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Kino: Sunshine und Shooter

diablo

Administrator
Teammitglied
Hi Leute!



Ich wollte mal kurz von unserem langen Kinoabend berichten. Wir hatten uns den Streifen "Sunshine" ausgesucht, weil wir uns vom Trailer viel versprochen haben. Leider hat uns der Film total enttäuscht. Statt unterhaltsamem Popcornkino ala Armageddon oder The Core, war es nur ein langweiliges Geplänkel. Nachdem wir uns mit einem Getränk in der Kinobar über den ersten Frust hinweggesetzt hatten, kam uns die Idee, es mit "Shooter" zu probieren. Viel schlimmer konnte es ja nicht werden...



... und ich muss sagen, da haben wir einen Volltreffer gelandet. Der Film ist absolut spannend. Klasse inszenierte Story über eine Verschwörung, sehr Actionreich und zu keinem Moment langweilig. Wer auf Action, Krimi und Verschwörung steht, sollte sich den Film nicht entgehen lassen.



So, das solls mal gewesen sein! Gute Nacht!
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habt ihr den ersten film zu ende gesehn und seid dann in den anderen

oder seid ihr, wie auf dem BETZE in letzter zeit auch nicht unüblich, während dem (licht)spiel schon raus zum saufen?
 
Hab Shooter auch gesehen, Popcornkino ja, Spannung teilweise, nur leider haarsträubende Storyline. würde 5/10 Punkten geben. Teilweise ganz nett, teilweise lustige sprüche, teilweise nimmt der Film sich dann zu ernst, daran scheitert dann bei mir eine höhere Wertung
 
Also die Werbung für Sunshine hat mir schon frühzeitig zu verstehen gegeben das der Rotz is. Da spielt doch der Boone von Lost mit, oder?
 
Also die Werbung für Sunshine hat mir schon frühzeitig zu verstehen gegeben das der Rotz is. Da spielt doch der Boone von Lost mit, oder?
Nee. Der den du meinst ist wohl Cillian Murphy aus 28 Days Later und Batman Begins (Scarecrow).



Bezüglich Sunshine kopiere ich mal meine Kritik aus einem anderem Forum:



Aufgrund der guten Kritiken hier im Forum, meiner SF-Affinität und dem simplen Umstand, dass derzeit nichts brauchbareres im Kino läuft, hab ich mir dann heute Abend doch noch "Sunshine" gegeben. (Kritik enthält massive Spoiler)



Grundsätzlich mag ich ja alles, was mit Science-Fiction zu tun hat. Von daher betrachte ich es grundsätzlich als positiv, dass Sunshine überhaupt gemacht wurde. Das Genre kränkelt abseits der Jedi-Ritter ja seit Jahren vor sich hin. Und wenn dann schon überall Vergleiche mit "2001" und "Alien" gemacht werden, konnte Boyle's Film auch kaum der Reinfall sein, den ich nach den Trailern befürchtete. War er dann auch nicht. Kein neuer "The Core". Aber in die "Meisterwerk"-Rufe möchte ich mich auch nicht einklinken. Worüber man sich nicht streiten kann, sind die technischen Aspekte des Films. Visuell beeindruckend, ohne Zweifel. Wirklich tolle Bilder, passender Score. Die Ausstattung ist absolut glaubwürdig und trägt in der ersten Hälfte des Films viel zur Atmosphäre bei. "Alien" ist hier wirklich ein passender Vergleich. In seinem ersten Akt ist der Film wirklich klasse. Aber sobald sie die Icarus I erreichen... wird es problematisch. Hier erfolgt der Übergang von einem wirklich ambitionierten SF-Film in einen eher konventionellen SF-Thriller. Nach und nach opfern sich die Crewmitglieder für die Mission/werden umgebracht. Inszenatorisch nichtmal besonders spannend gemacht, da relativ früh klargemacht wurde wer als letzter überleben muss, um die Bombe zu zünden. Also dieser halbverbrannte, religiös verwirrte, mit Super-Kräften ausgestattete Captain der Icarus I... also nee, sorry, das ist für mich mehr unfreiwillig komisch als spannend. Wer hier das "10 kleine Negerlein"-Prinzip verleugnet, der macht sich selbst was vor. Z.B. beim "Sprung" von der Icarus I zur II war es wirklich alles andere als unvorhersehbar wer sich bereiterklärt da zu bleiben um die Luke manuell und zu öffnen und wer von den restlichen Dreien beim Sprung draufgeht

Bezüglich der herangetragenen Parallellen zu "2001" bzw. generell dem philosphischen Aspekt: Wer etwas in "Sunshine" sehen will, der kann es sicherlich sehen. Aber die philosophischen Elemente halten sich doch arg in Grenzen. Keiner der Charaktere sticht aus der Eindimensionalität heraus, ist durch Typecasting (Chris Evans als der draufgängerische Pilot, Cillian Murphy als weicheiige Physiker, Rose Byrne als das ängstliche Frauchen...) wohl auch nicht anders gewollt. Naja.



Ich habe einen alles in allem ordentlichen Film gesehen, der in den technischen Kategorien punktet und bei seinen "Soft Skills" Punkte lässt...



7/10
 
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