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Thomas Riedl kennt das Gefühl. Er ist wieder mal nur Ersatzspieler. Wie so oft, seit er 2001 von 1860 München zum 1. FC Kaiserslautern zurückkam. In dieser Saison wurde der defensive Mittelfeldspieler bisher nur eingewechselt, beim 3 : 0 im DFB-Pokal in Trier kam er gar nicht zum Einsatz. Und das, obwohl sein Konkurrent Ciriaco Sforza verletzt ausgefallen ist. Aber statt auf Riedl (Vertrag bis 2006) setzt Trainer Michael Henke in Trier auf Torsten Reuter. "Du spürst schon, ob der Trainer hinter dir steht oder nicht. Ich muß mich halt mit guten Leistungen anbieten - und hoffen", der der gebürtige Lautrer. Während es sportlich nicht rund läuft, ist wenigstens privat alles im Lot. Mit seiner Frau Vanessa, einer ehemaligen Miss Saarland, und dem kleinen Julien Luca (1) bewohnt er ein Haus in Mehlingen (7 Kilometer von Lautern entfernt). Eine echte Familien Idylle. Gartenarbeit, lange Spaziergänge mit Labrador Pimpolho (Portugiesisch für Kliener), Herumtoben mit Sohn Julien - so erholt sich Thomas Riedl am besten. "Der Kleine ist am Ball echt gut, fast schon besser als ich", sagt er und lacht. Dieser Konkurrent macht ihn wenigstens stolz.
Bericht aus der heuigen Sportbild
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