SoccerGirl
Active Member
Köln: Rheinländer ziehen personellen Schnitt - 18.12.2005 13:15
FC trennt sich von Uwe Rapolder
Bundesligist 1. FC Köln hat auf die schlechteste Hinrunde der Vereinsgeschichte reagiert und sich am Sonntagmittag mit sofortiger Wirkung von Trainer Uwe Rapolder getrennt. Unmittelbar nach dem 2:3 bei Arminia Bielefeld erklärte bereits Manager Andreas Rettig seinen Rücktritt. Damit ist die siebte Trainerentlassung der laufenden Saison perfekt.

Noch im Anschluss an die Niederlage bei seinem alten Arbeitgeber gab sich Uwe Rapolder kämpferisch: "Ich werde auf keinen Fall aufgeben. Ich will weiterarbeiten und gemeinsam mit der Mannschaft da rauskommen. Natürlich habe ich ein schlechtes Gefühl, schließlich muss ich mich auch wie alle anderen Kollegen in diesem Geschäft an den Ergebnissen messen lassen. Ich werde warten, bis der Präsident anruft. Die Gremien im Verein werden die Situation nun durchleuchten und dann eine Entscheidung treffen", erklärte der Fußball-Lehrer nach der bitteren Niederlage an seiner ehemaligen Wirkungsstätte.
Am Sonntagvormittag trafen sich dann die Verantwortlichen bei den Rheinländern zu einer Krisensitzung. Dabei wurde die Entlassung des 47-Jährigen beschlossen. Somit wurden in der Vorrunde der Saison 2005/06 bereits sieben Trainer entlassen. Zuvor mussten Klaus Augenthaler (Bayer Leverkusen), Wolfgang Wolf (1. FC Nürnberg), Ewald Lienen (Hannover 96), Michael Henke (1. FC Kaiserslautern), Norbert Meier (MSV Duisburg) und Ralf Rangnick (Schalke 04) vorzeitig ihren Stuhl räumen. Der Rausschmiss Rapdolers war die 291. Trainerentlassung seit Gründung der Bundesliga 1963.
Rapolder selbst machte auch die Verletzungsmisere des Aufsteigers für die unbefriedigende Hinrunde verantwortlich: "Fest steht, dass ich in der Hinrunde nur reagieren, aber nie agieren konnte. Ich konnte nie mit der selben Mannschaft spielen, dazu fehlte einem in gewissen Situationen auch das nötige Glück", sagte er. Dennoch zogen die Kölner am Sonntag nun einen Schlussstrich unter das Kapitel Rapolder.
Als Nachfolger für Rapolder, der den Job bei den "Geißböcken" erst in diesem Sommer antrat, werden Christoph Daum (Fenerbahce), Klaus Toppmöller, Ralf Rangnick und Matthias Sammer gehandelt.
Bereits am Samstagnachmittag hatte Manager Andreas Rettig seinen Rücktritt angekündigt. Der Manager unterrichtete FC-Präsident Wolfgang Overath wahrscheinlich noch auf der Tribüne der Bielefelder "Alm" von seinem Entschluss. Als möglicher Nachfolger gilt Rolf Rüssmann, der unter anderem beim VfB Stuttgart sowie bei Borussia Mönchengladbach als Manager tätig war.
www.kicker.de
FC trennt sich von Uwe Rapolder
Bundesligist 1. FC Köln hat auf die schlechteste Hinrunde der Vereinsgeschichte reagiert und sich am Sonntagmittag mit sofortiger Wirkung von Trainer Uwe Rapolder getrennt. Unmittelbar nach dem 2:3 bei Arminia Bielefeld erklärte bereits Manager Andreas Rettig seinen Rücktritt. Damit ist die siebte Trainerentlassung der laufenden Saison perfekt.
Noch im Anschluss an die Niederlage bei seinem alten Arbeitgeber gab sich Uwe Rapolder kämpferisch: "Ich werde auf keinen Fall aufgeben. Ich will weiterarbeiten und gemeinsam mit der Mannschaft da rauskommen. Natürlich habe ich ein schlechtes Gefühl, schließlich muss ich mich auch wie alle anderen Kollegen in diesem Geschäft an den Ergebnissen messen lassen. Ich werde warten, bis der Präsident anruft. Die Gremien im Verein werden die Situation nun durchleuchten und dann eine Entscheidung treffen", erklärte der Fußball-Lehrer nach der bitteren Niederlage an seiner ehemaligen Wirkungsstätte.
Am Sonntagvormittag trafen sich dann die Verantwortlichen bei den Rheinländern zu einer Krisensitzung. Dabei wurde die Entlassung des 47-Jährigen beschlossen. Somit wurden in der Vorrunde der Saison 2005/06 bereits sieben Trainer entlassen. Zuvor mussten Klaus Augenthaler (Bayer Leverkusen), Wolfgang Wolf (1. FC Nürnberg), Ewald Lienen (Hannover 96), Michael Henke (1. FC Kaiserslautern), Norbert Meier (MSV Duisburg) und Ralf Rangnick (Schalke 04) vorzeitig ihren Stuhl räumen. Der Rausschmiss Rapdolers war die 291. Trainerentlassung seit Gründung der Bundesliga 1963.
Rapolder selbst machte auch die Verletzungsmisere des Aufsteigers für die unbefriedigende Hinrunde verantwortlich: "Fest steht, dass ich in der Hinrunde nur reagieren, aber nie agieren konnte. Ich konnte nie mit der selben Mannschaft spielen, dazu fehlte einem in gewissen Situationen auch das nötige Glück", sagte er. Dennoch zogen die Kölner am Sonntag nun einen Schlussstrich unter das Kapitel Rapolder.
Als Nachfolger für Rapolder, der den Job bei den "Geißböcken" erst in diesem Sommer antrat, werden Christoph Daum (Fenerbahce), Klaus Toppmöller, Ralf Rangnick und Matthias Sammer gehandelt.
Bereits am Samstagnachmittag hatte Manager Andreas Rettig seinen Rücktritt angekündigt. Der Manager unterrichtete FC-Präsident Wolfgang Overath wahrscheinlich noch auf der Tribüne der Bielefelder "Alm" von seinem Entschluss. Als möglicher Nachfolger gilt Rolf Rüssmann, der unter anderem beim VfB Stuttgart sowie bei Borussia Mönchengladbach als Manager tätig war.
www.kicker.de