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Palästinenser bekriegen sich gnadenlos

Klingenstädter

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GAZASTREIFEN


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Palästinenser bekriegen sich gnadenlos</span>
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Die Gefechte zwischen der radikalislamistischen Hamas und der Fatah reißen nicht ab: In der Nacht ist ihnen auch ein elfjähriger Junge zum Opfer gefallen. Seit Donnerstag starben 24 Menschen, rund 50 wurden verletzt.



Gaza - Bei den schwersten innerpalästinensischen Kämpfen seit dem Wahlsieg der radikalislamischen Hamas vor gut einem Jahr sind im Gazastreifen seit Donnerstag mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Auch heute morgen lieferten sich Kämpfer von Fatah und Hamas Feuergefechte. Mindestens acht Menschen wurden dabei verletzt.



In der Nacht zum Sonntag wurde ein elfjähriger Junge in seinem Elternhaus in Gaza erschossen, als sich Hamas-Aktivisten einen Schusswechsel mit seinem der Fatah angehörenden Vater lieferten, wie Sicherheitskräfte mitteilten. Ein Hamas-Aktivist kam durch die Explosion einer Mine ums Leben, die er vor dem Sitz des palästinensischen Geheimdienstes im nördlichen Gazastreifen ablegen wollte. Sein Begleiter wurde schwer verletzt.



Seit Donnerstagabend liefern sich die rivalisierenden Palästinenser in den engen Gassen von Gaza Schusswechsel und feuerten Mörser und Granaten ab. Nach Angaben von Ärzten und Augenzeugen starben im gesamten Gazastreifen mindestens 24 Menschen, darunter auch ein zweijähriges Kind. Rund 50 weitere Menschen wurden verletzt. Sicherheitskräften zufolge wurden zudem insgesamt 19 Hamas- und Fatah-Anhänger verschleppt. Das öffentliche Leben kam in der dicht besiedelten Stadt Gaza fast vollständig zum Erliegen.



Ausgelöst wurde die neue Gewaltwelle durch einen Angriff auf die Exekutivkräfte der Hamas am Donnerstag. Die Auseinandersetzungen eskalierten am Freitagabend, als Fatah-Anhänger eine Panzerabwehrrakte auf das Haus des Hamas-Außenministers Mahmud Sahar in Gaza abfeuerten. Die Hamas rächte sich unter anderem mit Mörser- und Raketenangriffen auf den Chef mehrerer Sicherheitsdienste, Raschid Abu Schabak.



Die regierende Hamas und die Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas schoben sich gegenseitig die Verantwortung für die neuerliche Eskalation des Machtkampfes zu. Die Hamas hatte am Freitag die Gespräche mit der Fatah über die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit abgebrochen.



Die Arabische Liga rief die Palästinenser zum sofortigen Ende der Kämpfe auf. Das palästinensische Volk sei "der große Verlierer" des internen Machtkampfes, erklärte ein Mitarbeiter von Generalsekretär Amr Mussa am Samstag in Kairo.



Die Spannungen zwischen Fatah und Hamas hatten sich nach der Ankündigung von Neuwahlen durch Abbas Mitte Dezember dramatisch zugespitzt; bei Kämpfen im Dezember und Januar wurden mehr als 30 Menschen getötet. Anschließend hatten Abbas und Regierungschef Ismail Hanija ein Ende der Gewalt angekündigt. Die Palästinensergebiete stecken in einer schweren Krise, seit die USA und die EU nach dem Antritt der Hamas-Regierung ihre Gelder für die Autonombiebehörde gestrichen hatten. Die Regierung kann seitdem die Beamtengehälter nur noch sehr eingeschränkt auszahlen.



Ein Vertrauter von Abbas, Rafik El Husseini, kündigte am Samstag die Zahlung eines Monatsgehalt an die Sicherheitskräfte an. Außerdem sollten die Beamten, deren Gehalt mehr als 600 Dollar betrage, ein Monatsgehalt bekommen. Das Geld stamme größtenteils aus einer israelischen Überweisung in Höhe von 100 Millionen Dollar aus einbehaltenen Zoll- und Steuereinnahmen. Die Europäische Union werde ab Sonntag die Gehälter von rund 80.000 Angestellten des öffentlichen Dienstes direkt bezahlen.



cai/afp/ap/dpa





Quelle: spiegel
 
Hamas gegen Fatah

Sunniten gegen Schiiten

Israel gegen Hamas

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USA gegen Sunniten

Schiiten gegen USA

Israel gegen Palästinenser

Schiiten gegen Sunniten

Sunniten gegen USA

Israel gegen Hamas

Fatah gegen Israel

ist unendlich weiter zu führen...
 
Richtig, man könnte noch die Parteien anführen, die ein Interesse an den Streiterein haben...
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Richtig, man könnte noch die Parteien anführen, die ein Interesse an den Streiterein haben...
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Iran, Syrien...ich war kurz davor, aber das wurd mir dann doch zu viel.

Ob unsere Generation noch erleben darf, ob im Nahen Osten Frieden einkehren wird?
 
Ich befürchte ja, dass so etwas frühestens nach einem großen Knall eintreten könnte.

Ich denke mal hier gilt: "Frieden ist die Abwesenheit von Krieg."
 
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Hisbollah gegen Israel

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ist unendlich weiter zu führen...


Wie wär's mit: Jeder gegen Jeden
 
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