Kronsteen
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Pentagon-Chef Rumsfeld tritt zurück
Nach dem Wahldebakel der Republikaner bei den Kongresswahlen hat US-Präsident Bush den Rücktritt von Verteidigungsminister Rumsfeld bekannt gegeben. Ex-CIA-Chef Gates wird Rumsfeld nachfolgen. Bush verteidigte seine Irakpolitik: Man wolle erst nach einem Sieg heimkehren.
Washington - Es war eine Minute nach 19.00 Uhr MEZ als George W. Bush ganz in schwarz gekleidet mit dunkelroter Krawatte in Washington vor die Presse trat. Er gratulierte den Demokraten zu ihrem Sieg bei den Kongresswahlen. Der Präsident kündigte an, mit dem politischen Konkurrenten gut zusammenzuarbeiten. Er gratulierte Nancy Pelosi, der Fraktionsvorsitzenden der Demokraten und ersten Präsidentin des Repräsentantenhauses in der Geschichte der USA.
Rumsfeld: Rücktritt nach schwerer Niederlage der Republikaner bei Kongresswahlen
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AP
Rumsfeld: Rücktritt nach schwerer Niederlage der Republikaner bei Kongresswahlen
Nach sechs Minuten dann die Sensation: Bush kündigte den Rücktritt seines Verteidigungsministers Donald Rumsfeld an. Nach einer Serie von "nachdenklichen Gesprächen" sei man dazu gekommen, dass es eine neue Führung im Pentagon geben müsse. "Rumsfeld war ein herausragender Führer, ein Patriot, der dem Land mit Ehre gedient hat", lobte Bush den Pentagon-Chef.
Er erkenne an, dass viele Amerikaner bei der Stimmabgabe ihre Unzufriedenheit mit den mangelnden Fortschritten im Irak Ausdruck verliehen hätten, erklärte der Präsident. Doch glaube er weiter, dass die meisten Amerikaner eine Niederlage dort nicht akzeptieren würden.
Auf die Frage, ob der Wechsel im Pentagon ein Signal für eine neue Irakpolitik sei, antwortete Bush, er sei dafür, dass die Truppen nach Hause kämen - doch mit einem Sieg in der Tasche, ergänzte er. "Ich bin dem Sieg verpflichtet", so Bush.
Rumsfeld stand seit langem wegen seines Vorgehens in der Irak-Frage in der Kritik. Die Demokraten, aber auch zahlreiche ehemalige Militärs hatten ihm Inkompentenz vorgeworfen und seinen Rücktritt verlangt. Vor der Wahl hatte der Minister alle diese Forderungen weit von sich gewiesen.
Bush präsentierte mit Robert Gates den Nachfolger von Rumsfeld. Gates habe einen herausragendem Ruf, in der CIA und im Nationalen Sicherheitsrat Erfahrung gesammelt und beiden Parteien gedient.
Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung hat seinem US-Kollegen Rumsfeld nach dessen Rücktrittsankündigung für die gute Zusammenarbeit gedankt. "Wir werden die gemeinsamen Aufgaben in der atlantischen Allianz, die vor uns stehen, in der bewährten deutsch-amerikanischen Freundschaft angehen", wurde Jung von einem Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums zitiert.
http://www.spiegel.de
Nach dem Wahldebakel der Republikaner bei den Kongresswahlen hat US-Präsident Bush den Rücktritt von Verteidigungsminister Rumsfeld bekannt gegeben. Ex-CIA-Chef Gates wird Rumsfeld nachfolgen. Bush verteidigte seine Irakpolitik: Man wolle erst nach einem Sieg heimkehren.
Washington - Es war eine Minute nach 19.00 Uhr MEZ als George W. Bush ganz in schwarz gekleidet mit dunkelroter Krawatte in Washington vor die Presse trat. Er gratulierte den Demokraten zu ihrem Sieg bei den Kongresswahlen. Der Präsident kündigte an, mit dem politischen Konkurrenten gut zusammenzuarbeiten. Er gratulierte Nancy Pelosi, der Fraktionsvorsitzenden der Demokraten und ersten Präsidentin des Repräsentantenhauses in der Geschichte der USA.
Rumsfeld: Rücktritt nach schwerer Niederlage der Republikaner bei Kongresswahlen
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Rumsfeld: Rücktritt nach schwerer Niederlage der Republikaner bei Kongresswahlen
Nach sechs Minuten dann die Sensation: Bush kündigte den Rücktritt seines Verteidigungsministers Donald Rumsfeld an. Nach einer Serie von "nachdenklichen Gesprächen" sei man dazu gekommen, dass es eine neue Führung im Pentagon geben müsse. "Rumsfeld war ein herausragender Führer, ein Patriot, der dem Land mit Ehre gedient hat", lobte Bush den Pentagon-Chef.
Er erkenne an, dass viele Amerikaner bei der Stimmabgabe ihre Unzufriedenheit mit den mangelnden Fortschritten im Irak Ausdruck verliehen hätten, erklärte der Präsident. Doch glaube er weiter, dass die meisten Amerikaner eine Niederlage dort nicht akzeptieren würden.
Auf die Frage, ob der Wechsel im Pentagon ein Signal für eine neue Irakpolitik sei, antwortete Bush, er sei dafür, dass die Truppen nach Hause kämen - doch mit einem Sieg in der Tasche, ergänzte er. "Ich bin dem Sieg verpflichtet", so Bush.
Rumsfeld stand seit langem wegen seines Vorgehens in der Irak-Frage in der Kritik. Die Demokraten, aber auch zahlreiche ehemalige Militärs hatten ihm Inkompentenz vorgeworfen und seinen Rücktritt verlangt. Vor der Wahl hatte der Minister alle diese Forderungen weit von sich gewiesen.
Bush präsentierte mit Robert Gates den Nachfolger von Rumsfeld. Gates habe einen herausragendem Ruf, in der CIA und im Nationalen Sicherheitsrat Erfahrung gesammelt und beiden Parteien gedient.
Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung hat seinem US-Kollegen Rumsfeld nach dessen Rücktrittsankündigung für die gute Zusammenarbeit gedankt. "Wir werden die gemeinsamen Aufgaben in der atlantischen Allianz, die vor uns stehen, in der bewährten deutsch-amerikanischen Freundschaft angehen", wurde Jung von einem Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums zitiert.
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