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Klage abgeschmettert

Hessenteufel

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Lauterns Kamil Kosowski (27) klagte vor dem Arbeitsgericht (AZ 2Ca 2107/04) auf Zahlung von 50 000 Euro (entgangene Sonderprämien wg. Krankheit). Die Anwälte wurden aufgefordert, einen Vergleich zu finden.



www.bild.t-online.de
 
Ich weiß nicht, was ihr wollt.



Es scheint so zu sein, dass die Verträge nicht ganz eindeutig sind - wundert mich - scheint aber tatsächlich so zu sein.



Also ist es doch legitim vor einem Arbeitsgericht die Sachlage klären zu lassen.



Wären die vertraglichen Vereinbarungen klar, hätte das Arbeitsgericht die Klage in der Vorinstanz abgewiesen.



Koso nutzt hier nur ein Recht das jedem Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusteht.



Scheinbar hat er ja Sonderklauseln in seinem Vertrag, die im Gewisse Prämien zusichern.



Jeder Arbeitnehmer hat ja schließlich das Recht auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (schließt auch die meisten Betriebsprämien mit ein, außer wenn vertraglich oder per Betriebsvereinbarung anders geregelt).



Bei dem Gerichtsverfahren geht es schließlich "nur" um die Klärung seine Arbeitsvertrags, und nicht um eine Strafsache.
 
@schnokes:

Ich zweifele nicht daran, dass es legitim ist, arbeitsvertragliche Regelungen gerichtlich überprüfen zu lassen. Das klappt sowieso immer. 3 Juristen - 5 Meinungen.

Es ist allerdings fraglich, ob das auch in Koso's Situation angebracht ist. Nicht alles was möglich ist, muss auch unbedingt gemacht werden.
 
so etwas hilft ungemein bei der entscheidung für oder gegen eine vertragsverlängerung...nicht dass der Koso am ende der saison ohne verein dasteht...
 
Mir ist schon klar was ihr meint.



Aber sollte dann nicht der Arbeitgeber (in dem Fall der FCK) auch darauf achten, "wasserdichte" Verträge abzuschließen - die beauftragen doch schließlich auch Juristen damit, oder etwa nicht?



Ob das weitere Kreise zieht hängt natürlich auch von den Vertagsklauseln ab, die andere Sopieler in ihren Verträgen haben - aber ganz ehrlich, ich kenne die nicht!
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Mir ist schon klar was ihr meint.


Aber sollte dann nicht der Arbeitgeber (in dem Fall der FCK) auch darauf achten, "wasserdichte" Verträge abzuschließen - die beauftragen doch schließlich auch Juristen damit, oder etwa nicht?



Ob das weitere Kreise zieht hängt natürlich auch von den Vertagsklauseln ab, die andere Sopieler in ihren Verträgen haben - aber ganz ehrlich, ich kenne die nicht!
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Also ich glaube, absolut wasserdichte Verträge gibt's überhaupt nicht. Ich habe es ja schon gesagt: 3 Juristen - 5 Meinungen. Andernfalls würden wir die Zivilgerichte ja kaum noch brauchen. Das deutsche Recht ist zwar nicht mit dem amerikanischen zu vergleichen, aber da wird auch jeder Quatsch probiert und ab und zu klappt das dann auch. Und wenn dann irgendein besorgter Berater oder wer auch immer, dem Koso einen entsprechenden Floh ins Ohr gesetzt hat, dann fährt der auch darauf ab.
 
@schnokes:
Ich zweifele nicht daran, dass es legitim ist, arbeitsvertragliche Regelungen gerichtlich überprüfen zu lassen. Das klappt sowieso immer. 3 Juristen - 5 Meinungen.

Es ist allerdings fraglich, ob das auch in Koso's Situation angebracht ist. Nicht alles was möglich ist, muss auch unbedingt gemacht werden.


ZUSTIMMUNG
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"Koso" hat ja übrigens die erste Runde vor dem Arbeitsgericht verloren. Laut RP wurde eine Forderung des Flügelstürmers in Höhe von 14 000 € abgewiesen.



Kann jemand mal den ganzen Artikel einstellen??
 
Also ich glaube, absolut wasserdichte Verträge gibt's überhaupt nicht. Ich habe es ja schon gesagt: 3 Juristen - 5 Meinungen. Andernfalls würden wir die Zivilgerichte ja kaum noch brauchen. Das deutsche Recht ist zwar nicht mit dem amerikanischen zu vergleichen, aber da wird auch jeder Quatsch probiert und ab und zu klappt das dann auch. Und wenn dann irgendein besorgter Berater oder wer auch immer, dem Koso einen entsprechenden Floh ins Ohr gesetzt hat, dann fährt der auch darauf ab.


Ich denk nicht, dass wir uns deswegen in die Haare kriegen.



Ich wollte eigentlich damit nur ausdrücken, dass ich die Sache nicht so dramatisch sehe.

In einer Zeit, wo die meisten Profis scheinbar nur noch über ihre Berater mit den Vereinen zu kommunizieren pflegen - fast normal.
 
Ich denk nicht, dass wir uns deswegen in die Haare kriegen.



Ich wollte eigentlich damit nur ausdrücken, dass ich die Sache nicht so dramatisch sehe.

In einer Zeit, wo die meisten Profis scheinbar nur noch über ihre Berater mit den Vereinen zu kommunizieren pflegen - fast normal.


Wir kriegen uns da bestimmt nicht in die Haare. Ich sehe die Sache nämlich ähnlich wie du. Die Angelegenheit FCK gegen Koso regt mich nicht weiter auf. Ich finds nur schade, dass sich manche Spieler zu sehr von ihren Beratern beeinflussen lassen (s. Azouagh, aber der interessiert mich noch weniger).
 
Schobbeglas momentan leider nich (ich such noch) ...





aber wie wärs denn damit....







eroeffnung.jpg






oder damit (leider leer)...



schoppen1.jpg






ah, do do do do isses:



wum01.jpg






alla dann!





Proschd!
 
@ schnokes:

Ísch hätt do gern ämol ä Problem...

Jetzt muss ich erst mal gucken, ob ich was passendes finde. (Ich habs noch nicht so mit dem Bilderhochladen)

Aber erst mal: Prost!
 
ich wollt deswegen keinen neuen thread beginnen. Vielleicht gibt es das auch schon.



Verfahren gegen Lauterer Ex-Profis eingestellt



03.04.2005





Die Steuerstrafverfahren gegen die ehemaligen Profis Lincoln, Taribo West und Nenad Bjelica vom 1. FC Kaiserslautern sind eingestellt worden. Nach Angaben von Vorstandsmitglied Erwin Göbel habe Oberstaatsanwalt Thomas Lißmann mitgeteilt, dass die durch die Selbstanzeige und die vom 1. FC Kaiserslautern geleistete Steuernachzahlung die Verfahren gegen die Spieler erledigt seien.



www.sportal.de
 
Kosowski vor Gericht abgeblitzt



Fußball: FCK gewinnt Prozess



KAISERSLAUTERN. Kamil Kosowski, der polnische Nationalspieler in Diensten des 1. FC Kaiserslautern, ist mit seiner Forderung auf Prämiennachzahlung in Höhe von 110.600 Euro Nachzahlung vorerst abgeblitzt. Das Arbeitsgericht Kaiserslautern hat gestern das Ansinnen verworfen, dem Kläger auch für Spiele, in denen er nicht eingesetzt war, Sonderprämien zuzugestehen. Zuvor hatte FCK-Vorstandsmitglied Erwin Göbel bei der Erörterung einer gütlichen Einigung „15.000 bis 20.000 Euro" angeboten; dieser Vergleichsvorschlag war von Kosowskis Rechtsvertreter Rolf Lechner abgelehnt worden, der bereits Berufung angekündigt hat.



Ursprünglich hatte der Fußball-Profi im Dezember vorigen Jahres 66.200 Euro verlangt, später hat er seine Forderung auf 110.600 Euro erhöht. In einem ersten Teilurteil hatte das Gericht ihm zunächst einen Betrag von 14.000 Euro verweigert. Jetzt wurde die weitergehende Klage - auf Zahlung von 96.600 Euro - abgewiesen. Der Vorsitzende der Arbeitsgerichtskammer, Otto Sittinger, hatte im Verlauf des Verfahrens angedeutet, dass der Nachweis nicht zu führen sei, ob ein Akteur vom Trainer eingesetzt worden wäre, wenn er nicht krankheitsbedingt hätte pausieren müssen. Kosowski hatte sich darauf berufen, dass ihm aufgrund einer Zusatzvereinbarung 8000 Euro Prämien pro Punkt zugestanden hätten. Für drei Siege gegen Stuttgart, Frankfurt und Hannover sowie ein Unentschieden gegen Bochum waren dem Polen im Frühjahr 2004 aber nur insgesamt 6000 Euro zusätzlich zu seinem Grundgehalt ausbezahlt worden - er hatte in diesen Spielen keine einzige Minute auf dem Rasen gestanden.



Quelle:RON
 
Ich frag mich nur immer wieder, warum die sointerpretationsbedürftige Verträge überhaupt abschliessen?
 
Na ja, Verträge sind halt immer die Angelegenheit von mindestens zwei Vertragsparteien. Und was da dann drinsteht, ist halt Verhandlungssache. Ich finde es jetzt auch nicht außergewöhnlich, dass um die Vertragsauslegung gestritten wird. Wenn alle Veträge - und nicht nur Arbeitsverträge - wasserdicht wären, wären unsere Zivilgerichte arbeitslos!
 
Du hast sicher recht redskin, aber ist in der heutigen Zeit nicht der Verein wie bei einem mittelmässigen Spieler wie Kosovski klar im Vorteil?



Da müßte es doch leicht sein, auf klare Absprachen im Vertrag zu drängen.
 
Sicher! Einfache Regelungen, ohne Nebenabsprachen oder ohne zuviele Nebeneinkünfte, wären sicher hilfreich und sollten vom Verein schon durchgesetzt werden können. Also: Grundgehalt + klar geregelt Prämie und fertig! Ein Prozessrisiko wird man aber dadurch nie ausschließen können.
 
Ich kenne Koso nicht wirklich, aber dass Verträge Raum für interpretationen lassen ist keine Neuigkeit.

Im RON-Artikel ist auch vermerkt, dass sein Verteidiger in die Berufung gehen will, (schließlich verdient er an dem Verfahren und weniger Koso).

Wir sollten jetzt nur aufpassen, dass Koso nicht zu einem Raffzahn gemacht wird, der er vielleicht nicht ist, sondern im unklaren Regelwerk nur Klarheit will ( und die BERATER / Anwälte verdienen wollen).

tosoe
 
Ganz genau, tosoe! Ein Vertrag, der nicht zum Lebensunterhalt eines Rechtsanwalts und/oder Beraters dienen kann, muss erst noch erfunden werden!
 
Sicher! Einfache Regelungen, ohne Nebenabsprachen oder ohne zuviele Nebeneinkünfte, wären sicher hilfreich und sollten vom Verein schon durchgesetzt werden können. Also: Grundgehalt + klar geregelt Prämie und fertig!


Aber genau das haben sie ja anscheinend nicht fertig gebracht.
 
Ist schon richtig, RR, dass da offensichtlich klarere Regelungen fehlen. Da wir aber keine Details über die Ausgestaltung des Vertrags kennen, können wir schlecht darüber diskutieren. Alleine die Tatsache, dass es darüber einen Rechtsstreit zwischen Spieler und Verein gibt, sagt noch nichts über die inhaltliche Qualität des Vertrags aus.
 
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