Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Rauchverbot in Deutschland

weil er andere damit schädigt, die das nicht wollen ?
oder willst du, beispielsweise während du grade beim essen bist, zugequalmt werden ?

da is ja net zu viel verlangt, wenn man für 5 min. vor die tür geht.. oder komplett daheim nur qualmt...


Nein das möchte ich sicherlich nicht. Aber ist es nicht auch immer noch so, dass wir erwachsene Menschen sind, die mit etwas Verstand an so eine Sache rangehen sollten?



Worin liegt das Problem, wenn z. B. Restaurants und Kneipen einen separaten Raum für Raucher einrichten. Man könnte hier z. B. problemlos regeln, dass in einen solchen Raum nur Personen über 16 Zutritt haben, was verhindern würde, das Eltern mit den Kindern in einen Raucherraum gehen - die meisten Eltern werden so viel Verstand haben, dass sie das sowieso nicht tun.



Warum reicht es vielen Nichtrauchern nicht aus, dass in ihrer Gegenwart nicht geraucht wird, warum müssen sie andere in ihrem Leben einschränken? Reicht es nicht, wenn das ganze Lokal raucherfrei ist und lediglich in einem Nebenraum geraucht werden darf?

Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass ein Schild an der Tür mit der Aufschrift "Raucher-Lokal" ausreicht, um jeden erwachsenen Bürger in diesem Land ausreichend zu warnen. Es obliegt jedem selbst ob er in ein solches Lokal geht oder nicht. Es gilt ein generelles Rauchverbot in Bayern. Wahrscheinlich sind jetzt auch die Zeiten einer Shisha-Bar vorbei, weil ein potenzieller Kunde vor dem Rauch geschützt werden muss.



Für mich ist das zu viel Eingriff in die Privatsphäre der Bürger. Man sollte die Bürger vor dem Rauch schützen, keine Frage. Man soll über Kampagnen versuchen, möglichst viele Menschen vom Rauchen abzuhalten, gerade Jugendliche. Man sollte aber diejenigen, die es trotzdem tun, nicht verteufeln.
 
Und warum, sollte ein Raucher in einer Kneipe oder einem Restaurant nicht rauchen dürfen?
Da muss schon eine ordentliche Begründung her. Ich sehe das ganze Thema als Hexenjagd an, sag ich als Nichtraucher.


Jetzt drehst du dich aber im Kreis. Einfach die letzten Seiten lesen. Das ist keine Hexenjagd, sondern vernunft.



Nur ein paar Punkte: Gesundheit anderer, Gestank, Belästigung.
 
weil das mitm nebenraum nie funzt....

den kriegste net so dicht, dass da nix raus geht...

bzw. besitzen dann die raucher meistens die frechheit, net oder selten nur die tür zu schliessen...



deswegen is mir auch die "privatssphäre" der raucher relativ egal, weil man da selten auf einsicht stösst..
 
Wenn ich beim Abstimmen den Text richtig gelesen habe, ist es Wirten weiterhin erlaubt in einem dauerhaft baulich abgetrennten Bereich (Also eine geschlossene Tür) eine Raucherzone einzurichten.
 
weil das mitm nebenraum nie funzt....
den kriegste net so dicht, dass da nix raus geht...

bzw. besitzen dann die raucher meistens die frechheit, net oder selten nur die tür zu schliessen...



deswegen is mir auch die "privatssphäre" der raucher relativ egal, weil man da selten auf einsicht stösst..


Da wart ich nur auf den nächsten Beschwerdeführer, der für eine "abgedichtete" Küche ins Feld zieht, weil er nach dem Restaurant-Besuch seine Klamotten reinigen muss, welche nach Küche richen.
default_wink.png




Also wenn ich bei meinem Italiener sitze oder mal was abhole, reibungslos. Ich krieg kaum mit, das nebenan der Raucherraum ist und das liegt nicht an den vielen Ramazottis. Ich kenn sogar Restaurants die Raucherraum und Nichtraucherbereich auf unterschiedlichen Etagen führen. Da sehe ich keine Begründung darin, die Leute dermaßen einzuschränken. Ich hätte auch nichts gegen das alte Raucherabteil bei der Bahn. Man soll die Leute schützen, keine Frage aber man sollte doch einen weg finden, miteinander auszukommen.



@suedteufel

Bisher kannte ich nur "absolutes Rauchverbot", wäre mal interessant den neuen Text zu erfahren.
 
War das der offizielle Text, über den abgestimmt wurde? Wenn ja, ist das Abstimmungsergebnis wohl ohne jegliche Relevanz. Beim Datum des Inkrafttretens fehlt nämlich die Jahreszahl. Sprich: das alte Gesetz endet am 31.07.10 - das neue tritt an einem 1.8. in Kraft
default_laugh.png
 
Es gibt es nur in Deutschland, wenn man sagt auch passiv Rauchen ist Krebserregend und einigen das egal ist.
 
Es gibt glaube ich nur in Deutschland für jeden Furz ein Gesetz oder ein Bürgerentscheid. Der Deutsche geht quasi ohne Gesetz nicht einmal auf Toilette.
 
Wäre mMn sogar schön wenns für alles Volksentscheide geben dürfte, die ja bekanntlich auf Bundesebene nicht erlaubt sind. Am besten wäre sowieso eine direkte Demokratie, dann gäbe es meiner Meinung nach in einigen Dingen andere Entscheidungen.

Und das Problem sind weniger die Regelungen (bsp. Hahn: Das Ganze beruft sich ja auf Lärmschutz, welcher ansich durchaus sinnvoll ist), sondern viel mehr die anscheinend geringe Anerkennung für normales Denken und gesellschaftliches Zusammenleben (Bsp.: Wenn ein Städter aufs Land zieht, weils da so urig ist, aber nicht mit normalen Dingen wie einem krähenden Hahn oder einer läutenden Kirchenglocke zurechtkommt). Meiner Meinung nach kann man so etwas ganz gut ohne Gerichte regeln.
 
Nein das möchte ich sicherlich nicht. Aber ist es nicht auch immer noch so, dass wir erwachsene Menschen sind, die mit etwas Verstand an so eine Sache rangehen sollten?


Worin liegt das Problem, wenn z. B. Restaurants und Kneipen einen separaten Raum für Raucher einrichten. Man könnte hier z. B. problemlos regeln, dass in einen solchen Raum nur Personen über 16 Zutritt haben, was verhindern würde, das Eltern mit den Kindern in einen Raucherraum gehen - die meisten Eltern werden so viel Verstand haben, dass sie das sowieso nicht tun.



Warum reicht es vielen Nichtrauchern nicht aus, dass in ihrer Gegenwart nicht geraucht wird, warum müssen sie andere in ihrem Leben einschränken? Reicht es nicht, wenn das ganze Lokal raucherfrei ist und lediglich in einem Nebenraum geraucht werden darf?

Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass ein Schild an der Tür mit der Aufschrift "Raucher-Lokal" ausreicht, um jeden erwachsenen Bürger in diesem Land ausreichend zu warnen. Es obliegt jedem selbst ob er in ein solches Lokal geht oder nicht. Es gilt ein generelles Rauchverbot in Bayern. Wahrscheinlich sind jetzt auch die Zeiten einer Shisha-Bar vorbei, weil ein potenzieller Kunde vor dem Rauch geschützt werden muss.



Für mich ist das zu viel Eingriff in die Privatsphäre der Bürger. Man sollte die Bürger vor dem Rauch schützen, keine Frage. Man soll über Kampagnen versuchen, möglichst viele Menschen vom Rauchen abzuhalten, gerade Jugendliche. Man sollte aber diejenigen, die es trotzdem tun, nicht verteufeln.




Hier wird nichts verteufelt. Wer rauchen will, darf weiterhin rauchen, aber eben nicht überall.

Und die Regelung mit den verschiedenen Räumen halte ich für Mist. Was ist, wenn ich Mitglied in deinem Skat-Club bin, der sich dann im Raucher-Zimmer trifft? Entweder lasse ich mich doch zuqualmen oder ich verzichte auf mein Skat.

ISt außerdem den Wirten unfair gegenüber, die keine Möglichkeit haben, so einen Raum einzurichten.
 
Habs nicht so genau verfolgt, bzw. alles gelesen. Gilt das Gesetz eigendlich auch für Biergärten oder nur in geschlossenen Räumen?
 
@redcity:

Sieh es doch mal nicht aus dem Blickwinkel, dass Nichtraucher geschützt werden müssen (diese können sich ja letztlich dem Rauch entziehen), sondern mal aus dem Blickwinkel: Wer soll in diesen Raucherzimmern die Gäste bedienen?

Ein Raucher zwingt also, nur damit er seinen privaten Gelüste auch in der Öffentlichkeit nachgehen kann, Dritte dazu immer wieder Kohlenstoffdioxid, Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide, Butadien, Benzol, Formaldehyd, Acetaldehyd, Methanol, Blausäure, Nikotin, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, aromatische Amine, N-Nitrosamine, usw. einzuatmen.

Der Ansatz, dass dies eventuell freiwillig geschieht kommt im Arbeitgeberschutz nicht zum tragen. Den gibt es um genau solche Arbeitnehmer vor solchen Dingen zu schützen.
 
Kohlenstoffdioxid, Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide, Butadien, Benzol, Formaldehyd, Acetaldehyd, Methanol, Blausäure, Nikotin, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, aromatische Amine, N-Nitrosamine, usw. einzuatmen.
Der Ansatz, dass dies eventuell freiwillig geschieht kommt im Arbeitgeberschutz nicht zum tragen. Den gibt es um genau solche Arbeitnehmer vor solchen Dingen zu schützen.


um das ganze mal etwas technisch zu betrachten:



die zulässigen grenzwerte für die schadstoffe in der luft am arbeitsplatz werden durch die gefahrstoffverordnung geregelt. die sogenannten agw (arbeitsplatz-grenzwerte) früher hießen die noch mak-werte. diese werte geben an, wieviele schadstoffe maximal in der atemluft am arbeitsplatz vorhanden sein dürfen, wobei arbeitsplatz als permanenter arbeitsplatz (8 h/d) definiert ist. wenn also durch geeignete massnahmen sichergestellt ist, dass in den abgeschlossenen räumen diese werte nicht überschritten werden, spricht nichts dagegen, dass menschen dort arbeiten (in diesem fall eben als bedienung oder personal). zumal sich die personen auch nicht permanent in diesem raum aufhalten müssen. unter diesem gesichtspunkt ist dem arbeitnehmerschutz genüge getan.

ob dies für den kneipenbesitzer um die ecke überhaupt machbar ist (rein technisch oder auch finanziell) steht auf einem anderen blatt.
 
Heißt also im Umkehrschluß....da ein Mitarabeiter in seinen 8 Stunden pro Tag Pausen hat und gelegentlich aufs Klo oder zu einem Kollegen geht, ist er nicht mehr dauerhaft Zigarettenqualm ausgesetzt.....ergo Bedarf es auch in normalen Betrieben keinen Nichtraucherschutz.
 
Heißt also im Umkehrschluß....da ein Mitarabeiter in seinen 8 Stunden pro Tag Pausen hat und gelegentlich aufs Klo oder zu einem Kollegen geht, ist er nicht mehr dauerhaft Zigarettenqualm ausgesetzt.....ergo Bedarf es auch in normalen Betrieben keinen Nichtraucherschutz.


so ist es nicht zu verstehen. ich habe ja geschrieben, dass durch geeignete massnahmen garantiert werden muss, dass die luft am arbeitsplatz immer den agw's entspricht. also egal ob die person sich dort aufhält oder nicht, dürfen die grenzwerte nicht überschritten werden. der nichtraucherschutz wäre gewährleistet, wenn beispielsweise in einem büro mit raucherlaubnis, eine entsprechende lüftungsanlage installiert wäre, die verhindert, dass die werte überschritten werden. da das ganze allerdings mit erheblichem aufwand verbunden ist (technisch und finanziell, also sowohl investitionskosten als auch betriebskosten), wird der nichtraucherschutz einfach durch ein rauchverbot am arbeitsplatz gewährleistet.
 
Nichtrauchen stürzt Raucher in Situationen vollkommener Ratlosigkeit, Du hast einfach nix mehr zu tun. Was machste nach dem Frühstück? Noch mal frühstücken? Aber was machst Du nach dem Sex? Eben.



...



Interessanter Gedanke, über mir wohnt ein junges Paar, das ist recht aktiv. Ich sollte mal hochgehen und freundlich um Rücksichtnahme bitten: Könnten Sie das Kopulieren bitte einstellen, ich muss da unten passiv mitvögeln. Das ist ungesund. Bleiben Sie glücklich.



http://www.fr-online.de/politik/nichtrauchverbot/-/1472596/4519924/-/index.htmlhttp://www.fr-online.de/politik/nichtrauchverbot/-/1472596/4519924/-/index.html



Ich lieg grad so unterm Tisch
default_laugh.png
Eine Polemik gegen Nicht-Raucher. Und was für eine
default_laugh.png
 
Warum regt sich eigentlich kein Raucher (jedenfalls hier auf rt) darüber auf, dass die Tabaksteuer erhöht wird, um zur Entlastung der Unternehmen bei der Ökosteuer zu sorgen?



Kam gestern im heute journal.
 
Zurück
Oben