Draußen strahlte die Sonne. Doch drinnen gab es ein Donnerwetter. Im "Pressestüberl" des Löwen-Hotels hockte sich Miroslav Klose hin und haute mit der Faust auf den Tisch. Symbolisch gesprochen, denn der Nationalspieler setzte am Mittwoch das um, was er im kicker-Interview vom 11. Juli angekündigt hatte.
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"Es läuft nicht richtig bei Werder": Miroslav Klose."Es läuft nicht so richtig bei Werder", zürnte der Torjäger und nahm sich besonders die jungen Kollegen zur Brust. Sie erfüllten nicht ihre Aufgaben, wie beispielsweise das Reinigen des Busses und das Schleppen der Trainingsgeräte. Klose an die Adresse des Werder- Nachwuchses: "Denen geht es wohl zu gut."
Die Schelte an die jüngere Belegschaft ist nur ein Beispiel für die recht angespannte Lage beim Tabellendritten. So richtig rund läuft es nicht für Werder Bremen an den Tagen im österreichischen Montafon, wie auch Trainer Thomas Schaaf offen eingesteht. "Es läuft nicht alles so wunschgemäß", sagt der Coach. Es komme halt schon mal vor, dass die Vorbereitung etwas ins Stocken gerate.
1:2-Niederlage in Cottbus vor der Anreise nach Schruns, 1:3-Niederlage gegen 1860 München beim ersten Test in den Alpen, gegen Partizan Belgrad am Mittwochabend gelang immerhin in Unterzahl ein 3:1 und jetzt der erste Härtetest im Liga-Pokal gegen Leverkusen. "Gegner mit hoher Qualität", meint Schaaf und sieht die Startphase vor der neuen Saison nun ins entscheidende Kriterium kommen.
In diesem Stadium der Übungszeit will sich Schaaf auf keinen Fall auf eine System-Diskussion einlassen. Die Tests, so der Trainer, werden weitergehen, weil die schlechten Darbietungen in den bisherigen Freundschaftsspielen damit nicht ursächlich zu tun hätten. Schaaf sieht elementare Dinge wie mangelhaftes Zweikampfverhalten und ungenügende Einstellung als Grund für die Misserfolge, die dem Sportdirektor überhaupt nicht schmeckten. Hatte er in Cottbus noch von einem "Warnschuss für die Profis" gesprochen, so rügte Klaus Allofs den Auftritt gegen die Münchner Löwen und forderte eine "schnelle Wiedergutmachung".
In die allgemeine Stimmungslage passt auch, dass es keine Neuigkeiten in Sachen Neuverpflichtungen gibt. Ein Kommen des Griechen Costas Katsouranis scheint momentan genauso unrealistisch wie das des Brasilianers Naldo.
Hans-Günter Klemm
www.kicker.de
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"Es läuft nicht richtig bei Werder": Miroslav Klose."Es läuft nicht so richtig bei Werder", zürnte der Torjäger und nahm sich besonders die jungen Kollegen zur Brust. Sie erfüllten nicht ihre Aufgaben, wie beispielsweise das Reinigen des Busses und das Schleppen der Trainingsgeräte. Klose an die Adresse des Werder- Nachwuchses: "Denen geht es wohl zu gut."
Die Schelte an die jüngere Belegschaft ist nur ein Beispiel für die recht angespannte Lage beim Tabellendritten. So richtig rund läuft es nicht für Werder Bremen an den Tagen im österreichischen Montafon, wie auch Trainer Thomas Schaaf offen eingesteht. "Es läuft nicht alles so wunschgemäß", sagt der Coach. Es komme halt schon mal vor, dass die Vorbereitung etwas ins Stocken gerate.
1:2-Niederlage in Cottbus vor der Anreise nach Schruns, 1:3-Niederlage gegen 1860 München beim ersten Test in den Alpen, gegen Partizan Belgrad am Mittwochabend gelang immerhin in Unterzahl ein 3:1 und jetzt der erste Härtetest im Liga-Pokal gegen Leverkusen. "Gegner mit hoher Qualität", meint Schaaf und sieht die Startphase vor der neuen Saison nun ins entscheidende Kriterium kommen.
In diesem Stadium der Übungszeit will sich Schaaf auf keinen Fall auf eine System-Diskussion einlassen. Die Tests, so der Trainer, werden weitergehen, weil die schlechten Darbietungen in den bisherigen Freundschaftsspielen damit nicht ursächlich zu tun hätten. Schaaf sieht elementare Dinge wie mangelhaftes Zweikampfverhalten und ungenügende Einstellung als Grund für die Misserfolge, die dem Sportdirektor überhaupt nicht schmeckten. Hatte er in Cottbus noch von einem "Warnschuss für die Profis" gesprochen, so rügte Klaus Allofs den Auftritt gegen die Münchner Löwen und forderte eine "schnelle Wiedergutmachung".
In die allgemeine Stimmungslage passt auch, dass es keine Neuigkeiten in Sachen Neuverpflichtungen gibt. Ein Kommen des Griechen Costas Katsouranis scheint momentan genauso unrealistisch wie das des Brasilianers Naldo.
Hans-Günter Klemm
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