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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
... manipulieren wir nicht alle ein wenig mit unseren beitraegen? ... wurde uns nicht von einem grundsoliden cdu'ler versprochen: die rente ist sicher? ... und von einem fdp'ler: die steuererklaerung passt auf einen bierdeckel? ... und von den gruenen: mit uns keinen auslandseinsatz? ... und von den sozis: keine neuen schulden mehr? ... wer verkennt, dass die soziale schere in deutschland auseinanderdriftet, der braucht sich nicht wundern, wenn der klimawandel viel frueher in deutschland ankommt und manche herbste wieder ziemlich stuermisch werden ...
 
Ganz klar FDP: die arbeiten grad am 12 Hektar Bierdeckel und der Parteivorsitzende reißt sich den Arsch im Big Brother Container auf!
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Ganz klar FDP: die arbeiten grad am 12 Hektar Bierdeckel und der Parteivorsitzende reißt sich den Arsch im Big Brother Container auf!
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wenns spass macht ... aber die vorsitzende der ue-ei-kommission war von der fdp ... heute habe ich von ihr gehoert: niemand will das ue-ei verbieten ...
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... manipulieren wir nicht alle ein wenig mit unseren beitraegen? ... wurde uns nicht von einem grundsoliden cdu'ler versprochen: die rente ist sicher? ... und von einem fdp'ler: die steuererklaerung passt auf einen bierdeckel? ... und von den gruenen: mit uns keinen auslandseinsatz? ... und von den sozis: keine neuen schulden mehr? ... wer verkennt, dass die soziale schere in deutschland auseinanderdriftet, der braucht sich nicht wundern, wenn der klimawandel viel frueher in deutschland ankommt und manche herbste wieder ziemlich stuermisch werden ...
Das war Merz und der ist bekanntlich bei der CDU!

Die FDP ist eher für Straffreiheit bei Steuerhinterziehung. Zumindest für "Besserverdienende!"
 
@satani: willst du mich jetzt mit lafontaine auf eine stufe stellen und mir absichtlich manipulatives verhalten unterstellen? ... das hab ich nicht verdient ...
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Hab' auch schon daran gedacht, dass das mal wieder zu einem stürmischen Herbst führen kann.
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du weisst, dass ich es nicht als pleonasmus meinte ... so bitter es ist und so wenig man sich diese zeiten zurueckwuenscht ... aber das potenzial dafuer und der frust und die wut gegenueber politik und kapital ist in weiten schichten der gesellschaft verankert ... die frage ist m.e. nur, ob der sturm dieses mal wieder von derselben seite wehen wird ...
 
du weisst, dass ich es nicht als pleonasmus meinte ... so bitter es ist und so wenig man sich diese zeiten zurueckwuenscht ... aber das potenzial dafuer und der frust und die wut gegenueber politik und kapital ist in weiten schichten der gesellschaft verankert ... die frage ist m.e. nur, ob der sturm dieses mal wieder von derselben seite wehen wird ...


Also ich wünsche mir, weil ich diesen Herbst hautnah miterlebt habe, bestimmt nicht zurück. Allerdings denke ich, dass auf Grund der derzeitigen Verhältnisse durchaus mit ähnlichen Entwicklungen gerechnet werden kann. Wie du schon schreibst, gibt es ein Potenzial an Frust und Wut - und das gepaart mit einem wachsenden Ohnmachtsgefühl - was sehr schnell kippen kann.



Dieses immer stärkere Auseinanderklaffen der Schere zwischen arm und reich sowie eine rasant zunehmend Kinderarmut, ist einer sozialen Marktwirtschaft (gibt's die noch?) im Land des "Exportweltmeisters" einfach unwürdig und skandalös!!!



Und noch was zum Thema "kleineres Übel":



Das ist - meiner Meinung nach - ein ganz normaler Zustand in einer Demokratie. Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass ich mit allem einverstanden bin, für was eine einzelne Partei steht. Dementsprechend entscheide ich mich immer mehr oder weniger für das kleinere Übel.

Ich halte es da mit Winston Churchill: „Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.”
 
Der Fehler der hessischen SPD war, dass die Spitzenkandidatin im Wahlkampf (ohne Not) eine Zusammenarbeit mit den Linken kategorisch ausschloss. Da hätte man wesentlich klüger vorgehen können. Zumal es das Gros der SPD-Wähler nicht gestört hätte, schließlich ist die Linke im Westen nicht die SED-Nachfolgepartei, sondern rekrutiert sich v.a. aus enttäuschten SPD- und Grünen-Anhängern.

Nun haben politische Gegner und parteiinterne Quertreiber natürlich leichtes Spiel mit dem "Wortbruch". Und dass Koch klar abgewählt wurde, trat völlig in den Hintergrund.

Aber irgendwie ist "Fear of winning" leider schon seit vielen Jahrzehnten ein Markenzeichen der SPD
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Der Fehler der hessischen SPD war, dass die Spitzenkandidatin im Wahlkampf (ohne Not) eine Zusammenarbeit mit den Linken kategorisch ausschloss. Da hätte man wesentlich klüger vorgehen können. Zumal es das Gros der SPD-Wähler nicht gestört hätte, schließlich ist die Linke im Westen nicht die SED-Nachfolgepartei, sondern rekrutiert sich v.a. aus enttäuschten SPD- und Grünen-Anhängern.
Nun haben politische Gegner und parteiinterne Quertreiber natürlich leichtes Spiel mit dem "Wortbruch". Und dass Koch klar abgewählt wurde, trat völlig in den Hintergrund.

Aber irgendwie ist "Fear of winning" leider schon seit vielen Jahrzehnten ein Markenzeichen der SPD
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Das sehe ich 100%-ig genauso! Warum sich die Hessen-SPD im Wahlkampf auf eine solche Position festgelegt hat, ist mir vollkommen schleierhaft.
 
Also ich wünsche mir, weil ich diesen Herbst hautnah miterlebt habe, bestimmt nicht zurück. Allerdings denke ich, dass auf Grund der derzeitigen Verhältnisse durchaus mit ähnlichen Entwicklungen gerechnet werden kann. Wie du schon schreibst, gibt es ein Potenzial an Frust und Wut - und das gepaart mit einem wachsenden Ohnmachtsgefühl - was sehr schnell kippen kann.


Dieses immer stärkere Auseinanderklaffen der Schere zwischen arm und reich sowie eine rasant zunehmend Kinderarmut, ist einer sozialen Marktwirtschaft (gibt's die noch?) im Land des "Exportweltmeisters" einfach unwürdig und skandalös!!!



Und noch was zum Thema "kleineres Übel":



Das ist - meiner Meinung nach - ein ganz normaler Zustand in einer Demokratie. Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass ich mit allem einverstanden bin, für was eine einzelne Partei steht. Dementsprechend entscheide ich mich immer mehr oder weniger für das kleinere Übel.

Ich halte es da mit Winston Churchill: „Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.”


es ist einfach erschreckend festzustellen, dass wenn man sich auf neutraler ebene mit leuten verschiedenster couleur und einstellung unterhaelt, es einen grossen gemeinsamen nenner gibt ... objektiv betrachtet stellt man dann fest, dass die (aktuelle bundes-)politik nicht in der lage ist, die dringlichsten fragen in unserer gesellschaft (weiter oben habe ich noch die verschuldung vergessen) in angriff zu nehmen ... geschweige denn sie zu loesen ... die klassische polit-karriere sieht doch heute so aus: kreischsaal, hoersaal, plenarsaal ... klar komm ich dann locker mit hartzIV aus und ich kann lecker essen kochen ... aber wo ist denn die "taskforce zukunft"? ... welche planung geht denn ueber 2030 (wenn ueberhaupt) hinaus? ... stattdessen kommen so ue-ei-scherze an die oeffentlichkeit ... auch wenn es diese meldung ohne sommerloch vermutlich nie gegeben haette, zeugt es doch von einer gewissen ignoranz ... stell dir vor, es ist demokratie ... und keiner geht hin ...




...
Aber irgendwie ist "Fear of winning" leider schon seit vielen Jahrzehnten ein Markenzeichen der SPD
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katholisch? cdu waehlen! ... arbeiter? spd waehlen! ... lehrer? gruen waehlen! ... mittelstaendler? fdp waehlen! ... und heute? 25% bei 50% wahlbeteiligung sind dann gerade mal jeder achte der wahlberechtigten bevoelkerung ... die spd ist weit entfernt von einer volkspartei ...
 
katholisch? cdu waehlen! ... arbeiter? spd waehlen! ... lehrer? gruen waehlen! ... mittelstaendler? fdp waehlen! ... und heute? 25% bei 50% wahlbeteiligung sind dann gerade mal jeder achte der wahlberechtigten bevoelkerung ... die spd ist weit entfernt von einer volkspartei ...


Die SPD ist nicht irgendeine Partei - sie hat als einzige Wurzeln die bis vor den Ersten Weltkrieg reichen. Alle anderen Parteien haben sich erst nach den zweiten WK oder noch wesentlich später konstituiert. Die SPD ist ein Teil der deutschen Geschichte. Umso tragischer, dass das Beste aller kleineren Übel so oft ausschließlich an sich selbst scheitert.

Ein kleines privates Beispiel: Ich wollte im Wahlkampf 2005 online der SPD beitreten. Habe eine Bestätigungs-Mail erhalten mit der Information, dass sich der zuständige Ortsverein umgehend mit mir in Verbindung setzen würde, das geschah bis heute nicht.
 
Die SPD ist nicht irgendeine Partei - sie hat als einzige Wurzeln die bis vor den Ersten Weltkrieg reichen. Alle anderen Parteien haben sich erst nach den zweiten WK oder noch wesentlich später konstituiert. Die SPD ist ein Teil der deutschen Geschichte. Umso tragischer, dass das Beste aller kleineren Übel so oft ausschließlich an sich selbst scheitert.
Ein kleines privates Beispiel: Ich wollte im Wahlkampf 2005 online der SPD beitreten. Habe eine Bestätigungs-Mail erhalten mit der Information, dass sich der zuständige Ortsverein umgehend mit mir in Verbindung setzen würde, das geschah bis heute nicht.
ein dietmar hopp wuerde jetzt sagen: "es koennen nicht alle parteien mit tradition bzw. nur wegen dieser ueberleben" ... bei meiner aussage zur volkspartei sollte ich vlt. "aktuell" ergaenzen ... ich hab ja auch keine loesung ... aber dass wir immer mehr kleinere parteien im parlament haben, und das ganze dann nicht mehr vom handling her funktioniert, das hatten wir schon mal ... wir koennen ja schon mal durchdenken, ob ein sale-and-lease-back nicht auch bei einem staat funktioniert ... undschwuppdiwupp werden wir dann an einen hedge-fonds verkauft ... oder wir verkaufen die namensrechte und nennen uns dann rdbfkabrd ... was soviel heissen koennte wie ... republik der deutschen bank formerly known as bundesrepublik deutschland ... und dafuer bekommen wir einen teil unserer schulden erlassen ...
 
@redskin und upsalla: könnt ihr nochmal genauer erklären, warum ihr einen neuen herbst für nicht ausgeschlossen haltet? ich seh das eigentlich so nicht, vlt bin ich da auch grade zu vergleichend und kann euch deshalb nicht folgen, aber ich seh da nicht wirklich ähnlichkeiten in der situation, sehe die damals gegeben vorraussetzungen für das aufkommen nicht annährend heute nicht. klärt mich mal auf, was ihr meint.
 
@master69: gut ... damit waere geklaert, dass du weder die linken noch die cdu/csu magst und gut finden kannst, da sie leute mit extremistischen positionen in ihren reihen haben und hatten ... bleibt aber nicht mehr viel an offiziell demokratischen parteien (die die o.g. ja eigentlich auch lt. geltender rechtssprechung noch sind) ... bei der fdp wird man sicherlich genauso fuendig wie bei den gruenen und den sozis ... hast du einen tipp fuer mich fuer die naechste wahl? bspw. wo ich mein kreuz machen soll? von links oben am zettel bis nach rechts unten und von r.o. nach l.u.? ok, ich denk mal drueber nach ...
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uppsala, du teilst die welt jetzt nur in schwarz&weiß ein. sicher sind in jeder partei leute, die man aus welchen gründen auch immer nicht wählen würde. aber es stellen sich doch noch die fragen: wie hoch ist der anteil an extremisten? kommen diese in führungspositionen? haben diese sich mittlerweile von ihren einstigen positionen distanziert oder vertreten sie den extremismus noch immer? und je nachdem, wie man diese fragen beantwortet, wird eine partei dann wählbarer oder nicht:
 
@redskin und upsalla: könnt ihr nochmal genauer erklären, warum ihr einen neuen herbst für nicht ausgeschlossen haltet? ich seh das eigentlich so nicht, vlt bin ich da auch grade zu vergleichend und kann euch deshalb nicht folgen, aber ich seh da nicht wirklich ähnlichkeiten in der situation, sehe die damals gegeben vorraussetzungen für das aufkommen nicht annährend heute nicht. klärt mich mal auf, was ihr meint.
sorry evo, ich war ein paar tage mit den kids unterwegs ... deshalb die reaktion erst jetzt ... wobei es keine reaktion sein wird, die du dir mglw. erwuenschst ... das antwortposting von sebastian2607 und auch diverse fruehere antworten und boardmails von anderen usern zeigen mir, dass solche themen zu komplex sind, um es eindeutig zu formulieren und in einem forum (unmissverstaendlich) rueberzubringen ... wenn du lust, zeit und interesse hast, dann melde dich per bm ... die semiotik erfordert m.e., dass man sich vor einer solchen diskussion auf ein gewisses grund-(diskussions-)verstaendnis einigt ... und das sehe ich fuer ein oeffentliches forum nicht gegeben ... bei reddy ist das was anderes ... der versteht mich blind ... vermutlich weil er es altersbedingt auch schon ist ...
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EDITH sagt mir, dass ich vlt. ein beispiel bringen sollte: schriebe ich, dass die raf nicht aus jux und dollerei entstanden ist und weil es den jungs und medels langweilig gewesen waere, sondern aus der unzufriedenheit mit dem eigenen staat heraus ... dann hiesse es vermutlich: ich verharmlose die greueltaten der raf ... was aber nicht im zusammenhang mit meiner vorherigen aussage steht ... und bevor ich jetzt jedem persoenlich erklaeren muesste, dass dies keine rechtfertigung fuer die raf-taten sein soll ... und es beim thema stuermische herbste durchaus auch grautoene und nicht nur s/w geben kann ... lassen wir das lieber
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SPD-Crash in Hessen



Aus für den Ypsilantismus



Andrea Ypsilantis rot-grüne Minderheitsregierung mit Tolerierung der Linken wäre der Versuch gewesen, die Gesetze der Realität zugunsten eines Glaubens zu beugen. So etwas nennt man Verblendung.

Ein Kommentar von Hans-Jürgen Jakobs





Andrea Ypsilanti ist zum zweiten Mal mit dem Versuch gescheitert, eine rot-grüne Minderheitsregierung mit Tolerierung der Linken auf die Beine zu stellen.

Foto: ddp
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Alles ist ganz einfach: Politik ist das Schaffen von Mehrheiten. Und deshalb muss noch einmal daran erinnert werden, dass Andrea Ypsilanti mit ihrer SPD bei den hessischen Landtagswahlen nicht einmal ganz vorn gelandet ist - sondern knapp hinter der alten Regierungspartei CDU. Dennoch bedeutet Ypsilantismus, dass die SPD, die nach langer Dürre in Hessen einiges an Prozentpunkten gewonnen hat, partout die Regierung stellen will.

In dieser Art Moralismus zählt der Wortbruch wenig. Im System des Ypsilantismus verschwindet die Zusicherung vor der Wahl, auf keinen Fall mit der Linken zu kooperieren, zu einer Altlast auf der Deponie der Worte. Hinter dem nüchternen Kalkül, dass es rechnerisch ja für Rot-Grün reicht, wenn Oskars Lafontaines Partei diese Minderheitskoalition toleriert, werden die Bedenken klein.

Nun, einen Tag vor dem geplanten Griff nach der Macht, stellt sich heraus: Andrea Ypsilantis Traum vom Ministerpräsidentenstuhl ist zum zweiten Mal gescheitert. Vier SPD-Abgeordnete treten aus der Fraktion aus: Wenig überraschend ist das bei Dagmar Metzger, von der schon seit Monaten bekannt ist, dass sie den Ypsilantismus nicht wählen wird. Auch Ypsilantis Stellvertreter in der Hessen-SPD, der zunehmend frustrierte Jürgen Walter, ist ausgestiegen. Auch bei ihm ist das kein Wunder, nachdem er den Koalitionsvertrag abgelehnt hat.

In den letzten Tagen hatte sich verstärkt die Frage gestellt, wie viele es noch in der SPD gibt, die von einer Wahl Ypsilantis nicht überzeugt sind? Nun sind es neben Metzger und Walter noch zwei weitere Abgeordnete: die beiden ebenfalls zum rechten Flügel der Partei zählenden Silke Tesch und Carmen Everts.

Schon beim chaotischen SPD-Sonderparteitag am Wochenende war klar: Diese Koalition rumpelt, bevor sie zur Wahl antritt. Sie wäre der Versuch gewesen, die Gesetze der Realität zugunsten eines Glaubens zu beugen. So etwas nennt man Verblendung.



Der Hessen-Schock wird nachwirken



Immerhin bleibt der SPD und Andrea Ypsilanti nun ein weiteres Heide-Simonis-Erlebnis erspart: Die SPD-Frau wollte sich in Schleswig-Holstein erneut zur Ministerpräsidentin wählen lassen, doch ein Anonymus oder eine Anoyma aus den eigenen Reihen verweigerte die Gefolgschaft. Die Kieler Pleite war damals das Symbol für den Niedergang der Regierung von Gerhard Schröder.











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Natürlich spräche sachlich manches für eine Politik nach den Vorgaben von Ypsilanti und ihres Wirtschaftsfachmanns Hermann Scheer. Allein: Sie haben keine Mehrheit. Sie diskreditieren sich und die "linke Sache“ selbst. Sie sind, frei nach Kurt Beck, mit demselben Kopf zweimal gegen dieselbe Wand gelaufen.

Die Steinmeier-Müntefering-Fraktion wird sich freuen. Für die oberste Einsatzleitung in Berlin wäre es wahrscheinlich das größere Übel gewesen, wenn eine von den Linken abhängige Ministerpräsidentin Ypsilanti über Monate hinweg Zickzackkurs gefahren wäre. Nun kann im Willy-Brandt-Haus der Bundestagswahlkampf ganz auf einen sozialen Mitte-Marktwirtschaftskurs abgestellt werden.

Über das richtige Verhältnis zu Lafontaine und zu den Linken, über die große Systemfrage, muss in der SPD später gesprochen werden. Der Hessen-Schock wird nachwirken. Und Roland Koch wird sich freuen, da er nun weiter Landeschef bleibt.

Nur Andrea Ypsilanti hat sich nach Lage der Dinge herausgewählt. Und das ist wahrscheinlich besser, als wenn es doch geklappt hätte.





Quelle: sueddeutsche.de
 
Tja, was soll man dazu sagen? Würde echt mal Zeit werden, dass hier eine "ordentliche" Regierung Einzug erhält, aber irgendwie will der verdammte Scheiß nicht klappen...



Wir dümpeln wahrscheinlich bis zur nächsten Wahl rum.
 
Politiker...Alles verlogene Drecksäcke! das dumme an der Demokratie ist ja, das man einen Wählen muß...



Von wegen Herr Walter hat in einem 4 Augengespräch gesagt er würde die gute Frau wählen... Hahaha!
 
Ich finde das ganz und gar nicht tragisch. Damit ist Nix-Kann-Sie hoffentlich weg von der Polit-Bühne. Was sie machen wollte ist und bleibt Betrug am Wähler.... aus purer Machtgeilheit. Die Pflaume Koch hätte man auch in einer großen Koalition absetzen können. Ohne mit den gefährlichen Phantasten der pseudo-Linken zu paktieren.
 
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