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Osama bin Laden ist tot

Kann man diesen User nicht endlich mal verwarnen oder sperren...???
Bitte nicht den Linkbot mobben!



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Nochmal meine Begründung, warum ich "Unmensch" ablehne.



Hitler wird oft so genannt, von Leuten, die die "Menschheit" (als Vielzahl von Menschen) davor schützen wollen, mit ihm in einer Kategorie zu sein. Deswegen bleiben Hitler, Stalin und Bin Laden für mich "Menschen", damit nicht der Eindruck entsteht solche Leute kommen so auf die Welt oder treten einmal in xy Jahren auf. Hitler und Stalin wurden zu Tyrannen, u.a. weil sie die Chance dazu hatten ... ergo kann man daraus lernen und verhindern, dass sogenannte "Unmenschen" Macht erlangen.



Aber das hier nur am Rande. Wollte mich von Hamburger distanzieren
 
Mach ich normal auch nicht aber mit gut zureden funktioniert es ja auch nicht.
Wenn ich auf die Startseite schaue und rechts lese: "Osama bin Laden lebt! Eilmeldung!" dann rutscht dir erstmal das Herz in die Hose und wenn du dann siehst, welche Quelle wieder dahinter steht, dann nervt das nur. Generell dieses sinnlose und oftmals zusammenhangslose Posten von Kommentaren und Links, das ist einfach unnötig und nervraubend!


jepp, das thema hatten wir ja schon vor einiger zeit...... aber es ändert sich leider wenig... einige links sind ja sehr gut und informativ aber 50% ist einfach nur überflüssig!



edith sagt, dass 4 beiträge um 16:37 schon cool sind!
 
Kann man diesen User nicht endlich mal verwarnen oder sperren...???


Oooooh,sowas aber auch. Mit mir hast es gell ? Du bist auch so einer wo zum Lachen in den Keller geht stimmts ? Weisste was der Artikel zu bedeuten hatte ? Ein Joke einfach,ganz einfach ein Joke. Ausserdem kann ich Leute nicht ab die zu einem Mod bzw. zum Chef rennen und ihn aufhetzen,denunzieren und dazu noch frech ne Strafe verlangen,ob im Fussball bzw. Beruf. Da wärste bei meinem damaligem Chef (Bundesbank) ganz schön an die Wand geknallt dafür,und hättest ne saftige Zusatzaufgabe bekommen. So,kommst du beruflich nicht weit im Leben.
 
Oooooh,sowas aber auch. Mit mir hast es gell ? Du bist auch so einer wo zum Lachen in den Keller geht stimmts ? Weisste was der Artikel zu bedeuten hatte ? Ein Joke einfach,ganz einfach ein Joke. Ausserdem kann ich Leute nicht ab die zu einem Mod bzw. zum Chef rennen und ihn aufhetzen,denunzieren und dazu noch frech ne Strafe verlangen,ob im Fussball bzw. Beruf. Da wärste bei meinem damaligem Chef (Bundesbank) ganz schön an die Wand geknallt dafür,und hättest ne saftige Zusatzaufgabe bekommen. So,kommst du beruflich nicht weit im Leben.


da reagiert aber auch jemand empfindlich, zumal redcity mit seiner meinung nicht gänzlich allein dasteht!
 
Oooooh,sowas aber auch. Mit mir hast es gell ? Du bist auch so einer wo zum Lachen in den Keller geht stimmts ? Weisste was der Artikel zu bedeuten hatte ? Ein Joke einfach,ganz einfach ein Joke. Ausserdem kann ich Leute nicht ab die zu einem Mod bzw. zum Chef rennen und ihn aufhetzen,denunzieren und dazu noch frech ne Strafe verlangen,ob im Fussball bzw. Beruf. Da wärste bei meinem damaligem Chef (Bundesbank) ganz schön an die Wand geknallt dafür,und hättest ne saftige Zusatzaufgabe bekommen. So,kommst du beruflich nicht weit im Leben.


Sich jeder Kritik zu verweigern ist auch nicht gerade ne Eigenschaft, die einen mit Ruhm bekleckert. Wir haben dich schon mehrmals gebeten, dass sinnlose Posten von Links zu unterlassen, weil's so gut wie nichts zur Diskussion beiträgt. Aber wir brüllen da offenbar gegen die Niagara-Fälle an.
 
Oooooh,sowas aber auch. Mit mir hast es gell ? Du bist auch so einer wo zum Lachen in den Keller geht stimmts ? Weisste was der Artikel zu bedeuten hatte ? Ein Joke einfach,ganz einfach ein Joke. Ausserdem kann ich Leute nicht ab die zu einem Mod bzw. zum Chef rennen und ihn aufhetzen,denunzieren und dazu noch frech ne Strafe verlangen,ob im Fussball bzw. Beruf. Da wärste bei meinem damaligem Chef (Bundesbank) ganz schön an die Wand geknallt dafür,und hättest ne saftige Zusatzaufgabe bekommen. So,kommst du beruflich nicht weit im Leben.


Wo isn das lustig und ein Joke wenn irgend eine knallbirne im Netz rumrennt und verkündet Osama lebt..Sorry aber....das find ich nicht lustig.
 
Wo isn das lustig und ein Joke wenn irgend eine knallbirne im Netz rumrennt und verkündet Osama lebt..Sorry aber....das find ich nicht lustig.


Ajo! Geh mal zum Chef der Bundesbank. Der wird dir das erklären!



Darf ich die Mods bitten all diese Posts zu löschen. Auch den hier. Wäre echt dufte.



@ Pfalzadler: Ich finds auch etwas lästig. Ist ja nicht das erste mal. Vielleicht überlegste einfach mal, wieviele deiner Links wrirklcih sinnvoll sind (unabhängig vom Spaßgehalt). Ich meine: Was bringts der Diskussion, wenn du ständig Einzeiler mit Link drunter postest?!
 
Im Übrigen:

Die Bemerkung, US-Politiker im allgemeinen wären für den Tod mindestens genauso vieler Unschuldiger verantwortlich und müssten daher "erlegt" werden, halte ich in dem Zusammenhang für geschmacklos. Mit so einer Aussage stellt man sie pauschal auf eine Stufe mit diesem Unmenschen, was eine entwürdigende und beleidigende Aussage ist.


Na, also ich darf doch sehr bitten.... Bitte nicht die Worte im Mund herumdrehen!



Das Wort "erlegen" habe ich aus dem Grund gewählt, weil genau das mit ObB passiert ist. Und ich habe nicht davon gesprochen, wahllos US-Politiker zu erschießen, sondern davon, dass es einige (!) von ihnen mindestens genauso verdient hätten. Du weißt sicher selbst, wieviele Menschen beispielsweise im Irak umgekommen sind, weil einige Personen einen in meinen Augen aus Profitgier motivierten Feldzug gestartet haben. Die Frage ist, wo ist der Unterschied? Was ist an der Tatsache kein Terror, dass der Tod tausender Zivilisten im Irak mitbeschlossen wurde, nur weil die Angst um Ölquellen in den Nachbarländern jedes moralische Empfinden kaltstellt? Ist Terror aus Profitgier besser als der aus Hass oder ist Terror einfach nur Terror? In meinen Augen ist das Töten von unschuldigen Menschen immer ein Verbrechen und genau deshalb bin ich der Meinung, dass es die Verantwortlichen auf der anderen (leider sicheren) Seite genauso verdient hätten.
 
Ähm... es gibt Menschen die fallen einfach in die Kategorie "Unmensch"... oder willst Du jemanden der tausende Menschen auf dem Gewissen hat nur weil sie nicht in sein Weltbild passen etwa hier noch schützen?
Einige Deiner Aussagen sind echt grenzwertig...

Bin Laden hätte, so er es gekonnt hätte wahrscheinlich auch Millionen "Nichtgläubiger" umgebracht... ein Unmensch für mich... oder dürfen wir jetzt auch Pol Pot, Charles Taylor und Konsorten nicht mehr als Unmenschen bezeichnen?

Im Prinzip unterstellst Du mit Deiner Aussage ja quasi, dass sich der Schreiber durch seine Aussage auf eine Stufe mit diesen Unmenschen begibt...


Das unterstelle ich damit nicht, das unterstellst Du mir lediglich, dass ich dies dem Schreiber unterstellen würde. Und ja, ich halte es für eine entwürdigende und beleidigende Aussage, jemanden als Unmensch zu bezeichnen, das ist schließlich mein gutes Recht, ich sehe darin auch nichts Verwerfliches.



Mit einem Weltbild oder der USA hat das herzlich wenig zu tun.




Nochmal meine Begründung, warum ich "Unmensch" ablehne.


Hitler wird oft so genannt, von Leuten, die die "Menschheit" (als Vielzahl von Menschen) davor schützen wollen, mit ihm in einer Kategorie zu sein. Deswegen bleiben Hitler, Stalin und Bin Laden für mich "Menschen", damit nicht der Eindruck entsteht solche Leute kommen so auf die Welt oder treten einmal in xy Jahren auf. Hitler und Stalin wurden zu Tyrannen, u.a. weil sie die Chance dazu hatten ... ergo kann man daraus lernen und verhindern, dass sogenannte "Unmenschen" Macht erlangen.



Aber das hier nur am Rande. Wollte mich von Hamburger distanzieren


Wenn Du das für nötig hälst bitte, ich sehe hierzu allerdings keinen Grund. Ich persönlich sehe das im Prinzip genau so, wobei ich eben den Begriff deswegen zusätzlich für anmaßend halte, da man sich selber persönlich so über diesen jenen "Unmenschen" stellt, obwohl man persönlich nicht weiß, wie man handeln würde, wenn man eben jene "Chance" oder sagen wir "Situation" hätte. Bestes Beispiel ist doch Deutschland, ganz plötzlich wurden aus Demokraten überzeugte Nationalsozialisten und noch später überzeugte Sozialisten (im Osten), wohlwissend, dass man dadurch einen Vorteil erhält. Ich sehe es als extrem menschlich an, dass jeder Mensch auf seinen eigenen Vorteil aus ist und die Vergangenheit hat ja auch gezeigt, dass es oft eben so ist. Das ist eben die dunkle Seite des Menschen, die jedem von uns innewohnt, bei dem einen stärker, bei dem anderen schwächer, aber ist man deswegen kein Mensch? Ich sage, wir können glücklich sein, dass wir in der heutigen Welt in relativem Frieden und Wohlstand leben, aber ich persönlich möchte über niemanden richten, der in anderen Verhältnissen lebt oder gelebt hat und dabei den falschen Weg gewählt hat.



Ist das nun so verwerflich? Dass es auch Leute gibt, die nicht den ersten Stein werfen wollen?
 
Und in welchen anderen Verhältnissen Osama gelebt hat äh hätte können! Der hat mit seiner (Familie) Bin Laden Group halb Saudi Arabien und die ganzen Ölscheichtümer aufgebaut. Der hätte sein Leben lang im Pool liegen können.


Das ist doch etwas einfach da nur die Verhältnisse als ursächlich zu sehen. Hitler wurd nicht zum Massenmörder, weil er nicht an der Kunstakademie (Uni?) angenommen wurde. Okay, vllt hat er im ersten Weltkrieg die ******e höchstpersönlich miterlebt, aber wird man nur (!) dadurch zum größten Schlächter der Menschheitsgeschichte?



Und hey: Warum darf man nicht über Hitler, Stalin, Pol Pot, Mao und Bin Laden richten? Das sind die größten Massenmörder, die jemals gelebt haben. Onkel Helmut hat doch klargestellt, wie er mit Unmenschen meint: Menschen, die sich durch ihre grausigen Taten außerhalb der Gesellschaft stellen.



Lasst uns doch nicht wieder in so Kleinigkeiten untergehen.


Wenn Du meinst, aber dann lasse mir bitte auch meine Meinung, die ich ja eben auch dazu kund tun wollte. Ich persönlich halte es da mit dem Vatikan, aus dem heute meiner Meinung nach die einzig vernünftige Meldung zu dem Thema kam.



Und ich sehe keinesfalls nur die Verhältnisse als Ursache: Ursache ist gerade vielemehr das Mensch-sein, wie ich ja auch dargestellt habe. Deswegen stehen diese Menschen für mich auch nicht außerhalb der Gesellschaft, sondern stellen teilweise eben auch ein Spiegeldbild der dunklen Seite der Menschheit, welches eben gerade auch in der Gesellschaft innewohnt. Ohne diese dunkle Seite des Menschen, ohne diese dunkle Seite der Gesellschaft wären weder diese Menschen selber möglich, noch deren Aufstieg, der unter anderem auch durch die Gesellschaft erfolgte.



Ich habe neulich einen Artikel über Soldaten im zweiten Weltkrieg gelesen, die zunächst brechen mussten bei der Bombardierung von Zivilisten, denen es aber schon am zweiten Tag gleichgültig war und denen es bereits am dritten Spaß bereitete (teilweise wurde dann Autos mit Scheinwerfern entgegengeflogen, um ein anderes Auto vorzutäuschen, um dann die Insassen niederzumähen). Und das ist eben für mich der springende Punkt: Diese dunkle Seite gehört auch zum Menschsein, es liegt in der Natur des Menschen und sogar tief im Mittelpunkt der Gesellschaft- und gerade deswegen ist die Bezeichnung als "Unmensch" nicht nur entwertend und beleidigend, sondern auch vollkommen absurd.



Nur um das gleich klarzustellen: Mir wäre es auch lieber, wenn es anders wäre. Ist es aber leider nicht.
 
Wenn Du meinst, aber dann lasse mir bitte auch meine Meinung, die ich ja eben auch dazu kund tun wollte. Ich persönlich halte es da mit dem Vatikan, aus dem heute meiner Meinung nach die einzig vernünftige Meldung zu dem Thema kam.


Und ich sehe keinesfalls nur die Verhältnisse als Ursache: Ursache ist gerade vielemehr das Mensch-sein, wie ich ja auch dargestellt habe. Deswegen stehen diese Menschen für mich auch nicht außerhalb der Gesellschaft, sondern stellen teilweise eben auch ein Spiegeldbild der dunklen Seite der Menschheit, welches eben gerade auch in der Gesellschaft innewohnt. Ohne diese dunkle Seite des Menschen, ohne diese dunkle Seite der Gesellschaft wären weder diese Menschen selber möglich, noch deren Aufstieg, der unter anderem auch durch die Gesellschaft erfolgte.



Ich habe neulich einen Artikel über Soldaten im zweiten Weltkrieg gelesen, die zunächst brechen mussten bei der Bombardierung von Zivilisten, denen es aber schon am zweiten Tag gleichgültig war und denen es bereits am dritten Spaß bereitete (teilweise wurde dann Autos mit Scheinwerfern entgegengeflogen, um ein anderes Auto vorzutäuschen, um dann die Insassen niederzumähen). Und das ist eben für mich der springende Punkt: Diese dunkle Seite gehört auch zum Menschsein, es liegt in der Natur des Menschen und sogar tief im Mittelpunkt der Gesellschaft- und gerade deswegen ist die Bezeichnung als "Unmensch" nicht nur entwertend und beleidigend, sondern auch vollkommen absurd.



Nur um das gleich klarzustellen: Mir wäre es auch lieber, wenn es anders wäre. Ist es aber leider nicht.


Ok. Danke für diese sachliche Dar- und Klarstellung!



Zum Vatikan muss ich aber noch eins loswerden: Mugabe darf zur Seeligspechung Johannes Paul II. ... nur so am Rande
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Ok. Danke für diese sachliche Dar- und Klarstellung!


Keine Ursache, auch Dir vielen Dank.



Edit: Ich entschuldige mich auch für OT und falls es zu anfang falsch rübergekommen sein sollte, ich hoffe, es ist nun klar geworden.
 
Wenn Du meinst, aber dann lasse mir bitte auch meine Meinung, die ich ja eben auch dazu kund tun wollte. Ich persönlich halte es da mit dem Vatikan, aus dem heute meiner Meinung nach die einzig vernünftige Meldung zu dem Thema kam.


Und ich sehe keinesfalls nur die Verhältnisse als Ursache: Ursache ist gerade vielemehr das Mensch-sein, wie ich ja auch dargestellt habe. Deswegen stehen diese Menschen für mich auch nicht außerhalb der Gesellschaft, sondern stellen teilweise eben auch ein Spiegeldbild der dunklen Seite der Menschheit, welches eben gerade auch in der Gesellschaft innewohnt. Ohne diese dunkle Seite des Menschen, ohne diese dunkle Seite der Gesellschaft wären weder diese Menschen selber möglich, noch deren Aufstieg, der unter anderem auch durch die Gesellschaft erfolgte.



Ich habe neulich einen Artikel über Soldaten im zweiten Weltkrieg gelesen, die zunächst brechen mussten bei der Bombardierung von Zivilisten, denen es aber schon am zweiten Tag gleichgültig war und denen es bereits am dritten Spaß bereitete (teilweise wurde dann Autos mit Scheinwerfern entgegengeflogen, um ein anderes Auto vorzutäuschen, um dann die Insassen niederzumähen). Und das ist eben für mich der springende Punkt: Diese dunkle Seite gehört auch zum Menschsein, es liegt in der Natur des Menschen und sogar tief im Mittelpunkt der Gesellschaft- und gerade deswegen ist die Bezeichnung als "Unmensch" nicht nur entwertend und beleidigend, sondern auch vollkommen absurd.



Nur um das gleich klarzustellen: Mir wäre es auch lieber, wenn es anders wäre. Ist es aber leider nicht.


Ob ich Bin Laden, Hitler oder Stalin mit dieser Bezeichnung beleidigt habe, ist mir ziemlich gleichgültig. Ich denke angesichts der Verbrechen, derer sie sich schuldig gemacht haben und die in ihrer Dimension teilweise beispiellos sind, ist es zulässig zu postulieren, dass sie sich außerhalb der Gesellschaft gestellt haben.



Denn genau in dem Punkt, den du ansprichst - die "dunkle Seite" - haben sie es entweder geschehen lassen oder sich bewusst dafür entschieden, diese "dunkle Seite", nämlich ihre Mord- und Rassismusphantasien zum Schaden Tausender bzw. Millionen Unschuldiger, real werden zu lassen, ohne Rücksicht auf die Folgen für ihre Mitmenschen.



Sie haben damit etwas getan, was z.B. du, Johnny und alle anderen hier niemals tun würden. Wieso sollten solche Leute noch ein Recht darauf haben, mit der moralisch selben Qualität behaftet zu sein wie diejenigen, die sie umgebracht haben?



Wenn sich Bin Laden rausnimmt, uns alle umbringen zu wollen, weil ihm unsere Nase nicht passt, dann nehme ich mir raus, ihn als Unmenschen zu bezeichnen. Wenn er noch unter uns weilte, würde er mit dieser Beleidigung sicherlich leben können, denn im Gegenzug würde er mich ja auch umbringen wollen.



Fair genug?
 
Sie haben damit etwas getan, was z.B. du, Johnny und alle anderen hier niemals tun würden. Wieso sollten solche Leute noch ein Recht darauf haben, mit der moralisch selben Qualität behaftet zu sein wie diejenigen, die sie umgebracht haben?


Ich würd ja anführen, dass ich sogar Vegetarier bin, aber ...
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Wie gesagt: Mir gings nur darum, dass ich es ungern lese, wenn sie nicht als Menschen bezeichnet werden. Aber ich glaub das möchtest du gar nicht. Hast ja im zweiten Beitrag geschrieben "Gattung Mensch". Wenn du Unmensch nur als Beleidigung benutzt, dann nur zu. Ich würde denen weitaus mehr an den Kopf werfen.



Aber ich hab das Gefühl, dass alle anderen User sich fragen, worüber wir eigentlich diskutieren. Wir haben doch nur das Wort Unmensch unterschiedlich interpretiert.
 
Ich würd ja anführen, dass ich sogar Vegetarier bin, aber ...
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Wie gesagt: Mir gings nur darum, dass ich es ungern lese, wenn sie nicht als Menschen bezeichnet werden. Aber ich glaub das möchtest du gar nicht. Hast ja im zweiten Beitrag geschrieben "Gattung Mensch". Wenn du Unmensch nur als Beleidigung benutzt, dann nur zu. Ich würde denen weitaus mehr an den Kopf werfen.



Aber ich hab das Gefühl, dass alle anderen User sich fragen, worüber wir eigentlich diskutieren. Wir haben doch nur das Wort Unmensch unterschiedlich interpretiert.


Biologisch gesehen sind sie natürlich Exemplare der Gattung Mensch (gewesen). "Unmensch" ist für mich eben die passende Bezeichnung, ich finde es hat mehr Gewicht als einfach nur "Verbrecher". Man könnt es auch durch "schlechter Mensch" ersetzen.
 
Ok. Danke für diese sachliche Dar- und Klarstellung!


Zum Vatikan muss ich aber noch eins loswerden: Mugabe darf zur Seeligspechung Johannes Paul II. ... nur so am Rande
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Frag mich sowieso weshalb er nicht am Römer Flughafen festgesetzt wurde...
 
Biologisch gesehen sind sie natürlich Exemplare der Gattung Mensch (gewesen). "Unmensch" ist für mich eben die passende Bezeichnung, ich finde es hat mehr Gewicht als einfach nur "Verbrecher". Man könnt es auch durch "schlechter Mensch" ersetzen.


Genau da hast Du allerdings der Verwirrung Vortrieb geleistet. Entweder Du diskutierst auf sozusagen "biologischer" Grundlage, dann wertest Du "Mensch" als Beschreibung der Spezies, die alle Individuen umfaßt, unabhängig davon, ob sie "gut" oder "schlecht" handeln. Also ist dann der Ausdruck "Unmensch" gegenstandslos, da jegliche menschliche Aktion per Definition eben dies ist: menschlich. Ist aber ein humanistischer Grundgedanke bei Dir vorhanden (ich nehme an dies ist so:) ), kann man schon in "Mensch" und "Unmensch" unterscheiden, wobei hier erneut fließende Grenzen vorherrschen und es in der geschichtlichen Aufarbeitung sicherlich nicht an Unmenschen mangelt, die entgegen ihrem eigentlichen Tun ziemlich gut wegkommen.



Und wie Hamburger Teufel ja schon ausführte, liegen Vorteilnahme, Machtausübung und Sadismus näher als man so denkt. Es gibt ja, abgesehen von historischen Tatsachen (bspw die Angestellten/Ausführenden der Vernichtungslager im Dritten Reich, der stalinistischen Säuberungen, der Folterungen/Exekutionen der Roten Khmer oder der maoistischen Umerziehungslager), genug dokumentierte psychologische Versuche (Die Welle), die zeigen, daß das "Böse", die "Unmenschlichkeit" oder wie auch immer man es ausdrücken möchte, in uns allen wohnt. Die zivilisatorische Tünche ist noch sehr dünn und ohne die Unterdrückung niederer Instinkte und unsozialen Verhaltens durch Androhung von Strafe sähe es furchtbar aus auf der Welt.



ps_"Vatikan" und "Menschlichkeit" schließen sich auch in langen Phasen der Geschichte gegenseitig aus...
 
Wenn Du meinst, aber dann lasse mir bitte auch meine Meinung, die ich ja eben auch dazu kund tun wollte. Ich persönlich halte es da mit dem Vatikan, aus dem heute meiner Meinung nach die einzig vernünftige Meldung zu dem Thema kam.


Und ich sehe keinesfalls nur die Verhältnisse als Ursache: Ursache ist gerade vielemehr das Mensch-sein, wie ich ja auch dargestellt habe. Deswegen stehen diese Menschen für mich auch nicht außerhalb der Gesellschaft, sondern stellen teilweise eben auch ein Spiegeldbild der dunklen Seite der Menschheit, welches eben gerade auch in der Gesellschaft innewohnt. Ohne diese dunkle Seite des Menschen, ohne diese dunkle Seite der Gesellschaft wären weder diese Menschen selber möglich, noch deren Aufstieg, der unter anderem auch durch die Gesellschaft erfolgte.



Ich habe neulich einen Artikel über Soldaten im zweiten Weltkrieg gelesen, die zunächst brechen mussten bei der Bombardierung von Zivilisten, denen es aber schon am zweiten Tag gleichgültig war und denen es bereits am dritten Spaß bereitete (teilweise wurde dann Autos mit Scheinwerfern entgegengeflogen, um ein anderes Auto vorzutäuschen, um dann die Insassen niederzumähen). Und das ist eben für mich der springende Punkt: Diese dunkle Seite gehört auch zum Menschsein, es liegt in der Natur des Menschen und sogar tief im Mittelpunkt der Gesellschaft- und gerade deswegen ist die Bezeichnung als "Unmensch" nicht nur entwertend und beleidigend, sondern auch vollkommen absurd.



Nur um das gleich klarzustellen: Mir wäre es auch lieber, wenn es anders wäre. Ist es aber leider nicht.


Na und dann haben wir halt Hitler, Stalin und Konsorten jetzt beleidigt...wen juckt's?
 
Genau da hast Du allerdings der Verwirrung Vortrieb geleistet. Entweder Du diskutierst auf sozusagen "biologischer" Grundlage, dann wertest Du "Mensch" als Beschreibung der Spezies, die alle Individuen umfaßt, unabhängig davon, ob sie "gut" oder "schlecht" handeln. Also ist dann der Ausdruck "Unmensch" gegenstandslos, da jegliche menschliche Aktion per Definition eben dies ist: menschlich. Ist aber ein humanistischer Grundgedanke bei Dir vorhanden (ich nehme an dies ist so:) ), kann man schon in "Mensch" und "Unmensch" unterscheiden, wobei hier erneut fließende Grenzen vorherrschen und es in der geschichtlichen Aufarbeitung sicherlich nicht an Unmenschen mangelt, die entgegen ihrem eigentlichen Tun ziemlich gut wegkommen.


Und wie Hamburger Teufel ja schon ausführte, liegen Vorteilnahme, Machtausübung und Sadismus näher als man so denkt. Es gibt ja, abgesehen von historischen Tatsachen (bspw die Angestellten/Ausführenden der Vernichtungslager im Dritten Reich, der stalinistischen Säuberungen, der Folterungen/Exekutionen der Roten Khmer oder der maoistischen Umerziehungslager), genug dokumentierte psychologische Versuche (Die Welle), die zeigen, daß das "Böse", die "Unmenschlichkeit" oder wie auch immer man es ausdrücken möchte, in uns allen wohnt. Die zivilisatorische Tünche ist noch sehr dünn und ohne die Unterdrückung niederer Instinkte und unsozialen Verhaltens durch Androhung von Strafe sähe es furchtbar aus auf der Welt.



ps_"Vatikan" und "Menschlichkeit" schließen sich auch in langen Phasen der Geschichte gegenseitig aus...


Genau darum ging es mir
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Jemand der unmenschliches anderen Menschen antut ist für mich ein Unmensch... fertig aus... darf man anders sehen, ich bin da relativ strikt...

Und da interessiert mich die "was wäre wenn" Frage auch recht wenig... es geht um den ist Status...
 
Jemand der unmenschliches anderen Menschen antut ist für mich ein Unmensch... fertig aus... darf man anders sehen, ich bin da relativ strikt...
Und da interessiert mich die "was wäre wenn" Frage auch recht wenig... es geht um den ist Status...


bin laden als unmensch? zweifellos.

die frage, die sich stattdessen vielleicht stellt ist die: verteidige ich die westlichen und christlichen werte rund um demokratie und nächstenliebe, indem ich ein killerkommando losschicke, das nichtmal versuchen soll bin laden lebendig zu fassen?

daran scheinen zumindest die regierungen keinen gedanken zu verschwenden, wenn sie angesichts dieser meldung in jubelstürme ausbrechen.

dass sich "dadurch ist die welt sicherer geworden" und "wir müssen vergeltungsschläge al quaidas befürchten" offensichtlich widersprechen, fällt da kaum noch auf...
 
Bin Laden ist für mich nur eine Erscheinung, die als Folge des imperialistischen US-amerikanischen Auftretens in der Welt-Politik hervorgegangen ist. Zu jedem Pol entsteht ein Gegenpol, nennen wir es Kausalität (nein, ich hab zwar zu oft Matrix geschaut, hat aber damit nix zu tun
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). Für mich hängen die beiden Übel direkt zusammen.

Für mich ist aus diesem Grund eine logische Folgerung, dass Terror niemals durch Bekämpfung ausgelöscht werden kann, da dies nur weiteren Terror hervorrufen wird. Terror kann man nur die Grundlage entziehen, aber ich bezweifle, dass die USA aus diesem Grund ihre Außenpolitik ändern werden.

Worauf ich hinaus will: Die Tötung von Bin Laden (über die sich Merkel übrigens laut N24 "freut") bringt überhaupt nichts, denn der eigentliche Führer von Al Qaida ist der Hass. Und der lebt fort und Bin Laden wird durche einen anderen ersetzt werden. Wenn man überhaupt noch von einem solchen Terrornetzwerk sprechen kann, denn sogar die CIA hat 2005 ihre Sondertruppe diesbezüglich aufgelöst, weil das Netzwerk in zu viele Splittergruppen zerfallen ist.






bin laden als unmensch? zweifellos.
Das kommt immer darauf an, auf welcher Seite man steht... Einige der heute so bezeichneten größten Staatsmänner waren skrupellose Massenmörder - Karl der Große hat nicht umsonst den Beinamen "Sachsenschlächter". Aber die Gewinner schreiben nun mal die Geschichte. Fragst du einen strenggläubigen (fanatischen) Moslem, wer der Unmensch ist, wird er dir eine andere Antwort geben als Bin Laden - umd fühlt sich dabei genauso im Recht wie der typische Bewohner der westlichen Welt, wenn er eine gegenteilige Antwort gibt.
 
Bin Laden ist für mich nur eine Erscheinung, die als Folge des imperialistischen US-amerikanischen Auftretens in der Welt-Politik hervorgegangen ist.
Zu jedem Pol entsteht ein Gegenpol, nennen wir es Kausalität (nein, ich hab zwar zu oft Matrix geschaut, hat aber damit nix zu tun
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). Für mich hängen die beiden Übel direkt zusammen.


Achso. Dann sind natürlich grundsätzlich und zuerst einmal die Amerikaner selbst dran schuld, dass sie Opfer von Terroranschlägen geworden sind.



Waren dann die Vertreter des imperialistischen Ausbeuterstaates BRD in den 70ern vielleicht auch ursächlich erstmal selbst dran schuld, dass sie durch die RAF umgebracht wurden, da sie selbst das Übel waren, welches das andere Übel hervorbrachte?



Die Einordnung von Taten als Verbrechen bzw. Mord ist keine Frage von Relativierung oder der politischen Meinung. Und der Vergleich mit Karl dem Großen hinkt, da der in einer Welt lebte, in der solcherlei Handlungen leider noch ins gebilligte Instrumentarium eingeordnet wurden.



Keine außenpolitische Handlung rechtfertigt den Mord an tausenden von unschuldigen Menschen. Mord ist Mord und punkt. Was die Al Quaida seit Jahrzehnten verbreitet, ist Terror der übelsten Sorte, der um seiner selbst Willen ausgeübt wird und dessen einziges Ziel es ist, alle zu vernichten, die nicht der radikalen Form des Islam folgen wollen, den die Al Quaida propagiert - ob Amerikaner oder nicht, ob Christ, Moslem, Jude, Hindu oder sonstwas.

Auch in Pakistan, Indien, Afghanistan, dem Irak und anderen Ländern überall auf der Welt sind tausende Muslime schon der Al Quaida zum Opfer gefallen - Unschuldige, die nicht der "imperialistischen USA" angehören.



Ich kann diese Realtivierungen nicht mehr hören, da wirds einem echt schlecht.
 
Achso. Dann sind natürlich grundsätzlich und zuerst einmal die Amerikaner selbst dran schuld, dass sie Opfer von Terroranschlägen geworden sind.




Teilweise stimmt das tatsächlich. Bin Laden und auch Saddam Hussein sind ja ursprünglich von den USA systematisch protegiert worden. Und nicht weil sie damals bessere Menschen waren oder dies vermutet wurde, sondern weil man sie clever zu instrumentalisieren glaubte. Man hat also schon die Nattern am eigenen Busen genährt.
 
Teilweise stimmt das tatsächlich. Bin Laden und auch Saddam Hussein sind ja ursprünglich von den USA systematisch protegiert worden. Und nicht weil sie damals bessere Menschen waren oder dies vermutet wurde, sondern weil man sie clever zu instrumentalisieren glaubte. Man hat also schon die Nattern am eigenen Busen genährt.


Ich glaube aber aufgrund des von ihm verwendeten Begriffes "imperialistisch" eher, dass er die Al QUaida als eine Antwort der unterjochten Muslime gegen die westliche Welt sieht. Dass die Amerikaner in den 70er und 80er Jahren viel geheimdienstlichen Mist gebaut haben, der im kalten Krieg funktioniert, sich dann aber als Boomerang erwiesen hat, wissen wir ja alle.



Mir ging es um diese dunkelrote Rethorik. Da reagiere ich allergisch.
 
Bin Laden ist für mich nur eine Erscheinung, die als Folge des imperialistischen US-amerikanischen Auftretens in der Welt-Politik hervorgegangen ist. Zu jedem Pol entsteht ein Gegenpol, nennen wir es Kausalität (nein, ich hab zwar zu oft Matrix geschaut, hat aber damit nix zu tun
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). Für mich hängen die beiden Übel direkt zusammen.
Für mich ist aus diesem Grund eine logische Folgerung, dass Terror niemals durch Bekämpfung ausgelöscht werden kann, da dies nur weiteren Terror hervorrufen wird. Terror kann man nur die Grundlage entziehen, aber ich bezweifle, dass die USA aus diesem Grund ihre Außenpolitik ändern werden.

Worauf ich hinaus will: Die Tötung von Bin Laden (über die sich Merkel übrigens laut N24 "freut") bringt überhaupt nichts, denn der eigentliche Führer von Al Qaida ist der Hass. Und der lebt fort und Bin Laden wird durche einen anderen ersetzt werden. Wenn man überhaupt noch von einem solchen Terrornetzwerk sprechen kann, denn sogar die CIA hat 2005 ihre Sondertruppe diesbezüglich aufgelöst, weil das Netzwerk in zu viele Splittergruppen zerfallen ist.







Das kommt immer darauf an, auf welcher Seite man steht... Einige der heute so bezeichneten größten Staatsmänner waren skrupellose Massenmörder - Karl der Große hat nicht umsonst den Beinamen "Sachsenschlächter". Aber die Gewinner schreiben nun mal die Geschichte. Fragst du einen strenggläubigen (fanatischen) Moslem, wer der Unmensch ist, wird er dir eine andere Antwort geben als Bin Laden - umd fühlt sich dabei genauso im Recht wie der typische Bewohner der westlichen Welt, wenn er eine gegenteilige Antwort gibt.


Also diese "imperialistische Weltpolitik" ist für mich die Linksradikale Version des "internationalen Judentums"... ist jetzt vielleicht hart gesagt, aber letztendlich ist es immer die einfache Begründung für alles...

Osama war tatsächlich das Produkt amerikanischer Politik, sie haben ihn quasi geschaffen... er hat sich instrumentalisieren lassen und als der eine Feind den es zu bekämpfen gab nicht mehr vorhanden war wurde sich ein neuer gesucht... einfach ein Mann mit Mordsucht der seine eigenen imperialistischen Ideen hatte...
 
Obwohl sie das Gegenteil beteuern, haben sich die USA bei dem Seebegräbnis nach Expertenansicht über islamische Traditionen hinweggesetzt. "Die Tradition sieht eine Erdbestattung vor, bei der der Körper auf der rechten Seite liegt und das Gesicht in Richtung Mekka zeigt", sagte der Islamwissenschaftler Thomas Bauer von der Universität Münster der Nachrichtenagentur dpa.


"Seebestattungen sieht das islamische Recht nur als Notlösung vor, wenn der Tod auf hoher See eintritt." Obwohl es "eine große Seefahrertradition" von Muslimen im Indischen Ozean gebe, sei ein Fall wie das Seegrab für Bin Laden bisher nicht bekannt, erläuterte der Islamwissenschaftler. "Dass jemand auf dem Land stirbt und dann auf See bestattet wird, ist kaum mit dem islamischen Recht in Deckung zu bringen."


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760246,00.html'>http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760246,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760246,00.html



Wie sie alle rumheulen. Unschuldige töten ist auch nicht mit dem islamischen Recht in Deckung zu bringen.



Sorry, aber da wird mir anders. Natürlich sollte man die Traditionen der Muslime achten. Aber ich denke es gibt Härtefälle in denen sowas einfach utopisch ist. Diese Wissenschaftler aus ihrem Elfenbeinturm haben Gut reden.




Der Islamwissenschaftler Bauer geht nicht davon aus, dass ein Bin-Laden-Grab an Land zu einer Wallfahrtsstätte geworden wäre. "Das ist nicht realistisch. Bin Laden gehörte innerhalb des Islams zur Sekte der Wahhabiten." Für sie sei die anonyme Bestattung die Regel. "Sie lehnen eine Heiligen- oder Gräberverehrung vehement ab."


... Ohnehin sei weiterhin denkbar, dass der Terroristenführer in den Augen von Fanatikern zum Märtyrer verklärt werde. "So oder so kann es Leute geben, die ihn als Märtyrer bewundern." Dazu sei kein Grab nötig.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760246,00.html'>http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760246,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760246,00.html



Dazu sei kein Grab nötig? Das klingt dann aber doch wieder so als würden die zum Grab pilgern. Und ich glaub auch nicht, dass die "Wahhabiten" zu einem "Grab", also einem Toten, pilgern würden, sondern vielmehr die "Anhänger der Qaida" zu einer Stätte des Martyriums, unabhängig davon, ob da nun ein Toter liegt.
 
Also diese "imperialistische Weltpolitik" ist für mich die Linksradikale Version des "internationalen Judentums"... ist jetzt vielleicht hart gesagt, aber letztendlich ist es immer die einfache Begründung für alles...
Osama war tatsächlich das Produkt amerikanischer Politik, sie haben ihn quasi geschaffen... er hat sich instrumentalisieren lassen und als der eine Feind den es zu bekämpfen gab nicht mehr vorhanden war wurde sich ein neuer gesucht... einfach ein Mann mit Mordsucht der seine eigenen imperialistischen Ideen hatte...


Jetzt entscheidet euch mal.... Ich musste mir hier schon von einem User vorhalten lassen, ein Rechter zu sein, jetzt bin ich auch einmal ein Linker....
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Tatsache ist, dass ich "weder noch" bin. Nur einfach gestrickte Menschen lassen sich in eine Kategorie pressen... Ist aber hier nicht Thema.



Ich meine das keineswegs aus einer "linksgerichteten Sicht" (Linksradikalismus ist mit genauso zuwider wie sein rechter Gegenpart). Die USA betreiben de facto eine imperialistische Politik - aber bei Weitem nicht nur die USA. Die USA erheben aber noch lauthals den Anspruch, die Weltmacht Nr. 1 zu sein und gebärden sich auch so. Dass sie damit, gepaart mit ihrem sonstigen Auftreten, bei großen Teilen der Weltbevölkerung zur Hassfigur Nr. 1 werden, ist nur logisch.



Ja, Osama bin Laden wurde im Afghanistan-Krieg gegen die Sowjets gezielt von der CIA gefördert als Widerstandskämpfer und Symbolfigur. Sein Hass auf die USA kam spätestens im ersten Irak-Krieg, als die Saudis sich nicht an Al Qaida gewandt haben, was Bin Laden anbot, sondern eben an die USA. Quasi die Einladung an "Ungläubige" "heiliges Land" zu besetzen. Die Folge waren dann Anschläge auf US-Botschaften in Nairobi und Daressalam (Schreibweise unklar...) 1998, Anschlag auf die USS Cole (Jahr?) und eben der 11. Sep. 2001. Davor hätten die USA aber schon mehrmals die Gelegenheit gehabt ihn zu beseitigen, aber eben ihre Profitgier hat sie sogar davon abgehalten: Sie hätten ihn in Afghanistan 1998 erledigen können, wollten aber das Leben eines lokalen Prinzen nicht gefährden, der zufällig bei ihm war, da dessen Vater gerade über den kauf mehrerer F16-Jets mit den USA verhandelte.... Die Politik der USA ist einen Politik der Widersprüche - die einzige Konstante in diesem schizophrenen Land (wobei das auch nicht auf alle Amerikaner zutrifft) ist das Geld...
 
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