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Premiere will Bundesliga-Namensrechte kaufen

Onkel_Helmut

Well-Known Member
Weiß nicht, obs schon an anderer Stelle gepostet wurde. Das hier meldet der Sportinformationsdienst sid:



Premiere will Bundesliga-Namensrechte kaufen



Die Namensrechte der Bundesliga stehen zum Verkauf - © AFP

Schon ab der Saison 2006/07 könnte die Bundesliga erstmalig in ihrer Geschichte einen Namenssponsor bekommen. Der Pay-TV-Sender Premiere plant offenbar, ab der kommenden Spielzeit als Titelsponsor bei der deutschen Eliteklasse einzusteigen. "Christian Seifert (der neue Geschäftsführer der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Anm. d. Red.) führt bereits Gespräche", sagte Wolfgang Holzhäuser, Aufsichtsratsmitglied der DFL, der Sport-Bild.





Nach Angaben des Blattes erwartet die Liga von dem Deal einen Erlös von 40 bis 50 Millionen Euro. Premiere könnte die Namensrechte im Paket mit den Fernsehrechten, die im Frühherbst zum Verkauf ausgeschrieben werden sollen, erwerben. "Es gibt aber auch andere Interessenten als Premiere", stellte Holzhäuser klar: "Das ist letztlich eine Frage des Preises."



Premiere hatte sich zuletzt die Namensrechte am Ligapokal bis 2007 gesichert. Für etwa 180 Millionen Euro erwarb der Abo-Sender bereits im März 2004 die Rechte an Live-Übertragungen aller Spiele der ersten und zweiten Liga für zwei Jahre bis zum Ende der aktuellen Saison. DFL-Geschäftsführer Seifert hatte den Wert der Pay-TV-Rechte für Deutschland indes jedoch erst kürzlich auf eine Milliarde Euro taxiert.



© sid





Eigentlich war ja klar, das sowas irgendwann kommen musste. Ein weiterer Schritt richtung totale Kommerzialisierung. Passt im weiteren Sinne zu der neulich von Jonny eröffneten Fußball-Journalismus-Kommerz-Diskussion. Ich sehe es schon vor mir - die Meisterschale mit Premiere-Logo in der Mitte. "Der neue Premiere-Fußballmeister heißt..."

Dadurch werden nur noch mehr Abhängigkeiten geschaffen werden, als es jetzt schon gibt, und Premiere kann noch mehr in den eigentlichen Ablauf eingreifen. Wir werdens noch erleben, dass verhasste Anstoßzeiten um 11 oder 12 Uhr mittags bald keine Utopie sondern Realität sein werden.

Wenn man dann auch noch die begleitende sonstige Entwicklung der deutschen Medienlandschaft betrachtet (Springer-Pro7-Sat1 Media-Fusion, zu denen ja Premiere meines Wissen nach gehört), dann wirds einem nur noch schlecht.
 
owei owei, wenn das kommen wird.... und die chancen stehen wohl gar net so schlecht.... dann GUTE NACHT! was soll diese ganze kacke denn nur? ARMES FUßBALLDEUTSCHLAND!
 
dann kann man Auswärtsfahren vergessen! Denn gerade die scheiße die da von Wegen Anstoßzeiten Samstags um 11 Uhr oder um 13 Uhr sind Gift für uns. Sollen se sich in den Arsch schieben die Penner! Wieder mal ein guter Grund für:



KEINE AMNESTIE FÜR PREMIERE!!!!
 
hmmm, wär schon ein armutszeugnis für die dfl...

wobei ich's jetzt nicht so schlimm finde wie astranick.

gut, die kommentatoren würden wahrscheinlich noch mehr nerven, wenn sie ständig premiere-bundesliga sagen müssten, aber mich persönlich betrifft das nicht, oder?



edit:

es geht hier nur um die namensrechte... premiere kauft sschliesslich nicht die komplette liga, oder?!
 
Da kanns einem ja übel werden. Hat das noch was mit "unserem" Fußball zu tun?



Schon wenn ich an die WM denke, dass die Fans da nur (störendes!) Beiwerk sind, das is bloß noch traurig.
 
Ob es jetzt Premiere-Bundesliga heißt, oder wie auch immer - was ist denn daran so schlimm?

Der Namenssponsor erwirbt nur das Recht des Namens - d.h., sie dürfen ihn sich aussuchen und damit werben.



Die DFL hat mit den Anstoßzeiten immer noch das letzte Wort.



Ich fände es gut, wenn der Name verkauft wird, da die im Raum stehenden 40-50 Millionen wahrscheinlich auf die Vereine verteilt werden (was ca. 1,3 Millionen/Verein ausmachen würde, wenn alle Profiklubs das gleiche erhielten), ist in anderen Ländern (u.a. Frankreich, England...) schon länger Usus und kann uns im europäischen Wettbewerb bestimmt nicht von Schaden sein.
 
Geld regiert nunmal doch die Welt...



Einfach arm sowas...es dauert nicht mehr lange, dann gehört alles einem großen Konzern...
 
Fussball wird immer mehr zur reinen Kommerzveranstaltung. Überall wirst du zugedröhnt mit Werbung.
 
Vielleicht kommen wir dann doch irgendwann dahin ->



Wir schreiben den 03.08....irgendwann: Es ist Saisonstart in der Premiere-Bundesliga und somit auch in der Dortmunder Red-Bull-Arena. Nach einer turbulenten letzten Saison – damals noch in der Nike-Bundesliga – hat der FC Red-Bull Dortmund 05 personell stark aufgerüstet und sämtliche Kunden erwarten gespannt den Saisonauftakt.



Neue Trikots ?

Die Informationen habe ich aus der Zeitung, ich selbst gehe nicht mehr hin. Früher war das anders. Ich war immer und überall dabei. Das waren noch Zeiten. Wir trugen schwarzgelb und im Stadion wurde gesungen, es gab richtige Lieder. Dabei waren wir wesentlich besser und kreativer als die Stimmungsmacher, die heute von Red-Bull immerhin dafür bezahlt werden. Einige ihrer 5 Lieder haben sie sogar einfach von uns übernommen und abgewandelt: „Alles außer Red Bull ist Scheiße“ und „Ole super Red Bull ole ole“ gefallen der Haupttribüne am besten. Die diesjährige Red-Bull-Hymne dagegen soll nicht so der Kracher sein.

Dass Red Bull den Verein gekauft hat, ist nun schon ein paar Jährchen her. Damals ging ich zum ersten Saisonspiel und traute meinen Augen nicht: das Stadion war weg. Besser gesagt, ich fand es nicht auf Anhieb, weil an der Stelle, wo vor kurzem noch das Stadion stand, eine Großraumdisco aus der Erde geschossen war, aus der schon mittags ein lautes Bumm Bumm Bumm zu hören war – jetzt verstand ich auch, warum hier Ohrenstöpsel verteilt wurden. Erst nach mehrmaligem Nachfragen war mir klar, dass das unser „Stadion“ ist. Die hatten wirklich alles geändert. Red Bull wollte doch nicht, wie vorher versprochen, den Verein sponsern, nein: sie haben ihn umbenannt und das Stadion gleich mit. Ich dachte, mich tritt ein Pferd. Ich komme direkt aus dem Urlaub zum Stadion und hier ist alles nur noch in Red-Bull-Farben. Nicht nur das Stadion bzw. die neue Red-Bull-Arena ist rot-weiß und rot-blau und mit Red-Bull-Logos vollgemalt, nein, auch die Mannschaft spielt in rot-weiß. Einige übrig gebliebene Fans versuchten die Farben immerhin als Farben der Stadt Dortmund zu interpretieren, doch als dies Red Bull zu Ohren kam, gab es direkt eine Pressemitteilung, dass man sich von den Stadtfarben distanziere und es sich nur um die Red-Bull-Farben handele. Einige Leute sagen, dass Red Bull der Stadt Dortmund nun sogar Geld geboten habe, wenn sie die Stadtfarben wechselt. Andere behaupten, dass Red Bull wegen der Farben gegen die Stadt klagen würde. Nichts war mehr da. Ich wollte in das gerade fertiggestellte BVB-Museum gehen, aber es war weg: nun stand hier ein Red-Bull-Museum. Der neue „Verein“, so lernte ich, wurde direkt in diesem Jahr gegründet, die Historie ist weg. Die alten Pokale und Wimpel wurden direkt entsorgt und in den Müll geschmissen worden. Die alten Trikots, in denen die Spieler des Vorgängervereins 1956, 1957, 1963, 1995, 1996 und 2002 Deutscher Meister geworden waren, wurden immerhin der Altkleidersammlung gespendet. Auch die Rote Erde war weg, ersetzt von einer riesigen Red-Bull-Hüpfburg. Wo früher Emma und Co. wirbelten, hatten nun engagierte Red-Bull-Clowns ihr Spielfeld. Von meinen alten Kollegen waren nicht mehr viele da. Die meisten hatten im Vorfeld des Spieles protestiert und waren direkt mit Stadionverboten belegt worden. Einige andere versuchten, in ihren alten schwarzgelben Klamotten in die Red-Bull-Arena zu kommen: Fehlanzeige und Strafanzeige.

Ich selbst war nur in die Red-Bull-Arena gelangt, weil ich heute in Zivil war. Trotzdem war ich in meinem Block, in dem früher alte, verdiente BVB-Spieler saßen und heute alte, verdiente Red-Bull-Mitarbeiter sitzen, underdressed. Lars Ricken sah Typen in Nadelstreifen und jetzt sah ich sie auf einmal auch. Da ich - in Jeans, T-Shirt und Turnschuhen – irgendwann keine Lust mehr hatte, als Asozialer angepöbelt zu werden, wechselte ich die Tribüne, aber in den anderen Blöcken, in denen ich der einzige war, der kein Red-Bull-Dortmund-Trikot trug, war es auch nicht besser. In viele Blöcke kam ich gar nicht erst rein, da mich die Red-Bull-Platzeinweiser nicht vorbei ließen und direkt Security-Personal holten. Hatte ich dann doch mal einen Red-Bull-Platzeinweiser überlistet, war es noch schlimmer. Für die meisten Leute hier war das Spiel ihre erste Erfahrung mit Fußball, einigen musste ich sogar die Regeln erklären. Niemand war da, mit dem man hätte fachsimpeln können, niemand, der sich an Günter Kutowski erinnerte, niemand, der bei der Molsiris-Entscheidung mitgezittert hatte, niemand, der sich bei einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters aufregte. Die Leute gingen sogar lieber Ende der 1. Halbzeit als in der Red-Bull-Halbzeitpause auf Toilette, da in der Halbzeit das Red-Bull-Halbzeitspiel stattfand. So wollte ich mir dann lieber etwas zu essen oder zu trinken holen. Leider gab es nur Red Bull, Popcorn und Burger. Ich wollte aber eigentlich ein Bier und eine Bratwurst. Eine Person, die aus Angst vor Konsequenzen nicht genannt werden will, verriet mir, dass die alten Fans aus Protest draußen einen Bratwurst- und einen Bierstand aufgebaut hatten. Der existierte allerdings nur wenige Minuten, denn noch bevor Red Bull etwas unternehmen konnte, war bereits die Feuerwehr da. Denn die Stände standen auf einem wichtigen Fluchtweg und die Servietten waren aus brennbarem Stoff.

Nun ja, alles Mist und so auch das Spiel. 3 Minuten brauchte ich, um zu verstehen, wer jetzt eigentlich wer ist, denn die Gäste spielten in rot-blau, Dortmunds neuer Zweitfarbe. Ein paar gute Ansätze waren ja da, aber jedes Mal, wenn ein Spieler auf das Tor zulief, wurde er von den Discoscheinwerfern, die das ganze Spiel über in Bewegung waren, geblendet und er verstolperte deswegen den Ball. Ein paar Spiele später hatten sich die Red-Bull-Spieler daran ebenso gewöhnt wie an das Kommentieren des Spiels durch den Red-Bull-Arenaanimateur und jeweils einen wechselnden Prominenten – endlich mal ein wirklicher Heimvorteil. Für das erste Spiel hatte man gleich Verona Feldbusch engagieren können, auf der aushängenden Liste konnte ich die nächsten Prominenten sehen: DJ Ötzi, Jürgen Drews und Dieter Bohlen. Auch die nächsten Vorbands – denn ein paar Minuten braucht auch der eigens für das Vorprogramm engagierte DJ mal Ruhe – hingen bereits aus. Schließlich ist nicht jede Band jedermanns Sache und so kann man sich ein wenig mehr danach richten, zu welchem Spiel man kommt. Am gefragtesten ist das Spiel gegen Unterhaching Mitte Dezember, denn hierfür konnte Robby Williams engagiert werden. Dass es gegen Unterhaching voll werden könnte, hatte ich leider nicht bedacht und bekam natürlich keine Karte mehr. Nun habe ich nur noch die Chance, beim Heimspiel vorher richtig viel Red Bull reinzuhauen. Denn wer es schafft, bei einem Spiel am meisten Red Bull zu trinken, gewinnt eine Red-Bull-Freikarte auf der Red-Bull-Ehrentribüne für das nächste Red-Bull-Spiel und darf auch zur Red-Bull-After-Match-Party, zu der sonst nur Prominente eingeladen sind. Für die anderen gibt es beim nächsten Red-Bull-Spiel immerhin eine Zusammenfassung der Red-Bull-After-Match-Party auf der Anzeigetafel, die jetzt Red-Bull-Arena-Cinema heißt.



Die neuen Vereinsfarben ?

Das nächste Spiel war bei Wodka Gelsenkirchen. Früher waren die Spiele in Gelsenkirchen immer brisant, aber da Wodka und Red Bull ein gutes Verhältnis pflegen, ist es nun eher ein Freundschaftsspiel und es gibt gemeinsame Wodka-Red-Bull-Partys für die neuen „Fans“. Es wurde befürchtet, dass die Auswärtsspiele von der schwarzgelben Protestbewegung für ihre Zwecke genutzt werden, so dass lediglich Mitglieder des neuen Red-Bull-Fanclubs Karten für die Partie bekamen.

Und so ging die Saison dann weiter. Auf den Red-Bull-After-Match-Partys herrschte oftmals eine atemberaubende Stimmung, wie wir im Red-Bull-Stadionkino sehen konnten. Und als Robby Williams auftrat, tobte auch das Publikum in der Arena. Es war so begeistert, dass das Konzert um einige Zugaben erweitert wurde und das Spiel erst eine Stunde später als geplant anfangen konnte. Das gab allerdings etwas Ärger mit den Prominenten, da die Spieler so erst eine Stunde später zur Red-Bull-After-Match-Party kommen konnten.



Das war damals das Ende meiner Fankarriere und das Ende von Borussia Dortmund. Mit einem Schlag war alles vorbei. All die Schlachten, ob gegen Fortuna Köln 1986, das Pokalfinale 1989 oder die Europacupspiele gegen Auxerre, La Coruna, Manchester und und und, waren auf einmal nichts mehr wert. Die Farben waren weg, die alten Spieler waren weg, die Pokale waren weg, die Rote Erde war weg, meine Fankollegen waren weg und alles existierte nur noch in der Erinnerung. Und auch die hätte man uns am liebsten verboten. Selbst das alte BVB-Emblem war weg. Von der schwarzgelben Protestbewegung wurde es weiterhin benutzt, im Stadion war es jedoch ebenso verboten und unter Strafe gestellt wie ein Hakenkreuz. So war auch ich bald weg.

Die schwarzgelbe Protestbewegung konnte natürlich wenig ausrichten. Die meisten Fans hatten erst viel zu spät verstanden, was Sache war. Noch immer stritt man sich mehr untereinander, noch immer wurde jeder Investor bejubelt, noch immer war zu vielen Leuten alles egal, noch immer schauten zu viele Leute nur zu. Bis es irgendwann zu spät war



Quelle: http://www.schwatzgelb.de/artikel.php3?welcher=7581http://www.schwatzgelb.de/artikel.php3?welcher=7581
 
Mir geht das beim basketball schon aufn Keks... kein normaler Mannschaftsname mehr... bald heissen wir dann 1.FC Vermögensberatung (stark übertreib)
 
ruhig blut hier....... kann mich klingelstädter nur anschließen, was ist so schlimm daran, wenn premiere sich die NAMENSRECHTE kauft? sie kaufen ja nicht alle bl-clubs. finde das überhaupt nicht schlimm...
 
Also ich finde es ätzend wenn es wie in Österreich T-Mobile Bundesliga heißt...finde ich einfach scheiße.Was ich von Premiere halte wisst ihr steht auch in meiner Signatur.Wie soll man bitte zu einem Spiel fahren was um 11 Uhr beginnt?? Soll ich da um 8 Uhr morgens losfahren oder was?? Irgendwann sind wir soweit das alles aufgekauft wird und die namensrechte weg sind nur dann geh ich nicht mehr ins Stadion!Angenommen wir heißen in 10,20 jahren auch mal pepsi Kaiserslautern oder sonst was und das stadion georg Kofler Arena (etwas übertrieben) aber dann is bei mir ende!
 
ruhig blut hier....... kann mich klingelstädter nur anschließen, was ist so schlimm daran, wenn premiere sich die NAMENSRECHTE kauft? sie kaufen ja nicht alle bl-clubs. finde das überhaupt nicht schlimm...


@ Dycon:



Ich glaube hier geht es schon lange nicht mehr nur um Premiere, sondern um eine Zukunfts"vision" des deutschen Fussballs.
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Es is zwar nicht so schön wenn die Liga jetzt Premiere-Liga heissen würde, aber die Liga bekommt dafür ne Menge Geld, was auch letztendlich den Vereinen zu gute kommen könnte.
 
@ Dycon:



Ich glaube hier geht es schon lange nicht mehr nur um Premiere, sondern um eine Zukunfts"vision" des deutschen Fussballs.
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das ist ja aber das "schöne" an der zukunft....

niemand kann sie vorher sehen. niemand kann sie bestimmen. und wie vorher schonmal gesagt, sind namensrechte nicht gleich bestimmungsrechte über anstoßzeiten oder sonstwas. für mich sind das ungelegte eier, über die ich mir keinen kopf mache, weil:

a) ich eh nichts daran ändern kann (außer der abromowitsch gibt mir seine gesamte kohle
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)

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es mir echt sch**** egal ist
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ich denke man muss einfach mit der Zeit gehen, in anderen Ländern ist man mit der kommerzialisierung schon viel weiter und die Vereine brauchen einfach Geld um Konkurrenzfähig zu sein.

Das meiste Geld bekomemn die Vereine doch durch die TV-Rechte, allein durch Zuschauereinnahmen kann man nicht überleben.

Und mit Transfererlösen wirds auch immer schwieriger, ok, wir haben jetzt von den Frankfurtern was bekommen, aber die meisten Spieler gehen bei uns doch ablösefrei.



Und wenn 40-50 Mio pro Jahr für die Namensrechte drin sind, find ich das ok. Ist ja auch kein einmaliger Verkauf, sondern die werden jedes Jahr neu verkauft. Und Rechte sind damit auch nicht verbunden, sonst wär ich auch dagegen.



Klar ist es etwas nevig wenns dann immer heißt premiere-bundesliga, aber damit kann man leben, und selber weiter bundesliga sagen.
 
das ist ja aber das "schöne" an der zukunft....

niemand kann sie vorher sehen. niemand kann sie bestimmen. und wie vorher schonmal gesagt, sind namensrechte nicht gleich bestimmungsrechte über anstoßzeiten oder sonstwas. für mich sind das ungelegte eier, über die ich mir keinen kopf mache, weil:

a) ich eh nichts daran ändern kann (außer der abromowitsch gibt mir seine gesamte kohle
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Entschuldigung, wenn ich dir in dieser Art und Weise widerspreche, aber diese Sichtweise ist doch naiv:

Das Fernsehen bestimmt seit mehr als 10 Jahren maßgeblich bei den Anstoßzeiten mit. Die Salamispieltage in der 2.Liga und die Abschaffung der Freitagsspiele in der Bundesliga sind einzig und allein auf Insistierung der Fernsehsender zurückzuführen, allen Voran Premiere, DSF und - zu ran-Zeiten - Sat1.

Die Bundesliga-Vereine haben sich größtenteils in den letzten Jahren in einer erschreckenden Art und Weise vom Diktat der Medien abhängig machen müssen - die Bundesliga kann nicht ohne das Fernsehen und das Fernsehen nicht ohne die Bundesliga. Jedoch nicht aus dem Grund, dass das Fernsehen daran Geld verdienen würde, denn Fußball war und ist im TV ein Verlustgeschäft. Die Sender verdienen nichts daran, genau deswegen sind sie auch nicht bereit, noch mehr Geld zu bezahlen als sie das schon tun.

Dazu kommt für sie das Problem, das in Deutschland - gottseidank - die Menschen nicht so leicht manipulierbar und spendabel sind wie in England, Spanien, Frankreich oder Italien, wo jeder bereitwillig seinen Decoder für Sky Channel, Canal Plus oder sonstwas bezahlt. Pay-TV hat in Deutschland schon immer Absatzprobleme. DF1 ist seinerzeit über die Klinge gesprungen deswegen, und Premiere kommt erst jetzt langsam in Fahrt und hat erstmals seit Jahren wieder schwarze Zahlen geschrieben.

Und da Premiere bisher nicht den ganz großen Reibach mit Fußball macht, sind sie ergo auch nicht bereit, höhere Summen zu bezahlen - wer bezahlt schon gern für ein Produkt mehr Geld, dass ihm keine Satten Gewinne einbringt.

Dies wiederum wirkt sich für die meisten Vereine - von Bayern mal abgesehen - nachteilig aus, da sie am Tropf der Fernsehgelder hängen. Die Kirch-Krise haben wir doch alle noch in bester Erinnerung. Daher müssen die oftmals überschuldeten Vereine nach jedem Strohhalm greifen, der ihnen Geld bringt - Stichwort Schechter-Anleihe, Stadionname verkaufen etc. etc. Von diesen Geldern ist ja dann auch wieder abhängig, ob man Stadien ausbauen und neue Spieler verpflichten kann, die einen Club in den erhofften internationalen Wettbewerb führen, um dort wieder mehr Einnahmen verbuchen zu können usw. usw.



Das ganze ist eine inzwischen kaum noch entwirrbare Entwicklung.

Der Fußball ist längst vom Fernsehen abhängig geworden, und da die meisten Vereine unseriös bzw. unvorsichtig wirtschaften - den FCK in der Ära Friedrich eingeschlossen - wird sich an dieser Entwicklung auch nichts ändern. Denn Premiere braucht den Fußball, um die Leute erpressen zu können, seine Decoder zu kaufen, selbst wenn es mit dem Fußball an sich nichts verdient. ( Was meint ihr, warum sie allmählich Schritt für Schritt drauf zusteuern, alles nur noch als Paket zu verkaufen.)

Und auf der anderen Seite stehen die Vereine, die das vom Fernsehen bezahlte Geld zum Überleben brauchen und sich daher mehr und mehr diktieren lassen, wann gespielt wird usw.

Denn wenn diese Einnahmequelle versiegt, dann ist der Profifußball wirtschaftlich tot. Premiere bzw. Das Fernsehen wird in Zukunft alles mehr und mehr diktieren, daran wird man sich gewöhnen müssen.



Die romantischen alten Zeiten sind leider lange vorbei. Der Profi-Fußball und das (Bezahl-)Fernsehen sind längst eine unauflösbare Symbiose eingegangen. Das muss man leider so hinnehmen.

Das beste, was man als Fan dagegen machen kann ist ins Stadion zu gehen, denn über das Spiel selbst hat das Fernsehen gottseidank noch keine Macht.
 
Solange die Liga nur den Namen von Premiere bekommt, finde ich es okay. Denn das Geld können die Vereien, besonders wir gut gebrauchen.

Auch wenn es Schade ist, das alles immer kommerzieller wird, aber so ist leider die heutige Zeit.
 
irgendwann und irgendwo gehts echt zu weit mit der Commerzialisierung!

Der SPORT sollte doch im Vordergrund stehen und nicht die Werbung. Das nervt so! Und noch viel schlimmer: es beginnt ja schon uns einzuschränken...



Beispiel WM nächstes Jahr und Zuschauer mit Vereinstrikots... gibts dazu was neues eigentlich oder wollen die das echt durchsetzen, dass mans Vereinstrikot net anziehen darf um ins Stadion zu kommen?
 
Okay, das sind Sachen die gehen zu weit. Aber wenn es jetzt heißen würde Premiere-Bundesliga, würde mich das wenig stören.
 
Selbst das ist nicht wirklich gut:

Ich hab auch keine Lust dass Premiere mehr und mehr und mehr Einfluss auf die BuLi ausüben kann!



Bald ists dann nämlich soweit, dass garkeine bewegte Bilder (damit sind Zusammenfassungen wie z.B. bei der Sportschau oder damals bei ran gemeint) mehr im Free-TV zu sehen sind...
 
Und wer profitiert am meisten von den Fernsehgeldern? Richtig, die BEiern und noch 2, höchstens 3 Topvereine. Das heißt, die Schere zwischen armen und reichen Vereinen klafft immer weiter auseinander. Dann braucht man gar nicht mehr erst den Versuch zu unternehmen, gute Spieler zu halten. Wir werden dann auf Topspieler verzichten müssen, da wir niemals die Topgehälter und Ablöse zahlen können wie die mit Geld zugesch****** BEiern und co.
 
Also gegen den Namen "Premiere Bundesliga" hätte ich nichts einzuwenden. Klingt doch sogar noch ganz nett
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Jedenfalls besser als Coca-Cola Liga oder so ein Schmarn...
 
habe gestern auf sat1-text gelesen, dass viele sponsoren sanktionen angekündigt haben. rwe (sponsor leverkusen) überlegt sogar, den vertrag ganz zu kündigen falls premiere die namensrechte kaufen würde. tui würde die sponsorengelder kürzen.

hört sich für mich also ganz gut, dass sich die verhandlungen für premiere als sehr schwierig gestalten werden.
 
...fangen wir auch schon so an wie die Österreicher? Dauert nicht mehr lang und die Spieler haben Werbung für Kernseife auf dem Arsch.
 
Tadaaaaaaa:



Neuer Namen für die Bundesliga



Die Bundesliga steht vor einer Namensänderung. Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Freitag bekannt gab, soll die höchste deutsche Spielklasse ab der Saison 2006/07 nach einem Sponsor benannt werden.



"Wir verhandeln mit mehreren Konzernen intensiv über ein Namens-Sponsoring", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.



"Natürlich würde das eine gewisse Gewöhnung bedeuten. Aber im Ausland ist das längst gang und gäbe, etwa in Österreich. Dort regt sich heute niemand mehr auf", so Seifert weiter.
 
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