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Ein Mann in aller Munde. Sechs Tore in der Bundesliga, Fußballer des Monats. Der Lauterer HALIL ALTINTOP sagt, was ihn stark macht, wie er die WM- Chancen der Türkei sieht und wie er seine Zukunft plant.
„ Wechsel? Die Chance steht bei 50: 50“
kicker: Herr Altintop, in Deutschland sind Sie nach sechs Toren in drei Spielen in aller Munde. Und in Ihrer Heimat, in der Türkei?
Halil Altintop: Der Rummel ist natürlich extrem hier in Istanbul. Ich versuche zu bremsen. Denn wir stehen mit der Türkei vor zwei sehr wichtigen WM- Qualifi kationsspielen. Denen muss unsere ganze Konzentration gelten.
kicker: Samstag geht‘ s gegen Dänemark, dann in die Ukraine. Fällt eine Vorentscheidung?
Altintop: Wir müssen gegen Dänemark gewinnen, um Platz zwei zu festigen.
Wenn wir diszipliniert spielen, schaffen wir das. Im Hinspiel haben wir leider zwei Punkte verschenkt.
kicker:
Fatih Terim löste Ersun Yanal ab. Hat sich Ihre Position im türkischen Nationalteam nach ohnehin erst zwei Einsätzen durch den Trainerwechsel verändert?
Altintop: Das ist schwer einzuschätzen. Herr Terim hat mit Sükür und dem Kölner Alpay wieder ältere Spieler zurückgeholt. Er setzt erst mal auf Erfahrung. Das verstehe ich. In der WM- Qualifi kation ist jetzt nicht die Phase für Experimente.
kicker:
Also keine Chance für den augenblicklich treffsichersten Bundesligaschützen?
Altintop: Meine Zeit kommt, ganz bestimmt. Samstag rechne ich mit einem Einsatz nach der Pause . Wichtig ist, die Türkei und ich sind bin bei der WM dabei. Hier in Deutschland, das wäre wie ein Heimspiel!
kicker: Richtig gut läuft‘ s für Sie und den 1. FCK. Welche Aussagekraft hat der fünfte Platz?
Altintop: Das wird sich zeigen, wie wir uns gegen Bremen verkaufen. Wichtig ist, im Pokal weit zu kommen, schnell 40 Punkte zu holen.
kicker:
FCK gegen Bremen, das bedeutet auch Altintop gegen Klose.
Wie weit sehen Sie sich auf dem Weg, Kloses bedeutende Rolle in Lautern zu übernehmen?
Altintop: Er kommt von hier, ist deutscher Nationalspieler. Miro hatte es einfacher als ich. Wie er sich reinkniet, sein Wille, immer alles zu geben. Das ist bewundernswert. Ich denke, es ist mir nach Anlaufschwierigkeiten ganz gut gelungen, Kloses Rolle mehr und mehr auszufüllen.
kicker:
Klose ging weg, weil er sich weiterentwickeln wollte. Sehen Sie sich in Lautern auch schon am Limit?
Altintop: Es ist zu früh zu sagen, ob ich bleibe oder nicht. Im Fußball geht alles sehr schnell. Vielleicht gelingt es uns ja über den Pokal, international zu spielen.
kicker:
Was unterscheidet Michael Henke von seinen Vorgängern Kurt Jara oder Erik Gerets, der sie holte?
Altintop: Herr Henke ist präsent. Das spürt man einfach. Wenn er auf dem Platz steht, dann kommen wenige, aber entscheidende Worte von ihm.
kicker:
Im Nationalteam teilen Sie das Zimmer mit Ihrem Zwillingsbruder Hamit. Es ist kein Geheimnis, dass sie irgendwann wieder gemeinsam in einem Klub spielen wollen. Auf Schalke, beim 1. FCK oder wo sonst?
Altintop: Am liebsten bei Real Madrid. Aber im Ernst. Es bringt nichts, eine Prognose zu stellen. Wenn ich tatsächlich irgendwann nach Schalke gehen sollte, ist Hamit dann vielleicht schon längst bei einem anderen Verein.
kicker:
Wie groß ist die Chance, dass Sie beim 1. FCK verlängern?
Altintop: Zurzeit steht sie bei 50: 50.
Unser Präsident Herr Jäggi weiß, dass der FCK mein erster Gesprächspartner ist. Auch wenn ich bei Länderspielen entscheidende Tore erzielen sollte.
kicker:
Tottenham und Schalke haben Interesse, türkische Topklubs wollen Sie. Käme ein Wechsel ins Ausland für Ihre Entwicklung nicht zu früh?
Altintop: In die Türkei könnte ich jederzeit, solange ich in der Bundesliga, Italien oder Spanien spielen würde.
kicker:
Was sind Ihre Ziele?
Altintop: Ich will mich erst einmal in der Bundesliga beweisen. Danach kann ich mir schon vorstellen, in Italien, Spanien oder England zu spielen.
kicker:
Altintop und der FCK. Hat das tatsächlich eine Zukunft?
Altintop: Ich bin schon bereit zu verlängern. Wenn es stimmt. Ich will das Konzept wissen, sehen, was der Verein plant, wie sich die Mannschaft entwickelt, was die Ziele sind.
kicker:
Trainer Henke hat ein Konzept, will den FCK dorthin führen, wo er einmal war. Mit Altintop?
Altintop: Mit diesem Trainer ist ein Riesenschritt getan. Für mich ist entscheidend, absehen zu können, dass wir nicht auf der Stelle trampeln.
kicker:
Wann werden Sie Ihre Entscheidung treffen?
Altintop: Ich will die Hinrunde abwarten. Dann Klartext.
kicker:
Als Torjäger gleichauf mit Roy Makaay. Was bedeutet das für Sie?
Altintop: Das motiviert mich. Es macht mich noch heißer auf Tore!
INTERVIEW: ULI GERKE
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„ Wechsel? Die Chance steht bei 50: 50“
kicker: Herr Altintop, in Deutschland sind Sie nach sechs Toren in drei Spielen in aller Munde. Und in Ihrer Heimat, in der Türkei?
Halil Altintop: Der Rummel ist natürlich extrem hier in Istanbul. Ich versuche zu bremsen. Denn wir stehen mit der Türkei vor zwei sehr wichtigen WM- Qualifi kationsspielen. Denen muss unsere ganze Konzentration gelten.
kicker: Samstag geht‘ s gegen Dänemark, dann in die Ukraine. Fällt eine Vorentscheidung?
Altintop: Wir müssen gegen Dänemark gewinnen, um Platz zwei zu festigen.
Wenn wir diszipliniert spielen, schaffen wir das. Im Hinspiel haben wir leider zwei Punkte verschenkt.
kicker:
Fatih Terim löste Ersun Yanal ab. Hat sich Ihre Position im türkischen Nationalteam nach ohnehin erst zwei Einsätzen durch den Trainerwechsel verändert?
Altintop: Das ist schwer einzuschätzen. Herr Terim hat mit Sükür und dem Kölner Alpay wieder ältere Spieler zurückgeholt. Er setzt erst mal auf Erfahrung. Das verstehe ich. In der WM- Qualifi kation ist jetzt nicht die Phase für Experimente.
kicker:
Also keine Chance für den augenblicklich treffsichersten Bundesligaschützen?
Altintop: Meine Zeit kommt, ganz bestimmt. Samstag rechne ich mit einem Einsatz nach der Pause . Wichtig ist, die Türkei und ich sind bin bei der WM dabei. Hier in Deutschland, das wäre wie ein Heimspiel!
kicker: Richtig gut läuft‘ s für Sie und den 1. FCK. Welche Aussagekraft hat der fünfte Platz?
Altintop: Das wird sich zeigen, wie wir uns gegen Bremen verkaufen. Wichtig ist, im Pokal weit zu kommen, schnell 40 Punkte zu holen.
kicker:
FCK gegen Bremen, das bedeutet auch Altintop gegen Klose.
Wie weit sehen Sie sich auf dem Weg, Kloses bedeutende Rolle in Lautern zu übernehmen?
Altintop: Er kommt von hier, ist deutscher Nationalspieler. Miro hatte es einfacher als ich. Wie er sich reinkniet, sein Wille, immer alles zu geben. Das ist bewundernswert. Ich denke, es ist mir nach Anlaufschwierigkeiten ganz gut gelungen, Kloses Rolle mehr und mehr auszufüllen.
kicker:
Klose ging weg, weil er sich weiterentwickeln wollte. Sehen Sie sich in Lautern auch schon am Limit?
Altintop: Es ist zu früh zu sagen, ob ich bleibe oder nicht. Im Fußball geht alles sehr schnell. Vielleicht gelingt es uns ja über den Pokal, international zu spielen.
kicker:
Was unterscheidet Michael Henke von seinen Vorgängern Kurt Jara oder Erik Gerets, der sie holte?
Altintop: Herr Henke ist präsent. Das spürt man einfach. Wenn er auf dem Platz steht, dann kommen wenige, aber entscheidende Worte von ihm.
kicker:
Im Nationalteam teilen Sie das Zimmer mit Ihrem Zwillingsbruder Hamit. Es ist kein Geheimnis, dass sie irgendwann wieder gemeinsam in einem Klub spielen wollen. Auf Schalke, beim 1. FCK oder wo sonst?
Altintop: Am liebsten bei Real Madrid. Aber im Ernst. Es bringt nichts, eine Prognose zu stellen. Wenn ich tatsächlich irgendwann nach Schalke gehen sollte, ist Hamit dann vielleicht schon längst bei einem anderen Verein.
kicker:
Wie groß ist die Chance, dass Sie beim 1. FCK verlängern?
Altintop: Zurzeit steht sie bei 50: 50.
Unser Präsident Herr Jäggi weiß, dass der FCK mein erster Gesprächspartner ist. Auch wenn ich bei Länderspielen entscheidende Tore erzielen sollte.
kicker:
Tottenham und Schalke haben Interesse, türkische Topklubs wollen Sie. Käme ein Wechsel ins Ausland für Ihre Entwicklung nicht zu früh?
Altintop: In die Türkei könnte ich jederzeit, solange ich in der Bundesliga, Italien oder Spanien spielen würde.
kicker:
Was sind Ihre Ziele?
Altintop: Ich will mich erst einmal in der Bundesliga beweisen. Danach kann ich mir schon vorstellen, in Italien, Spanien oder England zu spielen.
kicker:
Altintop und der FCK. Hat das tatsächlich eine Zukunft?
Altintop: Ich bin schon bereit zu verlängern. Wenn es stimmt. Ich will das Konzept wissen, sehen, was der Verein plant, wie sich die Mannschaft entwickelt, was die Ziele sind.
kicker:
Trainer Henke hat ein Konzept, will den FCK dorthin führen, wo er einmal war. Mit Altintop?
Altintop: Mit diesem Trainer ist ein Riesenschritt getan. Für mich ist entscheidend, absehen zu können, dass wir nicht auf der Stelle trampeln.
kicker:
Wann werden Sie Ihre Entscheidung treffen?
Altintop: Ich will die Hinrunde abwarten. Dann Klartext.
kicker:
Als Torjäger gleichauf mit Roy Makaay. Was bedeutet das für Sie?
Altintop: Das motiviert mich. Es macht mich noch heißer auf Tore!
INTERVIEW: ULI GERKE
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