FCK-Profis wollen sich im Pokal neues Selbstbewusstsein holen
Nur zwei Tage Pause seit dem jüngsten Bundesligaspiel - schon steht am Dienstag die nächste Aufgabe für die Bundesligaprofis des 1. FC Kaiserslautern auf dem Plan: Ab 19.30 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Michael Henke in der zweiten DFB-Pokalrunde beim Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt.
Für den Trainer der „Roten Teufel“ darf die kurze Regenerationsphase kein Problem darstellen, auch nicht in psychologischer Hinsicht: „Bis zu diesem Pokalspiel wird meine Mannschaft das Negativ-Erlebnis vom Samstag in Mönchengladbach verarbeitet haben. Und auf jeden Fall werden wir eine Mannschaft sehen, die von der Einstellung alles geben wird“, verspricht der Trainer.
Und dann sollte es gegen den Absteiger aus der 2. Bundesliga, der aktuell in der Regionalliga Nord den elften Tabellenplatz belegt, auch mit einem Sieg klappen. Allerdings wird die Partie laut Michael Henke keineswegs ein Selbstläufer: „Wir müssen uns wieder Erfolgserlebnisse erkämpfen. Das bringt auch die notwendige Stabilität zurück. Deshalb ist das Pokalspiel eine Chance, sich durch einen Sieg neues Selbstvertrauen zu holen.“
Der Coach unterstreicht, dass auch gegen einen Drittligisten die Einstellung absolut stimmen muss: „Wir müssen dieses Spiel wieder so konzentriert angehen, wie das in der ersten Runde in Trier der Fall war.“
In Erfurt fehlen Michael Lehmann (Trainings-Rückstand), Hervé Lembi (Oberschenkel-Zerrung), dafür kann Henke wieder auf Ingo Hertzsch, Lucien Mettomo und Torsten Reuter zurückgreifen.
Für Kapitän Marco Engelhardt ist das Gastspiel im Steigerwald-Stadion keine Partie wie jede andere: „Auf dieses Spiel freue ich mich ganz besonders, denn es ist das erste Mal, dass ich seit meinem Weggang aus Erfurt vor vier Jahren wieder dort spiele.“
Engelhardt war von 1994 bis 2001 bei den Rot-Weißen aktiv gewesen, rund 40 Kilometer entfernt von seinem Heimatort Bad Langensalza. Zwei Spieler kennt er noch aus dieser Zeit: Ronny Hebestreit und Silvio Pätz, mit dem zusammen er sogar die Schule besucht hat.
Quelle:
www.fck.de