Brunssum/Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg hat sich beim dreitägige Regenerations-Trainingslager im niederländischen Brunssum von seiner besten Seite gezeigt.
Locker und gut gelaunt ließen Mannschaft und sportliche Leitung des Bundesligisten beim gemeinsamen Sushi-Essen am Mittwochmittag die Saison ausklingen.
Vor der anschließenden Rückfahrt nach Wolfsburg rückten sogar die Querelen zwischen Trainer Erik Gerets und Magager Thomas Strunz für kurze Zeit in den Hintergrund.
Ende des Burgfriedens
Doch mit dem am Donnerstag beginnenden Urlaub für die Spieler endet auch der seit Montag herrschende Burgfrieden der beiden Streithähne.
Bei aller Ungewissheit über den Ausgang des Machtkampfs zwischen Strunz und Gerets ist eines klar: Spätestens am Freitag will der Verein in einer Stellungnahme erklären, wer seinen Job behält und wer die Niedersachsen möglicherweise verlassen muss.
Gerets-Rücktritt steht nicht fest
Nach dem verbalen Schlagabtausch zu Beginn des öffentlichen Zwists halten sich die Beteiligten mit entsprechenden Äußerungen inzwischen zurück: "Dazu gibt es im Moment nichts mehr zu sagen", erklärte Gerets, der in Brunssum "einfach nur die Zeit mit der Mannschaft genießen" wollte.
Während der Erholungsaufenthalt des VfL in der "Golf-Residentie Brunssumerheide" von vielen anfänglich schon als Abschiedsveranstaltung des Belgiers gesehen wurde, gilt sein Rücktritt keinesfalls mehr als sicher.
Strunz und Gerets zum Rapport
In Einzelgesprächen hatte sich das Aufsichtsratspräsidium Strunz und Gerets am Montag "vorgeknöpft" und damit zumindest ein Ende der vereinsschädigenden Schlammschlacht erreicht.
Zudem sollen sich Aufsichtsratschef Lothar Sander und sein "Vize" Folker Weißgerber intern klar für den Coach ausgesprochen haben. Strunz' ultimative Forderung einer Entlassung von Gerets ("Entweder er oder ich!") könnte damit nach hinten losgehen.
Klarheit wird wohl erst ein letztes Gespräch der Klubführung mit den zwei Widersachern am Donnerstagabend bringen. Dass beide noch einmal eine Chance erhalten sollen, miteinander auszukommen, ist eher unwahrscheinlich.
Unterschiedliche Vorstellungen über die sporlichen Ziele
Zu unterschiedlich sind offenbar die Vorstellungen von Strunz und Gerets über die Formulierung sportlicher Ziele und das Team, mit dem man diese erreichen will.
Das Vorpreschen des Sportdirektors, der bei seinem Amtsantritt am 1. Januar unverhohlen von der Meisterschaft sprach, stieß Gerets auf. Dessen Personalpolitik war indes Strunz ein Dorn im Auge.
D'Alessandro und Brdaric wollen weg
Dass in Spielmacher Andres D'Alessandro und Nationalstürmer Thomas Brdaric zwei Akteure die "Wölfe" lieber heute als morgen verlassen würden, erschwert die Sache zusätzlich.
Und solange die Fronten nicht geklärt sind, verstreicht weiter wertvolle Zeit der so wichtigen Planung für die in Wolfsburg bereits am 2. Juli mit dem UI-Cup beginnende Saison.
www.sport1.de
Locker und gut gelaunt ließen Mannschaft und sportliche Leitung des Bundesligisten beim gemeinsamen Sushi-Essen am Mittwochmittag die Saison ausklingen.
Vor der anschließenden Rückfahrt nach Wolfsburg rückten sogar die Querelen zwischen Trainer Erik Gerets und Magager Thomas Strunz für kurze Zeit in den Hintergrund.
Ende des Burgfriedens
Doch mit dem am Donnerstag beginnenden Urlaub für die Spieler endet auch der seit Montag herrschende Burgfrieden der beiden Streithähne.
Bei aller Ungewissheit über den Ausgang des Machtkampfs zwischen Strunz und Gerets ist eines klar: Spätestens am Freitag will der Verein in einer Stellungnahme erklären, wer seinen Job behält und wer die Niedersachsen möglicherweise verlassen muss.
Gerets-Rücktritt steht nicht fest
Nach dem verbalen Schlagabtausch zu Beginn des öffentlichen Zwists halten sich die Beteiligten mit entsprechenden Äußerungen inzwischen zurück: "Dazu gibt es im Moment nichts mehr zu sagen", erklärte Gerets, der in Brunssum "einfach nur die Zeit mit der Mannschaft genießen" wollte.
Während der Erholungsaufenthalt des VfL in der "Golf-Residentie Brunssumerheide" von vielen anfänglich schon als Abschiedsveranstaltung des Belgiers gesehen wurde, gilt sein Rücktritt keinesfalls mehr als sicher.
Strunz und Gerets zum Rapport
In Einzelgesprächen hatte sich das Aufsichtsratspräsidium Strunz und Gerets am Montag "vorgeknöpft" und damit zumindest ein Ende der vereinsschädigenden Schlammschlacht erreicht.
Zudem sollen sich Aufsichtsratschef Lothar Sander und sein "Vize" Folker Weißgerber intern klar für den Coach ausgesprochen haben. Strunz' ultimative Forderung einer Entlassung von Gerets ("Entweder er oder ich!") könnte damit nach hinten losgehen.
Klarheit wird wohl erst ein letztes Gespräch der Klubführung mit den zwei Widersachern am Donnerstagabend bringen. Dass beide noch einmal eine Chance erhalten sollen, miteinander auszukommen, ist eher unwahrscheinlich.
Unterschiedliche Vorstellungen über die sporlichen Ziele
Zu unterschiedlich sind offenbar die Vorstellungen von Strunz und Gerets über die Formulierung sportlicher Ziele und das Team, mit dem man diese erreichen will.
Das Vorpreschen des Sportdirektors, der bei seinem Amtsantritt am 1. Januar unverhohlen von der Meisterschaft sprach, stieß Gerets auf. Dessen Personalpolitik war indes Strunz ein Dorn im Auge.
D'Alessandro und Brdaric wollen weg
Dass in Spielmacher Andres D'Alessandro und Nationalstürmer Thomas Brdaric zwei Akteure die "Wölfe" lieber heute als morgen verlassen würden, erschwert die Sache zusätzlich.
Und solange die Fronten nicht geklärt sind, verstreicht weiter wertvolle Zeit der so wichtigen Planung für die in Wolfsburg bereits am 2. Juli mit dem UI-Cup beginnende Saison.
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