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Matthias Henn

Trunks

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Stolzer Teufel wird ein mutiger Löwe



Eintracht-Neuzugang Henn aus Kaiserslautern hat Verletzungen auskuriert und will Stammspieler werden





Von Thomas Fröhlich





BORKUM. "Mir wurde das Fußballspielen sozusagen in die Wiege gelegt", sagt Matthias Henn. Schließlich kickte sein Vater in der Oberliga für den SC Birkenfeld. "Ich habe von klein auf Fußball gespielt", erklärt der 22 Jahre alte Neuzugang der Eintracht.



Bei der SG Blaubach-Diedelkopf, dem Klub, dem auch Miroslav Klose als Jugendlicher angehörte, war Henn bis zu seinem Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern im Jahr 2002. "Matthias war ein angenehmer Zeitgenosse. Er weiß sich zu benehmen. Ich habe eine hohe Meinung von ihm. Er wird seine positiven Eigenschaften in Braunschweig einbringen", sagt Erich Berndt, stellvertretender Jugendleiter der SG Blaubach-Diedelkopf.



Nach zwei Jahren bei den A-Junioren des FCK rückte Henn in das Oberligateam und schaffte als Stammspieler mit der Reserve den Aufstieg in die 3. Liga. Eine Karriere wie aus dem Bilderbuch, denn im April 2005 debütierte er in der Bundesliga, wurde beim Spiel in Dortmund eingewechselt. "Es war unglaublich. Da standen 25 000 auf einer Tribüne", erinnert er sich an das Spiel vor 77 000 Fans. Fast genau ein Jahr später, kam der sportliche Tiefpunkt: Am 3. April im Regionalligaspiel gegen Karlsruhe zog er sich einen Riss des Kreuzbandes zu. Henn: "Das hat mich enorm zurück geworfen. Ich war wieder dran, und hatte mir Hoffnungen auf einen Bundesliga-Einsatz gemacht."



Ein Bänderriss im Sprunggelenk sorgte dafür, dass der Innenverteidiger zum Ende der vergangenen Spielzeit sechs Wochen ausfiel. Dass er deshalb schon vor dieser Saison versuchte, sich eine gute Form anzueignen, blieb nicht ohne Rückschlag. "Ich habe vielleicht ein bisschen übertrieben", sagt er. Die Probleme mit der Oberschenkelmuskulatur sind aber überwunden.



"Für mich liefen die ersten drei Wochen noch nicht nach Plan. Das heiß aber nicht, dass ich nicht das Ziel habe Stammspieler zu werden", kündigt er an. Denn deshalb ist er nach Braunschweig gekommen. "Die Perspektive, die mir Benno Möhlmann für Eintracht aufgezeigt hat, überzeugte mich gleich im ersten Gespräch."



Mittwoch, 11.07.2007



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