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Projektgruppe empfiehlt Fan-Umzäunung
Wegen der Gefahr von Hooligan-Übergriffen und Terroranschlägen sollen bei Übertragungen von WM-Spielen auf Großleinwänden drastische Sicherheitsvorkehrungen gelten. Eine gute Nachricht gibt es für die Fans aber auch: Gekaufte Stadion-Karten sollen doch weitergegeben und offiziell verkauft werden dürfen. Entsprechende Verhandlungen stehen laut "Tagesspiegel" vor dem Durchbruch.
Das berichtet das Magazin "Focus" unter Berufung auf Pläne der Projektgruppe WM 2006, in der Polizeibehörden aus Bund und Ländern zusammenarbeiten. Als Standardmaßnahmen für Orte des so genannten Public Viewing, an denen mehrere zehntausend Fans die Spiele verfolgen, empfehlen die Experten laut "Focus" unter anderem: Umzäunung der Plätze, scharfe Personen- und Gepäckkontrollen sowie Videoüberwachung.
Mutmaßliche Gewalttäter müssten demnach schon an den Zugängen separiert werden. Kontrolleure sollen das Einschmuggeln von Pyrotechnik, Messern, Glasflaschen, Eisenstangen oder gar Bomben verhindern. "Wir müssen die Übertragungsorte ähnlich gut sichern wie die Stadien selbst", sagte der Leiter der Projektgruppe, Jürgen Mathies.
Weitergabe von Tickets möglich?
Derweil berichtet der "Tagesspiegel", dass die Verhandlungen zwischen FIFA, WM-Organisationskomitee (OK) und dem Ticketvermarkter CTS Eventim über die Weitergabe von Eintrittskarten vor dem Durchbruch stehen. "Wir sind optimistisch, dass wir die Übertragung von Tickets möglich machen können", sagte der Erste Vizepräsident des WM-OK, Horst R. Schmidt" der Zeitung. Bis September wollen die Parteien zu einer Lösung kommen.
Für eine Weitergabe müssen aber laut Schmidt "triftige Gründe vorliegen, denn die Übertragbarkeit darf kein Freibrief für den Schwarzmarkt werden". Ein legaler Weiterverkauf von Karten soll ebenfalls möglich sein. "Es geht auch darum, ob wir eine offizielle Stelle schaffen, die Karten zurücknimmt", sagte Schmidt. Dies sei aber erst möglich, wenn diese Karten nicht mehr im offiziellen Verkauf angeboten würden und wenn sich ein Käufer finde. "Einen Anspruch auf Weiterverkauf gibt es nicht", sagt Schmidt.
Nicht alle Karten kodiert
Entgegen früheren Aussagen werden auch nicht alle Eintrittskarten für die Fußball-WM 2006 mit den persönlichen Daten der Besucher codiert. "Bei den Sponsoren und den Nationalverbänden wird kein einzelner Name auf der Karte stehen, sondern nur der entsprechende Firmen- oder Verbandsname", sagte Schmidt.
Quelle: www.ard.de
Wegen der Gefahr von Hooligan-Übergriffen und Terroranschlägen sollen bei Übertragungen von WM-Spielen auf Großleinwänden drastische Sicherheitsvorkehrungen gelten. Eine gute Nachricht gibt es für die Fans aber auch: Gekaufte Stadion-Karten sollen doch weitergegeben und offiziell verkauft werden dürfen. Entsprechende Verhandlungen stehen laut "Tagesspiegel" vor dem Durchbruch.
Das berichtet das Magazin "Focus" unter Berufung auf Pläne der Projektgruppe WM 2006, in der Polizeibehörden aus Bund und Ländern zusammenarbeiten. Als Standardmaßnahmen für Orte des so genannten Public Viewing, an denen mehrere zehntausend Fans die Spiele verfolgen, empfehlen die Experten laut "Focus" unter anderem: Umzäunung der Plätze, scharfe Personen- und Gepäckkontrollen sowie Videoüberwachung.
Mutmaßliche Gewalttäter müssten demnach schon an den Zugängen separiert werden. Kontrolleure sollen das Einschmuggeln von Pyrotechnik, Messern, Glasflaschen, Eisenstangen oder gar Bomben verhindern. "Wir müssen die Übertragungsorte ähnlich gut sichern wie die Stadien selbst", sagte der Leiter der Projektgruppe, Jürgen Mathies.
Weitergabe von Tickets möglich?
Derweil berichtet der "Tagesspiegel", dass die Verhandlungen zwischen FIFA, WM-Organisationskomitee (OK) und dem Ticketvermarkter CTS Eventim über die Weitergabe von Eintrittskarten vor dem Durchbruch stehen. "Wir sind optimistisch, dass wir die Übertragung von Tickets möglich machen können", sagte der Erste Vizepräsident des WM-OK, Horst R. Schmidt" der Zeitung. Bis September wollen die Parteien zu einer Lösung kommen.
Für eine Weitergabe müssen aber laut Schmidt "triftige Gründe vorliegen, denn die Übertragbarkeit darf kein Freibrief für den Schwarzmarkt werden". Ein legaler Weiterverkauf von Karten soll ebenfalls möglich sein. "Es geht auch darum, ob wir eine offizielle Stelle schaffen, die Karten zurücknimmt", sagte Schmidt. Dies sei aber erst möglich, wenn diese Karten nicht mehr im offiziellen Verkauf angeboten würden und wenn sich ein Käufer finde. "Einen Anspruch auf Weiterverkauf gibt es nicht", sagt Schmidt.
Nicht alle Karten kodiert
Entgegen früheren Aussagen werden auch nicht alle Eintrittskarten für die Fußball-WM 2006 mit den persönlichen Daten der Besucher codiert. "Bei den Sponsoren und den Nationalverbänden wird kein einzelner Name auf der Karte stehen, sondern nur der entsprechende Firmen- oder Verbandsname", sagte Schmidt.
Quelle: www.ard.de