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Rogon & Basler

redskin

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Viel Spaß mit diesem Artikel!:







Vorsicht, Berater



Spieler-Agent Wittmann hat Ärger mit der Justiz und den Sponsoren der Fußball-Nationalmannschaft



Von Oliver Trust, Kaiserslautern





Sportlich steht es nicht eben gut um den ersten Fußballklub der Pfalz, den 1. FC Kaiserslautern. Auch hinter den Kulissen geht es nach dem angekündigten Rücktritt von Vereinschef René C. Jäggi hoch her. Es geht dabei auch um die Kontrolle eines Bundesligaklubs in einer Stadt, die zu den zwölf deutschen WM-Standorten zählt. Eine der wichtigen Parteien im Machtkampf scheint die Spielerberateragentur von Roger Wittmann zu sein. Die „Rogon GmbH und Co KG“ gerät jetzt durch ein Urteil des Kammergerichts Berlin unter Druck.



So berichtet der Kölner „Express“ in seiner gestrigen Ausgabe über den Fall des von Rogon betreuten Profis Christian Timm, der nach Anlagegeschäften, die ihm seine Berater Wittmann sowie dessen früherer Geschäftspartner Egon Banghard empfahlen, bis zu 2,2 Millionen Euro verloren haben soll. Das Kammergericht lässt in seiner Urteilsbegründung (Aktenzeichen 10U279/03) in diesem Fall kaum Zweifel an einer engen Verbindung zwischen Wittmann und Banghard. Beide hatten Ende der Neunzigerjahre als Manager und Präsident beim inzwischen Pleite gegangenen Eishockey-Klubs Berlin Capitals gewirkt.



Banghard verbüßt derzeit eine dreijährige Haftstrafe wegen Betrugs und Untreue. Timm, der inzwischen beim Zweitligisten Fürth spielt, ist nach Recherchen des „Express“ finanziell ruiniert. In dem Prozess versuche er, Provisionszahlungen in Höhe von 107 345 Euro zu verhindern und fordere Schadenersatz von Banghard wegen „fehlerhafter Beratung in Immobilienfragen“ (Landgericht 23O325/03). Der Rechtsstreit dort ist bis März 2006 ausgesetzt. „Christian Timm wird dazu selbst Stellung beziehen“, sagt Roger Wittmann. „Er ist nach wie vor unser Kunde. Diese unglaubliche Geschichte trifft einen vermögenden jungen Mann, der eine lange sportliche Leidensgeschichte hinter sich hat.“



Timm spielt in dem Verfahren eine entscheidende Rolle, das bestätigte die Pressesprecherin des Kammergerichts für Zivilangelegenheiten dieser Zeitung. Im Schriftsatz des Kammergerichts heißt es unter anderem, der Gesellschaftszweck, der Rogon sei „die Geschäftsbesorgung und Beratung in Anlage- und Vermögensfragen“. Timm sei empfohlen worden, sich an seinen Vertragspartner Rogon zu halten. Der spielte in Deutschlands Fußball-Landschaft oft eine seltsame Rolle.



Zum Beispiel im Fall des Nationalspielers und Rogon-Kunden Kevin Kuranyi. Mit stolzem Unterton verkündete die Sportrechte-Agentur Sportfive in diesen Tagen den Abschluss eines Vertrages zwischen Kuranyi und Microsoft. Es geht um ein Internet-Tagebuch des Profis während der WM 2006. Von 300 000 bis 400 000 US-Dollar Honorar ist die Rede. Ausdrücklich wird dabei Rogon und Wittmann gedankt. Der Deal aber kollidiert direkt mit den Interessen des DFB-Generalsponsors Deutsche Telekom und dessen Tochterfirma T-Com. „Wir sind sicher, dass der DFB unsere Interessen schützt“, sagte ein Sprecher.



Der Vertrag war schon den Nationalspielern Michael Ballack, Oliver Kahn und Lukas Podolski angeboten worden. Deren Berater aber nahmen nach Rücksprache mit dem DFB und der Telekom von einem Abschluss Abstand. Microsoft hatte die englische Agentur „sfx“ mit der Suche von sieben Nationalspielern aus verschiedenen Ländern für das Tagebuch beauftragt. Nach den ersten Absagen wurde Sportfive bei Kuranyi und Rogon fündig. „Wir haben ohne Nachfrage Abstand genommen, weil es ein eindeutiger Interessenskonflikt ist. Zudem ist es immer suspekt, während einer WM ein Tagebuch zu schreiben“, sagte Kon Schramm von Podolskis Agentur „ans“. DFB-Pressechef Harald Stenger teilt mit: „Die sportliche Leitung hat beschlossen, dass während der WM von Spielern keine Kolumnen geschrieben werden dürfen.“ Roger Wittmann hält dagegen: „Wir machen nichts, was die Exklusivrechte verletzt. Gehen Sie davon aus, dass wir Rücksprache mit den Verantwortlichen gehalten haben.“



Bekanntheit erlangte Rogon auch durch eine hohe Konzentration von Spielern bei jeweils einem Verein. So war die Agentur beim 1. FC Saarbrücken, Waldhof Mannheim, Wormatia Worms, Jahn Regensburg und dem 1. FC Kaiserslautern tätig. Vereine, die später in große finanzielle Schwierigkeiten stürzten. Bis heute eilt den Leuten von Rogon der Ruf voraus, sie würden sich mitunter nachhaltig in die Politik der betroffenen Vereine einmischen.



Auch in Kaiserslautern scheinen die Fronten klar. Hier ehemalige Spieler und Funktionäre, denen gute Verbindungen zu Rogon nachgesagt werden. Dort der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck und Vereinsboss René C. Jäggi. Es geht um die Neuwahl des Aufsichtsrates, der den neuen Vorstandschef des abstiegsbedrohten Klubs bestellt. Und es geht um reibungslose Abläufe am WM-Standort Kaiserslautern. In den vergangenen Wochen hatte in der Pfalz ein Krieg der Worte getobt, angeheizt vor allem vom früheren Lauterer Profi Mario Basler, der mit Wittmanns Schwester verheiratet ist. Basler und vor allem Wittmann, so vermuten viele, wollten mit Jäggi so eine alte Rechnung begleichen. „Als ich hier begonnen habe, hatte Rogon über zehn laufende Verträge mit einem Gehaltsvolumen von knapp 30 Millionen Euro“, sagt Jäggi.



Jäggi hatte bald nach seinem Amtsantritt im September 2002 die Zahl der Rogon-Spieler reduziert und so den Einfluss der Firma beschnitten. Vor allem Jäggis Vorgänger, Jürgen Friedrich, Robert Wieschemann und Gerhard Herzog, hatten mit Wittmann Geschäfte gemacht. Auf der Mitgliederversammlung 2002, die den Abgang von Friedrich und Co. perfekt machte, prangerte Kaiserslauterns Oberbürgermeister Bernhard Deubig als Aufsichtsrat die Provisionen für Wittmann an. Allein für den Spieler Christian Timm soll Rogon laut FCK-Finanzchef Erwin Göbel über 1,1 Millionen Euro bekommen haben. Üblich sind zehn bis zwölf Prozent des Spielergehalts. Timm hätte also rund zehn Millionen Euro pro Jahr verdienen müssen.



Fußballgrößen wie Günter Netzer zeigten sich verwundert. „Wenn ein Spielerberater – wie in Lautern – einen Großteil der Spieler hat, wird der Einfluss natürlich gefährlich. Dann macht der Spielervermittler hinter den Kulissen Politik“, sagte Netzer im Herbst 2002 in einer Sportzeitschrift. Der Torhüter Andreas Reinke, früher beim 1. FC Kaiserslautern und heute bei Werder Bremen unter Vertrag, behauptete: „Die Wittmann-Spieler laufen beim Training rum und sagen anderen, sie sollen lieber zu Wittmann gehen, damit sie hier Fußball spielen können. Vor allem Mario Basler macht das. Das finde ich schon ein bisschen merkwürdig.“ Die Verbindung zwischen der alten FCK-Führung und Wittmann hatte 1999 spürbaren Aufschwung erhalten, als Basler vom FC Bayern in seine Pfälzer Heimat zurückkehrte. Die Münchener „Abendzeitung“ kommentierte damals, ein „geschäftstüchtiger Händler“ habe „die unbedarften Pfälzer mit Durchschnittskickern zugemüllt“.



Heute schwärmen ehemalige Fußballgrößen wie Bernd Cullmann und Karl-Heinz Förster zusammen mit dem ehemaligen Nationaltorwart Wolfgang Fahrian für Rogon auf Kundenfang aus. Die großen Zeiten der Geschäftspartner Banghard und Wittmann sind längst vorbei. Einige Klubs aus den Bundesligen werden zunehmend misstrauisch und überlegen sich inzwischen zweimal, ob sie einen Rogon-Klienten unter Vertrag nehmen. Wittmann selbst hält sich meist im Hintergrund. Er richtet den Blick gen Westen. Beim FC Schalke fand er ein neues Geschäfts- und Betätigungsfeld. Ein Großteil seiner namhafteren Klientel spielt mittlerweile dort.







Quelle: www.tagesspiegel.de
 
Meine Meinung: Viel Spaß S04!
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Rogon soll mal bei Bayern so die Finger drin haben und die finanziell so kaputt machen wie den Waldholf, Saarbrücken, FCK,.....
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Rogon soll mal bei Bayern so die Finger drin haben und die finanziell so kaputt machen wie den Waldholf, Saarbrücken, FCK,.....
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Das würde de Wurscht-Uli mit Sicherheit nicht zulassen - LEIDER!!
 
passt denk ich ganz gut hier rein!



Jäggi-Interview im "stern" - mit sehr interessanten Aussagen - passt wunderbar zum Thema



ÜBERSCHRIFT: "Bitte alle heraustreten!";

Mit seinem Rücktritt will RENE C. JÄGGI, Vorstand des 1. FC Kaiserslautern, die Kritiker zum offenen Visier zwingen. \ Der Schweizer über Fehler, Feinde und die Pfalz



Herr Jäggi, nach mehr als drei Jahren als Vorstandsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern treten Sie Mitte Dezember zurück. Sie sagen, Sie fühlten sich auch als Opfer einer "gnadenlosen Hetze" und "Treibjagd".Wer hetzt Sie denn?



Ich glaube, dass es strategische Überlegungen gibt, mir zu schaden. Wenn Sie das Budget eines Bundesligaklubs in kürzester Zeit von 30 Millionen auf 13,5 Millionen Euro herunterfahren müssen, stoßen Sie sehr viele Leute vor den Kopf.



Diese Menschen warten nur auf ihre Chance. Jetzt, da der Verein wieder in Abstiegsnot ist, melden sie sich zu Wort.



Meistens beginnen sie so: "Mein Herz hängt am FCK, und ich möchte helfen".



Dabei geht es vielen nur um sich selbst.



Meinen Sie die alte Klubführung? Die frühere Riege um Jürgen Friedrich, Robert Wieschemann und Gerhard Herzog wurde auf Initiative des FCK hin verklagt und kürzlich verurteilt, nachdem deren Finanztricks ans Licht gekommen waren.



Diese Troika behauptet ja: Jäggi kam mit der bösen Absicht aus Basel, unseren prosperierenden FCK zu ruinieren. Seit neuestem soll ich also nicht nur die Banken und die Finanzbehörden des Landes und der Stadt, sondern auch noch die Gerichte unter Kontrolle haben.



Als lautester Kritiker tat sich der frühere ProfiMario Basler hervor. Sie haben den Klub seit September 2002 vor dem Ruin gerettet und saniert, trotzdem mussten Sie sich gefallen lassen, dass Basler Sie als "Niete in Nadelstreifen" verhöhnte.



Dabei war Basler früher beim FCK einer der größten Abzocker. Als er noch hier spielte, hat er sich von meinem Vorgänger eine Prämie von fast 14000 Euro pro Punkt, neben seinem Monatsgehalt von rund 70 000 Euro, in den Vertrag schreiben lassen und dazu noch ein Arbeitgeber-Darlehen von 2,5 Millionen Euro erhalten. Als er aufhörte, bekam er von mir ein Abschiedsspiel, das haben nur wenige Leute hier verstanden.



Sucht er einen Job beim FCK, etwa als Sportdirektor?



Vielleicht. Basler kann sich ja sowieso alle Positionen zwischen Aufsichtsrat und Trainer beim FCK vorstellen.



Baslers Schwager, der Spielerberater Roger Wittmann, hatte jahrelang mit seiner Agentur Rogon großen Einfluss beim FCK, zeitweise standen zwölf seiner Klienten im Kader.



Wie viel sind es noch heute?



Zwei.



Altintop und Zandi?



Ja.



Glauben Sie, dass Rogon Rache will?



Ich habe Empfindungen, dazu Deutungen von gewissen Signalen. Sie haben die Zahl von zwölf Spielern genannt.



Zwölf Spieler verursachen Prämien, zwölf Spieler verursachen Kosten. Es sind Profis bei uns gewesen, die zum Teil mit außergewöhnlich hoch dotierten Verträgen gespielt haben, dazu wurde auch in einem Fall eine horrende Provision gezahlt.



Wittmann soll, bevor Sie kamen, statt der branchenüblichen zehn bis zwölf Prozent eines Jahresgehalts oft den doppelten Honorarsatz abgerechnet haben. Für drei sehr mittelmäßige Spieler erhielt Rogon gar rund 1,5 Millionen Euro.



Ich kommentiere diese Zahlen nicht.



Aber natürlich muss man sich fragen:



Wie reagiert eine Firma, wenn sie keine solchen Transfers mehr machen kann?



Als Sie übernahmen, war Wittmann beim FCK noch eine starke Figur. Wie ist das, wenn ein Spielerberater die Hälfte des Kaders betreut?



Etwa so, dass man sich mit dem Herrn unterhält, und der sagt: "Wir werden schon dafür sorgen, dass wir nicht absteigen. Das kriege ich mit meinen Spielern schon hin." Das gab es sowohl bei Trainer Eric Gerets als auch bei Kurt Jara. Man kann sich mit viel Fantasie vorstellen, dass eine solche Aussage auch genau andersherum lauten kann. Solche Einflüsse von außen sind für Vereine schädlich.



Aus der Beraterszene ist uns aber nun zu Ohren gekommen, dass Sie auf der einen Seite Rogon vom Betzenberg gejagt haben, andererseits aber viele Transfers über einen Ihnen nahe stehenden Schweizer Berater abgewickelt hätten. Stimmt das?



Nein, wir haben nur einen einzigen Transfer mit einem Schweizer Berater gemacht.



Mir steht überhaupt kein Berater nahe.



Die mögen mich nicht. Denn unter mir sind die goldenen Zeiten der hohen Provisionen vorbei. Außerdem war bei uns immer ein Gremium involviert: Teammanager Olaf Marschall, Vorstandsassistent Jürgen Bühler sowie mein Vorstandskollege Erwin Göbel waren stets dabei.



Nach der Niederlage gegen Nürnberg haben Sie erst Trainer Michael Henke entlassen und sind dann selbst zurückgetreten - die Strategie Ihrer Kritiker scheint also aufgegangen zu sein. Warum ist beim FCK jeder Hieb von außen ein Wirkungstreffer?



Wenn Sie sich anschauen, wer hier in den vergangenen Jahren alles kam und ging, zum Teil auch unter erheblichem Druck ... ... etwa die Trainer Brehme und Rehhagel.



Das scheint beim FCK systemimmanent zu sein. Man kann das nur damit erklären, dass es wirklich ein Traditionsklub ist, an dem sehr viele Herzen hängen. Mir ist schon vor Jahren aufgefallen, mit welcher Brachialgewalt da bei der kleinsten Krise aufeinander eingeschlagen wird.



Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass, wenn jemand von außen kommt, der nun gar kein pfälzisches Blut in den Adern hat, die Schläge noch derber ausfallen.



Sind Sie am Ende nicht hart genug für diesen Job?



Es ist nicht so, dass dieses Draufhauen für meinen Rücktritt ausschlaggebend war. Vielmehr war es eine strategische Überlegung: Der Klub muss sich endlich freischaufeln. Am 14. Dezember ist eine wegweisende Mitgliederversammlung.



Im Vorstand wissen wir, auf welch dünnem Eis wir marschieren. Ein Beispiel:



Ich habe gemeinsam mit meinem Kollegen Göbel im Jahr 2003 der Kreissparkasse eine persönliche Bürgschaft gegeben, damit die Dezember-Gehälter an die Mitarbeiter ausgezahlt wurden. Der FCK braucht dringend frisches Kapital.



Zudem macht man sich schon Gedanken, wenn Journalisten und einzelne Leute, die sich für den Aufsichtsrat bewerben, Bestandteile eines Jäggi-Arbeitsvertrags öffentlich diskutieren.



Sind Sie denn nur umzingelt von Feinden?



Ich vertraue den Menschen generell. Aber ich bekomme immer wieder Hinweise, dass einige wenige weiterhin Kontakt zu meinen Gegnern pflegen. Wir haben Informationslöcher bei uns auf der Geschäftsstelle.



Deshalb ist man, ja, nicht nur enttäuscht, sondern auch ein wenig isoliert. Über Ihren Assistenten Bühler, der schon unter Friedrich im Verein tätig war, wird erzählt, er sei mit Berater Wittmann befreundet.



Beunruhigt Sie das nicht?



Ich arbeite sehr eng mit Herrn Bühler zusammen, und die Freundschaft zu Wittmann ist mir bekannt. Das heißt ja auch nichts. Ich gehe davon aus, dass Herr Bühler Privates und Geschäftliches trennen kann.



Und warum nun der überraschende Rücktritt, der große Knall?



Zum Wohle des Vereins musste eine Plattform geschaffen werden, eine Bühne.



Das Ganze spielt jetzt auf dem Dorfplatz, Scheinwerfer an, bitte alle heraustreten!



Die Schauspieler müssen nach vorne kommen - auch die, die gerne Schauspieler sein möchten. Es muss eine totale Bereinigung geben, und die, die sich jetzt nicht melden, muss man einzementieren.



Sie wollen Ihre Gegenspieler aus der Reserve locken?



Absolut. Das bin ich dem Verein schuldig.



Er muss in ruhige Gewässer, sonst gehen wir unter. Als neuer Trainer ist schon Wolfgang Wolf da, ein Pfälzer Urgestein.



Wolf ist erst mal nicht attackierbar, auch von den Alten nicht, da gibt es Beißhemmungen.



Wir sind schon auf einem guten Weg, auch wenn wir in Hannover 1 : 5 verloren haben. Jetzt muss die finanzielle Gesundung weiter vorankommen, dafür brauchen wir die richtigen Personen in der Verantwortung.



Gibt es die denn im Umfeld?



Ja, es gibt Leute, die kompetent sind, unabhängig und integer. Die müssen jetzt überzeugt werden. Es geht ja um sehr viel Geld, vor allem fürs Land Rheinland- Pfalz und die Stadt. Denn vor uns liegt der Endausbau des Stadions für die WM, wir sind bei 70 Millionen Euro Kosten angelangt.



Wir wundern uns über Ihre Hoffnung in die Politik. Der letzte Gesandte der Regierung war Vorstand Herzog, der die Umtriebe Ihres Vorgängers mit verantwortet hat und wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu 33 800 Euro Geldstrafe verurteilt ist.



Das müssen diesmal gestandene Leute sein, die mitten im Wirtschaftsleben stehen. Ich würde mir wünschen, dass sich eine Gruppe findet, die gemeinsam kandidiert und bereits einen neuen Vereinsvorsitzenden präsentieren kann.
 
2. Teil:



Kandidieren Sie selbst für den Aufsichtsrat?



Ich weiß nicht, ob das eine gute Lösung wäre. Eigentlich war mein ursprünglicher Plan, nach der WM als Klubvorstand aufzuhören, die Ausgliederung voranzubringen und mit frischem Kapital in der neuen Gesellschaft als Aufsichtsrat weiterzumachen.



Wenn solche Strukturen auch unter der neuen Führung kommen, wäre das eine reizvolle Aufgabe.



Die geglückte Sanierung des Vereins wird von der sportlichen Tristesse überdeckt. Es fehlt Geld, akzeptiert. Andererseits: Warum gelang es Ihnen nicht, für den FCK den richtigen Trainer zu finden?



Für die Trainer war die Situation hier knüppelhart. Mit immer weniger Geld nachhaltig erfolgreich zu sein, das schaffen nicht viele. Gerets holte mit dem PSV Eindhoven viele Titel, ist beim FCK empfangen worden wie der Messias aus der Wüste und ging bitter vergrämt weg vom Betzenberg. Dann kam Jara, der die Mannschaft in den Griff gekriegt hat, aber als ich ihm einen neuen Vertrag angeboten habe, hat er den abgelehnt. Er war völlig entnervt.



Also holten Sie Henke, den langjährigen Assistenten von Ottmar Hitzfeld - der passte so gar nicht in Ihr Profil: Ein Pfälzer sollte es doch sein, Ex-Profi, erfahrener Coach.



Ich habe damals mit vielen Fachleuten gesprochen, alle sagten, Henke verdiene die Chance. Er arbeitet tatsächlich akribisch, ist ein hervorragender Trainer. Nur hat er es nicht geschafft, diese Spieler zu einer Mannschaft zu formen, die gewinnen will.



Würden Sie sich denn sportlich in diesen drei Jahren nichts vorwerfen? Über meine Fehler könnte ich ein Buch schreiben. Ich habe den Spielern immer wieder gepredigt: Ihr müsst keinen Weltklasse- Fußball spielen. Wenn ihr kämpft, könnt ihr auch verlieren. Das ist das, was mich verrückt macht: dass wir es nicht geschafft haben, Spieler zu holen, die sich für diesen Verein den Hintern aufreißen.



Sagen Ihnen das auch die Lauterer,wenn Sie durch die Straßen der Stadt gehen?



Das ist in Kaiserslautern wie in einer Beziehung:



Es ist sehr emotional, und die Bilanz fällt immer so aus, wie man sich im Augenblick fühlt. Wenn man 14 Wochen zurückblickt: Saisoneröffnung, das erste Heimspiel gegen Duisburg, Henke geht an die Trommel. Henke begeistert die Fans.



Henke ein Glücksfall für die Pfalz! Dann unsere Bilanz: zwei Millionen Gewinn vor Steuern. Fantastisch! Und heute, zehn Spiele später: neun Punkte. Letzter Platz.



Alles soll plötzlich falsch gewesen sein.



Die Fans verstehen hier keinen Spaß, wenn es um ihren FCK geht. Aber mir geht das genauso. Ich bin ja auch einer, der Türen eintritt, wenn wir verlieren.



Als Sie Ihren Rücktritt verkündeten, wirkten Sie keineswegs resigniert. Gutes Pokerface, oder geht der Kampf erst los?



Ich bin voller Tatendrang. Es ist ja nicht so, dass mein Herz am FCK hängt, weil ich dringend einen Job brauche. Nein!



Meine Liebe und Respekt sind so groß, obwohl ich weiß, dass ich hier keine berufliche Zukunft habe. Ich betreibe nicht umsonst seit 42 Jahren Judo, und ich weiß: Die Eiche wird im Sturm entwurzelt, es ist nur eine Frage der Windstärke.



Das Schilf legt sich flach auf den Boden und richtet sich auf, wenn der Taifun vorbei ist.Manchmal muss man nachgeben, um zu gewinnen. interview: rüdiger barth/ giuseppe di grazia
 
Das würde de Wurscht-Uli mit Sicherheit nicht zulassen - LEIDER!!


Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Bayern sich (mittlerweile) weigert mit Rogon Geschäfte zu machen. Ob das stimmt ist natürlich 'ne andere Frage.

Ist schon wiederlich wie Rogon die Vereine teilweise ausbluten lässt. Dass meine liebe Wormatia (ich komm ursprünglich aus Worms) auch dabei ist, wusste ich aber noch gar nicht.



Ist aber irgendwie komisch, dass Schlacke nur gute Spieler von Rogon bekommen hat:

Marcelo José Bordon

Rafinha

Fabian Ernst

Lincoln

Kevin Kuranyi



Und demnächst kommt unser Halil noch dazu (Wundere mich, dass sein Bruder bei einem anderen Berater ist)

Und wenn hatten wir von Rogon? Grammozis, Teber, Timm, Anfang, Drescher, Hengen, Basler,

Aber auch: Harry Koch, Georg Koch, Tim Wiese,...

.... aktuell noch Zandi

Hab bestimmt ein paar noch vergessen.
 
Hey Knocki,



hast Du dir echt die Mühe gemacht und alles abgeschrieben ?



Wär net nötig gewesen.

Hatte den Artikel im Thread "Jäggi im Interview" schon gepostet.
 
Krasse Sache mit Rogon - echt unglaublich diese® Spielerberater, dass sie so viel Einfluss nehmen können... bin froh, dass wir bald alle weg haben, die unter Rogon unter Vertrag stehen. Davon sollten wir eh keinen mehr holen!



Schalke wird sich noch wundern - die Bayern wussten nur zu gut, warum sie davon die Finger liessen.



Eines verwundert mich aber doch, dass Harry bei Wittmann unter Vertrag stand. Echt?
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Ist aber irgendwie komisch, dass Schlacke nur gute Spieler von Rogon bekommen hat:

Marcelo José Bordon

Rafinha

Fabian Ernst

Lincoln

Kevin Kuranyi


könnte einfach daran liegen das schalke rogon provisionen bezahlt hat die höher sind als das gehalt das wir den spielern zahlen..



und das schalke mit rogon geschäfte macht und bayern nicht zeigt

nur eins: schalke wirds nie mit bayern aufnehmen können..

die sind einfach viel cleverer und haben die richtigen leute in der führung..
 
Würd gern mal wissen was die sich damals gedacht haben, als die 1,1 Mio € als Provision gezahlt haben ! Wittmann muss ordentlich beim FCK verdient haben, deshalb wohl auch die ganzen Störfeuer. Kann man nur hoffen, dass die neue Führung den Anti-Rogon-Kurs hält und auch bei anderen Beratern nicht wieder so einen Machteinfluss zulässt und die Spieler erst bei dem Berater unterschreiben müssen, damit "sie hier Fußball spielen können". Unglaublich sowas.
 
ich stell die frage mal hier:



ich beschäftige mich erst seit wenigen jahren mit dem fck...nur eins kapiere ich nicht...muss nicht eigentlich der aufsichtsrat über spieler, verträge abstimmen...und wenn ja...waren die damals alle blind...oder haben die kohle kassiert, damit sie schweigen...sollte jemand irgendwelche links haben zu dieser problematik...dann nehm ich die gerne an...ich möchte mich unbedingt in dieses thema einlesen...damit ich auch weiss über was ihr hier diskutiert...danke im voraus....
 
ich stell die frage mal hier:


ich beschäftige mich erst seit wenigen jahren mit dem fck...nur eins kapiere ich nicht...muss nicht eigentlich der aufsichtsrat über spieler, verträge abstimmen...und wenn ja...waren die damals alle blind...oder haben die kohle kassiert, damit sie schweigen...sollte jemand irgendwelche links haben zu dieser problematik...dann nehm ich die gerne an...ich möchte mich unbedingt in dieses thema einlesen...damit ich auch weiss über was ihr hier diskutiert...danke im voraus....




Ich mein mal gelesen zu haben das die Drei chefs erst nach der Vertragsunterzeichnung den Aufsichtsrat benachrichtet haben und dabei auch einige vertragsdeteils für sich behielten.



Bin mir aber nicht sicher ob das stimmt.ist schon etwas länger her als ich das gelesen habe
 
Also,einige Spieler hatten ja zwei Verträge:

offizielle und geheime,soviel dazu.



Ein andere Aspekt: Für mich hört sich das so an:

Jäggi tritt zurück, jeder merkt,dass es ohne ihn nicht geht,da er gegen Rogon sich behaupten kann,die Politik braucht ihn,die WM-Stadt KL braucht einen WM-Organisationschef,der beim FCK das sagen hat.

Die Leute fangen an zu begreifen: Wenn Jäggi nicht die absolute Unterstützung bekommt,hauptsächlich bei Aufsichtsrat,dann geht alles kaputt:

Verein,WM,etc.

Die Leute werden sich also bedingungslos hinter Jäggi stellen !!



Wartets ab,das war ein kluger Schachzug von Jäggi,der zu noch mehr Unterstützung und dem AUS für Rogon und konsorten führen wird,denn jetzt kommen Jäggis Gegener aus den Rattenlöchern und müssen sich der Kritik stellen (Basler mit seinem Gehlat,Rogon mit seinen Machenschaften..).



Anders gehts net.
 
ist das aber nicht verständlich...nörgeln kann doch jeder und alles in frage stellen auch...aber wirkungsvolle vorschläge/verbesserungsvorschläge bringen aber die wenigstens...ich denke mal, dass ich es nicht anders gemacht hätte...
 
klar. Wie gesagt,anders konnte Jäggi nicht handeln.

Nur so können die Kritiker im Umfeld zu Ruhe gebracht werden.

Leider ist es ein langer Prozeß,den FCK zur ruhe zu bringen.
 
es könnte uns sogar die erstklassigkeit kosten...denn unsere spieler werden auch dadurch nicht ruhiger und konzentrierter...
 
Rogon hat heute eine Anzeige im Stellenmarkt geschaltet, dass sie Spielerberater suchen. Fand ich außergewöhnlich - dachte immer das wäre ein ziemlich geschlossener Zirkel, in den man von außen nur schwer reinkommt.
 
Rogon hat heute eine Anzeige im Stellenmarkt geschaltet, dass sie Spielerberater suchen. Fand ich außergewöhnlich - dachte immer das wäre ein ziemlich geschlossener Zirkel, in den man von außen nur schwer reinkommt.


Gibt wohl ne offizielle Abschlussprüfung zum Spielerberater, soll ziemlich teuer und ziemlich hohe Durchfallrate geben (war glaube ich mal bei 11Freunde drin). Aber hab auch gedacht, dass das nen Business ist, wo du nur mit Vitamin B reinkommst.
 
Gibt wohl ne offizielle Abschlussprüfung zum Spielerberater, soll ziemlich teuer und ziemlich hohe Durchfallrate geben (war glaube ich mal bei 11Freunde drin). Aber hab auch gedacht, dass das nen Business ist, wo du nur mit Vitamin B reinkommst.


Waren die Kriterien das werden zu können nicht schon ziemlich hoch? Entweder Rechtsanwalt oder Ex-Profi oder so ähnlich?



Wobei, dann ist halt der Basler der Spielerberater, der die richtige Kohle macht und den den sie suchen, ist der Spielerberater-Assistent. Knapp über H4
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Ich habe vor kurzem zu dem Thema einen älteren Bericht im Kicker gelesen, bei dem ein Redakteur diese Prüfung gemacht hat. Er fiel durch, berichtete darüber und bekam daraufhin einen Anruf, dass er bei Wiederholung der Prüfung für ein paar tausend Euro die Lösungen kurz vor der Prüfung erhält... So kam es auch.



Wenn ich den Bericht wieder finde, stelle ich den mal hier rein. War sehr interessant!



Edith: http://mediadb.kicker.de/special/2010_086-006_007.pdf
 
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