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Guest
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hab neulich in der zeitung n bericht über ne omi gelesen, die anno duwak bei den olympischen spieln in japan war und von dort aus briefe an die zeitung geschickt hatte mit ihren berichten. da waren diese rinder übrigens auch schon thema. ist also nicht neu
ich finde solche diskussionen hier (wie viele andere auch) immer sehr müßig. das hat mehrer gründe. zum einen wird sehr schnell irgendwas kurzes als kommentar zu ner meldung abgegeben. dabei wird der schwerpunkt eigentlich nie auf ne analyse des problems gelegt, sondern nur auf ne meinung. dies kommt so gut wie immer bei diesen diskusionen (egal von welcher seite) sehr unreflektiert, verdrossen, aggressiv und unfreundlich rüber. warum gehts hier? will man sich wirklich über ein thema unterhalten oder will man nur was dazu sagen was einem am schnellsten einfällt?
das hat zwar jetzt nichts mehr mit dem tpoic zu tun, aber was ich mir jedesmal bei den politischen diskussionen hier bei uns denke, ist dass die schulische politische bildunge versagt bei uns
damit meine ich ausdrücklich NICHT eine politische kunde und dass leute zu wenig wissen sondern dass die schritte wie man einem sozialwissenschaftlichen problem gegenübertritt irgendwie nicht vermittelt werden (oder man se hier nicht anwenden will). und ich meine auch nicht bestimmte personen, sondern uns alle.
dabei fallen verschiedene stichpunkte ein:
kontroversität: was in echt kontrovers diskutiert wird, kann auch hier kontrovers sein - jedoch geht es nicht darum wer gewinnt bei einer diskussion sondern was alle gewinnen können bei einer diskussion.
interdependenz - gesellschaftliche phänomene sind nicht nur mit einer disziplin zu "lösen". politische, ökonomische, soziale, geografische, kulturelle, religiöse, biologische, individuelle aspekte....alles spielt mitunter mit rein, und oft wird schnell nur ein punkt beachtet und drauf losgeredet. damit macht man seine eigene aussage auch "geringer" als sie vlt ist.
perspektivenübernahme: auf ein problem hat jeder (aus den unterschiedlichsten gründen wie alter, klasse, geschlecht, sozialisation, whatever) unterschiedliche perspektiven. es täte nicht verkehrt daran zu versuchen, sich an diese anderen perspektiven auch mal dranzutrauen um die objektivität einer sicht auf ein problem überhaupt zu ermöglichen. dazu gehört auch, schubladen zuzulassen!
konsens: ein problem ist dazu da was daraus zu ziehen, nicht es abzuhaken. es gibt nicht nur schwarz und weiß und richtig und falsch. mit verlaub, keiner liegt hier irgendwo richtig, keiner liegt vlt ganz falsch.
mir fehlt hier ein bisschen das miteinander und das nimmt einem echt die lust, weil alles schwer angenervt, verkürzt und lustlos rüberkommt.
edit: und nicht zuletzt: könnte man bitte die persönlich ebene mal da rauslassen? das schadet doch nur unser aller herzileins
ich finde solche diskussionen hier (wie viele andere auch) immer sehr müßig. das hat mehrer gründe. zum einen wird sehr schnell irgendwas kurzes als kommentar zu ner meldung abgegeben. dabei wird der schwerpunkt eigentlich nie auf ne analyse des problems gelegt, sondern nur auf ne meinung. dies kommt so gut wie immer bei diesen diskusionen (egal von welcher seite) sehr unreflektiert, verdrossen, aggressiv und unfreundlich rüber. warum gehts hier? will man sich wirklich über ein thema unterhalten oder will man nur was dazu sagen was einem am schnellsten einfällt?
das hat zwar jetzt nichts mehr mit dem tpoic zu tun, aber was ich mir jedesmal bei den politischen diskussionen hier bei uns denke, ist dass die schulische politische bildunge versagt bei uns
dabei fallen verschiedene stichpunkte ein:
kontroversität: was in echt kontrovers diskutiert wird, kann auch hier kontrovers sein - jedoch geht es nicht darum wer gewinnt bei einer diskussion sondern was alle gewinnen können bei einer diskussion.
interdependenz - gesellschaftliche phänomene sind nicht nur mit einer disziplin zu "lösen". politische, ökonomische, soziale, geografische, kulturelle, religiöse, biologische, individuelle aspekte....alles spielt mitunter mit rein, und oft wird schnell nur ein punkt beachtet und drauf losgeredet. damit macht man seine eigene aussage auch "geringer" als sie vlt ist.
perspektivenübernahme: auf ein problem hat jeder (aus den unterschiedlichsten gründen wie alter, klasse, geschlecht, sozialisation, whatever) unterschiedliche perspektiven. es täte nicht verkehrt daran zu versuchen, sich an diese anderen perspektiven auch mal dranzutrauen um die objektivität einer sicht auf ein problem überhaupt zu ermöglichen. dazu gehört auch, schubladen zuzulassen!
konsens: ein problem ist dazu da was daraus zu ziehen, nicht es abzuhaken. es gibt nicht nur schwarz und weiß und richtig und falsch. mit verlaub, keiner liegt hier irgendwo richtig, keiner liegt vlt ganz falsch.
mir fehlt hier ein bisschen das miteinander und das nimmt einem echt die lust, weil alles schwer angenervt, verkürzt und lustlos rüberkommt.
edit: und nicht zuletzt: könnte man bitte die persönlich ebene mal da rauslassen? das schadet doch nur unser aller herzileins