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Mann hungerte sich auf Hochsitz zu Tode

Klingenstädter

Well-Known Member
HUNGERTOD AUF DEM HOCHSITZ

<span>Der unglaubliche Selbstmord des Hans-Peter Z.</span>



Von Julia Jüttner



Ein vereinsamter Arbeitsloser setzt sich auf sein Rad, fährt hundert Kilometer weit, sucht sich eine Stelle zum Sterben - und hungert sich zu Tode. Der Selbstmord des Hans-Peter Z. schockiert hartgesottene Ermittler. Warum entschied sich der 58-Jährige für diesen qualvollen Abschied?




Mehr...(spiegel)
 
Diese Nachricht geht mir schon den ganzen Tag nach! Wie einsam und verzweifelt muss sich dieser Mann gefühlt haben! Kein einziger Mensch hat ihn vermisst! Gibts denn sowas??
 
Die Politiker sind ja schon seit Jahren dabei, den Otto-Normal-Bürger gegen den Arbeitslosen (einen "Schmarotzer") aufzubringen. Das fängt ja schon damit an, das viele Leuten beim Gedanken an den um 8 Uhr in der früh noch im Bett liegenden Arbeitslosen ein Tollwutanfall überkommt. Der Gedanke, ein Arbeitsloser könnte z.B. um 12 Uhr aufstehn, und sich bis 20 Uhr um seine Bewerbungen kümmern, trifft auf Unverständnis, den jemandem freie Zeiteinteilung zuzusprechen, der alle Zeit der Welt hat, das passt nicht ins deutsche Bild von Disziplin und Ordnung. Den Bundesbürger packt sehr schnell der Neid.

Damit dieser Zustand ja so bleibt, werden permanent "Alkoholiker" und "Drogensüchtige" in Nachmittagstalkshows gezeigt, während die CDU sich den Mindestlohnforderungen in mehr als einem Dutzend Bereichen strikt entgegenstellt. Lehnt ein Arbeitsloser mehr als 2 Angebote ab, hat er kein Recht mehr auf ALG. Die Menge der "working poor" in Deutschland wächst, da werden dauernd Zuschüsse reingesteckt, Hauptsach die sind nicht in der Arbeitslosenstatistik, damit die Regierung sich auf die eigene Schulter klopfen kann, wie toll sie doch Politik machen. Wenn aber wieder einer Amok läuft im Arbeitsamt sind sie ganz still.
 
Die Politiker sind ja schon seit Jahren dabei, den Otto-Normal-Bürger gegen den Arbeitslosen (einen "Schmarotzer") aufzubringen. Das fängt ja schon damit an, das viele Leuten beim Gedanken an den um 8 Uhr in der früh noch im Bett liegenden Arbeitslosen ein Tollwutanfall überkommt. Der Gedanke, ein Arbeitsloser könnte z.B. um 12 Uhr aufstehn, und sich bis 20 Uhr um seine Bewerbungen kümmern, trifft auf Unverständnis, den jemandem freie Zeiteinteilung zuzusprechen, der alle Zeit der Welt hat, das passt nicht ins deutsche Bild von Disziplin und Ordnung. Den Bundesbürger packt sehr schnell der Neid.
Damit dieser Zustand ja so bleibt, werden permanent "Alkoholiker" und "Drogensüchtige" in Nachmittagstalkshows gezeigt, während die CDU sich den Mindestlohnforderungen in mehr als einem Dutzend Bereichen strikt entgegenstellt. Lehnt ein Arbeitsloser mehr als 2 Angebote ab, hat er kein Recht mehr auf ALG. Die Menge der "working poor" in Deutschland wächst, da werden dauernd Zuschüsse reingesteckt, Hauptsach die sind nicht in der Arbeitslosenstatistik, damit die Regierung sich auf die eigene Schulter klopfen kann, wie toll sie doch Politik machen. Wenn aber wieder einer Amok läuft im Arbeitsamt sind sie ganz still.
Wie immer gibt es nicht nur Schwarz oder nur Weiss, sondern eben Beides.

Und es wird niemand abstreiten wollen das es sehr wohl Leute gibt die nicht arbeiten wollen. Und so lange es für Leute mehr oder nur minimal weniger Geld bedeutet wenn sie nicht arbeiten statt zu arbeiten, solange wird es eben Leute geben die nicht arbeiten wollen. Und hier finde ich es nicht so verkehrt, wenn es nach Ablehnung mehrerer Angebote eben zur Reduzierung kommt.



Zum Topic: Es ist erschütternd wenn jemand so etwas macht, hier hat wohl auch totale Vereinsamung einen grossen Anteil gehabt.
 
Ich verneige mich in tiefem Respekt vor jemandem, dessen Schmerz so gewaltig gewesen sein musste, dass er genau diese Konsequenz zog. Nein, nicht Selbstmord - sondern das bewusste, entschlossene, ausdauernde, disziplinierte Zu-Leben-Aufhören. Gibt es dafür überhaupt irgend ein Vorbild in der Geschichte oder Mythologie?
 
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