Skela: "Ich zweifle nicht an mir"
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Ervin Skela streift in der kommenden Spielzeit das Trikot der "Roten Teufel" über. Im kicker-Interview erzählt der Mittelfeldakteur über seine zukünftige Rolle beim FCK und auf wen er sich im Henke-Team am meisten freut.
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kicker: Herr Skela, nach Frankfurt und Bielefeld ist Lautern nun ihre dritte Station in drei Jahren Bundesliga. Ist das der richtige Klub?
Ervin Skela: Es lief für mich bei beiden Klubs gut; beiden konnte ich helfen. Ich wollte die Herausforderung 1. FCK unbedingt annehmen.
kicker: Kurt Jara, der sie holte, ist inzwischen weg. Haben Sie sich zu früh für Lautern entschieden?
Skela: Den Schritt bereue ich nicht. Ich glaube an mich, an meine Stärken. Es stimmt, Kurt Jara wollte mich. Der Trainerwechsel ist aber kein Problem für mich. Auch mit Michael Henke wird die Zusammenarbeit sehr gut sein.
kicker: Wo sehen Sie Ihren Platz?
Skela: Ich sehe mich als Spielmacher. Meine Stärken liegen im Spielaufbau, in der Organisation; die kann ich vom zentralen Mittelfeld aus am besten einbringen.
kicker: 32 Ligaspiele, kein Tor. Haben Sie das Toreschießen verlernt?
Skela (lacht): Die habe ich mir alle für den FCK aufgehoben. Das kommt eben mal vor. Für Albanien habe ich gegen Georgien gerade erst wieder getoffen. Ich bin jetzt über neun Jahre in Deutschland, habe vor Bielefeld pro Saison immer meine acht bis zehn Tore gemacht. Ich zweifle nicht an mir.
kicker: Nach zwei Fehlschüssen in Frankfurt und einem in Bielefeld: Schießen Sie weiterhin Elfmeter?
Skela: Es ist kein Problem für mich, wieder zum Elfmeterpunkt anzulaufen. Ich bin einer, der gerne Verantwortung übernimmt. Keiner, der sich nach zwei Fehlpässen gleich versteckt.
kicker: Beim 1. FCK stand die Mannschaft zuletzt heftig in der Kritik. Erschwert das Ihren Einstieg als Neuzugang?
Skela: Es fängt bei null an. Was war, müssen wir wegstecken. Wir müssen den Fans zeigen, auf dem Platz steht ein Team, das gewinnen will. Ich bin überzeugt, wir werden eine sehr gute Saison in Lautern spielen.
kicker: Worauf freuen Sie sich?
Skela: Auf Ioannis Amanatidis, dem ich in Frankfurt fünf seiner sechs Tore vorlegte. Und Ingo Hertzsch, den ich seit Chemnitz gut kenne.
Quelle: Kicker, Donnerstag 23.06.05