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Neuer Kapitän steht fest!

zu flo vs. macho:



bei gleicher leistung, spielt bei mir immer der jüngere...

hatten wir nicht mal nen trainer der so gehandelt hat?

ansonsten ist das meine meinung.



macho ist im tor nur ein ganz kleines stück voran gekommen, durch die spielerrats-wahl, denk ich. ne stammplatz-garantie dürfte das wohl kaum sein.
 
und gibt es einen grund macho nicht zu vertrauen?


Macho hat internationale Erfahrung für flo langt es in 2 jahren noch .Wenn er durch Leistung allein ins Tor kommt is mir das auch recht.Aber ich finde Machos Einstellung einfach richtig geil ,der is geblieben ,weil er den Karren wieder aus dem Dreck ziehen will .er hätte sicher auch zu redbull gehen können .

die haben ja jetzt den Ochs von 60 geholt .


RICHTIG!

Nur weil jetzt irgendwelche Fromlo-Groupies versuchen, ihren Liebling ins Tor zu schreiben, muss dies ja noch lange nicht das richtige sein. Ich sehe bei beiden genug Stärken, um die Nummer 1 zu sein - aber wenn man mal die Frage danach stellt, warum es Flo denn nicht verdient hätte, auf der Bank als Nummer 2 zu sitzen, sollte man sich auch mal fragen, ob es Macho denn verdient hätte.
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Finde die Wahl gut. Vor allem einen zu nehmen der 100% Stammspieler ist, was bei Rihilahti nicht gegeben ist. Da gibts viele mit Reinert, Mueller, Hajnal, Borbely, Villar.
 
Sie sind "demokratisch bestimmt" worden... ist schön gesagt, aber vom Wortgehalt schon an sich undemokratisch. Aber ein Bundesligaclub ist kein Kreisligaverein, wenn ein Trainer sich viele Gedanken macht, die gesamte Vorbereitung auf diesen Punkt 1. Spieltag ausrichtet, dann wäre es eigentlich vermessen zu glauben, die Kapitänsfrage würde dem Zufall überlassen. Ein Trainer kennt normalerweise die Strömungen in der Mannschaft, wenn er wie Wolf große Erfahrung hat, natürlich umso mehr. Und er sieht, welche Leute wirklich was zu sagen haben und auch eine gewisse Akzeptanz genießen.



Wolf würde einen Teufel tun, einen herausragenden Spieler zum Käpt'n zu machen, wenn er in der Mannschaft schlecht ankommt. Einen eher schwächeren Mann zu befördern, auch wenn er bei jedem ein gewisses Ansehen hat, bringt ebenso wenig bis nichts. Also, am Ende sind wir immer schlauer: meine Prognose ist, dass diese Spieler (Beda, Rihilahti, Macho) bei normaler Form auch spielen werden. Nicht deshalb, weil er damit einige "Lieblinge" besonders bevorzugt, sondern weil jede Mannschaft eine Basis, ein Gerüst braucht. Man definiert im Grunde über diesen Weg die Leute, die dann, wenn es eng wird, berufen sind, aufzustehen, dagegenzuhalten und die Mannschaft wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Man nimmt als Trainer die, denen man diese Rolle am ehesten zutraut. Ob sie dieses Vertrauen auch umsetzen können, steht auf einem anderen Blatt.



Positionskämpfe hin oder her, eine Mannschaft braucht Hirarchie, sonst meint am Ende jeder was sagen zu können und keiner gibt wirklich die Richtung vor. Das ist ja auch das goldene "an einem Strang ziehen". Der Trainer hat wenig Einfluss im Spiel (abgesehen von der Halbzeit), ein guter Spielführer kann da manchmal als verlängerter Arm viel mehr in hitzigen und spielentscheidenden Situationen bewirken.



Macho - Beda - Rihilahti - alles zentrale Spieler, alles defensive Spieler. Zufall? Ich glaube nicht, es kommt viel auf die funktionierende Dafensive an, nur über wenig Gegentore kommt man in die Nähe eines Aufstiegsplatzes. Wolf versucht meiner Meinung nach über diese Entscheidung den Stellenwert dieser Spieler zu erhöhen und deren Wort auf dem Platz Gewicht zu verleihen. Interessant finde ich das z.B. bei Rihilahti, bei dem ich mir noch nicht vorstellen kann, dass er die Sprache bereits so gut sprechen kann. Aber, bevor hier der Deutschland-Wahn nach der WM abermals ausbricht: es reicht auch ein "GO" oder "C'MON" oder "STAY" oder wie auch immer. Fußball ist international, wenn man etwas "richtig" sagt, d.h. mit der entsprechenden Klarheit, versteht das jeder (so ist zumindest meine Einschätzung). Für mich geht es wirklich nicht um deutsch oder nicht deutsch, sondern um die Klarheit der Aussage. Naja, ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob man mich dabei verstehen kann (Achtung! Wortwitz).



Aber trotzdem: weshalb Rihilahti? Gerade neu im Verein, die Sprache noch nicht so bekannt, kein Fan kennt ihn, alles neu. Meine Antwort: tja, ich würde sagen, weil er ein "Kampfschwein" ist! Ich bin sehr gespannt auf meine Einschätzung, aber gerade da sehe ich den Grund für seine Berufung. Er wird derjenige sein, der die Ärmel aufkrempelt, wenn es nötig ist. Er ist kein Spieler, der über überragende technische Möglichkeiten verfügt. Was hier so nett als "Arsch aufreißen für den fck" bezeichnet wird, er wird es tun. Nicht für den fck als solches, sondern weil er diese Mentalität besitzt. Ich denke, genau dieses Prinzip wird sich in dem ein oder anderen Spiel zeigen. Wenn die Mannschaft eher schlecht spielt, wird er plötzlich durch Zweikampfstärke und Willen herausstechen. Wolf sagte mal, er wäre "durchs Stahlbad 2. englische Liga" gegangen. Was auch immer man da hineininterpretiert, ich glaube, der Biß und die Härte gegen andere und sich selbst sind die Auswirkungen dieser Vorgeschichte. Er hat natürlich nicht die Technik von Lembi, wird ihn vielleicht auch nicht ganz vergessen machen können, aber Larifari-Fußball wird man von ihm nicht sehen. Und ich bin eigentlich froh, einen Fußballer von der Insel bei uns zu sehen, weil ich dieses rumrutschen und fünf mal abrollen nach einem Allerweltsfoul immer beschissener finde. Ehrliche Arbeit bringt ehrliche Erfolge!



Also, alles in allem eine gute Wahl, finde ich. Kein Halfar, Reinert, Schönheim, Fromlowitz, Bellinghausen, Ziemer & Co; wäre zwar nicht uninteressant gewesen, aber wahrscheinlich des guten dann doch zuviel. Wenn Erfahrung eher Mangelware ist, nimmt man dann wohl doch die, die zumindest das ein oder andere sportliche Tief im professionellen Bereich schon mal durchleben mußten. Das schadet meiner Meinung nach nie, obwohl ich es auch niemandem wünsche!
 
Sie sind "demokratisch bestimmt" worden... ist schön gesagt, aber vom Wortgehalt schon an sich undemokratisch. Aber ein Bundesligaclub ist kein Kreisligaverein, wenn ein Trainer sich viele Gedanken macht, die gesamte Vorbereitung auf diesen Punkt 1. Spieltag ausrichtet, dann wäre es eigentlich vermessen zu glauben, die Kapitänsfrage würde dem Zufall überlassen. Ein Trainer kennt normalerweise die Strömungen in der Mannschaft, wenn er wie Wolf große Erfahrung hat, natürlich umso mehr. Und er sieht, welche Leute wirklich was zu sagen haben und auch eine gewisse Akzeptanz genießen.


Wolf würde einen Teufel tun, einen herausragenden Spieler zum Käpt'n zu machen, wenn er in der Mannschaft schlecht ankommt. Einen eher schwächeren Mann zu befördern, auch wenn er bei jedem ein gewisses Ansehen hat, bringt ebenso wenig bis nichts. Also, am Ende sind wir immer schlauer: meine Prognose ist, dass diese Spieler (Beda, Rihilahti, Macho) bei normaler Form auch spielen werden. Nicht deshalb, weil er damit einige "Lieblinge" besonders bevorzugt, sondern weil jede Mannschaft eine Basis, ein Gerüst braucht. Man definiert im Grunde über diesen Weg die Leute, die dann, wenn es eng wird, berufen sind, aufzustehen, dagegenzuhalten und die Mannschaft wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Man nimmt als Trainer die, denen man diese Rolle am ehesten zutraut. Ob sie dieses Vertrauen auch umsetzen können, steht auf einem anderen Blatt.



Positionskämpfe hin oder her, eine Mannschaft braucht Hirarchie, sonst meint am Ende jeder was sagen zu können und keiner gibt wirklich die Richtung vor. Das ist ja auch das goldene "an einem Strang ziehen". Der Trainer hat wenig Einfluss im Spiel (abgesehen von der Halbzeit), ein guter Spielführer kann da manchmal als verlängerter Arm viel mehr in hitzigen und spielentscheidenden Situationen bewirken.



Macho - Beda - Rihilahti - alles zentrale Spieler, alles defensive Spieler. Zufall? Ich glaube nicht, es kommt viel auf die funktionierende Dafensive an, nur über wenig Gegentore kommt man in die Nähe eines Aufstiegsplatzes. Wolf versucht meiner Meinung nach über diese Entscheidung den Stellenwert dieser Spieler zu erhöhen und deren Wort auf dem Platz Gewicht zu verleihen. Interessant finde ich das z.B. bei Rihilahti, bei dem ich mir noch nicht vorstellen kann, dass er die Sprache bereits so gut sprechen kann. Aber, bevor hier der Deutschland-Wahn nach der WM abermals ausbricht: es reicht auch ein "GO" oder "C'MON" oder "STAY" oder wie auch immer. Fußball ist international, wenn man etwas "richtig" sagt, d.h. mit der entsprechenden Klarheit, versteht das jeder (so ist zumindest meine Einschätzung). Für mich geht es wirklich nicht um deutsch oder nicht deutsch, sondern um die Klarheit der Aussage. Naja, ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob man mich dabei verstehen kann (Achtung! Wortwitz).



Aber trotzdem: weshalb Rihilahti? Gerade neu im Verein, die Sprache noch nicht so bekannt, kein Fan kennt ihn, alles neu. Meine Antwort: tja, ich würde sagen, weil er ein "Kampfschwein" ist! Ich bin sehr gespannt auf meine Einschätzung, aber gerade da sehe ich den Grund für seine Berufung. Er wird derjenige sein, der die Ärmel aufkrempelt, wenn es nötig ist. Er ist kein Spieler, der über überragende technische Möglichkeiten verfügt. Was hier so nett als "Arsch aufreißen für den fck" bezeichnet wird, er wird es tun. Nicht für den fck als solches, sondern weil er diese Mentalität besitzt. Ich denke, genau dieses Prinzip wird sich in dem ein oder anderen Spiel zeigen. Wenn die Mannschaft eher schlecht spielt, wird er plötzlich durch Zweikampfstärke und Willen herausstechen. Wolf sagte mal, er wäre "durchs Stahlbad 2. englische Liga" gegangen. Was auch immer man da hineininterpretiert, ich glaube, der Biß und die Härte gegen andere und sich selbst sind die Auswirkungen dieser Vorgeschichte. Er hat natürlich nicht die Technik von Lembi, wird ihn vielleicht auch nicht ganz vergessen machen können, aber Larifari-Fußball wird man von ihm nicht sehen. Und ich bin eigentlich froh, einen Fußballer von der Insel bei uns zu sehen, weil ich dieses rumrutschen und fünf mal abrollen nach einem Allerweltsfoul immer beschissener finde. Ehrliche Arbeit bringt ehrliche Erfolge!



Also, alles in allem eine gute Wahl, finde ich. Kein Halfar, Reinert, Schönheim, Fromlowitz, Bellinghausen, Ziemer & Co; wäre zwar nicht uninteressant gewesen, aber wahrscheinlich des guten dann doch zuviel. Wenn Erfahrung eher Mangelware ist, nimmt man dann wohl doch die, die zumindest das ein oder andere sportliche Tief im professionellen Bereich schon mal durchleben mußten. Das schadet meiner Meinung nach nie, obwohl ich es auch niemandem wünsche!
Sehr schön geschrieben
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