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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Bei mir isses im Moment einfach nur fassungsloser Fatalismus, wenn ich die Umfrageergebnisse sehe...

WAS hat diese Regierung in den letzten 4 Jahren zusammen gebracht, was diese Zahlen auch nur ansatzweise rechtfertigt? Sind die Leute so blind?

Mir fällt rein garnichts ein was ich positiv fand... Stattdessen wurde kaum ein Minister nicht ausgetauscht, die meisten deshalb weil sie Skandale zu verarbeiten hatten... Lobbypolitik vom feinsten wurde auch noch gemacht... Ausstieg aus dem Ausstieg... kurz danach der Ausstieg aus dem Ausstieg vom Ausstieg und schwupps konnten die Atomkonzerene einige Milliarden als Entschädigung dafür einstreichen, dass dieses Kasperletheater kurz vorher an einem funktionierenden Plan rumgeschraubt hat... usw. Nichts als Pleiten Pech und Pannen... die Kanzlerin fuscht auch schön noch in der Eurokrise rum und kostet uns Massen von Geld, weil sie als Verteidigerin eben jenes da stehen will...

Die Krönung sind jetzt dann noch unfinanzierte Wahlversprechen ganz im Stile einer Oppositionspartei, die an die Macht will... diese werden unter "Finanzierungsvorbehalt" gestellt... Ja wer weiß denn besser als die Regierung, was finanzierbar ist und was nicht????



Auf der anderen Seite eine Opposition, die seit 4 Jahren versucht keine Fundamentalopposition zu machen, sondern regelmäßig die Vorschläge liefert, die Merkel dann irgendwann auch umsetzt, wenn sie merkt, dass sie für ihren Machterhalt von Vorteil sind... Eine Opposition, die sich die Mühe macht Konzepte auszuarbeiten und dafür Finanzierungswege liefert...



Merkel hat etwas bemerkenswertes geschafft... sie aggiert in der Regierung wie eine Oppositionelle und hat damit Erfolg... Wahnsinn eigentlich...
 
Dank diesem Thread hab ich es jetzt verstanden,

Absolut alles Gute kommt ausschliesslich von der SPD und die sagen nur die Wahrheit und halten alle Versprechungen

und alles Böse kommt ausschliesslich von der CDU und die Lügen nur und halten nicht ein Versprechen ein.

Vielen Dank an die AUgenöffner :shock:
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Dank diesem Thread hab ich es jetzt verstanden,
Absolut alles Gute kommt ausschliesslich von der SPD und die sagen nur die Wahrheit und halten alle Versprechungen

und alles Böse kommt ausschliesslich von der CDU und die Lügen nur und halten nicht ein Versprechen ein.

Vielen Dank an die AUgenöffner :shock:
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Wie gesagt, ich bin offen für jedes Argument, was mir die derzeitigen Wahlprognosen erklärt... also her damit, scheinbar weißt Du es ja...

Und natürlich macht keine PArtei alles richtig... aber die derzeitige Regierung so gut wie alles falsch...
 
Jeder Mensch definiert eben Kompetenz anders und scheinbar sehen die Menschen eben weniger Kompetenz bei der SPD als bei der CDU



Man muss ja nicht unbedingt bei seiner Entscheidung für eine Parteiwahl die Partei als das non Plus Ultra sehen sondern eben eventuell als das kleinere Übel und da man als verantwortungsvoller Demokrat das Wahlrecht wahrnimmt kommt dann so eine Prognose zustande.



Es kann natürlich auch sein, das die Menschen sehen wie gut es uns geht... rings um uns rum haben die meisten Länder Probleme, die Wirtschaft schwächelt Leute haben massiv Angst um ihre Arbeit und bei uns läuft es ohne größere Probleme rund. Manchmal muss es ja nicht zwangsläufig besser werden, sondern es ist ok wenn es so gut bleibt wie es ist.



Wie Reddy neulich meinte es ist nicht ok, den SPD-Wählern die Kompetenz abzusprechen, so sollte man es bei den CDU-Wählern dann aber auch nicht machen.
 
Wueterich, Du hast denn Sinn dieses Freds in diesem Forum noch nicht erkannt: Hier reagieren, alle 4 Jahre, die Sozis ihren Unmut über die verlorene Wahl ab, noch bevor überhaupt gewählt worden ist!
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Wenn man hier mal ne gewisse Zeit dabei war schaut man sich das ganz entspannt an...
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Ich werde es mal wieder wie Herr Bleibtreu machen. Ungültigen Wahlschein abgeben und fertig. Kann mich für keine Partei entscheiden da sie alle kacke sind.
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Ich werde es mal wieder wie Herr Bleibtreu machen. Ungültigen Wahlschein abgeben und fertig. Kann mich für keine Partei entscheiden da sie alle kacke sind.
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Ich finde es aber super, dass du wählen gehst! Bei der letzten Wahl im Saarland habe ich es ähnlich gemacht. Eine Partei gewählt, die keine Chance hatte in den Landtag einzuziehen und nicht radikal ist. Kommt fast das Gleiche raus wie bei dir. Nervig finde ich dann eher die Leute die gar nicht wählen gehen.
 
Ich werde es mal wieder wie Herr Bleibtreu machen. Ungültigen Wahlschein abgeben und fertig. Kann mich für keine Partei entscheiden da sie alle kacke sind.
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Dann wähl doch lieber DIE PARTEI, dann sind die armen Teufel im Wahlbüro nicht ganz so genervt.
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Ich glaub die freuen sich wenn da ein Wahlzettel kommt der irgendwie anders aussieht als die anderen. Mein letzter ungültiger sah ungefähr so aus: Überall ein Kreuz gemacht und drunter gesschrieben: Demokratie ist toll! Hab euch lieb!
 
Wie gesagt, ich bin offen für jedes Argument, was mir die derzeitigen Wahlprognosen erklärt... also her damit, scheinbar weißt Du es ja...
Und natürlich macht keine PArtei alles richtig... aber die derzeitige Regierung so gut wie alles falsch...


Schreiben wir mal ne kleine Liste...



- den Menschen geht es besser als die Berichterstattung in den Medien darstellt. Die letzten 4 Jahre in Folge sind die Reallöhne gestiegen. Das merken die Leute während der "Armutsbericht" auf Zahlen bis 2008 (inkl. Weltwirtschaftskrise) beruht.



- die Menschen sehen auch im Ausland, dass solzialistische Regierungen eben kein besseres Rezept haben und sich blutige Nasen holen (siehe Frankreich).



-Die SPD hat ein Personenproblem. Steinbrück passt nicht zu den Inhalten in den Augen der Wähler



- "Steuererhöhungen" sind pfui, wenn man grad empfindet dass es ein wenig besser geht (siehe 1) und noch dazu Steuereinnahmen eh schon auf dem Höchststand sind. Stichwort: "Ausgabenproblem" nicht Einnahmen



-Wo die SPD an der Macht ist muss sie der Realität Tribut zollen und vergrault so ihre Wähler. Bspw. Lehrer, die überproportional SPD wählen, versprachen sich vom Wechsel in Baden-Württemberg (wohlbermerkt eines der reichsten Bundesländer) eine Abkehr von den befristeten Verträgen im Schuldienst. Doch , oh Wunder, es änderte sich eben nichts.



- Genauso wie es teilweise die Politik der Regierung ist, so ist auch die Politik der SPD Klientel-Politik. Das Problem für die SPD ist, dass die Hardliner sich eher bei der Linkspartei ihr Heil finden, die "Gutmenschen" Grün inzwischen einfach envogue finden und der Teil der Menschen, die zum unteren, wirtschaftlichen Teil der Gesellschaft gehören gehäuft gar nicht erst wählen gehen. Bildungsferne Haushalte haben einen wesentlich höheren Anteil an Nichtwählern. Wenn ich Politik auf diesen Teil ausrichte, fehlen mir deren Stimmen zusätzlich zu den Stimmen derer von denen ich umverteilen will.
 
@ FeindeslandTeufel



Ist das eine Einschätzung über die Denkweise "der Menschen" oder deine persönliche Meinung?

Sollte es deine Meinung sein, würde ich gerne wissen, wie du für Deutschland auf einen "Höchststand" der Steuersätze kommst.





Dass du eher ein "Ausgabenproblem" siehst, ist wohl ein grundlegender ideologischer Unterschied, der sich irgendwo quer durch die gefühlte Mitte zieht. Die Mitte-Links-Schnittmenge (inkl. "linker" Rand der Union) sieht wohl primär ein Einnahmenproblem, während die Mitte-Rechts-Schnittmenge (inkl. "rechter" Rand der SPD) ein Ausgabenproblem sieht. Was jeder präferiert, kann und sollte hier nicht zur Debatte stehen, da es im Grunde (ob bewusst oder unbewusst) die Variable für die politische Selbstverortung in Deutschland derzeit sein dürfte.



[Zur Verdeutlichung: Daran hängt auch, dass EU, Merkel und IWF trotz besseren Wissens (siehe die Veröffentlichungen der IWF-Volkswirte) am Spardiktat für Griechenland festhalten (also ausgabenorientiert agieren), anstatt durch höhere Staatsausgaben die Konjuktur anzukurbeln und u.a. dadurch höhere Einnahmen zu generieren. Die widersprüchliche Tatsache, dass viele konservative Volkswirte auch eher für antizyklische Steuerung plädieren, lasse ich mal außen vor, ebenso dass Konservative wie Linke eher einen handelnden Staat präferieren und damit beide eher den Wirtschaftsliberalen entgegen stehen als sich untereinander und es gar keinen klassischen Dualismus gibt.]
 
Schreiben wir mal ne kleine Liste...


- den Menschen geht es besser als die Berichterstattung in den Medien darstellt. Die letzten 4 Jahre in Folge sind die Reallöhne gestiegen. Das merken die Leute während der "Armutsbericht" auf Zahlen bis 2008 (inkl. Weltwirtschaftskrise) beruht.



- die Menschen sehen auch im Ausland, dass solzialistische Regierungen eben kein besseres Rezept haben und sich blutige Nasen holen (siehe Frankreich).



-Die SPD hat ein Personenproblem. Steinbrück passt nicht zu den Inhalten in den Augen der Wähler



- "Steuererhöhungen" sind pfui, wenn man grad empfindet dass es ein wenig besser geht (siehe 1) und noch dazu Steuereinnahmen eh schon auf dem Höchststand sind. Stichwort: "Ausgabenproblem" nicht Einnahmen



-Wo die SPD an der Macht ist muss sie der Realität Tribut zollen und vergrault so ihre Wähler. Bspw. Lehrer, die überproportional SPD wählen, versprachen sich vom Wechsel in Baden-Württemberg (wohlbermerkt eines der reichsten Bundesländer) eine Abkehr von den befristeten Verträgen im Schuldienst. Doch , oh Wunder, es änderte sich eben nichts.



- Genauso wie es teilweise die Politik der Regierung ist, so ist auch die Politik der SPD Klientel-Politik. Das Problem für die SPD ist, dass die Hardliner sich eher bei der Linkspartei ihr Heil finden, die "Gutmenschen" Grün inzwischen einfach envogue finden und der Teil der Menschen, die zum unteren, wirtschaftlichen Teil der Gesellschaft gehören gehäuft gar nicht erst wählen gehen. Bildungsferne Haushalte haben einen wesentlich höheren Anteil an Nichtwählern. Wenn ich Politik auf diesen Teil ausrichte, fehlen mir deren Stimmen zusätzlich zu den Stimmen derer von denen ich umverteilen will.


Gut und schön, aber das sind doch irgendwie alles keine Argumente, die FÜR die CDU sprechen... letztendlich kommt es wieder auf die Person Merkel raus, die ich persönlich als schlechteste Kanzlerin der Geschichte sehe... und das reicht dann für 40% plus???? Wie geht das????

Und das es uns im Moment noch so gut geht, liegt definitiv nicht an dieser Regierung... die wichtigen Richtungsentscheidungen wurden bereits vorher entschieden...

Wie gesagt, ich warte immernoch auf Argumente die für die CDU sprechen...

Witzig finde ich auch, dass regelmäßig über die "aalglatten Politprofis"geschimpft wird, die alles für ihren Machterhalt tun und nun steht mit Steinbrück mal einer da, dem Inhalte wichtiger sind, der ein offenes Wort führt, der Ecken und Kanten hat... und dann isses auch wieder nicht recht????



Im Übrigen zähle ich seit jeher zu den "Gutmenschen"... bin also kein roter...
 
Nur weil ich in München wohne?
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Ich finde die Mischung macht's zum einen, und zum Anderen orientiere ich mich an der Langfristentwicklung von Politik. Wenn ich mir nun die letzen 15 Jahre anschaue, dann bleibt mir als Resüme, dass es unabhängig von der Regierung in unserem Land nicht bergab geht. Einzelschicksale mal ausgenommen, aber die hat man immer. Das interessante dabei ist allerdings, dass die SPD in ihrer Regierungszeit eben mit ihren eigenen Prinzipien gebrochen hat, genauso wie die CDU. In der Folge steht Dtl. als eines der wenigen Länder in Europa gestärkt nach einer der schwersten Krisen der letzten Jahrzehnte da. Ich sehe daher keine gravierenden Fehler in der Grundausrichtung. Das Problem mit der SPD ist, dass sie ja nicht zu ihren "guten" Entscheidungen stehen mag und sich lieber in Themen verrennt, die im Rest von Europa eben mit dafür verantwortlich sind, dass sie im Dilema stecken. So ist Hollande in Frankreich angetreten um mehr sozialistische Politik zu machen, hat aber nun das Problem, dass er eigentlich eine Franzsösische Agenda auflegen müsste und es eben nicht damit getan ist eine Reichensteuer einzuführen und alles wird gut.



Die Realität zeigt der Politik eben oft genug den Stinkefinger, und vor allem dogmatischen Politikansätzen. Ich halte die derzeitige Politikausrichtung der SPD für zu ideologisch und vergangenheitsbezogen als dass sie in der Realität funktionieren könnte. Sollten sie dennoch gewinnen, erwarte ich keine Verbesserungen, hoffe auf keine Verschlechterungen, aber bin mir ziemlich sicher, dass viele ihrer Wähler danach noch enttäuschter sein werden als zuvor.
 
@Klinge: Lies bitte richtig. Ich habe von SteuerEINNAHMEN auf Höchststand geredet, nicht SteuerSÄTZE. Des Weitere beziehe ich das Ausgabenproblem nicht auf Kürzungen, sondern auf Steigerungen und Einsatzgebiete. Wenn ich aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklungen Jahr für Jahr mehr Steuern einnehme, dann sollten weder Kürzungen noch Steuererhöhungen das Mittel sein, sondern man sollte einfach mal mit dem vorhandenen Geld auskommen. Der jährliche Bericht der Steuerverschwendung bietet genug Anregungen, ohne dass man mit der Schliessung öffentlicher Einrichtungen wie Theatern, Schwimmbädern etc. anfangen müsste.

"Die Menschen" bezog sich auf die Umfragewerte, die es zu erklären galt und hat nicht zwangsläufig was mit mir persönlich zu tun.



@philos:

Du wolltest erklärt haben, warum die Zahlen so sind und dafür habe ich dir Argumente geliefert. Nicht warum die eine Politik besser ist als die andere, weil das persönliches Empfinden ist. Es ist dein persönliches empfinden, dass sie die schlechteste Kanzlerin ist, über 40% empfinden das anders. Gründe habe ich Dir versucht zu liefern. Es stimmt natürlich, dass vieles aus der Agenda-Politik resultiert, aber davon will die SPD doch auch nicht mehr so richtig was wissen bzw. deren Wähler. Zumindest kommt das Thema nicht so gut an.

Die Zahlen spiegeln eben das persönliche Empfinden der Menschen wieder und das braucht nicht mehr Argumente bzw. Argumente, die Du als solche akzeptieren wirst.
 
Mittlerweile bewegen wir uns von der "Sozialistenschelte" (wäre nett, wenn man den etwas weniger belasteten Begriff "Sozialdemokraten" wählen könnte - oder wollt ihr "Muttisöhnchen" genannt werden?
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) hin zu den Inhalten.



Die wesentlichen Argumente für die jetzige Regierung erschöpfen sich im Wesentlichen in einem "uns geht's doch gut -weiter so!".



Genau das sehe ich nicht so.

Dass es in der Bundesrepublik schon seit Jahrezehnten besser aussieht als anderswo, ist jetzt keine "Erfindung" und schon gar kein Erfolg der jetzigen Regierung.

Im Übrigen ist es für mich kein Maßstab, ob es bei uns jetzt besser ist als in Timbuktu oder Griechenland oder sonstwo.

Primär interessieren mich die Verhältnisse in unserem Land für sich genommen.



Und da finde ich, dass es alles andere als rosig aussieht.

Sicher geht es der Masse noch immer relativ gut.

Aber die Schere zwischen arm und reich, zwischen oben und unten, klafft immer weiter auseinander.

Die Einkommensentwicklung ist auch nicht so, dass sich die breite Masse beruhigt zurücklehnen könnte.

"Die da oben" füllen ihre Taschen immer mehr, wohingegen "die ganz unten" immer weniger an unserer Gesellschaft teilhaben können.

Im Durchschnitt geht es uns dann aber wieder gut.



Daran ändert auch eine Hohe Zahl der Beschäftigten nichts.

Erstens ist diese - wie so viele andere positive Faktoren - auf die viel gescholtene Agenda 2010 zurückzuführen, die sicher an vielen Stellen der Veränderung bedarf.

Zweitens - und entscheidend - es gibt zwar mehr Beschäftigte, aber die Zahl der insgesamt erbrachten Arbeitsstunden ist ungefähr gleich geblieben.

Dies führt dazu, dass immer mehr Menschen von ihrem Einkommen nicht leben können, was für mich ein absolut nicht hinnehmbarer Zustand ist.



Hinzu kommen für mich Faktoren wie mangelnde Chancen- und Bildungsgerechtigkeit, fehlende Betreuungsplätze etc.



Dies ist für mich alles ein Anzeichen für eine wachsende Schieflage in unserer Gesellschaft.



Aber solange es noch genügend Menschen in der Mitte unserer Gesellschaftspyramide gibt, die sich in Sicherheit wiegen, weil es ihnen persönlich ja (noch) gut geht, werden diese auch begeistert einer "weiter-so-Politik" nachlaufen.
 
Es kann natürlich auch sein, das die Menschen sehen wie gut es uns geht... rings um uns rum haben die meisten Länder Probleme, die Wirtschaft schwächelt Leute haben massiv Angst um ihre Arbeit und bei uns läuft es ohne größere Probleme rund. Manchmal muss es ja nicht zwangsläufig besser werden, sondern es ist ok wenn es so gut bleibt wie es ist.


Jau und in Deutschland alles bestens! Du scheinst keine Leiharbeiter, Niedriglöhner oder Hartz4-Empfänger in sinnlosen "Fortbildungs"kursen in deinem Bekannten- oder Verwandtenkreis zu haben.
 
Und die Leiharbeit? Und die 400 Euro Jobs? Alles Schröder! Zumindest die heutige Gesetzesgrundlage. Hedgefonds in Deutschland übrigens auch.
 
Tradition wie ich schon schrieb das war doch bestimmt die CDU die haben damals den Hypnotiseur zum Schröder geschickt
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. Soweit ich es in Erinnerung haben wurden in der Zeit Rot/Grün auch erst die Möglichkeit geschaffen von sogenannten Arbeitnehmerüberlassungen also Fimeneigene Leiharbeitsfirmen.



Spielt aber alle keine Rolle wir Leben nun Mal in einem Land wo die Marktwirtschaft bestimmt und damit regelt sich eben auch der Wert einer Tätigkeit. Wenn man Tätigkeiten einfach mal überbezahlt, dann kann man sich ja nochmal die Geschichte der DDR ansehen oder CUba oder eben auch China, wenn die eben nicht mehr mit ihrem Pfund-Bevölkerung wuchern können und sich Mal etwas dem Umweltschutz anpassen würden.



In einem Betrieb, der Gewinn erwirtschaften muss, damit er existieren kann ist das eben anders als bei einem Staat, der im Prinzip jedes Jahr Schulden machen kann und trotzdem noch gut dastehen kann.

Geringverdiener in einem Betrieb können mehr bekommen, wenn in diesem Betrieb Besserverdiener auf einen Bruchteil ihres Gehalts verzichten, das wird auch in Unternehmen gemacht, genauso wie es zur Arbeitsplatzerhaltung oft üblich ist, auf 1-2 Std Wochenarbeitszeit zu verzichten und damit auf das Geld, damit niemand entlassen werden muss.



Das sind aber meist Firmen die das nur für sich händeln ohne Arbeitnehmerverbänden, Gewerkschaften oder Politik.



Und zu den Menschen die in Leiharbeitsfirmen arbeiten, niedrige Löhne oder Hartz4 beziehen, unabhängig das es bei den meistens dieser Fälle die SPD war die das auf den Weg gebracht hat, vielleicht sehen die aber auch Griechenland, Portugal, Spanien und denken sich, ups die bekommen ja überhaupt kein Geld, das ist ja noch schlechter.



Man kann über Vieles in Deutschland meckern aber unser Sozialnetz gehört wohl unbestritten zu den Top 3-5 in der Welt aber manchen Deutschen scheint es nicht gut zu gehen, wenn sie nix zu meckern hätten.



Und auch heutzutage ist es noch möglich als Kind von Hartz4 Beziehern ohne große Hürden ( gut man wird einige bzw viele Anträge stellen müssen) ein Studium zu absolvieren oder nach dem ABi ne gute Ausbildung zu bekommen. Das diese Kinder es oft schwerer haben als Kinder von reichen Eltern weil die mehr hinterher sind und drauf achten, das Zensuren stimmen, ok.. Aber wenn es jemand will, kann er hier so gut wie Alles erreichen und auch da sind wir wohl ganz sicher unter den Top 3-5 der Welt



Und Abschliessend nochmal zu den Geringverdienern, das sind halt meistens Berufe ohne höhere Qualifikationsansprüche ( Ich werte auch Trinkgeld zu dem Einkommen), kenne genug Leute die auf dem 2. Bildungsweg Studiert haben. ob nun Spartenbezogen wo es ohne Abi geht oder mit Abi was ganz anderes um dann zu wechseln. Kenne auch Leute die auf einer Abendschule ihren Realschulabluss gemacht haben um dadurch eine Ausbildung machen zu können.

Es gibt sicher Menschen die keine Chance haben und aus welchen Gründen auch immer in ihrer momentanen, schlechten Lage fest hängen und nicht raus kommen das sind aber verhältnismäßig wenige und diese Menschen kann man nicht über ein ganzes Land zu einem besseren Leben bekommen, das wäre all den anderen Menschen nicht fair gegenüber und man würde sich in Einzelschicksalen verheddern und im Ganzen nicht mehr vorankommen.
 
Spielt aber alle keine Rolle wir Leben nun Mal in einem Land wo die Marktwirtschaft bestimmt und damit regelt sich eben auch der Wert einer Tätigkeit. Wenn man Tätigkeiten einfach mal überbezahlt, dann kann man sich ja nochmal die Geschichte der DDR ansehen oder CUba oder eben auch China, wenn die eben nicht mehr mit ihrem Pfund-Bevölkerung wuchern können und sich Mal etwas dem Umweltschutz anpassen würden.


Wie einfach das alles ist. Jeder Eingriff des Staates heißt SOZIALISMUS!!! Dann leben wir wohl wirklich in einem Staat der mit Kuba und der DDR vergleichbar ist: Frag mal die Bauern oder die Solarbranche oder oder oder was die alles für Subventionen vom Staat bekommen! Marktwirtschaft ... das ich nicht lache. Marktwirtschaft gibts in Deutschland nur, wenns um die Löhne geht.



Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich auf diese Diskussion keine Lust mehr habe. Sagt man was gegen Merkel, gehört man gleich zu den "dummen Sozen". Hab ich gesagt, dass ich die Hartz-Reformen gut finde? Ja? Und: Nur weil sie von der SPD eingeführt wurden, heißt es doch nicht, dass die CDU bessere Politik gemacht hat. Die hätten sie doch ändern oder entschärfen können. Also: Beide Seiten sind gleich schlimm. Was uns zur Frage führt, wem man eine Reform der Hartz-Reform eher zutraut.






Und auch heutzutage ist es noch möglich als Kind von Hartz4 Beziehern ohne große Hürden ( gut man wird einige bzw viele Anträge stellen müssen) ein Studium zu absolvieren oder nach dem ABi ne gute Ausbildung zu bekommen. Das diese Kinder es oft schwerer haben als Kinder von reichen Eltern weil die mehr hinterher sind und drauf achten, das Zensuren stimmen, ok.. Aber wenn es jemand will, kann er hier so gut wie Alles erreichen und auch da sind wir wohl ganz sicher unter den Top 3-5 der Welt


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Ich war von 25 Leuten in meiner Abschlussklasse (Gymnasium) das einzige Kind aus einer Arbeiterfamilie - in der 7ten und 8ten Klasse hatten wir 2 türkisch-stämmige und einen Iraner in der Klasse - alle 3 waren ab der 9ten nicht mehr dabei und wir waren ein rein deutscher Klassenverbund. Das KANN wohlgemerkt ein Einzelfall sein. Aber es gibt genug Studien, die das Gegenteil behaupten.



Lies mal in den letzten beiden Spiegeln (falls das kein Sozen-Blatt für dich ist) nach, was der Rechnungshof (KEINE linke Organisation) über die Agenturen für Arbeit herausgefunden hat. Da werden geringer Qualifizierte weitaus weniger gefördert als Hochqualifizierte. Das hat der Bundesrechnungshof - eine Organisation OHNE politische Interessen - herausgefunden.



Aber gut ... ich könnte noch eine halbe Stunde Beispiele aufzählen. Du wirst sie mir eh nicht abnehmen.
 
Jonny wie soll man mit Dir über was reden, wenn Du, egal was man sagt, eh nicht wahr nimmst?? DU willst hier Deine Meinung schreiben ist ok aber dann tu doch nicht so als ob Dich Anderer interessieren. Das ist bei Dir aber in allen Dingen hier im Forum Du schreibst Deine Meinung und nur das interessiert Dich.



Beispiel

Ich sage, das es jedes Kind schaffen kann, es aber unterschiedliche Schwierigkeitsstufen gibt. Du erzählst hier das es zwar bundesweite Erhebungen gibt, Du die aber nicht glaubst weil, sie nicht Deiner Ansicht und Erfahrung entsprechen, da Du allein mit 26 Kindern in einer Klasse warst die alle keine Arbeiter als Eltern hatten.



Wenn Du recht hast und es überall so ist wie bei Dir, würde es in Berlin ausreichen wenn es 3 Gymnasien gäbe und Bundesweit 3 Unis



Wie gesagt diese Erhebung gefällt Dir nicht also zweifelst Du sie an, die Erhebung des Rechnungshofes zum Thema Förderung vom AA gefällt Dir und paßt Dir damit.



Und nur zur Info die Strukturen wie sie heute sind, kommen immer noch aus der Hartz4 Umstrukturierung, die die Arbeitsämter genauso wie Jobcenter betraf und wo Förderungen von wem und wie viel festgelegt wurden.



Wird Dich aber auch wieder nicht interessieren das es also der SPD zu verdanken ist weil Du die SPD toll findest und es für Dich deshalb in Deiner Welt nicht sein kann, das die was machen was Dir nicht paßt.



So nun genug geschrieben weil zuviel Aufwand um eh nicht wahrgenommen zu werden
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Ich war von 25 Leuten in meiner Abschlussklasse (Gymnasium) das einzige Kind aus einer Arbeiterfamilie - in der 7ten und 8ten Klasse hatten wir 2 türkisch-stämmige und einen Iraner in der Klasse - alle 3 waren ab der 9ten nicht mehr dabei und wir waren ein rein deutscher Klassenverbund. Das KANN wohlgemerkt ein Einzelfall sein. Aber es gibt genug Studien, die das Gegenteil behaupten.


Bei dem Bildungsthema muss ich immer nur den Kopf schütteln. Vorab, ich finde das aktuelle System extrem verbesserungswürdig, aber wenn ich SPD-Vertreter über das Thema höre, fall ich vom Glauben ab.



Zur Erinnerung: Bildungspolitik ist LÄNDERsache. Aktuell ist die SPD in 13 von 16 Parlamenten in der Regierung. Warum zum Teufel sorgen die denn dann nicht schon lange für die Bildungsgerechtigkeit? In jeder 2. Talkshow wird diese Sau durchs Dorf getrieben. Die Mißstände werden angeprangert, doch weder wenn man auf Landesebene regiert, noch auf Bundesebene regiert hat, wurde was angepackt. Trotzdem kommt immer wieder "Wenn wir die Wahl gewinnen, dann gibt es Gerechtigkeit". Warum soll man das denn glauben?





Noch eine Sache zur Chancengleichheit. Die gibt es, ob ihr's glaubt oder net, aber eben nur morgens in der Schule. Nachmittags, zu Hause, da fängt die Ungleichheit an, und die kann man nicht allein damit ändern, dass ich alle guten und schlechten Schüler zusammen bis zum Abschluss unterrichte. Die Rede ist von den Eltern, und die kann der Staat nun mal nicht zuteilen. Der Deutschlehrer manipuliert nicht zusätzliche Fehler ins Diktat am Morgen. Der eine hat Eltern die mit ihm Diktat üben, der andere nicht. Die einzig sinnvolle Lösung, wäre eine flächendeckende, kostenlose Hausaufgabenhilfe. Nur weil ich mit Götze in ner Mannschaft spiele , werd ich kein Weltstar. Das Training macht den Unterschied. Hinzu kommt auch teilweise die Wertschätzung von Bildung im Elternhaus. Ich habe Eltern verschiedener Herkunft im Freundeskreis. Alle lieben ihre Kinder. Aber die Ziele sind total unterschiedlich. Den einen ist schulischer Erfolg wichtig, den anderen nicht. Was besser oder schlechter ist, mag ich nicht beurteilen, allerdings liegt das Problem hier nicht bei der Gesellschaft.



Ein letzter Einwurf zum Thema "Durchlässigkeit": Meine Frau sowie einer meiner Engen Freunde waren beide auf der Hauptschule. Beide haben das Abitur gemacht, beide studiert und beide gehören nun zu den sogenannten Besserverdienern. Man findet immer Gründe zum Scheitern, man kann aber auch mal aufhören danach zu suchen. Wer sucht, der findet nämlich
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Zwei Sachen möchte ich noch anmerken:



Bei uns kann es nicht jeder schaffen, wenn er nur will. Es gibt unzählige Studien, die eines immer wieder klar belegen: der Bildungsabschluss eines Kindes ist eindeutig von der Dicke des Geldbeutels des Vaters bzw. Elternhauses abhängig.



Der Markt regelt sich nicht von alleine. Das Einzige was er regelt, ist der seinen Selbst erhält und seinen eigenen Gewinn. Und dies ohne Rücksicht auf den Einzelnen. Und es ist nicht hinnehmbar, wenn jemand vollumfänglich seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt und von dem daraus resultierenden Ertrag selbst nicht leben kann. Da läuft etwas schief! Was soll dieser Mensch denn sonst noch machen?



Edit:

Klar bietet unser Schulsystem Durchlässigkeit. Die führt nur selten nach oben, sondern vielmehr nach unten!
 
Zwei Sachen möchte ich noch anmerken:


Bei uns kann es nicht jeder schaffen, wenn er nur will. Es gibt unzählige Studien, die eines immer wieder klar belegen: der Bildungsabschluss eines Kindes ist eindeutig von der Dicke des Geldbeutels des Vaters bzw. Elternhauses abhängig.


Kannst Du den Zusammenhang auch mal begründen? Also bezogen auf die Kohle und wie genau die hilft? Fließen da Schmiergelder an die Lehrer, damit die die Noten für die Kinder aus weniger reichen Haushalten nach unten manipulieren?

Ich habe schon versucht zu erklären, dass es diese Korrelation gibt. JA. Aber sie hängt meiner Meinung nach eher mit der Einstellung und der möglichen Unterstützung (nicht monetär) im Elternhaus ab, und nicht vom Einkommen. Das Einkommen ist die Folge dessen, dass der Papa bspw. gut in Mathe ist und dieses Wissen an seine Kinder weitergeben kann - nicht umgekehrt.
 
Beispiel

Ich sage, das es jedes Kind schaffen kann, es aber unterschiedliche Schwierigkeitsstufen gibt. Du erzählst hier das es zwar bundesweite Erhebungen gibt, Du die aber nicht glaubst weil, sie nicht Deiner Ansicht und Erfahrung entsprechen, da Du allein mit 26 Kindern in einer Klasse warst die alle keine Arbeiter als Eltern hatten.


Wo schreib ich sowas? Ich schreibe, dass es genug Studien gibt, die besagen, dass meine Erfahrung kein Einzelfall ist.






Und nur zur Info die Strukturen wie sie heute sind, kommen immer noch aus der Hartz4 Umstrukturierung, die die Arbeitsämter genauso wie Jobcenter betraf und wo Förderungen von wem und wie viel festgelegt wurden.


Wird Dich aber auch wieder nicht interessieren das es also der SPD zu verdanken ist weil Du die SPD toll findest und es für Dich deshalb in Deiner Welt nicht sein kann, das die was machen was Dir nicht paßt.



So nun genug geschrieben weil zuviel Aufwand um eh nicht wahrgenommen zu werden
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Ähmm erneut schreib ich genau das Gegenteil von dem, was du mir vorwirfst. Ich finde die SPD NICHT toll. Ich finde sie für die Hartz-Reformen und andere Sachen (Stichwort: Hedgefonds - fiel ja in diesem Thread auch schon) sogar ziemlich daneben! Aber wie ich oben schrieb: Nur weil wir die SPD beide daneben finden, heißt das nicht, dass die CDU bessere Politik macht und ich die CDU nicht kritisieren darf.



Aber dein Beitrag zeigt schön, dass mein Meinung und Betrachtungsweise nicht in dein Rot-Schwarz-Schema passt, demzufolge man entweder die SPD total dufte findet oder die CDU - und in dem differenziertere Meinungen keinen Platz haben und die es deswegen nicht geben darf.



In Deutschland läuft vieles richtig. Diese Meinung teile ich mit dir und die konnte ich mir über 2 mehrmonatige Auslandsaufenthalte bilden. ABER - und da wiederhole ich mich: In Deutschland läuft auch einiges nicht ideal bzw. es gibt Rückentwicklungen (immer mehr Privatschulen und -unis (= Eliten bleiben unter sich), Entwicklung der Reallöhne, Zerfall der Infrastruktur (steht heute erst wieder in der Zeitung, dass wir für das Schienennetz pro Kopf weitaus weniger ausgeben als alle anderen Länder der EU (außer Spanien)), etc. pp. ...).



Und um die meine Meinung mal etwas grundlegender zu schildern, vllt verstehst du dann, dass ich weder "Soze", noch CDUler, noch Grüner bin:

Ich bin der Meinung, dass wir in Deutschland ideale Rahmenbedingungen schaffen müssen, damit die Wirtschaft florieren kann. ABER: Diese Rahmenbedingungen bestehen nicht nur aus Lohnkosten (was ja ständig mit dem Begriff der Wettbewerbsfähigkeit gleichgesetzt wird), sondern auch aus der Infrastruktur, der Innovationskraft und somit der Ausbildung der Arbeitskräfte (egal ob Akademiker oder Klempner), dem Gesundheitssystems, der Sicherheit, der Kaufkraft großer Teile der Bevölkerung (ewig werden die Krisenländer nicht mehr in dem bisherigen Umfang Waren aus Deutschland importieren) und noch so vielem mehr.



Schröder hat mit den Hartz-Reformen einen wichtigen Schritt getan. Immerhin war Deutschland vor den Reformen der "kranke Mann Europas". Allerdings gingen diese Reformen zu weit (wenn man sich die Lohnseite anguckt) bzw. zu kurz, wenn man andere Bereich betrachtet (Finanzierung der Reformen (eben auf Kosten der Geringverdiener und Sozialhilfeempfänger), Infrastruktur bspw.). Bei Merkel seh ich nunmal nur: keine Energiewende (siehe den ausbleibenden Ausbau der Stromtrassen), kaum Investitionen in Bildung (was kam den nach dem gescheiterten Versuch der Studiengebühren), keine ausreichenden Investitionen in Kitas ... etc. pp. Ich weiß nicht, ob die SPD das besser machen wird, immerhin haben sie die Hartz-Reformen in den Details (so sag ichs jetzt mal) falsch gestaltet und die Energiewende auch nicht als schlüsselfertiges Konzept (-> wie kommt der Strom vom Norden in den Süden?) vorgestellt. Beide Volksparteien (und ihre Koalitionspartner) haben also Fehler gemacht. Du kannst mich jetzt noch in eine der beiden Ecken stellen, weil dir persönlich dieser Beitrag pro-SPD oder pro-CDU vorkommt, aber ich persönlich gehöre keinem dieser beiden Lager an.



Wenn wir Sozialpolitik diskutieren, tendiere ich dazu, die Lösungen der SPD (Mietpreisbremse, Mindestlohn) als besser zu erachten ... aber ich habe große Zweifel, ob sie auch umgesetzt werden.

Der CDU würde ich gerne etwas zugutehalten, aber sie haben einfach zu wenig gemacht über die letzten Jahre. Was einerseits der Euro-Krise geschuldet sein könnte - andererseits auf schwache Minister hindeutet (Schröder, Guttenberg / de Maiziere, Ramsauer (sorry, aber
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), Röttgen / Altmaier ...). Einzig Leutheusser Schnarrenberger würde ich sofort wählen! (nur um die mal zu zeigen, dass ich nicht nach Parteibuch entscheide oder gepolt bin).





@Feindeslandteufel:

Nachhilfe ... kostet Geld.

Privatunis ... kosten Geld. Ich habe ein halbes Jahr in einer "Privatunistadt" gewohnt (aus privaten Gründen. ich war nicht Student an der Uni). Ich kann dir sagen, dass dort nicht (nur) nach Leistung entschieden wird, sondern einige sich auch reinkaufen können (das wurde teilweise sogar vom Direktor der Uni so kommuniziert - immer auf lustige Art und Weise, aber auch mit einem Funken Ernst und Enttäuschung, dass er "seine Uni" nicht anders führen / finanzieren kann). Und die Zustände dort sind paradisisch und führen 100pro zu besseren Kontakten im späteren Berufsleben (und darauf kommt es heute zu mindestens 50% an - weniger auf die Noten).



Natürlich entscheidet nicht nur die Kohle - deswegen schaffen es einige ja doch noch. Aber die Kohle macht vieles viel einfacher. Oft werden die Ursachen des Problems auch darin gesehen, dass sich Arbeiterkinder nicht "trauen" / es (Abitur, Studium) sich nicht zutrauen. Das liegt dann an fehlenden Erfahrungen in der Familie / im Umfeld. Hier könnte die Politik aktiver werden.
 
@Feindeslandteufel:

Nachhilfe ... kostet Geld.

Privatunis ... kosten Geld. Ich habe ein halbes Jahr in einer "Privatunistadt" gewohnt (aus privaten Gründen. ich war nicht Student an der Uni). Ich kann dir sagen, dass dort nicht (nur) nach Leistung entschieden wird, sondern einige sich auch reinkaufen können (das wurde teilweise sogar vom Direktor der Uni so kommuniziert - immer auf lustige Art und Weise, aber auch mit einem Funken Ernst und Enttäuschung, dass er "seine Uni" nicht anders führen / finanzieren kann). Und die Zustände dort sind paradisisch und führen 100pro zu besseren Kontakten im späteren Berufsleben (und darauf kommt es heute zu mindestens 50% an - weniger auf die Noten).



Natürlich entscheidet nicht nur die Kohle - deswegen schaffen es einige ja doch noch. Aber die Kohle macht vieles viel einfacher.


Also zum einen braucht nicht jeder Nachhilfe um das Abi zu schaffen, oder haben alle oben erwähnten 25 anderen Schüler Nachhilfe erhalten? Fällt mir etwas schwer das zu glauben. Wie gesagt, ich sehe eher das Problem der Grundlagen im Elternhaus bzw. auch den Willen. Weder die Eltern meiner Frau noch die meines Kumpels wollten bzw. hielten es für nötig, dass das Abi gemacht wird und studiert wurde. Das kam ganz allein von den beiden selbst, und das ist nicht bei jedem so (Selbstmotivation). Die Eltern geben eben oft das Lebensmodel vor und Geschichte wiederholt sich.

Und Privatunis?!?! Langsam wird's lächerlich. Kann man in D nur in Privatunis studieren? Es gibt BAs, FHs, staatliche UNIs und und und... über was reden wir denn eigentlich?

Man kann an einer stinknormalen UNI alles bis zum Doktor machen, ohne dafür Leute bestechen zu müssen. Ich hab mein Diplom zumindest nicht gekauft, dafür hätt ich gar nicht die Kohle gehabt, und nein, ich war auch auf keiner Privatuni und bezieh trotzdem kein Hartz4
 
Reddy



genau wie Feindesland und ich schrieben, jeder kann es schaffen was die Voraussetzungen vom Staat betrifft, er sorgt für ein Schulsystem wo jeder entsprechend seiner Leistung abschliessen kann und dann bei Abitur auch studieren kann ( finanzielle Unterstützung gibts vom Staat schrieb ich ja sind eben viele Anträge aber es ist möglich)



Und genau wie Feindesland und ich auch schrieben hat es ein Kind *reicher* Eltern dann leichter bzw wird dort viel mehr darauf geachtet eben in der Schule die geforderten Leistungen auch erbracht werden. ABer soll man jetzt also den Hartz4-Eltern die Kinder wegnehmen weil sie ihren Kindern nicht genug auf die Füsse treten was die Schule betrifft?





Und zum Thema Tätigkeit und Entlohnung dazu schrieb ich oben bereits was. Jede Arbeit hat einen gewissen Wert sollte mir der Wert nicht reichen, dann muss ich mich entsprechend fortbilden.

Es gibt natürlich auch linke Dinger wie Amazon, da muss sich aber jeder Amazonkunde ( ich war übrigens nie einer) an seine eigene Nase fassen, denn überall nur billig Kaufen und sich dann noch freuen, das ist eben denken bis zu Wand. Ist doch klar wenn da ein Buch incl Versand am Erscheinungstag 5 Euro weniger kostet als bei anderen Buchhändlern, muss das Geld ja irgendwo eingespart werden.



Jeder sollte eben mal nicht nur an sich denken aber das hat nichts mit Parteien zu tun, sondern mit sozialer Kompetenz



Ich nenn gern Mal nen Beispiel: ich war damals (lang ist es her) Gesamtjugendvertreter bei der AEG wir hatten so 5000 Azubis in Deutschland und es war so gut wie Pflicht, in entsprechend einer Gewerkschaft zu sein.

Ich war in der IG Metall, die hatte damals das größte Aktienpaket von Kaufhof ( wichtig Info)

Uns hat die IG Metall dann gesagt, ihr müßt jetzt auf die Strasse um für die 35 Std zu kämpfen bei vollem Lohnausgleich weil das nur gerecht ist.

Im selben Jahr sind Kaufhofmitarbeiter auf die Strasse gegangen um für eine Lohnerhöhung von 3,5% zu kämfen weil die Unternehmensspitze den Mitarbeitern das nicht zahlen wollte trotz guter Gewinne.



Ich bin daraufhin sofort aus der Gewerkschaft ausgetreten weil das sowas von scheinheilig war und die Argumente im Prinzip 1:1 die waren die unsere Firmenleitung uns gesagt haben. Ich bin dann auch aus dem GJV raus weil das ohne Gewerkschaft undenkbar war.



Später bin ich dann eben auf die andere Seite gerutscht und war Führungskraft mit der Befugnis Leute einzustellen und zu kündigen. Die Inhaberin wollte in einem Jahr, das ich wegen eines Umsatztiefs 10 Leute entlasse, durch geschicktes verschieben und einen Verzicht alle Mitarbeiter auf 15% Weihnachtsgeld konnten wir die Leute halten.



War ich jetzt also der bessere Mensch als GJV der eigentlich nichts erreicht hat oder war ich der bessere Mensch als *Boss-Bonze* der 10 Menschen den Arbeitsplatz gerettet hat?



Ich war derselbe Mensch aber ich hatte unterschiedliche Eingriffsmöglichkeiten und genau da kommt es zum tragen ob und wie hoch die soziale Kompetenz ist.



Da bei Amazon imn der Führungsetage die soziale Kompetenz nicht sehr hoch zu sein scheint wird es also darauf hinauslaufen, eine unterbezahlte Arbeit zu haben oder eben arbeitslos zu sein was dann wohl wahrscheinlicher ist ( wird so wie bei dem Postkonkurrenten laufen).



Ich kann und will mir da nicht anmaßen den Menschen zu sagen was für sie besser ist, manche sagen allein das Gefühl zu arbeiten und gebraucht zu werden ist schon toll andere sagen sie wollen nicht ausgenutzt werden
 
Hast du einen Überblick darüber, wieviel z.B. ein Jurastudium kostet? Inkl. Semesterbeitrag (nicht Studiengebühren), Lehrbücher etc.? Das ist ohen finanziell starken Hintergrund ODER jobben (worunter definitiv das Studium leidet) oder Kredite (womit man mit Schulden ins Berufsleben startet) nicht machbar. Da reicht Bafög nicht.



Klar, vom Staat her kann es jeder schaffen, weil theoretisch jeder Zugang zu allen Ausbildungsmöglichkeiten hat. Aber Theorie und Praxis sind zwei Paar Schuh.
 
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