Der Pay-TV-Sender Premiere hat zwei Jahre vor Ende der laufenden Fernseh-Verträge für die Übertragungen der Fußball-Bundesliga ein erneutes Angebot angekündigt.
«Mehr Geld für mehr Exklusivität», nannte Premiere-Firmensprecher Stefan Vollmer in der «Welt am Sonntag» das Konzept, das auf eine Abschaffung der ARD-«Sportschau» zum bisherigen Sendetermin um 18.30 Uhr abzielt. Mit der gleichen Forderung war Premiere bei der letzten Ausschreibung angetreten und gescheitert. Die Liga hatte die Pay-TV-Rechte im Dezember 2005 an den neuen Premiere-Konkurrenten Arena vergeben. Die Ausschreibung für die neuen Verträge beginnt frühestens am Ende des laufenden Jahres.
Spätere Sendezeiten für die Zusammenfassung der Höhepunkte im Free-TV waren bereits häufiger in der Diskussion. «Auch die Sportschau ist grundsätzlich nicht unantastbar», wiederholte Liga-Präsident Wolfgang Holzhäuser seine Position in der «Welt am Sonntag». «Wenn man sich auf finanzielle Stufen wie in England oder Italien bewegen will, muss man überlegen, wie man dies bewerkstelligen will. Hinsichtlich dessen wird ja bereits seit Jahren auch über veränderte Anstoßzeiten nachgedacht.» Martin Kind, Clubchef von Hannover 96, sagte: «Die Sportschau hat natürlich ein sehr großes Standing. Wir müssen aber auch einen anderen Weg diskutieren dürfen, oder die ARD eben in den neuen Vertrag finanziell stärker einbinden.»
Die derzeitigen TV-Verträge der Bundesliga laufen seit Juli 2006 und gelten noch zwei Spielzeiten. Das Gesamtvolumen beträgt mehr als 1,2 Milliarden Euro. Mit rund 660 Millionen Euro zahlt der Pay-TV- Sender Arena den größten Anteil.
Quelle
«Mehr Geld für mehr Exklusivität», nannte Premiere-Firmensprecher Stefan Vollmer in der «Welt am Sonntag» das Konzept, das auf eine Abschaffung der ARD-«Sportschau» zum bisherigen Sendetermin um 18.30 Uhr abzielt. Mit der gleichen Forderung war Premiere bei der letzten Ausschreibung angetreten und gescheitert. Die Liga hatte die Pay-TV-Rechte im Dezember 2005 an den neuen Premiere-Konkurrenten Arena vergeben. Die Ausschreibung für die neuen Verträge beginnt frühestens am Ende des laufenden Jahres.
Spätere Sendezeiten für die Zusammenfassung der Höhepunkte im Free-TV waren bereits häufiger in der Diskussion. «Auch die Sportschau ist grundsätzlich nicht unantastbar», wiederholte Liga-Präsident Wolfgang Holzhäuser seine Position in der «Welt am Sonntag». «Wenn man sich auf finanzielle Stufen wie in England oder Italien bewegen will, muss man überlegen, wie man dies bewerkstelligen will. Hinsichtlich dessen wird ja bereits seit Jahren auch über veränderte Anstoßzeiten nachgedacht.» Martin Kind, Clubchef von Hannover 96, sagte: «Die Sportschau hat natürlich ein sehr großes Standing. Wir müssen aber auch einen anderen Weg diskutieren dürfen, oder die ARD eben in den neuen Vertrag finanziell stärker einbinden.»
Die derzeitigen TV-Verträge der Bundesliga laufen seit Juli 2006 und gelten noch zwei Spielzeiten. Das Gesamtvolumen beträgt mehr als 1,2 Milliarden Euro. Mit rund 660 Millionen Euro zahlt der Pay-TV- Sender Arena den größten Anteil.
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