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Mehrheit der Briten zweifelt an Evolution

philos

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Mehrheit der Briten zweifelt an Evolution



Der Kreationismus, der in den USA für Konflikte zwischen Forschern und Gottesfürchtigen sorgt, wird auch in Großbritannien populärer. Einer Umfrage zufolge glaubt nicht einmal jeder zweite Brite an die Evolution, mehr als 40 Prozent wünschen Kreationismus im Biologie-Unterricht.



http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,397456,00.htmlhttp://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,397456,00.html



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ich dachte immer nur die Amis und Teile des Vatikans könnten so bekloppt sein und die Augen vor Fakten verschließen. Aber wie können Briten, die die Balzrituale von Briten und Deutschen an den Stränden der Balearen schon mal mitgemacht haben daran zweifeln, dass der Mensch vom Affen abstammt???
 
dacht eben schon, es dreht sich um ein foren- und fanclubmitglied
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Naja, da sind berechtigte Zweifel auch angebracht... ich meine man kennt sie ja nur virtuell... ob es sie wirklich gibt? oder ist sie ein transzendales Wesen aus einer anderen Dimension... wer weiss das schon
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Naja, wenn ich die Mehrheit der Briten (vor allem im Urlaub) anschaue, dann zweifle selbst ich als Biologe an der Evolution!
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Eine repräsentative Umfrage unter 2000 katholischen Pfarrern
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Wunder mich etwas das Ergebnis.Nichtmal in den USA hätte ich so ein Ergebnis erwartet,wobei die auch schon krass drauf sind
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Haben zu viele Dokus auf BBC über ballfangende Affen gesehen: "Bei unseren Goalies können Menschen nicht vom Affen abstammen."





Edith denkt: Die Spiegel Serie wird sehr gut. Jedenfalls ist der erste Teil schonmal sehr interessant.
 
Naja, wenn ich die Mehrheit der Briten (vor allem im Urlaub) anschaue, dann zweifle selbst ich als Biologe an der Evolution!
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Na, gerade Du als Biologe solltest doch wissen, daß bei abgeschnittenen Populationen (z.B. auf Inseln) auch retardierende Entwickungen vorkommen können.
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Warum wohl werden die Briten auch manchmal als "Inselaffen" tituliert?
 
Gott hat schon gewusst, warum er die auf eine Insel gesetzt hat. Ihr habt ja mitbekommen, was die mit den armen Rindviechern gemacht haben (und dann bauen so ein paar Idioten einen Tunnel).
 
naja, wenn man diem engländer sieht muss man sich echt denken, sowas kann gott nicht gemacht haben, so viel sinn für humor.. außerdem, auch affen haben ihren stolz..
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Die Engländer sind schon ein merkwürdiges Volk... entweder extrem gut erzogen, nett und gebildet oder eben das Gegenteil, was dazwischen gibt es irgendwie nicht...
 
Die Engländer sind schon ein merkwürdiges Volk... entweder extrem gut erzogen, nett und gebildet oder eben das Gegenteil, was dazwischen gibt es irgendwie nicht...


was geht denn mit Dir? ist jemand der an gott und an die schöpfung glaubt schlecht erzogen, gemein und ungebildet ???? ganz großes kino hier !
 
was geht denn mit Dir? ist jemand der an gott und an die schöpfung glaubt schlecht erzogen, gemein und ungebildet ???? ganz großes kino hier !


so hats philos nicht gemeint.

er meinte, dass man von den briten zwei stereotypen kennt:

den saufenden, grölenden, hummerroten hooligan

oder

den tee schlürfenden, ständig not amuseden, hummerroten gentleman.



ist zwar übertrieben, aber da wir ja auch alle nur schnauzbärtige, lederhosentragende, bratwurstessende krauts sind,

ist dieses klischeedenken heute mal gestattet
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ich dachte immer nur die Amis und Teile des Vatikans könnten so bekloppt sein und die Augen vor Fakten verschließen. Aber wie können Briten, die die Balzrituale von Briten und Deutschen an den Stränden der Balearen schon mal mitgemacht haben daran zweifeln, dass der Mensch vom Affen abstammt???


Entschuldigt mal, aber mir geht diese latente und von manchen ganz offene Anti-Religions-Stimmungsmache hier auf die Nüsse! Ich bin bereit jede Meinung zu tolerieren, aber von anderen als "bekloppt" bezeichnet zu werden, weil man "die Augen vor Fakten verschließt"... das muss nich sein.
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Und meines Wissens nach heißt es immer noch Evolutions-Theorie.



Mit diesem Post will ich weder sagen, dass ich die Schöpfung wortwörtlich nehme, noch dass ich die Evolutions-Theorie für Humbug halte. Wobei ich finde, dass man hier einfach keinen Strich zwischen beiden Parteien ziehen kann, zwischen Naturwissenschaften und Religion.
 
Wobei ich finde, dass man hier einfach keinen Strich zwischen beiden Parteien ziehen kann, zwischen Naturwissenschaften und Religion.




Das erschreckt mich, kannst du das näher erläutern?



Ich finde es extrem traurig, wenn Menschen an die Schöpfungsgeschichte glauben. Die Bibel ist ein Buch, welches von Menschen geschrieben und im Laufe der Zeit zig mal überarbeitet wurde.



Es gibt jede Menge Evangelien und nur einige wenige stellen Jesus als "halbgöttlich" dar. Es war ein bewusster politischer Akt der damaligen Christen, diese Evangelien in die Bibel aufzunehmen, was in meinen Augen vollkommen legitim ist. Wenn Menschen in der Bibel moralische Anleitungen für ihren Alltag nehmen und dazu die Geschichten als Metaphern interpretieren, so ist das ihr gutes Recht. Aber die Genesis wörtlich zu nehmen, ist genau das, was Islamisten machen, wenn sie ihre Terrorakte ideell rechtfertigen.



Ansonsten denke ich, dass die Darwin oder Mendel die menschliche Entstehungsgeschichte besser - sprich: ohne Widersprüche und auch noch nachweisbar - erklären.



Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn jemand in Religionen seinen persönlichen Quell an Inspiration und Motivation für alltägliche oder extreme Situationen zieht, aber man sollte sich dann doch bitte dessen bewusst sein und nicht die Augen vor der Realität verschließen.
 
Entschuldigt mal, aber mir geht diese latente und von manchen ganz offene Anti-Religions-Stimmungsmache hier auf die Nüsse! Ich bin bereit jede Meinung zu tolerieren, aber von anderen als "bekloppt" bezeichnet zu werden, weil man "die Augen vor Fakten verschließt"... das muss nich sein.
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Manchmal muss es halt sein, wenn gewisse Instanzen innerhalb einer großen christlichen Gemeinschaft meinen, dass Kondome keinen Schutz bieten und der alte senile Mann kann mir nich weismachen, dass das so ist. Sowas ist einfach nur unverantwortlich und vollkommen absurd. Da werden nämlich die Augen vor den Fakten verschlossen und solch eine Meinung kann und will ich nicht akzeptieren.



Diese ganze christliche Nächstenliebe find ich teilweise eh heuchlerisch,man baut sich selbst die prachtvollsten Bauten und in Afrika verhungern die Leute
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Zum Thema: Ich finde die Evolutionstheorie um einiges sinnvoller als die christliche Lehre. Gibt ein paar Sachen, die sich durch Evolution sinnvoll erschließen lassen, bei anderen fällt es einem schwer es nachvollziehen. Aber insgesamt gesehen, nach der Unterrichtseinheit ,,Evolution'' in der Kursstufe finde ich die ganze Sache doch ziemlich rund
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Ansonsten schließ ich mich mal dem Klinge an
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Das erschreckt mich, kannst du das näher erläutern?


Ich meine, dass eine Religion, die die Augen vor neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen verschließt (also Religion getrennt von Wissenschaft) ins fundamentalistische übergleiteitet. Auf der anderen Seite finde ich, dass es für Wissenschaftler eine "Berufsethik" oder so, nenn's, wie du willst, geben sollte, die den Forschern klarmacht, dass sie nur Menschen sind und auch, wenn sie erkannt haben, wie die Erde entstanden ist, nicht als Selbstzweck, sondern für die Menschheit und deren Wohl arbeiten sollen.




Ich finde es extrem traurig, wenn Menschen an die Schöpfungsgeschichte glauben.


Du findest es also traurig, wenn Menschen glauben, dass sie nicht nur ein Zufallsprodukt aus mutierten Genen sind, sondern jemand da ist, der sich um sie kümmert, auch wenn's ihnen noch so dreckig geht.

Ich denke, dass die zwei Schöpfungsberichte im Buch Genesis nicht wortwörtlich zu verstehen ist. DENN: Die Bibel ist kein wissenschaftliches Buch und nicht als solches zu bemessen.




Die Bibel ist ein Buch, welches von Menschen geschrieben und im Laufe der Zeit zig mal überarbeitet wurde.
Es gibt jede Menge Evangelien und nur einige wenige stellen Jesus als "halbgöttlich" dar. Es war ein bewusster politischer Akt der damaligen Christen, diese Evangelien in die Bibel aufzunehmen, was in meinen Augen vollkommen legitim ist. Wenn Menschen in der Bibel moralische Anleitungen für ihren Alltag nehmen und dazu die Geschichten als Metaphern interpretieren, so ist das ihr gutes Recht. Aber die Genesis wörtlich zu nehmen, ist genau das, was Islamisten machen, wenn sie ihre Terrorakte ideell rechtfertigen.


Abgesehen davon, dass Islamisten herzlich wenig auf die Genesis geben;)... ist jedes religiöse Grundwerk von Menschen geschrieben. Egal ob Koran, Torah oder Bibel. Was ich auch kritisiere, ist die Ignorierung der apokryphen Evangelien.




Ansonsten denke ich, dass die Darwin oder Mendel die menschliche Entstehungsgeschichte besser - sprich: ohne Widersprüche und auch noch nachweisbar - erklären.


Und darin sehe ich das Hauptproblem, nämlich dass man den Schöpfungsberichten der Genesis keinen wissenschaftlichen Rang gebühren sollte, sondern ausschließlich einen religiösen. Man versucht ja auch nich mit einem Roman den Vorgang des Backens von Zwiebelkuchen zu beschreiben, jetzt etwas überspitzt ausgedrückt.




Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn jemand in Religionen seinen persönlichen Quell an Inspiration und Motivation für alltägliche oder extreme Situationen zieht, aber man sollte sich dann doch bitte dessen bewusst sein und nicht die Augen vor der Realität verschließen.


Trotz aller Kritik will ich jetzt diesen Thread hier nicht zu einem Bibel-/ Religions-/ etc-Thread machen. Aber bitte sei vorsichtig, vorschnell mit dem Wort "Realität" zu kommen. Denn ob Gott existiert oder nicht, weiß nur der liebe Gott;) Deswegen finde ich den Agnostizismus, auch wenn ich bekennender Christ bin, weitaus sympathischer als verkappte Atheisten, die Geld für Buswerbung ausgeben, anstatt sinnvolle Dinge damit zu veranstalten, aber das nur als kleiner Seitenhieb am Rande.



So, jetzt kommt noch Bawü-Teufel dran
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Manchmal muss es halt sein, wenn gewisse Instanzen innerhalb einer großen christlichen Gemeinschaft meinen, dass Kondome keinen Schutz bieten und der alte senile Mann kann mir nich weismachen, dass das so ist. Sowas ist einfach nur unverantwortlich und vollkommen absurd. Da werden nämlich die Augen vor den Fakten verschlossen und solch eine Meinung kann und will ich nicht akzeptieren.
100% Übereinstimmung



Diese ganze christliche Nächstenliebe find ich teilweise eh heuchlerisch,man baut sich selbst die prachtvollsten Bauten und in Afrika verhungern die Leute:roll:


Meine Rede! In unsrer Gemeinde wurd seit ungefähr Anfang November 2008 verkündet, dass man neben die Kirche eine ca. 5000€ teure Marienstele errichten will und deswegen um Spenden gebeten wird. Sollste mal sehn, wie schnell (vor Weihnachten!!!!) die 5000€ aufm Konto warn, und sogar noch mehr. Bei sowas könnt ich kotzen! Wofür ist die Kirche da, für nen Zentner Bronze oder Menschen, die nicht das nötigste zum Überleben haben?
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Zum Thema: Ich finde die Evolutionstheorie um einiges sinnvoller als die christliche Lehre. Gibt ein paar Sachen, die sich durch Evolution sinnvoll erschließen lassen, bei anderen fällt es einem schwer es nachvollziehen. Aber insgesamt gesehen, nach der Unterrichtseinheit ,,Evolution'' in der Kursstufe finde ich die ganze Sache doch ziemlich rund
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Ansonsten schließ ich mich mal dem Klinge an;-)


Da ich mich jetzt nicht so eingehend mit der Evol.-Theorie beschäftigt habe, denke ich, dass man schlicht und ergreifend nicht so fundamentalistisch sein sollte, auf beiden Seiten.
 
Ich bin durchaus etwas überrascht von dieser Umfrage, allerdings halte ich 2000 Personen auch nicht unbedingt für repräsentativ. Daher würde ich das ganze nicht überbewerten.



Was ich ehrlich gesagt viel trauriger finde, als Leute, die eher an die Schöpfungslehre glauben wollen, als an die Evolutionstheorie, sind diejenigen, die versuchen daraufhin die Evolutionstheorie aus dem Unterricht zu verbannen. Damit meine ich nicht die 44 % die sich Kreationismus in der Schule wünschen, da ich das in Ordnung finde, solange man dadurch nicht die Evolution ausschliesst. Vielmehr geht es mir zum Beispiel um die Staaten in den USA, wo sich die Kreationisten vollständig durchgesetzt haben. Die liebe Frau Palin hat ja zum Glück nicht mehr Macht bekommen, als sie eh schon hat, da ich sie zu diesen Leuten dazuzähle.



Wobei es das natürlich nicht nur im Christentum gibt: sueddeutsche.de



Soweit ich weiss ist bis jetzt noch niemand auf die Idee gekommen den Religionsuntericht zu verbieten, weil darin die Evolutionstheorie "untergraben" wird.
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Ich habe ja nichts dagegen wenn jemand an Gott oder sonstwas glaubt, aber wenn er dann nicht mehr dazu in der Lage ist auch mal realistisch über Dinge nachzudenken, finde ich es nicht mehr richtig. Damit meine ich sowas wie keine wissenschaftlichen Erkenntnisse anzuerkennen, keine anderen Meinungen zu Religion zulassen (ist es wirklich so furchtbar wenn ein anderer etwas anderes glaubt?) und dann auch noch zu versuchen anderen Leuten diese Meinungen zur Welt vorzuenthalten.




Und meines Wissens nach heißt es immer noch Evolutions-Theorie.
wenn man es so sieht, sieht es um die moderne Wissenschaft finster aus (-> Relativitäts-theorie). Nicht alles was noch Theorie heisst ist deswegen nicht trotzdem sicher.
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Gruss,

Suedteufel
 
Ich bin durchaus etwas überrascht von dieser Umfrage, allerdings halte ich 2000 Personen auch nicht unbedingt für repräsentativ. Daher würde ich das ganze nicht überbewerten.


Ich meine wir hätten in der Schule mal berechnet, dass man, wenn man 95% Sicherheit fordert so ungefähr 1200 Leute befragt und auch in Forsa Umfragen werden doch immer knapp über 1000 Leute befragt, wenn mich nicht alles irrt...
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Ich meine, dass eine Religion, die die Augen vor neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen verschließt (also Religion getrennt von Wissenschaft) ins fundamentalistische übergleiteitet. Auf der anderen Seite finde ich, dass es für Wissenschaftler eine "Berufsethik" oder so, nenn's, wie du willst, geben sollte, die den Forschern klarmacht, dass sie nur Menschen sind und auch, wenn sie erkannt haben, wie die Erde entstanden ist, nicht als Selbstzweck, sondern für die Menschheit und deren Wohl arbeiten sollen.


Ich bin nicht sicher, aber so etwas gibts doch, oder etwa nicht?

Das mit dem "Selbstzweck" sehe ich kritisch.

Was ist für dich "Selbstzweck" in der Forschung?

Für mich ist dafür kein Raum, da für mich alles was erforscht werden kann, auch erforscht werden sollte.






Du findest es also traurig, wenn Menschen glauben, dass sie nicht nur ein Zufallsprodukt aus mutierten Genen sind, sondern jemand da ist, der sich um sie kümmert, auch wenn's ihnen noch so dreckig geht.
Ich denke, dass die zwei Schöpfungsberichte im Buch Genesis nicht wortwörtlich zu verstehen ist. DENN: Die Bibel ist kein wissenschaftliches Buch und nicht als solches zu bemessen.


Ich weiß weder, dass es einen Gott gibt, noch, dass es keinen gibt.

Es ist mir auch egal. Meine religiöse Einstellung ist die, dass eine göttliche Existenz nicht durch den menschlichen Geist erfassbar ist.

Ich habe eine grobe Vorstellung von dem, was in bestimmten Fällen richtig und falsch ist und versuche, danach mein Handeln auszurichten. Dafür bin ich alleine verantwortlich und nicht jemand anders.

Deine Meinung zur Bibel teile ich. Für mich kommen viele Geschichten aus der Bibel auf einer Stufe mit Märchen. Sie haben "eine Moral von der Geschichte".

Ich könnte mir vorstellen, dass ich eine recht schlechte Meinung von Gott hätte, wenn ich an "ihn" (oder "sie", oder "es" - die Vorstellung vom alten, bärtigen Mann finde ich etwas arg kitschig
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) glaubte. Gott muss schon sehr zynisch sein, bei dem ganzen Mist, der jeden Tag überall auf der Welt geschieht.






Abgesehen davon, dass Islamisten herzlich wenig auf die Genesis geben;)... ist jedes religiöse Grundwerk von Menschen geschrieben. Egal ob Koran, Torah oder Bibel. Was ich auch kritisiere, ist die Ignorierung der apokryphen Evangelien.


Darin sind wir uns einig.






Und darin sehe ich das Hauptproblem, nämlich dass man den Schöpfungsberichten der Genesis keinen wissenschaftlichen Rang gebühren sollte, sondern ausschließlich einen religiösen. Man versucht ja auch nich mit einem Roman den Vorgang des Backens von Zwiebelkuchen zu beschreiben, jetzt etwas überspitzt ausgedrückt.


Darum geht es doch gerade hier. In den USA wird verstärkt "christliche Schöpfungslehre" an Schulen als wissenschaftlicher Stoff gelehrt. Entweder wird die Genesis als Theorie neben die Evolutionstheorie gestellt, oder letztere wird komplett gestrichen.

Das ist für mich schlimm

Christlicher Extremismus in den USA ist unerfreulich, aber nicht neu.

Wenn jetzt noch die Briten damit anfangen...



Für mich ist Religion ganz klar einzig und allein Privatsache. In abgeschlossenen Nationalstaaten ist öffentliche Religion nicht so sehr gefährlich, aber gerade in der heutigen Welt ist sie einfach nicht angemessen. Wenn Religion zur Staatssache wird, führt dies zum einen zur Ausgrenzung Andersgläubiger, die es ob der religiösen Vielfalt zwangsläufig in fast jedem Land gibt und zum anderen zu erhöhtem Konfliktpotential unter den Staaten.






Trotz aller Kritik will ich jetzt diesen Thread hier nicht zu einem Bibel-/ Religions-/ etc-Thread machen. Aber bitte sei vorsichtig, vorschnell mit dem Wort "Realität" zu kommen. Denn ob Gott existiert oder nicht, weiß nur der liebe Gott;) Deswegen finde ich den Agnostizismus, auch wenn ich bekennender Christ bin, weitaus sympathischer als verkappte Atheisten, die Geld für Buswerbung ausgeben, anstatt sinnvolle Dinge damit zu veranstalten, aber das nur als kleiner Seitenhieb am Rande.


Naja, das Geld für mehr oder weniger unsinnige Sache ausgegeben wird, ist ja nunmal alltäglich. Zur "Realität": Natürlich gibt es keine "Realität", da jeder alles verschieden wahrnimmt. Ich favorisiere dennoch die Wissenschaften, da sie standardisierte und nachweisbare Fakten liefert, die sich jederzeit wiederholen und erneut nachprüfen lassen.





Dieses Thema ist natürlich auf der religiösen und auf der politischen Ebene diskutierbar. Ich beziehe mich stark auf die politischen Aspekte und komme so zu meiner Meinung. Für mich ist die politische Brisanz des Themas schwerwiegender, als die religiösen Gefühle Gläubiger. Dies als kleine Erklärung.
 
Ich meine wir hätten in der Schule mal berechnet, dass man, wenn man 95% Sicherheit fordert so ungefähr 1200 Leute befragt und auch in Forsa Umfragen werden doch immer knapp über 1000 Leute befragt, wenn mich nicht alles irrt...
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Hmmm... OK, dann nehm ich des zurück.



Da muss ich doch morgen gleich mal im Statistischen Institut wo ich nebenher arbeite nachfragen.
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Nun ja, ich finde es eben erschreckend, wenn Menschen die Augen vor Fakten verschließen und lieber etwas göttliches in sich sehen, anstatt das Ergebniss einer harten Auslese. Es ist Fakt, dass wir zu 99% die selben Gene haben wie einige Menschenaffenarten, es ist Fakt, dass man bei "Mutationen" und Weiterentwicklungen bei verschiedenen Tieren im Laufe der Jahre beobachten konnte. Die Evolutions"theorie" kann man inzwischen als zu 99% gesichert ansehen. Natürlich macht auch die Wissenschaft Fehler, allerdings werden diese dann beim Antreffen neuer Fakten auch korrigiert, was man von der Kirche nur schwerlich behaupten kann. Im übrigen wäre nach der Schöpfungsgeschichte die Erde erst einige tausend Jahre alt... und das ist wohl inzwischen bewiesen, dass das wohl nicht so ist. Es sei denn der intelligente Designer hätte einen Haufen Humor und hätte zur Beschäftigung der MEnschen Dinosaurierknochen vergraben...



Immerhin hat Papst Johannes Paul II erst in den 90ern Galileo rehabilitiert und das christliche Weltbild einer platten Erde zugunsten einer runden Erde, die sich um die Sonne dreht abgeändert. Mit der Evolutionstheorie wäre es auch an der Zeit, aber das geht halt nicht, weil man dann das Existenzrecht der Kirchen an sich in Frage stellen würde...



Und nur nochmal zur Aufklärung... ich mag die Engländer, bin dort recht häufig, aber sie machen es einem doch oft sehr leicht in Stereotypen zu verfallen... Und die Nachricht schockiert mich ehrlich gesagt schon...



@suedteufel: Ich finde es auch nicht verkehrt die Göttliche Schöpfungsgeschichte zu lehren, aber eben dort wo sie hingehört, im Religionsunterricht und die Evolutionstherie eben im Biologieunterricht. Ansonsten hebt man eine dogmatische Tradition auf eine Stufe mit einer Wissenschaft. Andersrum würde das ja auch niemand fordern.
 
@suedteufel: Ich finde es auch nicht verkehrt die Göttliche Schöpfungsgeschichte zu lehren, aber eben dort wo sie hingehört, im Religionsunterricht und die Evolutionstherie eben im Biologieunterricht. Ansonsten hebt man eine dogmatische Tradition auf eine Stufe mit einer Wissenschaft. Andersrum würde das ja auch niemand fordern.


so hatte ich es auch gemeint.
 
Die Schöpfungsgeschichte und die Naturwissenschaftlichen theorien wiedersprechen sich doch nicht! Man darf nur nicht den fehler machen und die Bibel wörtlich nehmen...

Unglaublich wie immer noch so viele Leute die bibel wörtlich nehmen, und denken die Erde ist 6000 Jahre alt. Das erinnert mich an den Sketch von Monty Phyton wo ein Mann nicht an die Schwerkraft glaubt
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Denn es ist doch bewiesen das die Erde älter ist. Und wenn die kreationisten an diesen Beweis nich glauben, sollten sie das auch konsiquent durchziehen.



Was ich meine ist:

Wenn es um die neue technik geht, handy, tv, computer usw. glauben sie an die wissenschaft, doch genau da wo sie der Bibel "wiederspricht" soll es nicht funktionieren!? Dabei basieren die ganzen technischen sachen doch auf Quantenphysik und dem ganzen Zeug (auch wenn ich mich da jetzt nicht so auskenn)



Man dreht sich immer im Kreis. Ein Galilei und die ganzen werden von der kirche nicht anerkannt, dann kommt endlich die Aufklährung und man akzeptiert das die Bibel nich wörtlich zu nehmen ist und dann kommt später jemand auf die Idee die Bibel doch wieder wörtlich zu nehmen und der ganze **** fängt von vorne an. brauchen wir jetzt wieder eine Aufklährung??? Wie kann es sein Das in den USA Museen eröffnet werden wo die Erde 6000jahre alt ist und Dinosaurier und Menschen zusammen leben
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(was in der Simpsonsfolge "Gott gegen Lisa Simpson" herrlich veräppelt wird, inklusive Affenprozess
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)



ich könnt jetzt noch ewig weiter schreiben aber ich belass ews ersmal dabei...



Edit: Ansonsten kann ich nur roterTeufel92 beipflichten. Auch die Bibel (u.a. eben die Schöpfungstheorie) kann sehr viel lehren. Aber eben keine Wissenschaftlichen Aspekte.
 
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