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NPD-Mitglied lehrt an Hamburger Grundschule

Klingenstädter

Well-Known Member
<span>NPD-Mitglied lehrt an Hamburger Grundschule</span>



Von Stefan Schultz und Jochen Leffers




Der Fall Karin S. sorgt für Aufsehen: Die Hamburgerin denkt stramm rechts, hat das Parteibuch der NPD - und unterrichtet Grundschüler. Ihr Mann ebenfalls. Die Schulbehörde weiß Bescheid. Doch sie sieht keine Möglichkeit, die Pädagogin vor die Tür zu setzen.



Mehr...(spiegel)
 
Ich sehe die Sache ganz nüchtern. Die NPD ist eine Partei, die bisher nicht verboten ist, also gleichzusetzen mit allen anderen, also sehe ich da kein Problem. Mein Religionslehrer ist FDP-Mitglied und ich beschwere mich auch nicht, er indoktriniert mir ja nicht seine politische Meinung, sondern den Lehrplan und selbiges tut diese Lehrerin auch. Was ihre politische Überzeugung ist, tut nichts zur Sache und gerade Grundschüler würden die ganze Thematik wahrscheinlich sowieso nicht verstehen.
 
Oh Mann Jens, DAS ist Pfalzdorf-Denken... Du siehst keinen Unterschied zwischen NPD und FDP? Wie wärs damit, dass die NPD in ihren Grundsätzen gegen unsere Verfassung verstoßen würde, wenn sie es könnte. Abgesehen davon gibt es an Grundschulen in einer Großstadt einen beachtlichen Anteil an ausländischen Kindern, von Chancengleichheit kann hier ja wohl keine Rede sein.

Wenn sie die Politik aus dem Klassenzimmer raushalten können - was mich stark wundern würde - meinetwegen. Aber ansonsten ist das scheiße.
 
Was mich vor allem stört, ist, dass sie aktive bei dieser HDJ (heutige Hitler Jugend) mitmischt...

Das sie in der Grundschule nicht über irgendwelche pseudowissenschaftliche Rassensachen referiert ist klar.



Aber sie wird die Schüler mit vielerlei Kleinigkeiten zu beeinflussen versuchen.



Zumindest unterschwellig, vielleicht sogar offen.



Solche Personen sind eine große Gefahr für die Kinder, mit denen sie Umgang hat.





Schlimm genug, dass solcher Abschaum Kinder in die Welt setzen darf, und es auch fleißig tut - wie kann man jemanden, über dessen pervertierten Geist man Bescheid weiß auf die beeiflussbaren Seelen kleiner Kinder loslassen?!

Schlimm genug, dass es zig Lehrer gibt, die ähnlich denken und von denen man es nicht weiß.
 
naja "Meine Mädels singen das Deutschlandlied von Anfang an" hört sich für mich nach mehr als unterschwellige Beeinflussung an...
 
Allein aus der Tatsache heraus, dass jmd Mitglied in einer politischen Partei ist, darf kein Nachteil erwachsen. Die NPD ist ja nicht verboten. Natürlich muss man darauf achten, dass der Unterricht politisch wertneutral gestaltet wird.
 
Bloß sollte man sich an dieser Stelle bewusst machen, warum die NPD eben nicht verboten wurde: Nämlich nicht, weil sie doch nicht so schlimm ist, sondern weil der Staat V-Männer eingesetzt hat. Wie dem auch sei, mir wäre nicht wohl bei dem Gedanken, wenn meine Kinder von einem NPD-Mitglied unterrichtet würden.
 
Naja...wird die NPD nicht auch vom Verfassungsschutz beobachtet? Warum also die Verfassung vor ihnen schützen, aber nicht unsere Kinder, unsere Zukunft?



Wie kann man denn beobachten, ob sie politisch wertneutral unterrichtet?
 
Bloß sollte man sich an dieser Stelle bewusst machen, warum die NPD eben nicht verboten wurde: Nämlich nicht, weil sie doch nicht so schlimm ist, sondern weil der Staat V-Männer eingesetzt hat.


Eben. Wenn man auf dem rechten Auge nicht immer noch blind wäre, würde man die Gründe sehen, die eine Entfernung solcher Verfassungsfeinde aus dem Staatsdienst ermöglichen.
 
Wie kann man denn beobachten, ob sie politisch wertneutral unterrichtet?
Da ein Lehrer an die Verfassung gebunden ist, dürfte er ja nicht wertneutral unterrichten, denn unsere Verfassung ist ja (anders als die Weimarer Verfassung) nicht wertneutral
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Mit den "Linken" springt man seit den 50ern ganz anders rum. Hier ein aktuelles Beispiel.



Seit dem Jahreswechsel 2003 / 2004 betreiben das Kultusministerium und das Innenministerium des Landes Baden-Württemberg die Wiederbelebung der bundesdeutschen Berufsverbotspraxis, von der bislang angenommen wurde, dass sie seit mehr als zwanzig Jahren der Geschichte angehört. Dem Heidelberger Realschullehrer Michael Csaszkóczy, der sich in antifaschistischen Gruppen und in der Antikriegsbewegung engagiert, wurde die Anstellung verwehrt, weil er "nicht Gewähr dafür bietet jederzeit voll einzutreten für die freiheitliche demokratische Grundordnung".

Mittlerweile hat sich das Bundesland Hessen angeschlossen und Csaszkóczy ebenfalls aus politischen Gründen die Einstellung verweigert.




Weitere Infos hier:



http://www.gegen-berufsverbote.de/index1.phphttp://www.gegen-berufsverbote.de/index1.php
 
@satanischefärse



heißt jedoch nicht, dass man die beiden Fälle auch vergleichen kann! Fakt ist nunmal dass in diesem Land nur aus der Zugehörigkeit zu einer Partei oder einer Organisation niemandem ein Nachteil entstehen darf.

Die NPD ist nicht verboten worden, was auch damit zu tuen hat, dass diese Organisation sich mittlerweile wie eine Schlange verhält und wunderbar mit der Gesetzgebung zu spielen weiß. Die Partei hat sich gewandelt, zwar nicht in ihren Ansichten aber in ihrem Auftreten und so lange man der Partei nicht Nachweisen kann, dass sie gegen die rechtstaatliche Ordnung ist wird man sie auch nicht verbieten können.

Das ist übrigens der Unterschied zu einigen Alt-Linken und Neu-Linken, die sich vllt. auch bei öffentlichen Demonstrationen nicht immer wirklich zurückhalten, auch hier sind mir einige Fälle in der Richtung bekannt. So lange sich die Lehrerin jedoch nicht aggresiv Verhält und sich an ihre Aufträge hält wird es eben schwer sein sie vor die Tür zu setzen...Was ich vom Grundsatz her auch sehr befürworte, die politische oder gesellschaftliche Aktivität darf niemals ein Nachteil werden, es muss für jede der gleiche Grundsatz gelten..
 
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