Teufelsanbeterin
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Alle Dreckecken sind verschwunden
Am Sonntag wird ein perfektes Fritz-Walter-Stadion an die Fifa übergeben
Am Sonntag wird das Fritz-Walter-Stadion für die WM an den Weltfußballverband Fifa übergeben. Vor dem gestrigen Feiertag sah es in und um die Arena allerdings noch so aus, als ob gerade der Stadionausbau begonnen hätte. Überall Kräne und Bagger, Handwerker und Gartenbauer gaben sich die Türklinke in die Hand. Doch bis zum Wochenende werde alles fertig, beteuerte Erwin Saile, WM-Koordinator und Geschäftsführer der Stadiongesellschaft.
Saile führte am Mittwoch die RHEINPFALZ über die Noch-Baustelle Betzenberg und bemühte dabei den alten Spruch: „Vorne kommen die Gäste rein, hinten huschen die Handwerker davon." Er hat im Stadion eine Grundreinigung machen lassen, auch die Glasfassaden der Logentürme wurden gereinigt. Im Stadion wurden auf den Tribünen Treppenabgänge frisch gestrichen, der Sockel der Osttribüne zum Spielfeld hin erhielt am Mittwoch noch einen neuen Anstrich. Voll im Gang sind noch die Arbeiten auf der Nordtribüne, dort wird fast der gesamte Oberrang zur Pressetribüne. Ausgetauscht wird die Verkleidung unten an der Dachkonstruktion zum Innenraum hin: Die blaue Umrandung bleibt nur auf der Nordtribüne, auf den drei anderen Tribünen wird sie durch eine rote Verblendung ersetzt. Das passt optisch zu den roten Sitzen.
Apropos Sitze. Auf der Westtribüne wurden die Klappsitze entfernt und neue Sitzschalen eingebaut. Sie sollen nach der WM wieder weg. Der FCK könne sie, sollte er irgendwann wieder mal international spielen, von Spiel zu Spiel recht einfach einbauen, sagte Saile. Die alten Klappsitze wurden nach seinen Worten entsorgt.
Herrlich ist der WM-Rasen, der im Stadion verlegt wurde. Sattes Grün, das gehegt und gepflegt wird. Betreten ist strengstens verboten, betonte der WM-Koordinator.
Fertig rund um das Stadion sind die überdachten Einlasskontrollen hinter der West- und Osttribüne, der Parkplatz Ost wird noch planiert. Saile hat dafür gesorgt, dass alle Dreckecken um das Stadion verschwinden. Und dabei auf Details geachtet. „Wenn man so viel Geld in ein Stadion investiert, muss außenrum alles schön aussehen", betonte der Geschäftsführer. So wurde in der Kurve vor der Gaststätte Kiebitz die alte Steinmauer entfernt und durch Findlinge ersetzt. In der kleinen Grünanlage sind Bäumchen gepflanzt, weil in der kurzen Zeit bis zur WM kein Gras mehr anwächst, wird Rollrasen verlegt. Auch entlang des Weges von der Fritz-Walter-Straße zur Nordtribüne sind Hänge schön hergerichtet, Bäume gepflanzt, Böschungen mit Rindenmulch ausgelegt. Der Treppenaufgang von der Malzstraße her hat ein neues Edelstahlgeländer bekommen. „Das ganze Stadionumfeld muss nach was aussehen", sagte Saile.
Alle Straßen rund um das Stadion wurden neu asphaltiert. Einschließlich der Fritz-Walter-Straße, die einen breiten Gehweg bekommen hat. Er ist während der WM mit einem hohen Bauzaun von der Fahrbahn getrennt. Sicherheitsaspekte.
Von der Fritz-Walter-Straße führt ein Zubringer zum Hospitality-Bereich, dem riesigen Zeltplatz, der fast bis an die Hegelstraße reicht. Hier werden so genannte VIPs verköstigt. Ein zweiter Zugang zur Zeltstadt ist direkt hinter der Südtribüne. Wer ein bisschen prominent ist und viel Geld hat, kann so in der Pause der WM-Spiele rasch zu einem kleinen Imbiss ins VIP-Zelt eilen.
Ein Kleinod ist hinter der Südtribüne zum Vorschein gekommen. Ein alter Hochbehälter der Technischen Werke, der bisher unscheinbar gefliest war, wurde saniert und hat sein ursprüngliches Aussehen wiederbekommen.
Die Übergabe an die Fifa sei eine reine Vertragsunterzeichnung, die eigentliche Abnahme sei bereits schrittweise erfolgt, sagte Saile. Er betonte, dass der FCK nach der WM ein perfektes Stadion übernehme, in dem auf Jahre hinaus nichts gemacht werden müsse. (dür) Einwurf
DUERNBG / DUERNBG
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Am Sonntag wird ein perfektes Fritz-Walter-Stadion an die Fifa übergeben
Am Sonntag wird das Fritz-Walter-Stadion für die WM an den Weltfußballverband Fifa übergeben. Vor dem gestrigen Feiertag sah es in und um die Arena allerdings noch so aus, als ob gerade der Stadionausbau begonnen hätte. Überall Kräne und Bagger, Handwerker und Gartenbauer gaben sich die Türklinke in die Hand. Doch bis zum Wochenende werde alles fertig, beteuerte Erwin Saile, WM-Koordinator und Geschäftsführer der Stadiongesellschaft.
Saile führte am Mittwoch die RHEINPFALZ über die Noch-Baustelle Betzenberg und bemühte dabei den alten Spruch: „Vorne kommen die Gäste rein, hinten huschen die Handwerker davon." Er hat im Stadion eine Grundreinigung machen lassen, auch die Glasfassaden der Logentürme wurden gereinigt. Im Stadion wurden auf den Tribünen Treppenabgänge frisch gestrichen, der Sockel der Osttribüne zum Spielfeld hin erhielt am Mittwoch noch einen neuen Anstrich. Voll im Gang sind noch die Arbeiten auf der Nordtribüne, dort wird fast der gesamte Oberrang zur Pressetribüne. Ausgetauscht wird die Verkleidung unten an der Dachkonstruktion zum Innenraum hin: Die blaue Umrandung bleibt nur auf der Nordtribüne, auf den drei anderen Tribünen wird sie durch eine rote Verblendung ersetzt. Das passt optisch zu den roten Sitzen.
Apropos Sitze. Auf der Westtribüne wurden die Klappsitze entfernt und neue Sitzschalen eingebaut. Sie sollen nach der WM wieder weg. Der FCK könne sie, sollte er irgendwann wieder mal international spielen, von Spiel zu Spiel recht einfach einbauen, sagte Saile. Die alten Klappsitze wurden nach seinen Worten entsorgt.
Herrlich ist der WM-Rasen, der im Stadion verlegt wurde. Sattes Grün, das gehegt und gepflegt wird. Betreten ist strengstens verboten, betonte der WM-Koordinator.
Fertig rund um das Stadion sind die überdachten Einlasskontrollen hinter der West- und Osttribüne, der Parkplatz Ost wird noch planiert. Saile hat dafür gesorgt, dass alle Dreckecken um das Stadion verschwinden. Und dabei auf Details geachtet. „Wenn man so viel Geld in ein Stadion investiert, muss außenrum alles schön aussehen", betonte der Geschäftsführer. So wurde in der Kurve vor der Gaststätte Kiebitz die alte Steinmauer entfernt und durch Findlinge ersetzt. In der kleinen Grünanlage sind Bäumchen gepflanzt, weil in der kurzen Zeit bis zur WM kein Gras mehr anwächst, wird Rollrasen verlegt. Auch entlang des Weges von der Fritz-Walter-Straße zur Nordtribüne sind Hänge schön hergerichtet, Bäume gepflanzt, Böschungen mit Rindenmulch ausgelegt. Der Treppenaufgang von der Malzstraße her hat ein neues Edelstahlgeländer bekommen. „Das ganze Stadionumfeld muss nach was aussehen", sagte Saile.
Alle Straßen rund um das Stadion wurden neu asphaltiert. Einschließlich der Fritz-Walter-Straße, die einen breiten Gehweg bekommen hat. Er ist während der WM mit einem hohen Bauzaun von der Fahrbahn getrennt. Sicherheitsaspekte.
Von der Fritz-Walter-Straße führt ein Zubringer zum Hospitality-Bereich, dem riesigen Zeltplatz, der fast bis an die Hegelstraße reicht. Hier werden so genannte VIPs verköstigt. Ein zweiter Zugang zur Zeltstadt ist direkt hinter der Südtribüne. Wer ein bisschen prominent ist und viel Geld hat, kann so in der Pause der WM-Spiele rasch zu einem kleinen Imbiss ins VIP-Zelt eilen.
Ein Kleinod ist hinter der Südtribüne zum Vorschein gekommen. Ein alter Hochbehälter der Technischen Werke, der bisher unscheinbar gefliest war, wurde saniert und hat sein ursprüngliches Aussehen wiederbekommen.
Die Übergabe an die Fifa sei eine reine Vertragsunterzeichnung, die eigentliche Abnahme sei bereits schrittweise erfolgt, sagte Saile. Er betonte, dass der FCK nach der WM ein perfektes Stadion übernehme, in dem auf Jahre hinaus nichts gemacht werden müsse. (dür) Einwurf
DUERNBG / DUERNBG
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ