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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Das für mich Beruhigende an der kommenden Wahl ist, dass die Jugendlichen die Piraten als Protestpartei für sich entdeckt haben. Die hat zwar nicht wirklich viel Profil und ist jung und man muss sehen, was dabei rum kommt. Aber es ist wenigstens keine rechtsextreme Partei, die für Protestler herhalten muss.


Nach der Wahl is doch wieder jeder der nicht CDUSPDFDPGrüne gewählt hat ein Protestwähler, weil die doch immer machen was "die Menschen in diesem Land wollen".
 
Die Piraten haben sicherlich gute Ansätze. Aber es ist (noch) zu wenig Substanz dahinter. Wichtiger Punkte wie Witschaft und Umwelt gibt es gar nicht in deren Parteinprogramm. Ich möchte eine Partei, die auch gestalten will und nicht nur davon lebt "Opposition" zu sein.
 
Seh ich auch so, tj, deswegen bekommen die Piraten meine Stimme auch nicht. Trotzdem beruhigend, wenn Leute sich schon dazu entscheiden wählen zu gehen und dann, wenn sie schon den Großen aufs Auge hauen wollen oder sich nicht tiefergehend mit Programmen beschäftigen, dann eine Partei wählen, die für freiheitliche Ideen steht.
 
@tj: Gerade Claudia Roth oder auch den nicht zu verachtenden Cem Özdemir finde ich als Charaktere sehr authentisch und sympathisch.

Dass Profillosigkeit in der öffentlichen Politik stark mit Erfolg verknüpft ist, ist ja selbstredend. Was meint ihr, wieviele Stimmen erst in den letzten Wochen entschieden werden, durch solche Gags wie TV-Duell oder Wahlarena. Wieviele eigentlich uninteressierten Wähler gibt es, die sich lenken lassen von einer einzigen Aussage, die sie irgendwo gehört oder gelesen haben?! Ist doch klar, dass Steinmeier und Merkel da die Weichspüler-Tour fahren und profilloses Pro-Volk-Gelaber dahinlabern.
 
Die Piraten haben sicherlich gute Ansätze. Aber es ist (noch) zu wenig Substanz dahinter. Wichtiger Punkte wie Witschaft und Umwelt gibt es gar nicht in deren Parteinprogramm. Ich möchte eine Partei, die auch gestalten will und nicht nur davon lebt "Opposition" zu sein.


Die Piraten wollen ja gar nicht die Regierungspartei sein (mal abgesehen davon, dass es eh nicht realistisch ist
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). Wenn es gut läuft, knackt man eventuell die 5% und kann sich für die Punkte einsetzen, die der Partei und deren Wählern sehr am Herzen liegen. Aber selbst das ist nicht mal das vorderste Ziel. Eigentlich möchte man so viel Prozent wie möglich erhalten, damit man den anderen Parteien zeigen kann, dass diese Themen ebenso wichtig sind und Beachtung bedürfen.



Natürlich gibt es zu vielen Punkten der Politik noch keine eigene Meinung. Aber das sehe ich eher Positiv. Man beschränkt sich auf die Kernpunkte, bei denen man als kleine Partei etwas bewegen möchte.
 
Den Özdemir hab ich gefressen. Damals vor der Öczalan-Verhaftung hat er groß den Integrator raushängenlassen aber zusammen mit der braunsten CSU-Mannschaft die kurdischen "Terroristen" beschimpft, die sich selbst in Brand steckten und so für Staus auf deutschen Autobahnen verantworlich waren(man stelle sich vor, so benimmt man sich als Gast doch nicht). Dann hat er groß Versprechungen gemacht wie seine Partei (damals noch in der Regierung) die Türkei zum Einhalten von Menschenrechten bringen wird und was nicht noch alles. In der Zwischenzeit hat er aber nur an dem EU-Beitritt der Türkei gearbeitet, da Menschenrechtsverletzungen in Kurdistan nicht interessant sind außer man steht im Stau.
 
Ein guter Tag für sozialdemokratische Politik-Zukunft!



Ich weiß es hört sich komisch an,aber die Linke legt laut Umfragen deutlich zu und kommt auf 14 Prozent,die Spd nur noch auf 21 und trotzdem ist das für mich als Spd Mitglied ein toller Tag,ich hoffe bis zur BW verliert die Spd noch 1,2 Prozent und die Linke gewinnt diese dazu.



Schwarz-Gelb hat auch keine Mehrheit mehr..das ist wirklich gut so,ich hoffe einfach das die Linke so stark wie möglich wird,Schwarz-Gelb scheitert und die Spd als Minikoalitionspartner die große Koaliton fortsetzt und in den kommenden Jahren sich wieder resozialdemokratisiert und nach Links öffnet um 1.endlich wieder Sozialdemokratisch zu sein und 2.ein Rot-Rot-Grünes Bündnis 2013 einzugehen und die Linkspartei,da die Spd wieder sozial,glaubwürdig und erfolgreich ist in der Zukunft überflüssig zu machen.!
 
Ein guter Tag für sozialdemokratische Politik-Zukunft!


Ich weiß es hört sich komisch an,aber die Linke legt laut Umfragen deutlich zu und kommt auf 14 Prozent,die Spd nur noch auf 21 und trotzdem ist das für mich als Spd Mitglied ein toller Tag,ich hoffe bis zur BW verliert die Spd noch 1,2 Prozent und die Linke gewinnt diese dazu.



Schwarz-Gelb hat auch keine Mehrheit mehr..das ist wirklich gut so,ich hoffe einfach das die Linke so stark wie möglich wird,Schwarz-Gelb scheitert und die Spd als Minikoalitionspartner die große Koaliton fortsetzt und in den kommenden Jahren sich wieder resozialdemokratisiert und nach Links öffnet um 1.endlich wieder Sozialdemokratisch zu sein und 2.ein Rot-Rot-Grünes Bündnis 2013 einzugehen und die Linkspartei,da die Spd wieder sozial,glaubwürdig und erfolgreich ist in der Zukunft überflüssig zu machen.!




naja denke, wenn sie wieder eine große koalition eingeht, wird sie eher noch mehr stimmen verlieren als sich zu "resozialdemokratisieren"...

das problem der beiden großen parteien ist eben, dass sie auf der suche nach möglichst vielen wählerschichten zu sehr in die mitte gedriftet sind, d.h. die spd hat sich zu sehr der union angenähert und die union hat sich zu der sozialdemokratisiert. sprich: die spd von links zu sehr nach "rechts" und die cdu von rechts nach zu sehr nach "links".

sie sind einfach fast beliebig geworden und sooo ein großer unterschied ist da nimmer...das hört man doch immer in gesprächen mit den leuten "ich weiß nicht was ich wählen soll, am ende is es doch das gleiche".

ich bin der meinung, dass dies das hauptroblem der beiden "großen" ist.
 
Er lobte erst einmal Beck und seine Arbeit in RLP, dann schimpfte er wie ein Rohrspatz auf schwarz - gelb und was die alles schlechtes machen wollten und dass die SPD in den letzten 4 Jahren so viel umsetzen wollten, aber von der bösen Union an allem gehindert wurden. Von seinen Plänen, was er als Kanzler machen wolle, nur die gleichen Versprechungen wie seit Monaten.


Erst mal danke für den Bericht, der natürlich nur ein subjektiver, von einer bestimmten Erwartungshaltung beeinflusster, sein kann.



Und zu der zitierten Passage:



Mal ganz ernsthaft: Was hattest du erwartet?

Es wäre schon - wie auch stiller schon schreibt - doch ziemlich erstaunlich, wenn Steinmeier gerade jetzt andere Pläne verkünden würde, als er dies schon seit Monaten tut und wie sie auch im SPD-Wahlprogramm stehen. Ist mir allemal lieber, als das inhaltsleere Betroffenheitsgeseusel unserer "Teflon-Kanzlerin" in der "Wahlarena" (im TV).
 
Es wäre schon - wie auch stiller schon schreibt - doch ziemlich erstaunlich, wenn Steinmeier gerade jetzt andere Pläne verkünden würde, als er dies schon seit Monaten tut und wie sie auch im SPD-Wahlprogramm stehen.


In der Tat, dafür muß man regelmäßig bis nach der Wahl warten.
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In der Tat, dafür muß man regelmäßig bis nach der Wahl warten.
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Womit du eine bahnbrechende Erkenntnis bezüglich unseres demokratischen Systems gemacht hast!
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Im Falle einer Koalition dürften sich dann - zwangsweise - einige Änderungen ergeben. Im Falle einer Alleinregierung eher nicht.
 
Ein guter Tag für sozialdemokratische Politik-Zukunft!


Die Linke ist keine demokratische Partei. Große Teile davon verharmlosen die DDR und träumen insgeheim von reinem Sozialismus. Ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer dieses und anderer sozialistischer und kommunistischer Staaten. Aus diesem Grunde sind die für mich nicht besser als die braunen Brüder. Bestes Beispiel warum die Linke nicht so harmlos ist, wie sie tut ist doch Bodo Ramelow. Selten jemanden gesehen, der mehr machtgeil ist. Und wie passt der zur Sozialdemokratie? Wohl eher einer fürs Kaiserreich...wenn ER der Kaiser ist.
 
Die Linke ist keine demokratische Partei. Große Teile davon verharmlosen die DDR und träumen insgeheim von reinem Sozialismus. Ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer dieses und anderer sozialistischer und kommunistischer Staaten. Aus diesem Grunde sind die für mich nicht besser als die braunen Brüder. Bestes Beispiel warum die Linke nicht so harmlos ist, wie sie tut ist doch Bodo Ramelow. Selten jemanden gesehen, der mehr machtgeil ist. Und wie passt der zur Sozialdemokratie? Wohl eher einer fürs Kaiserreich...wenn ER der Kaiser ist.


Das ist mindest populistisch...
 
Die Linke ist keine demokratische Partei. Große Teile davon verharmlosen die DDR und träumen insgeheim von reinem Sozialismus. Ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer dieses und anderer sozialistischer und kommunistischer Staaten. Aus diesem Grunde sind die für mich nicht besser als die braunen Brüder. Bestes Beispiel warum die Linke nicht so harmlos ist, wie sie tut ist doch Bodo Ramelow. Selten jemanden gesehen, der mehr machtgeil ist. Und wie passt der zur Sozialdemokratie? Wohl eher einer fürs Kaiserreich...wenn ER der Kaiser ist.


Ich habe jetzt keine Lust, zur Frage, ob die Linke jetzt eine demokratische Partei ist oder nicht einzugehen, aber bei der Vokabel "machtgeil" treibt es mir spätestens seit Ypsilanti in Hessen die Zornesröte mächtig ins Gesicht!



Ich will mich gar nicht zum Anwalt Ramelows machen, aber ein Politiker, der nicht in gewisser Weise "machtgeil" ist, hat seinen Job verfehlt! Die Leute treten alle mit dem Anspruch an, die Regierungsgeschicke zumindest beeinflussen zu wollen. Hierzu gehört Macht. Das ist untrennbar - auch in einer Demokratie - mit diesem Anspruch verbunden.



Ist nur immer wieder verwunderlich, dass das bei Politiker(-innen) wie beispielsweise Ypsilanti als "machtgeil" tituliert wird, aber wenn ein beispielsweise Roland Koch die Ellenbogen ausfährt (oder früher halt Kohl, Strauß usw. usw.) dann wird das liebend gerne mit "machtbewusst" oder noch positiver umschrieben.



Was eine Scheinheiligkeit!
 
Glaube was tj meint ist die Grundmotivation, die einen Politiker dazu treibt "an die Macht" zu wollen. Die Gebärden, die eine Frau Ypsilanti an den Tag gelegt hat lassen darauf schließen, daß es ihr in erster Linie um sich selbst gegangen ist, indem sie um jeden Preis an die Regierung wollte. Gebrochene Wahlversprechen ("keine Koalition mit den Linken") haben sie nicht mehr interessiert (und damit auch nicht der Wille der Personen, die sie repräsentiert, also ihre Wähler), und dies hat letztendlich zurecht zu ihrem Abgang geführt.
 
Die Linke ist keine demokratische Partei. Große Teile davon verharmlosen die DDR und träumen insgeheim von reinem Sozialismus. Ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer dieses und anderer sozialistischer und kommunistischer Staaten. (...)


Das ist eine ganz schwierige Frage. Ich bin ziemlich weit davon entfernt, Smpathien für die Linke zu empfinden. Aber ich finde es auch schwierig, in Bausch und Bogen alle zu verdammen, die in einer Diktatur irgendwie mitgemacht haben.



Kaum einer regt sich über die DDR-Blockflöten auf, die heute CDU und FDP bevölkern. Auch sie waren staatstragend. Ganz zu schweigen von der Nachkriegs-CDU, die sich die alten Nazis einverleibt hat.



Einfach nur mit pauschaler Ablehnung auf die Linke zu reagieren, macht deren Geschäft, sich als die Rächer der Armen und Schwachen zu gerieren, nur einfacher. Man wird sich schon die Mühe machen müssen, sie an ihren Argumenten und da, wo sie demokratisch an die Macht gewählt werden, auch an ihren Taten zu messen.
 
Die CDU, CSU und die FDP sind aber keine direkten Nachfolger der NSDAP gewesen.
 
Die umsrtrittene Linkspartei! Ich weiss nicht, was ich von denen halten soll. Meinen sie ihre sozialen Versprechungen ernst oder ist das nur ein Trick? Wollen die wieder eine Diktatur errichten? Ich weiss nicht, was ich über diese Partei denken soll.
 
Am kommenden Dienstag ist Lafontaine um 16 Uhr in Mainz auf dem Theatervorplatz. Geht hier jemand hin? Ich werde es mir antun. Mal sehen, wie der Mann, der die Nation spaltet, so in natura wirkt. Ich werde da ganz neutral hingehen.
 
Die CDU, CSU und die FDP sind aber keine direkten Nachfolger der NSDAP gewesen.




Im Westen besteht die Linke fast aus nur aus WASG´lern, also ex-SPD´lern die sich von ihrer Partei abgewendet haben, da sie die sozialdemokratischen Ziele aus den Augen verloren haben.



Also die Gleichung SED=Linke ist nicht ganz richtig.
 
Wenn die WASG doch sooo wenig mit der SED zu tun hat, wieso hat sie dann mit ihr fusioniert?
 
Am kommenden Dienstag ist Lafontaine um 16 Uhr in Mainz auf dem Theatervorplatz. Geht hier jemand hin? Ich werde es mir antun. Mal sehen, wie der Mann, der die Nation spaltet, so in natura wirkt. Ich werde da ganz neutral hingehen.


ich denke du wirst begeistert von ihm sein...begnadeter redner egomane und blender!
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Ich hab vor Jahren auch mit meiner Frau fusioniert, obwohl ich vorher mit ihr nix zu tun hatte.
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Ja genau...weil ihr wohl einiges gemeinsam hattet. Die derzeitige Stärke der Linken ist auf die Schwäche der SPD zurückzuführen. So ist es nunmal, wenn der große Zampano abtritt und um sich nichts wachsen gelassen hat.



Mir stoßt diese "Partei" jedenfalls ordentlich auf. Es gab ja schon Berichte wie sie intern mit Mitgliedern umgehen. Das zeugt alles davon, dass man nichts gelernt hat und die Vergangenheit doch irgendwie noch weiterlebt. Man fängt die Stimmen der Frustrierten ohne wirklich Lösungen anzubieten. Das hat was von den Seefahrern zu James Cook's Zeiten, die Glasperlen gegen Inka-Gold getauscht haben.
 
Zoff, Rücktritte, Meinungsverschiedenheiten, Machtkämpfe... das gibt es wohl in allen Parteien. Was mir zu denken gibt bei den Mitgliedern der Linkspartei, sind ihre Vergangenheiten zur Stasi und zur SED.
 
Man fängt die Stimmen der Frustrierten ohne wirklich Lösungen anzubieten.


Die Linken bieten doch Lösungen an, jedoch nur Lösungen für die Frustrierten. Diese "Lösungen" würden sich jedoch zum Bumerang für die Allgemeinheit entwickeln, würden sie umgesetzt.
 
Die umsrtrittene Linkspartei! Ich weiss nicht, was ich von denen halten soll. Meinen sie ihre sozialen Versprechungen ernst oder ist das nur ein Trick?


Das ist kein Trick, sondern ein Wunder. Zumindest wenn sie das was sie versprechen finanziert bekommen würden
 
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