Vorjahresfinalist Werder Bremen hat das erste Spiel des Premiere-Ligapokals 2005 gewonnen und damit das Halbfinale erreicht. Der deutsche Meister und Pokalsieger von 2004 bezwang in Düsseldorf Bayer Leverkusen mit 1:0 (1:0) und trifft nun am Mittwoch (20.30 Uhr/live bei Premiere) in Gelsenkirchen auf den deutschen Vizemeister Schalke 04.
Den Siegtreffer für Bremen erzielte der Kroate Ivan Klasnic bereits in der 19. Minute. Bayer vergab in der Nachspielzeit die Chance auf ein mögliches Elfmeterschießen, als Torwart Jörg Butt (90.+5) einen Foulelfmeter neben das Tor setzte.
'Der Elfmeter war unnötig. Man darf da einfach nicht so hingehen. Aber es ist ja noch mal gut gegangenen', meinte Werder-Trainer Thomas Schaaf. Auch Leverkusens Klaus Augenthaler konnte dem Ergebnis Gutes abgewinnen. 'Die Mannschaft ist im Soll. Wir hatten sehr gute Möglichkeiten. Aber ein gutes Ergebnis wäre auch gut für das Selbstvertrauen gewesen', meinte der Coach.
Vor rund 20.000 Zuschauern in der Düsseldorfer LTU Arena merkte man beiden Teams die Strapazen der Vorbereitung deutlich an. Die Profis wirkten müde und boten den Zuschauern nur ein tempoarmes Spiel mit wenigen Höhepunkten. Der Treffer für die Bremer war dann auch eher ein Zufallsprodukt, als Klasnic einen Fehler des Leverkusener Kapitäns und Abwehrchefs Carsten Ramelow nutzte und den Ball aus acht Metern unhaltbar für Butt einschob.
Klasnic hatte knapp 20 Minuten später auch die zweite große Chance für Bremen, als er nach einer Hereingabe von Johan Micoud verzog. Bayer war insgesamt die etwas aktivere Mannschaft, kam aber ebenfalls kaum zu Torchancen. Die besten vergab der Bulgare Dimitar Berbatov jeweils auf Vorlage des brasilianischen Neuzugangs Athirson (13./17.).
Nach dem Wechsel verflachte die Partie noch mehr. Die erste gefährliche Situation vergab der Leverkusener Jacek Krzynowek, als er nach einem dicken Schnitzer von Bremens Nationalspieler Torsten Frings eine Überzahlsituation mit Berbatov und Gonzalo Castro verstolperte. In der 85. Minute rettete Bremens Keeper Andreas Reinke mit einer Glanzparade gegen Franca.
Beide Teams waren mit insgesamt fünf Neuzugängen in der Anfangsformation aufgelaufen. Sowohl Innenverteidiger Leon Andreasen und Frings bei Bremen, als auch Athirson, Simon Rolfes und Ahmed Madouni bei Leverkusen zeigten gute Ansätze, ließen aber teilweise noch die Bindung zu ihren Mannschaftskameraden vermissen. Rolfes war neben Castro dennoch bester Leverkusener, bei Bremen
hinterließen Frank Baumann und Torschütze Klasnic den stärksten Eindruck
www.bundesliga.de
Den Siegtreffer für Bremen erzielte der Kroate Ivan Klasnic bereits in der 19. Minute. Bayer vergab in der Nachspielzeit die Chance auf ein mögliches Elfmeterschießen, als Torwart Jörg Butt (90.+5) einen Foulelfmeter neben das Tor setzte.
'Der Elfmeter war unnötig. Man darf da einfach nicht so hingehen. Aber es ist ja noch mal gut gegangenen', meinte Werder-Trainer Thomas Schaaf. Auch Leverkusens Klaus Augenthaler konnte dem Ergebnis Gutes abgewinnen. 'Die Mannschaft ist im Soll. Wir hatten sehr gute Möglichkeiten. Aber ein gutes Ergebnis wäre auch gut für das Selbstvertrauen gewesen', meinte der Coach.
Vor rund 20.000 Zuschauern in der Düsseldorfer LTU Arena merkte man beiden Teams die Strapazen der Vorbereitung deutlich an. Die Profis wirkten müde und boten den Zuschauern nur ein tempoarmes Spiel mit wenigen Höhepunkten. Der Treffer für die Bremer war dann auch eher ein Zufallsprodukt, als Klasnic einen Fehler des Leverkusener Kapitäns und Abwehrchefs Carsten Ramelow nutzte und den Ball aus acht Metern unhaltbar für Butt einschob.
Klasnic hatte knapp 20 Minuten später auch die zweite große Chance für Bremen, als er nach einer Hereingabe von Johan Micoud verzog. Bayer war insgesamt die etwas aktivere Mannschaft, kam aber ebenfalls kaum zu Torchancen. Die besten vergab der Bulgare Dimitar Berbatov jeweils auf Vorlage des brasilianischen Neuzugangs Athirson (13./17.).
Nach dem Wechsel verflachte die Partie noch mehr. Die erste gefährliche Situation vergab der Leverkusener Jacek Krzynowek, als er nach einem dicken Schnitzer von Bremens Nationalspieler Torsten Frings eine Überzahlsituation mit Berbatov und Gonzalo Castro verstolperte. In der 85. Minute rettete Bremens Keeper Andreas Reinke mit einer Glanzparade gegen Franca.
Beide Teams waren mit insgesamt fünf Neuzugängen in der Anfangsformation aufgelaufen. Sowohl Innenverteidiger Leon Andreasen und Frings bei Bremen, als auch Athirson, Simon Rolfes und Ahmed Madouni bei Leverkusen zeigten gute Ansätze, ließen aber teilweise noch die Bindung zu ihren Mannschaftskameraden vermissen. Rolfes war neben Castro dennoch bester Leverkusener, bei Bremen
hinterließen Frank Baumann und Torschütze Klasnic den stärksten Eindruck
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