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Krisengipfel Klinsi vs. BL-Chefs

Knocki

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Die Fakten nach dem Krisengipfel





München/Frankfurt - 227 Tage vor Beginn der WM haben sich Spitzenvertreter der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in der anhaltenden Kontroverse um die Amtsführung von Bundestrainer Jürgen Klinsmann zusammengerauft.



Alle Beteiligten des rund dreistündigen Krisengipfels lobten die "offene" Gesprächsatmosphäre. Es dürfte aber auch hoch hergegangen sein.



Klinsmann erklärte: "Es war ein sehr lebhaftes und gutes Gespräch. Wir haben einen guten Austausch geführt und die Gelegenheit genutzt, unser Konzept den Managern oder den Präsidenten nochmals vorzustellen."



Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge betonte: "Beide Seiten haben sich extrem aufeinander zu bewegt. Es war eine emotional geführte Debatte mit fruchtbarem Ergebnis."



Sport1.de hat die Fakten des Krisengipfels in Frankfurt/Main zusammengestellt.



Stichwort: Torwartfrage

Klinsmann: "Oliver Kahn bleibt die Nummer eins - das bleibt so."

Stichwort: Zustand der Nationalmannschaft

Die Bestandsaufnahme der Experten war offenbar ernüchternd. Rummenigge: "Wir sind seit 1996 nicht mehr in der Weltspitze. Die Vize-Weltmeistertitel 2002 war Zufall."



Die schwachen Auftritte in den Spielen gegen die Niederlande (2:2), Slowakei (0:2), Türkei (1:2) und China (1:0) kamen für Klinsmann indes nicht überraschend.



"Ich habe schon nach dem Confed Cup gesagt, dass schlechtere Spiele kommen werden. Das war zu erwarten. Aber diese Rückschläge waren auch wichtig für die Weiterentwicklung dieser Mannschaft", so der Bundestrainer.

Stichwort: Arbeitskreis Nationalmannschaft

Diese "Task Force" wird wieder installiert, um den Bundestrainer bei seiner Arbeit im Vorfeld der WM 2006 in Deutschland zu unterstützen. Den Vorsitz soll Bayern-Manager Uli Hoeneß haben, der zuletzt als deutlichster Klinsmann-Kritiker auffiel.



Dem Arbeitskreis Nationalmannschaft, so der offizielle Titel, gehören neben Hoeneß Liga-Präsident Werner Hackmann, Herbert Briem (VfB Stuttgart), Dieter Hoeneß (Hertha BSC Berlin), Rudi Assauer (Schalke 04) und Michael Zorc (Borussia Dortmund) an.

Stichwort: Kommunikation

Verschwiegenheit ist künftig Pflicht. Laut Hackmann haben sich alle Teilnehmer "in die Hand versprochen", mögliche Kontroversen künftig intern zu behandeln und nicht mehr den Weg über die Medien zu führen.



Rummenigge stellte aber auch klar, dass Andeutungen über den Fitness-Zustand einzelner Spieler "in Zukunft unterbleiben müssen".

Stichwort: Aktuelle Kritik

Klinsmann räumte unumwunden Fehler ein. "Ich hätte nach dem China-Länderspiel zumindest für das Spiel Schalke gegen Bayern in Deutschland bleiben sollen, um die Wogen zu glätten und Dinge vor Ort abzuklären."

Stichwort: Wohnortdiskussion

Der Bundestrainer nahm die Hinweise und Ratschläge der Teilnehmer "dankbar" auf. "Ich habe die Zeichen der Liga erkannt...Ich werde es so ausrichten, wie es gerade wichtig ist."



Er machte aber unmissverständlich klar: "Ich lege sicher keinen Terminplan für meine Präsenz vor."



Quelle: sport1.de
 
weiß auch nicht so recht was das bringen soll. Wenn die Nationalmannschaft davon besser spielt solls mir recht sein. Ansonsten wollen sich wohl die Vereinsleute nur wichtig machen.

Klar wärs besser wenn Klinsmann öfters im Lande wäre, weil so en Stadionbesuch gibt schon en anderes Bild wie ne Videoaufzeichnung von nem spiel. Aber das war ja schon klar als er als Bundestrainer vorgestellt wurde.
 
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