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Religion & Glaube

Pfalzadler

Well-Known Member
Glaubt ihr an Gott? Oder an eine andere Religion?



Bin katholisch,hab ein kleines Kreuz um den Hals und gehe unregelmässig in die Kirche. Wenn ich mal meine Ruhe haben will,geh ich in den Dom ( Speyer ),oder in eine ganz normale Kirche,sitz da ne Stunde, und wenn ich Glück habe probt gerade der Organist. Ich bin da schon oft glücklicher raus, als ich rein ging. Warum? War es nur die Ruhe? Der Ort? Die Andacht? Oder ist da doch jemand der einem wieder Kraft gibt? Ich glaube ja. †
 
Geht mir ähnlich wie Pfalzadler, nur mit dem kelinen unetschied, dass ich evangelisch bin (was aber nichts zur sachen haben sollte).



Zum thema "glaube" bin ich sehr liberal eingestellt. Jeder sollte dem glauben nachgehen, zu dem er sich hingezogen fühlt, oder wie Ramser sagte einfach keinem.

Ich selbst glaube an Gott und in vielen situationen hat mir der glaube auch schon kraft gegeben.



Ich selber gehe aber eher selten in die kirche, meistens nur an ostern und an weihnachten, an christliche riten wie freitags fisch essen halte ich mich auch nicht und das ein oder andere gebot habe ich bestimmt schon gebrochen.
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Ich kann den Beitrag von Mythos unterschreiben, ist bei mir haargenau gleich.



ich glaube zudem auch an ein Leben nach dem Tod, wie ist es bei euch?
 
Ich kann den Beitrag von Mythos unterschreiben, ist bei mir haargenau gleich.


ich glaube zudem auch an ein Leben nach dem Tod, wie ist es bei euch?


christentum ohne leben nach dem tod funktioniert wohl nicht....ich glaube jedenfalls weder an gott, noch seele, noch leben nach dem tod.
 
Ich habe da meine eigene Einstellung:



Ich glaube, dass es wahrscheinlich ein höheres Wesen gibt, dass man Gott nennen könnte, aber ich habe ein generelles Problem mit Religionen.



Die Kirchen als soziale Institutionen sind wichtig. Auch war es einmal wichtig, dass die Religionen die wichtigsten Regeln des Zusammenlebens aufgeschrieben und durchgesetzt haben.



Doch sind Religionen vom Grund auf dogmatisch und damit habe ich ein Problem. Wer einem Dogma folgt, der schaltet sein eigenes Denken aus und Widerspruch ist nicht erlaubt. Die Kirchen rühmen sich mit der einzigen Wahrheit, jede Diskussion ist unmöglich, denn die Religion ist unfehlbar. Wieviele Menschen dafür, dass sie ihre Meinung und die Wahrheit vertreten haben getötet wurden ist bekannt.



Ein weiteres Problem am Dogmatismus der Religionen ist, dass durch die verschiedenen Dogmen immer wieder Kondlikte entstehen. Wenn man sich die Kriege und Konflikte dieser Erde anschaut, dann sind die meisten religiös begründet und einfache Lösungen werden durch religiöse Begründungen verhindert.



Das ist in kurzen Worten, wie ich zu Glaube, Religion und Kirchen stehe. Glaube ja, Kirchen, jein, Religion nein! Nutze Deinen eigenen Geist, sei sozial und alles wird gut. Wenn das von dem höheren Wesen nicht gewollt sein sollte... dann eben ab in die Hölle, aber es gibt ja schlimmeres als ein Leben nach dem Tod auf dem Betze
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philos stellt die Geschichte dabei schon recht gut dar... würde mich zwar auch als jemanden bezeichnen der einen Glauben hat, bin dem Glauben (und vor allem der Kirche) gegenüber aber sehr kritisch eingestellt.



Zudem geht eine große Gefahr durch Menschen aus die Religion/Kirche über alles stellen. Das reicht von der Mutter die ihr schwer krankes Kind nicht in ein Krankenhaus bringen will weil Gott es heilen wird bis zu den ganzen religiösen Extremisten. Deswegen finde ich den Glauben sehr nützlich wenn man ihm in dem Maße betreibt wie beispielsweise Pfalzadler. Er ist aber eine Sache die das größte Gefahrenpotential bietet das es auf der Welt gibt.
 
bin zwar evangelisch und glaube , das nach dem tod naoch was is / kommt, aber eigentlich halt ichs da wie ramser...
 
Als ehemaliger Katholischer Klosterinternatsschüler muss ich sagen dass ich absoluter Atheist bin. Ich glaube an keinerlei Gott, aber ich bete - auch wenn es keinen Sinn macht.
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Manchmal tut es einfach nur gut in sich zu gehen, sich zu konzentrieren und zu sammeln - manche nennen es eben meditatition , manche Gebet. Ich habe lange in Asien gelebt und liebe seit dem die stille der Tempel, Kirchen, what so ever.

Halte es auch wie der Pfalzadler, wenn mich der Beruf, Alltag oder sonstiges zu sehr mit nimmt setze ich mich gerne in eine LEERE Kirche OHNE Pfarrer und gehe in mich. Das ist für mich eine Art der Problemfindung und hilft mir ganz einfach besser mit allem klar zu kommen -privat & beruflich. Dies muss kein Spiritueller Ort sein, ein Park oder Wiese kann es für mich auch tun....
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Ob es nun einen Gott oder ein Leben nach dem Tod gibt sollen andere beurteilen - da bin ich zu pragmatisch um dafür auch nur annähernd eine Lösung zu haben.
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den einzigen glauben, den ich habe, ist der glaube an mich, meine fertigkeiten und fähigkeiten...alles andere I don't care...
 
Ich habe da meine eigene Einstellung:


Ich glaube, dass es wahrscheinlich ein höheres Wesen gibt, dass man Gott nennen könnte, aber ich habe ein generelles Problem mit Religionen.



Die Kirchen als soziale Institutionen sind wichtig. Auch war es einmal wichtig, dass die Religionen die wichtigsten Regeln des Zusammenlebens aufgeschrieben und durchgesetzt haben.



Doch sind Religionen vom Grund auf dogmatisch und damit habe ich ein Problem. Wer einem Dogma folgt, der schaltet sein eigenes Denken aus und Widerspruch ist nicht erlaubt. Die Kirchen rühmen sich mit der einzigen Wahrheit, jede Diskussion ist unmöglich, denn die Religion ist unfehlbar. Wieviele Menschen dafür, dass sie ihre Meinung und die Wahrheit vertreten haben getötet wurden ist bekannt.



Ein weiteres Problem am Dogmatismus der Religionen ist, dass durch die verschiedenen Dogmen immer wieder Kondlikte entstehen. Wenn man sich die Kriege und Konflikte dieser Erde anschaut, dann sind die meisten religiös begründet und einfache Lösungen werden durch religiöse Begründungen verhindert.



Das ist in kurzen Worten, wie ich zu Glaube, Religion und Kirchen stehe. Glaube ja, Kirchen, jein, Religion nein! Nutze Deinen eigenen Geist, sei sozial und alles wird gut. Wenn das von dem höheren Wesen nicht gewollt sein sollte... dann eben ab in die Hölle, aber es gibt ja schlimmeres als ein Leben nach dem Tod auf dem Betze
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Wie geil ist das denn?
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Ich wollte eben etwas zu dem Thema schreiben, nachdem ich die ersten paar Posts gelesen hab, habe ´mir meine Position überlegt und was ich schreibe. Dann scrolle ich einen Post weiter und da steht im grunde genau das, was ich auch schreiben wollte.



Ich kann dem oben zitierten nicht hinzufügen....
 
Nun ja, auch wenn ich nicht an Gott, Leben nach dem Tod oder Osterhas glaube stehe ich "der Kirche" wie sie als Institution in Deutschland auftritt, nicht ablehnend gegenüber. Sie trägt wichtige Einrichtungen von Diakonie, Caritas mit und streut im moralischen Diskurs in der öffentlichen Diskussion eine Prise Ethik mit ein. Marktwirtschaftsanbeter wie Merkel oder Koch hätten doch sicher schon die Stammzellenforschung und das Clonen erlaubt.
 
Glauben tut wirklich jeder - das ist halt ein schwammiger Begriff. Was die Religion angeht: heutzutage picken sich sehr viele Menschen das was sie gebrauchen können heraus und lassen den Rest halt weg. Eine recht vernünftige Herangehensweise wie ich finde; es ist schließlich eine sehr persönliche Sache wie man mit der Existenz und Vergänglichkeit umgeht. Die Sache mit der leeren Kirche kenne ich übrigens auch so. Ich war seit vielleicht 15 Jahren nicht mehr bei einem "normalen" Gottesdienst, aber habe schon des öfteren ein paar Minuten Stille genossen. Das hat schon was mit der Örtlichkeit (Geruch, Klang, Räumlichkeiten) zu tun, schließlich ist man damit aufgewachsen und verbindet mit Kirchen eine gewisse Ehrfurcht, die man als Kind empfunden hat (und wie schon Pfalzadler sagte: wenn zufällig gerade der Organist übt - um so besser). Persönlich glaube ich auch an ein selbstgebasteltes Patchwork aus Philosophie, Religion und Naturwissenschaften, an dem ich regelmäßig weiter herumwerkel.



@An gar nix glauben! - Erstens stimmt das nicht und zweitens: Wartet's nur ab. Des kommt wieder!
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damit kann man mir keine angst machen.. ich glaub weder an gott, noch an sonst was.. warum auch...
 
Marktwirtschaftsanbeter wie Merkel oder Koch hätten doch sicher schon die Stammzellenforschung und das Clonen erlaubt.


Geh fort! Die tragen doch das "C" im Parteinamen!
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Also ich finde, Philos hat da einen sehr guten Beitrag geliefert. Das liegt auch so ungefähr auf meiner Wellenlänge.



Religion - und insbesondere ihr Auswüchse - sind mir suspekt. Mit beiden großen christlichen Kirchen kann ich nicht sonderlich viel anfangen. Ich selbst bin zwar evangelisch getauft, aber mittlerweile aus der Kirche ausgetreten. Das soziale Engagement der Kirchen in allen Ehren, aber man sollte hierbei nicht vergessen, dass da von staatlicher Seite sehr viele Gelder reinfließen, dies also von der Allgemeinheit getragen wird.



Sehr schlechte Erfahrungen habe ich z. T. mit (vor allem katholischen) Glaubensvertretern bei uns am Ort gemacht. Da stört mich dieses Absolutheitsgehabe einiger und die im Grunde sehr intolerante und somit auch unsoziale Verhaltensweise von manchen Kirchgängern doch erheblich. Ich habe allerdings auch gute Erfahrungen gemacht, wobei dies noch nicht einmal davon abhängig ist, ob derjenige katholisch, evangelisch oder gar nix ist. Ich selbst fühle mich Werten wie z. B. Toleranz und sozialem Verhalten sehr verpflichtet. Das hat aber nichts mit meinem Glauben zu tun.



Die spirituellen Erfahrungen einer inneren Einkehr in einer leeren Kirche genieße ich dennoch auch. Ob ich damit Gläubiger im landläufigen Sinne bin - keine Ahnung. An einen Gott (in der bildhaften Vorstellung eines alten, bärtigen Mannes) glaube ich nicht, wohl aber an ein - so will ich es mal umschreiben - an ein göttliches Prinzip. Insoweit denke ich, dass "Gott" in jedem und in allem steckt.



Ganz entscheidend für den Glauben, ist meiner Meinung nach die Frage nach einem Leben nach dem Tod. Da der christliche (und auch andere) Glauben darauf eine Antwort geben, werden viele Leute "bei der Stange gehalten". Ich würde mich freuen, wenn's denn so wäre. Alleine der Gedanke, dass Nahestehende einfach so weg sein sollten, ist schon sehr bedrückend. Da hoffe ich dann doch auf ein Wiedersehen. Wenn ich es auch nicht so recht glauben kann... Wir werden ja sehen!
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bin zwar evangelisch und glaube , das nach dem tod naoch was is / kommt, aber eigentlich halt ichs da wie ramser...


So seh ichs auch.




Als ehemaliger Katholischer Klosterinternatsschüler muss ich sagen dass ich absoluter Atheist bin. Ich glaube an keinerlei Gott, aber ich bete - auch wenn es keinen Sinn macht.
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Geil!
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den einzigen glauben, den ich habe, ist der glaube an mich, meine fertigkeiten und fähigkeiten...alles andere I don't care...


Da muss ich auch zustimmen.







Also, ich bin evangelisch getauft, hab in der 1. und 2. Klasse im Religionsunterricht immer alles hinterfragen müssen (das hat sich sogar negativ aufs Zeugnis ausgewirkt!), weil ich nicht gläubig bin. Dann habe ich in der 3. Klasse von Religion zu Ethik gewechselt (gute Entscheidung!) und meine ehemalige Religionslehrerin fragte mich dann, wieso und weshalb... Na ja, meinte nur rotzefrech: "Weil ich nicht an Gott glaube!"
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So und nun könnt ihr gerne auf mich eindreschen, aber mir ists Wurst..
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- Ich habe dann irgendwann angefangen, mich für Esoterik zu interessieren.

Hab aber auch dort festgestellt, dass es nicht das Wahre für mich ist und interessiere mich heute hauptsächlich für Heilkräuter, Tees etc. ...

(Auf den Scheiterhaufen mit mir!
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:lol:
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)



Ich selbst sehe mich auch als Atheistin/Agnostikerin, auch, wenn ich die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod in mir trage - aber die Hoffnung habe ich nicht durchs Christentum, das ist eher ein "Wunsch".



Joa.
 
Ich studiere ab Oktober u. a. evangelische Religion - daraus dürfte man herauslesen können, ob ich gläubig bin oder nicht
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ich bin katholisch, glaube auch an die hl. katholische kirche (was nichts hier gegen unsere evangelische freunde sein soll;) ) an jesus, gott, hl geist, maria, die heiligen usw...
 
ich bin katholisch, glaube auch an die hl. katholische kirche (was nichts hier gegen unsere evangelische freunde sein soll;) )


katholisch (gr.) = allumfassend, also wer sich ein bisschen informiert, wird nicht brüskiert sein und wissen, dass nicht die Institution katholische Kirche gemeint ist
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ich trag auch ein kreuz, ich würd auch sagen, dass ich glaube, aber ich kanns mir nicht verwehren, das trotzdem öfter mal in frage zu stellen. meistens komm ich zu keinem ergebnis und ende wieder bei dem, was ich "gelernt" habe.



dessen bewusst find ich es aber nicht schlimm, weil es mir einfach ein gutes gefühl gibt. bei mir isses ähnlich wie bei pfalzadler: kirchen (die gebäude, nicht die institutionen) machen immer großen eindruck auf mich. oft muss ich sogar weinen, weil mich das so ergreift. und wenn dann noch gesungen wird, isses ganz aus. dieser überschwall an vertrauen und liebe gegenüber "da oben" der da vermittelt wird haut mich um und dann geh ich mit nem guten gefühl aus der kirche raus, auch wenn ich beim reingehen nicht so gut drauf war.



ich denke, wenn ich nicht so aufgewachsen wäre und irgendwie nen bindung dazu hätte, dann würde mich mein infragestellen auch dazu leiten, nicht daran zu glauben. im grunde isses ne gefühlssache und die fähigkeit das logische denken abschalten zu können. und seitdem ich mir dessen bewusst bin, kann ichs auch super genießen. und seitdem wird das unlogische weil nicht greifbare auch wieder logisch (is das verständlich?
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)

im grunde genommen bin dankbar dafür und merke das z.b. an meinem wissenschaftler-freund, der da selbstverständlich immer kräftig gegenargumentiert, dass es ihn schier wahnsinnig macht, wenn er mich "fast überzeugt" und ich dann am ende sag: "ja, mei, kann sein. ist wahrscheinlich so, ja. hast wahrscheinlich recht. aber ist doch egal, lass mich doch, mir machts spaß."



und aus all den riten und bräcuhen, stories und geboten such ich mir das raus, was zu mir passt und was mir spaß macht.

ich esse oft freitags kein fleisch, gehe aber nie regelmäßig in die kirche. das prinzip von "faith" (argh, scheiß sprachdurchmischung!) find ich völlig bescheuert also lass ich das für mich - ich bin schon selbst dafür verantwortlich was passiert und kann nicht darauf vertrauen, dass gott alles richtet. ich finde alle menschen und tiere toll und mir tuts leid, wenn ich jmd wehtue. mir tuts nicht leid wenn ich vorehelichen sex habe oder wenn ich zu viel alkohol trinke und esse
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ich mach mir meine eigene kirche und nehm das ganze spirituelle was mir ein gutes gefühl gibt von woher ich will.
 
Man sagt ja so schön, dass Gott den Menschen nach seinem Antlitz gemacht hat. Ohne jetzt eine Grundsatz diskussion führen zu wollen denke ich eher dass es umgekehrt ist. Jede Generation hat irgendwie zu Ihrem Gott gefunden und ihn sich nach seinen Wünschen zusammen geschustert. Da respektiere ich die Griechen und Römer - die haben sich ihre Gottheiten so zusammengestellt wie sie es brauchen.

Sind wir mal ehrlich, schaut euch die Kirchen in Deutschland,bzw in Europa an. Im Fussball würde man von einem Zuschauerschwund sprechen.Der Mehrheit geht es ganz einfach zu gut um wieder uneingeschränkt sein Leben nach einem Gott ausrichten zu können. Ich bin mir sicher wenn unser Alltag dem im Gazastreifen, Afghanistan oder Irak gleichgestellt wäre, würden auch wir wieder orthodoxer sein. Der Mensch klammert sich in dürren Zeiten an alles, am liebsten eben an Übernatürliches. In Afrika sieht man es ganz extrem, ebenso im middle east. Etwas unvorhergesehenes passiert??? Inshallah - Gott wird es richten.

Des weiteren finde ich es einfach unverantwortlich wenn Geistliche Würdenträger jeglicher Konfession den Glauben für " höhere" Zwecke, bzw.der Wahrung des ein und einzigen Glaubens fordern. Da ist es mir egal ob es jetzt die Jüdische Arroganz des einzigen Gottes, der alle anderen in die Hölle schickt, des Katholischen Gottes - der alle anderen formen des Katholizismus als Dogmen und Sektisten ( Evangelen & Kopten sind für uns Schismatiker und kommen in die Hölle!!!) abstempelt, Muslime , die aufrührende Hetztiraden abfeuern, etc...

Ich sage nur Opium fürs Volk.

Ich hoffe wirklich dass irgendwann überall genug Intelligenz einzieht um abwägen zu können an was es sich wirklich zu glauben lohnt!
 
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