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Rheinpfalz-News

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Das Spiel eins nach Sforza



FUSSBALL: FCK heute in Gladbach - Marcelo Pletsch kehrt „heim"



KAISERSLAUTERN. Chronische Abwehrschwächen plagen Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern seit dem Abschied von Miroslav Kadlec 1998. Heute (15.30 Uhr) beim Dienstgang zu Borussia Mönchengladbach kommen Personalsorgen hinzu. Mit Hervé Lembi, Lucien Mettomo und Torsten Reuter fallen drei Defensiv-Akteure aus.



Offen ließ FCK-Trainer Michael Henke auch gestern Abend, ob Timo Wenzel erste Wahl bleibt, oder Stefan Blank nach verbüßter Gelb-Rot-Sperre wieder links verteidigt. Nach der Rückversetzung Ingo Hertzschs in die Innenverteidigung hatte Thomas Riedl in der zweiten Halbzeit gegen Borussia Dortmund die von ihm ungeliebte rechte Verteidigerposition übernommen. Die dürfte der Ur-Lauterer auch heute übertragen bekommen.



Durch den Rauswurf von Ciriaco Sforza ist eine Position im zentralen Mittelfeld frei: Christian Nerlinger ist nach Henkes Auffassung noch nicht fit genug , um schon wieder 90 Bundesliga-Minuten zu absolvieren. Die Variante mit Ferydoon Zandi, der im Training positiv auffällt, ist dem Coach nicht grundsätzlich zu offensiv. „Eine Möglichkeit", sagt der FCK-Coach. Thomas Riedl ist eine andere.



„Ich muss sehen, dass ich mich wieder auf die Verteidigerposition einstelle. Gegen Dortmund habe ich sehr offensiv gespielt, so gab es auch Raum für den einen oder anderen Konter. Bei 0:0 hätte ich mich anders verhalten als beim 1:3", äußert Riedl, den Henke als Allzweckwaffe schätzt.



Spielen wird Marcelo Pletsch, der von 1999 bis zum Sommer 2005 bei Borussia Mönchengladbach in Lohn und Brot stand. „Ein Spiel wie jedes andere", beantwortet der Brasilianer die Frage Heimspiel oder Rückkehr? Und muss selbst lachen - weil es natürlich anders ist. „Ich war sechs Jahre in Gladbach, fünfeinhalb Jahre waren wunderbar. Wir haben viele Freunde da, haben uns wohl gefühlt. Nur das letzte halbe Jahr hat nicht mehr gepasst, weil ich Probleme mit dem Trainer hatte", erinnert der Profi an die Ausmusterung durch den damaligen Cheftrainer Advocaat. Pletsch, beim 2:0 gegen die Bayern noch gefeierter Torschütze, wurde in den Oberliga-Kader Horst Köppels degradiert und schließlich nach Kritik an dem damals noch im Amt befindlichen Sportdirektor Hochstätter suspendiert.



Beim FCK hat Marcelo Pletsch alle neun Spiele absolviert. Die Hypothek von 21 Gegentoren ist Fakt. „Nicht nur die zwei zentralen Abwehrspieler sind für das Defensivverhalten da", betreibt der 29-Jährige Selbstverteidigung. „Unser Defensivverhalten in den letzten Spielen war nicht gut, im letzten Spiel waren es drei individuelle Abwehrfehler! Ich habe auch einen gemacht", gesteht das Kraftpaket, das 85 Kilogramm auf 1,85 Meter Länge verteilt. Pletsch: „Es ist natürlich auch Pech, dass bei uns jeder Fehler gleich mit einem Gegentor bestraft wird." Hoffnungsfroh stimmt den Neu-Lauterer die veränderte Rollenverteilung im Abwehrzentrum: „Mit Ingo Hertzsch klappt das ganz gut, wir verstehen uns auch außerhalb des Platzes sehr gut. Da muss man nicht viel reden. Mit Lucien Mettomo muss man mehr sprechen, weil er dazu neigt, weiter nach hinten zu gehen."



Gestern Abend beim Abschlusstraining waren 19 Mann auf dem Platz. Mit von der Partie der 18 Jahre alte Abwehrspieler Fabian Schönheim. „Er ist nach den drei Länderspielen etwas platt, aber er machte im Trainingsspiel einen guten Eindruck", lobt Henke. Heute muss der Kader auf 18 Mann reduziert werden.



Im Spiel eins nach Sforza erwartet Vereinschef René C. Jäggi eine Reaktion der Mannschaft. „Ohne Frage - Sforza war als Spieler eine Führungsfigur. Aber die biologische Uhr tickte. Und wir haben auch mit ihm 1:5 gegen Bremen verloren und mit und auch wegen ihm gegen Mainz 05", sagte Jäggi in Anspielung auf die rote Karte.



So spielen sie:



Borussia Mönchengladbach: Keller - Fukal, Zé Antonio, Strasser, Jansen - Oude Kamphuis (Thijs) - El Fakiri, Broich, Kluge - Neuville, Kahe - Es fehlen: Böhme (Rehabilitation nach Knieoperation), Elber (Trainingsrückstand), Sonck (Leistenoperation)



1. FC Kaiserslautern: Macho - Riedl, Pletsch, Hertzsch, Blank - Engelhardt, Zandi - Altintop, Skela, Seitz - Sanogo - Ersatz: Ernst, Wenzel, Schönheim, Bellinghausen, Nerlinger, Göktan, Mikic, Jancker - Es fehlen: Lembi (Oberschenkelzerrung), Lehmann (Aufbautraining), Mettomo (grippaler Infekt), Reuter (Leistenprobleme), Sforza (suspendiert)



Schiedsrichter: Gagelmann(Bremen).



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Quelle:RON
 
Fährt Autotram während der WM?

Demonstrationsbetrieb ins Auge gefasst



Die angedachte Shuttleverbindung vom Hauptbahnhof zur Technischen Universität könnte noch bis zur WM realisiert werden, wenn auch nur als Demonstrationsobjekt. Das hat gestern Oberbürgermeister Bernhard Deubig erklärt.



Wie mehrfach berichtet interessieren sich Stadt und Universität für die Autotram des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme in Bautzen, die in einem Pilotprojekt in Kaiserslautern fahren könnte. Angedacht sind zwei Systeme: Einmal schienengebunden auf Stelzen, einmal spurgebunden auf der Straße.



Sollte der Shuttle als Demonstrationsobjekt bei der WM in Kaiserslautern fahren, kommt laut Deubig nur die spurgebundene Variante in Frage. Auf der Mitte der Trippstadter Straße müsse dann eine Fahrbahn für die Autotram markiert und eine Spurlinie eingezogen werden. Die Tram erkenne über Kameras die Spur. Das Fahrzeug müsse aus Sachsen nach Kaiserslautern gebracht werden, auf Stelzen werde zunächst verzichtet.



Nach den Worten von Deubig wurden die Pläne diese Woche bei einem Gespräch an der Universität erörtert. Dabei seien Einzelheiten diskutiert worden, wie bei einem Ausbau der Trippstadter Straße eine spurgebundene Shuttle-Verbindung in die Planungen eingefügt werden kann. „Wir haben Kostenszenarien beleuchtet, im November werden wir Finanzierungsmodelle diskutieren", so Deubig.



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Quelle:RON
 
Schon wieder Schilda



Einen Pfeil, ein Mini-Fußgängersymbol und den Schriftzug „Fritz-Walter-Stadion" zeigt das Schild, das am Beginn der Malzstraße auf den Zugang zum Betzenberg hinweist. Für Besucher der FCK-Heimspiele ist es sicher ein gut gemeinter Hinweis auf den direkten Weg etwa vom Bahnhof in Richtung Stadion. Was den Fußballfans hilft, irritiert die Anlieger der Malzstraße. Sehen ortsfremde Verkehrsteilnehmer, die den Betzenberg am Löwenburg-Kreisel suchen, auf den ersten Blick den kleinen Fußgänger auf dem Schild, das über zwei weiteren Schildern angebracht ist? Wissen sie, dass sie in eine Sackgasse mit kleinem Wendehammer unterhalb des Stadions einbiegen, wenn sie mit großen Gelände- oder gar Lastwagen hier ankommen? Vermeiden sie früh genug Risiken, die sich aus haarsträubenden Wendemanövern ergeben können? Die Irrfahrten der Schwertransporter, die im August in der Malzstraße für einen zweimal ramponierten Balkon sorgten, geben die Antwort: nein. Die Hinweise auf die Sackgasse und den kleinen Wendehammer übersahen die Fahrer ebenso, wie dies nun zu befürchten ist. Deshalb wurde das Schild mit dem missverständlichen Hinweis in Richtung Stadion entfernt. Auch wenn in der Malzstraße nun noch vor dem Einbiegen gewarnt wird: Das Dressing, das dem neuen Schildersalat verpasst wurde, ist schon wieder Schilda. Es sollte ersetzt werden durch den gut lesbaren Hinweis: Zum Fritz-Walter-Stadion, nur für Fußgänger.



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Quelle:RON
 
Leserbriefe



„Verhöhnung aller Mobbingopfer"



Zum Artikel „,Blonder Engel" auf Höllenfahrt" und zum Kommentar „Fluchtgefahr nach Exzess" von Christine Kamm und Horst Konzok in der Ausgabe vom 17. Oktober:



Was Sie betreiben, ist eine Verhöhnung aller Mobbingopfer in Deutschland. Ständigen, oft jahrelangen Sticheleien und seelischen Qualen am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein ist ein Umstand, an dem Menschen zerbrechen können. In fast 100 Prozent der Fälle wird der Mitarbeiter von Kollegen gemobbt. Kontaktieren Sie bitte dringend einen Arbeitsrechtler und lassen Sie sich um Ihretwillen die genaue Definition von Mobbing erläutern, bevor Ihre Berichte über den FCK zur Posse verkommen. Danach wäre eine Entschuldigung bei allen richtigen Mobbingopfern angebracht. Weiterhin rate ich Ihnen, dem Volk auf den Mund zu schauen in Bezug auf den Verein, und nicht Leuten wie Herrn Hertzsch, der offensichtlich auch keinen Schimmer von dem hat, was er redet. (...)



Rüdiger Schwarz, Kaiserslautern



„Der Buhmann ist



der Trainer"



Marco Engelhardt ist ein hervorragender Spieler, zurzeit nur in einem Formtief. Vielleicht auch durch den Druck, „Nationalspieler" zu sein, ausgelöst. Jeder Spieler hat das Recht, mal schlecht zu spielen. Aber dann muss man ihn auswechseln. Das ist für mich genau der wunde Punkt. Herr Henke hätte doch spätestens nach 20 Minuten erkennen müssen, dass Marco einen schlechten Tag erwischt hat, und ihn austauschen müssen. Marco wollte alles besser machen, hat jedoch genau das Gegenteil erreicht. Respekt vor seiner Aussage gegenüber den Zuschauern nach der Verabschiedung. Er hat dabei mehr Niveau bewiesen als einige seiner Mannschaftskameraden. Der Buhmann in dieser Angelegenheit ist für mich der Trainer und nicht Herr Engelhardt. Übrigens Thema Trainer: Warum sitzt einer der besten Torhüter der Vorsaison auf der Bank? Mit Herrn Ernst im Tor war viel mehr Sicherheit in der Hintermannschaft. Er verstand es, seine Vorderleute zu dirigieren und die Abwehr dicht zu machen, was mit Herrn Macho leider nicht der Fall ist. Die Antwort kennt sicherlich nur Herr Henke.



Hellmut Geyer, Frankenthal



„In der Halbzeit



auswechseln"



Engelhardt spielt schon länger nicht gut, aber am Samstag war"s einfach schlecht, sogar grottenschlecht. Aber dazu hätte es nicht kommen müssen, hätte Herr Henke ihn in der Halbzeit ausgewechselt. Übrigens wurde schon in der Halbzeit heftig gepfiffen, aber das galt fast der ganzen Mannschaft.



Alois Transier, Ruppertsberg



„Zur Schande für



den FCK entwickelt"



Am Samstag habe ich mich zum ersten Mal geschämt, als Fan des 1. FC Kaiserslautern gesehen zu werden. Nein, nicht wegen einer eventuellen Leistungsschwäche der Mannschaft, sondern wegen dem Großteil der FCK -Fans. Na gut, über die Aktion, den heiligen Schwur „You"ll never walk alone" zu brechen und das Team in den ersten zehn Minuten „im Stich zu lassen", kann man streiten. Ich bezweifle jedoch, dass sich dadurch etwas erreichen lässt. Längst vergangene Zeiten, in denen bedingungslose Unterstützung die erste Regel war und oft für eine Wende zum Positiven gesorgt hat, deuten jedenfalls auf das Gegenteil hin. Doch was da im Spiel gegen Dortmund abgelaufen ist, diese absolut fiese Behandlung von Marco Engelhardt, ist allerunterstes Niveau. Ausgerechnet Engelhardt, der in den erfolglosen letzten Wochen stets einer der wenigen war, die auch bei einem Rückstand noch gelaufen sind und Kampfbereitschaft gezeigt haben. Ausgerechnet er, der nach den peinlichen Heimspielauftritten des FCK noch den Mut hatte und von Fernsehkamera zu Fernsehkamera gelaufen ist, um Verantwortung für seine - sich in den Kabinenräumen verkriechenden - Teamkollegen zu übernehmen. Das ist nun der Dank. Nach einem verunglückten Eckball (...) war Engelhardt plötzlich der Sündenbock, wurde bei Ballkontakten ausgepfiffen und seine Auswechslung hat man mit lauten Jubelstürmen gefeiert. Auch wenn er, wie übrigens viele seiner Kollegen auch, seit einiger Zeit keine Akzente mehr setzen kann, ist ein solches Verhalten gegen einen jungen Spieler, gegen den eigenen Kapitän, mehr als nur unsportlich. Es ist unübertroffen dumm und peinlich. Die angeblich besten Fans der Liga haben sich mittlerweile zur Schande für den FCK entwickelt. Das muss man mal so deutlich sagen. Es ist immer wieder schockierend festzustellen, mit welchen vor Testosteron und Aggression kaum mehr zum Denken fähigen Fans man da hin und wieder konfrontiert wird. Ein großes Lob an Ferydoon Zandi, der nach dem Abpfiff als einziger Charakter zeigte und seinem Freund Engelhardt auf direktem Weg in die Kabine gefolgt ist, anstatt wie seine zehn Kollegen noch diese „Fans" zu beklatschen. Ich hoffe, Marco Engelhardt weiß, dass es auch noch andere Menschen im Stadion gibt, die zwar in der Menge etwas untergehen, da Sympathie leider von der Abneigung akustisch übertönt wird, die ihn jedoch weiterhin unterstützen und den fiesen Pfiffen mit Abscheu begegnen. Und ich hoffe, dass sich die Verantwortlichen und die wahren Fans des FCK nun einerseits schützend vor ihren Kapitän stellen und andererseits diesen Störern deutlich klarmachen, dass sie im Fritz-Walter-Stadion nicht willkommen sind. Selbst wenn am Ende nur noch 10.000 Zuschauer da sind. Das wäre es wert.



Christian Moritz, Steinwenden



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Quelle:RON
 
Musste grade ueber das Bild unter diesem Leserbrief schmunzeln
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absolut - kurz vor der Sprengung!
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Also, hat ja super geklappt mit unserem Brief - erst mal noch ein dickes THX an die RP!!



Den letzten Leserbrief kann ich nicht ganz unterstreichen, so stellt sich auch dieser Leser total auf eine Seite und übertreibt es, dramatisiert in Bezug auf Engel, unterstreicht damit auch die Kritik der RP am "Mobbing". Für mich nach wie vor etwas hochgepusht. Da muss ich den anderen Briefen in der Hinsicht schon zustimmen, finde ich unseren schon besser, aber okay.



Gut auf jeden Fall, dass ENGEL UNSEREN gelesen hat oder es noch lesen wird und das ganze mittlerweile wohl auch richtig einzuordnen weiss.
 
jäggi:

"Im Spiel eins nach Sforza erwartet Vereinschef René C. Jäggi eine Reaktion der Mannschaft. „Ohne Frage - Sforza war als Spieler eine Führungsfigur. Aber die biologische Uhr tickte. Und wir haben auch mit ihm 1:5 gegen Bremen verloren und mit und auch wegen ihm gegen Mainz 05", sagte Jäggi in Anspielung auf die rote Karte. "



das nachtreten muss ja jetzt auch nicht sein!

wir hatten das spiel schon früher verloren, nicht erst nach oder wegen der roten karte!
 
so seh ich das auch, hab das auch gestern Abend in TB nicht gut gefunden - wir hätten es so oder so verloren - das war gewiss nicht der Ausschlag! Da hätte er besser die gute zweite Halbzeit gegen Dortmund erwähnt, die ohne ihn stattfand...
 
FCK schlägt sich bei 1:4-Schlappe in Gladbach selbst

Halil Altintop kündigt seinen Abschied an



Mönchengladbach. Spiel und Torjäger verloren: Nach der 1:4 (1:2)-Schlappe bei Borussia Mönchengladbach kündigte Halil Altintop seinen Abschied vom 1. FC Kaiserslautern an.



„Ich werde den Verein zum Saisonende verlassen. Wohin, ist offen, die Verhandlungen führt mein Berater", sagte der 22 Jahre alte Altintop, der längst bei Schalke 04 im Wort stehen soll.



Und wieder kassierte der FCK drei Tore in Halbzeit eins: Und wenn schon der Gegner nicht trifft, dann helfen die „Roten Teufel" tatkräftig-tapsig mit. Und sei es mit Eigentoren: Timo Wenzel, erst kurz vor dem Anpfiff für den am Oberschenkel lädierten Ingo Hertzsch in die Abwehrkette eingegliedert, lenkte in der 32. Minute einen Schuss Hassan El Fakiris ins eigene Netz - es war das 2:1 für die Borussia. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit war El Fakiri schneller als der kampfstarke Stefan Blank, Marcelo Pletsch verpasste, Peer Kluge netzte ein. Thomas Riedls Rettungsversuch war daneben gegangen - 3:1. „Das war die Schlüsselszene des Spiel", analysierte FCK -Trainer Michael Henke.



Der Spielverlauf stand zur Pause Kopf; denn der FCK hatte nach dem Rückstand in der elften Minute - Jeff Strasser traf nach Neuville-Flanke unter Aufsicht des Augenzeugen Pletsch aus zwölf Metern - richtig gut Fußball gespielt. Für den Ausgleich in der 14. Minute nach Ecke des starken Marco Engelhardt und Pletschs Zuarbeit sorgte Boubacar Sanogo mit einem tollen Treffer. Der Mann von der Elfenbeinküste hatte sich gegen Strasser durchgesetzt.



Nach der Pause sortierte Henke seine Abwehr neu: Der 18 Jahre alte Junioren-Nationalspieler Fabian Schönheim löste Unglücksrabe Wenzel ab, bot eine fast fehlerfreie Partie, lieferte ein starkes Bundesliga-Debüt. Nur nach einem leichtfertigen Ballverlust Zandis in der 76. Minute wurde Schönheim einmal ausgetanzt, der spielintelligente El Fakiri aber scheiterte am gut reagierenden Jürgen Macho. Zehn Minuten später aber stand der österreichische Nationalspieler Pate beim vierten Gladbacher Treffer, ließ sich von einer Freistoßflanke Oliver Neuvilles überlisten.



Der FCK bemühte sich auch nach dem 1:3-Rückstand um die Ergebniskorrektur. Aber bei allem Eifer fehlte der Glaube an die Wende, die Entschlossenheit, mit der Altintop und Sanogo vor der Pause zu Werke gegangen waren. Auch Ervin Skela, der feine Techniker, entwickelte zu wenig Tordrang. Der finale Pass kam nicht mehr.



Pech: Blank traf in der 75. Minute nach Engelhardt-Ecke nur den Pfosten, Schiedsrichter Gagelmann verweigerte dem FCK nach Fukals Handspiel zudem einen Elfmeter. An der Seite des vorbildlichen Kapitäns Engelhardt übernahm Christian Nerlinger die vakante Sforza-Rolle. Erstmals nach einem Jahr und zwei Zehenoperationen stand der 32-Jährige wieder in der Bundesliga in der Startelf, bot eine solide Leistung, ackerte vorbildlich, hatte aber nach einem ebenso dummen wie rüden Foul an Strasser im Eckfahnenbereich Glück, dass es der Referee bei Gelb bewenden ließ.



„Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen, aber wenn man einen Lauf hat, hat man einen Lauf", bemerkte Gladbachs Trainer Horst Köppel. Der Lehrmeister hatte den Schüler geschlagen, 1989 hatte Köppel Michael Henke bei Borussia Dortmund zu seinem Co-Trainer gemacht.



So spielten sie



Borussia Mönchengladbach: Keller - Fukal, Zé Antonio, Strasser, Jansen (89. Daems) - Thjis - El Fakiri, Broich (78. Polanski), Kluge - Kahe, Neuville (86. Sverkos)



1. FC Kaiserslautern: Macho - Riedl, Pletsch, Wenzel (46. Schönheim), Blank - Nerlinger (63. Zandi), Engelhardt - Altintop, Skela, Seitz (77. Göktan) - Sanogo



Tore: 1:0 Strasser (11.), 1:1 Sanogo (14.), 2:1 Wenzel (32., Eigentor), 3:1 Kluge (45. + 1), 4:1 Neuville (86.) - Gelbe Karten: Kluge (2), Strasser (2) - Altintop (2), Engelhardt (2), Nerlinger (2), Pletsch - Beste Spieler: Kluge, El Fakiri, Strasser - Engelhardt, Schönheim - Zuschauer: 46.092 - Schiedsrichter: Gagelmann (Bremen).



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Quelle:RON
 
Fabian Schönheims Stern geht auf



Einen Gewinner gab"s beim Verlierer: Fabian Schönheim. Der 18 Jahre alte Abwehrspieler, der Unglücksrabe Timo Wenzel nach der Halbzeit abgelöst hatte, gab ein vielversprechendes Bundesliga-Debüt im Dress des 1. FC Kaiserslautern. „Er hat ziemlich überzeugt", lobte FCK -Trainer Michael Henke den hoch aufgeschossenen Innenverteidiger. „Natürlich bin ich nach dem Spiel und dem Ergebnis ziemlich enttäuscht, obwohl ich mit meiner Leistung zufrieden sein kann", sagte der Verteidiger nach dem 1:4 in Gladbach.



Es hätte eine perfekte Woche für den jungen Mann aus Rehborn im Kreis Kusel werden können: Mit der U19-Nationalelf qualifizierte er sich für die EM, schoss bei drei Länderspieleinsätzen binnen einer Woche zwei Tore und imponierte auch gestern bei seiner Premiere im Oberhaus. „Ich war am Anfang schon nervös, da war Angst im Hinterkopf", gestand der Schüler der 13. Klasse des Heinrich-Heine-Sport-Gymnasiums Kaiserslautern nach der Partie. Jetzt hat der junge Mann zwei Wochen Herbstferien, ausreichend Zeit, bei den Profis zu trainieren und keine Einheit mehr zu verpassen. „Ich werde Gas geben, alles dafür tun, um meine Chance zu nutzen. Ich will es dem Trainer so schwer wie möglich machen. Dass er nicht mehr dran vorbei kommt, mich aufzustellen, auch wenn die verletzten Profis zurückkehren", kündigte das Talent an.



„Ich habe Uwe Stöver, den Leiter des Nachwuchszentrums, schon angerufen, dass er Fabians Trikot abgeben kann. Den Jungen sieht er nicht wieder", kündigte FCK -Vorstandschef René C. Jäggi die Beförderung des bis 2009 an den Verein gebundenen Jung-Profis in den Bundesliga-Kader an. Dort wird Schönheim, dem Trainer Henke eine große Karriere prophezeit, mit offenen Armen empfangen. „Fabian kann uns weiterhelfen. Er hat gut gespielt, er hat auch eine gute Spieleröffnung", attestierte Halil Altintop, der gefrustete Torjäger der Lauterer.



So sieht das auch Marco Engelhardt, der Kapitän. „Fabian hat sehr gut gespielt. Wenn er so auftritt, dann kann er uns wirklich helfen. Er kam beim Stand von 1:3, hat sehr ruhig gespielt", lobte Engelhardt den beherzten Debütanten, der unerschrocken, mit Ruhe, Übersicht und Zweikampfstärke auftrat. Mitleid hatte FCK -Boss Jäggi mit dem ausgetauschten Pechvogel Timo Wenzel, der eine Woche nach dem schweren Klops gegen Dortmund nun ein merkwürdiges Eigentor fabrizierte: „Timo ist ein super Junge. Er hat anfangs so gute Spiele für uns gemacht. Wir müssen ihm jetzt helfen. Ich weiß nicht, was im letzten Jahr mit ihm passiert ist ..."



„25 Gegentore in zehn Spielen, so steigen wir ab", wetterte Halil Altintop. Seine Abschiedsankündigung konnte Jäggi nicht mehr überraschen: „Das ist längst klar. Wir hatten keine Chance, ihn zu halten."



„Wenn Du hinten ständig drei, vier bekommst, dann kannst Du keinen Erfolg haben", sagte der verzagte Spielmacher Ervin Skela. Teammanager Olaf Marschall: „Wir haben uns wieder selbst abgeschossen." „Wir müssen am Dienstag im Pokal in Erfurt gewinnen und das Heimspiel gegen Leverkusen", präzisierte Vereinschef Jäggi. Der Druck auf Trainer Henke wächst, der Abstand zum ersten Abstiegsplatz ist hauchdünn.



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Quelle:RON
 
KLar, er war gestern einer der Gewinner in einer ansonsten sher enttäuschednen MAnnschaft, also jetzt sollte Hneke Mut beweisen und ihn beim nächsten Mal von Beginn an bringen
 
"Ich habe Uwe Stöver, den Leiter des Nachwuchszentrums, schon angerufen, dass er Fabians Trikot abgeben kann. Den Jungen sieht er nicht wieder", kündigte FCK -Vorstandschef René C. Jäggi die Beförderung des bis 2009 an den Verein gebundenen Jung-Profis in den Bundesliga-Kader an. Dort wird Schönheim, dem Trainer Henke eine große Karriere prophezeit, mit offenen Armen empfangen. „Fabian kann uns weiterhelfen. Er hat gut gespielt, er hat auch eine gute Spieleröffnung", attestierte Halil Altintop, der gefrustete Torjäger der Lauterer.
So sieht das auch Marco Engelhardt, der Kapitän. „Fabian hat sehr gut gespielt. Wenn er so auftritt, dann kann er uns wirklich helfen. Er kam beim Stand von 1:3, hat sehr ruhig gespielt", lobte Engelhardt den beherzten Debütanten, der unerschrocken, mit Ruhe, Übersicht und Zweikampfstärke auftrat.


echt schöne Sache und ich hoffe, dass Henke ihn weiter bringt, immer mehr mit ins Spiel einbindet. In der Tat muss man ja zugeben, dass bei dieser Abwehr es wirklich nicht mehr schlimmer gehen kann und in Gladbach war das schon eine gute Leistung!



Dass Halil gehen wird, war klar, obwohl ich´s nach wie vor schade finde, wie die Einstellung der Spieler sich geändert hat (siehe Halil-Fred).
 
Altintop-Orakel: So steigen wir ab

FUSSBALL: Jäggi stützt Henke - FCK will auf Transfermarkt nachbessern

MÖNCHENGLADBACH (zkk). Was nun, Herr Henke? Seit sieben Spielen, seit dem 27. August, ist der 1. FC Kaiserslautern in der Fußball-Bundesliga ohne Sieg.



Bei der 1:4 (1:3)-Schlappe bei Borussia Mönchengladbach kassierten die „Roten Teufel" ihre Gegentreffer 22, 23, 24 und 25. Wie blank die Nerven in der Schießbude liegen, bewiesen sogleich Christian Nerlinger und Halil Altintop, die Glück hatten, nicht mit roten Karten bestraft wurden.





Es waren nicht die einzigen Fehlentscheidungen des Sportkameraden Peter Gagelmann. Ein neuer Handstreich Oliver Neuvilles wurde ohne Verwarnung gesühnt, nur der Protest des Ex-Gladbachers Pletsch mit dem gelben Karton bedacht. Übersehen hat der Bremer Referee zwei Elfmeter: Erst foulte Milan Fukal den Lauterer Blank (62.), dann leistete sich Fukal ein eindeutiges Handspiel (82.). Christian Nerlinger, erstmals seit dem 12. September 2004 wieder in der Bundesliga-Startelf des FCK , hatte Glück, dass er nicht schon um 15.58 Uhr Feierabend hatte. Mit Brutalo-Grätsche von hinten holte der 32-Jährige Jeff Strasser an der Eckfahne von den Beinen. In der 37. Minute rastete Halil Altintop nach Strassers geahndeter Textilbremse aus, stieß den Ex-Lauterer um. „Das darf mir nicht passieren", gestand der Lauterer Torjäger.





An ihm nagt der Frust der Misserfolge, ihn bringen die 25 Gegentore inWallung. „Wir erschießen uns selbst", merkte Teammanager Olaf Marschall enttäuscht an.





„Individuelle Fehler" - das Lauterer Unwort der Saison. Da hatten sie den Rückstand durch Boubacar Sanogo schnell wettgemacht, spielten gut nach vorne, dann unterlief Timo Wenzel das halsbrecherische Eigentor. Sekunden vor dem Pausenpfiff folgte der Konter, den Peer Kluge nach Vorarbeit El Fakiris mit dem 3:1 abschloss. Wie vor Strassers 1:0 war die linke Flanke blank, der große Kämpfer Blank nicht präsent. „Vier Schüsse, vier Tore, es ist bitter", klagte Blank.





„Wenn es so weiter geht, steigen wir ab!" Halil Altintops Orakel nach dem unnötigen Abschuss im Nordpark, wo der FCK bis zur Pause 6:4-Chancen verbuchte, aber 1:3 zurücklag. Sein Abschied ist - wie in „Sonntag Aktuell" berichtet - besiegelt: „Ich habe mich entschieden, den Verein zum Saisonende zu verlassen!"





11:9 Chancen für die Gladbacher, 8:4 Ecken für den FCK wies die Statistik aus. Aber es hieß 4:1, weil auch Jürgen Macho sich einen Patzer leistete, eine Freistoßflanke Neuvilles passieren ließ. Drei der 25 Gegentreffer hat der Torwart auf dem Kerbholz.





„Für mich war es natürlich eine tolle Sache, wieder dabei sein zu dürfen. Deprimierend ist das Ergebnis, wir haben gegen eine Mannschaft verloren, die nicht besser war", haderte Christian Nerlinger, den der Trainer als routinierte Alternative sieht. Mit Leistung kann er - ebenso wie Thomas Riedl und Torsten Reuter - dafür sorgen, dass Henke eine Nummer 6 von seinem Einkaufszettel streicht.





„Das Gegentor kurz vor der Pause hat uns Nerv genommen", stellte Trainer Henke fest. Er attestierte seiner Mannschaft Bemühen, Moral und Einstellung. Das stimmt. Bringt aber nichts. „Mit so vielen Gegentoren kann man nicht bestehen", weiß der Trainer. Sein Job ist sicher, beteuerte René C. Jäggi, der die Ruhe bewahren will: „Die Mannschaft hat gut und beherzt gespielt. Ihre Fehler wurden brutal bestraft. Aber sie hat Moral gezeigt. Die Mannschaft ist konditionell fit, sie muss nur die Blockade lösen."





Der Vorstandsvorsitzende will im Winterschlussverkauf nachbessern. Eine qualitative Verstärkung soll es sein. Das ist Marcelo Pletsch noch nicht geworden. Er haut sich rein, er ackert - aber auch er ist ein Fehlerteufel! Gestern war der Vereinschef in Sachen Neuzugänge ebenso auf Beobachtungsposten wie Marschall und Chef-Scout Hubert Neu.





Manchmal aber ist der beste Transfer der aus der eigenen Jugend: Der 18-jährige Fabian Schönheim gab am Samstag als Wenzel-Ablöser jedenfalls ein starkes Bundesliga-Debüt. Und in Hans Werner Mosers Talentschuppen gibt es auch noch Matthias Henn. Der ist 20, schnell und kopfballstark! „Er wird der Nächste sein, aber wir können jetzt nicht zwei Junge bringen", mahnt Jäggi vor einem Jugendwahn.





Morgen (19.30 Uhr) geht es in der 2. DFB-Pokalrunde zum Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt. „Das Spiel muss gewonnen werden", fordert der FCK -Boss. Offen, ob Ingo Hertzsch fit wird. Lucien Mettomo ist wieder gesund.







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Manchmal aber ist der beste Transfer der aus der eigenen Jugend: Der 18-jährige Fabian Schönheim gab am Samstag als Wenzel-Ablöser jedenfalls ein starkes Bundesliga-Debüt. Und in Hans Werner Mosers Talentschuppen gibt es auch noch Matthias Henn. Der ist 20, schnell und kopfballstark! „Er wird der Nächste sein, aber wir können jetzt nicht zwei Junge bringen", mahnt Jäggi vor einem Jugendwahn.


Warum nicht? Wenn beide sich qualitativ aufdrägen, wäre das Alter für mich kein Negativkriterium.
 
falls schönheim wegen abi net mehr kann demnächst könnte man ja dann henn mal mit den "erfahrenen" zusammen aufstellen..
 
find ich gut einen nach dem anderen aufzubauen. nicht zu früh verheizen lautet die devise.


ja, aber wenn schönheim doch erstmal abi machen muss, dann könnte man ja mal henn probieren.. das wär sicher kein verheizen..
 
fussball in kürze







Gladbacher Abrechnung. Mittelfeldspieler Hassan El Fakiri, der beim 4:1-Sieg von Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Kaiserslautern sehr gut spielte, sah eine Rechnung mit den Pfälzern beglichen. Der norwegische Nationalspieler bereitete zwei Tore vor. Er hatte im Sommer zur Probe beim FCK trainiert, Trainer Henke plädierte für die Verpflichtung des 28-Jährigen, der das Angebot aus finanziellen Gründen aber ablehnte. „Den Vertrag konnte ich nicht annehmen , da hatte ich bessere Angebote aus Norwegen", sagte der Profi. „Ein Tor gegen den Ex-Verein ist immer auch eine Genugtuung. Im Januar war ich zum Gespräch in Kaiserslautern, ich wäre zurückgekommen - aber das Angebot war nicht gut", äußerte Abwehrspieler Jeff Strasser. (zkk)









KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
auf diesen Penner kann ich eh verzichten! Wer braucht den denn? Der hat am Samstag doch ständig provoziert, kann froh sein, dass er das Spiel noch zuende spielen konnte. Nach den ganzen Zupfern und Trikot-Halten hätte er auch früher schon fliegen können, aber Herr Gagelmann war ja auf seiner Seite.



Und einer, der eben NUR aufs Geld scharf ist, brauchen wir auch nicht. Gott sei Dank ist uns der erspart geblieben...
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ich bin froh das ers net getan hat.. glaub nicht das er die verstärkung gewesen wär die wir gesucht hatten..
 
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