedacht und geht mir mittlerweile ziemlich auf den sack.