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und seine liege steht genau in der mitte des rasens ...Ich glaube die WM-Rasen werden nach der WM in Blatters Privatgarten umgesetzt![]()
Also der in Berlin kommt glaub ich aus Holland, ich denke mal unserer auch *g* Weiß jetzt nimmer genau wo das war.
Die WM geht rasend voran. In den 12 Stadien wird bereits in dieser Woche der neue Teppich für Ronaldinho, Zidane, Beckham und Ballack ausgerollt.
Oympiastadion Berlin, gestern mittag: Bagger räumen den Platz, auf dem Hertha am Samstag noch den HSV besiegt hatte, ab. 600 Kubikmeter grüner Abfall.
Ab Donnerstag rollt der WM-Rasen aus Holland an. Im „Gras-Duell“ steht es 7:5 für unsere Nachbarn. Die Firma „Hendriks Graszoden“ rüstet sieben Arenen aus. Das deutsche Unternehmen „Büchner-Fertigrasen“ fünf.
Wie gut ist der WM-Rasen?
• Er wird dicht (ca. 25000 Pflanzen pro Quadratmeter).
• Er wird kurz (auf 28 Millimeter geschnitten).
• Er wird fest. Für die WM entwickelten die Experten extra eine neue Saatmischung (75 % Wiesen-Rispe, 25 % Weidegras).
Im Boden des Berliner Olympiastadions, der sogenannten Sode, werden sich nur noch wenige Regenwürmer tummeln. Der Untergrund enthält kaum natürlichen Mutterboden, mehr Lava und Sand.
Zwei Tage braucht Holland-Hersteller Hendriks für jedes Stadion, um den grünen Teppich auszulegen. Die WM rollt auf uns zu.
Stars kicken auf südhessischem Rasen
Die Firma Büchner aus Alsbach-Hähnlein bestückt fünf WM-Stadien mit dem saftigen Grün - und das in nur zehn Tagen
Von unserem Redaktionsmitglied Susanne Wasmuth-Gumbel
Wenn am 9. Juni beim Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft die ganze Welt auf Deutschland blickt, dann schauen die Menschen auch auf ein Produkt aus der Region. Das satte Grün, das dann im Münchner Stadion erstrahlen wird, wächst nämlich im Kreis Bergstraße.
Das Unternehmen Büchner Fertigrasen aus dem südhessischen Alsbach-Hähnlein liefert den Rasen von der Rolle für fünf der zwölf Stadien. Derzeit wird er auf Feldern nahe des Lampertheimer Stadtteils Hüttenfeld gehätschelt, damit er den extremen Belastungen durch die Weltklasse-Kicker auch Stand halten kann.
Im April vergangenen Jahres hat Büchner das Spezial-Saatgut ausgebracht. Es ist eine Sondermischung aus besten Zuchtgräsern, die den strengen Anforderungen des WM-Organisationskomitees (OK) schon im Vorfeld gerecht werden musste. WM-Rasen muss vor allem sofort bespielbar und dicht gewachsen sein, ein extrem dickes Wurzelwerk haben und saftig grün in die Fernsehkameras strahlen - auch wenn die Arenen ihm wenig Licht und Luft zum Leben lassen. Der sandige Boden zwischen Ried und Bergstraße bietet optimale Bedingungen fürs Wachstum. 10 000 Quadratmeter Rasen gedeihen auf Büchners Feldern. 8000 braucht er für die Stadien in Frankfurt, Kaiserslautern, Stuttgart, Nürnberg und München, 2000 sind als Reserve vorgesehen.
Für den Fertigrasen-Hersteller hängt viel davon ab, ob sein Rasen in den vier WM-Wochen eine gute Figur macht. Dass er den Zuschlag für die fünf Stadien bekommen hat - die anderen sieben bestückt ein niederländisches Unternehmen - freut Büchner. Er hofft neben dem finanziellen Ertrag auf einen deutlichen Imagegewinn für seinen Betrieb, der bisher vor allem mit Garten- und Landschaftsbau sein Geld verdient. Er versteht diesen Auftrag als Weichenstellung für sein Unternehmen, aber auch als entsprechend große Verantwortung. Toll wäre es, wenn nach dem Sportspektakel alle Gartenbesitzer seinen WM-Rasen haben wollten.
Vor allem mit seinem Pflege- und Logistikkonzept habe er die Konkurrenz aus dem Feld geschlagen, berichtet Thomas Büchner. Hierfür habe er im Vorfeld kräftig investiert und entsprechend Gerät und Fahrzeuge angeschafft. Schon bevor der Zuschlag kam, wurde auch der Neubau der Maschinenhalle in Hüttenfeld auf den Weg gebracht. 70 Prozent der Anbaufläche liegen auf dortiger Gemarkung, weitere Äcker befinden sich bei Bickenbach, Groß-Gerau und Babenhausen.
Büchner beschäftigt 21 Mitarbeiter, zum Endspurt wird er wohl noch ein paar Kräfte zusätzlich einstellen. Denn für den WM-Auftrag gilt bei Büchner Fertigrasen nur eine Devise: Geht nicht, gibt's nicht. Bis zum Anpfiff wird das Grün noch kräftig gepäppelt. Pflegen, Düngen, Wässern und Mähen stehen in den nächsten Wochen auf dem Programm, bis der Rasen eine bestimmte Schnitthöhe erreicht hat und im Mai mit großen Spezialmaschinen geerntet und aufgerollt werden kann.
Dann bleiben Büchner und seinem Team genau zehn Tage zwischen dem letzten Bundesligaspiel und dem WM-Auftakt, um alle fünf Stadien herzurichten. Das OK hat sogar zugesagt, den Transport mit einer Polizei-Eskorte begleiten zu lassen, damit nicht schon die Anreise zum zeitkritischen Faktor wird. Zurzeit füttert Büchner sein Grün mit Kalium - für mehr Stabilität und Widerstandskraft. Vor allem sollte aber der März richtig schöne Frühlingstemperaturen bringen. Dann dürfte dem großen Auftritt bei der WM und dem wirtschaftlichen Erfolg für das südhessische Unternehmen nichts mehr im Wege stehen.
© Mannheimer Morgen - 08.03.2006
Der Mannheimer Morgen ist teilweise inhaltlich und vor allem sprachlich (und das in der Brockhaus- und Duden-Stadt) eine Katastrophe. Eine Rheinpfalz-Ausgabe mit Mannheimer Lokalteil wäre das sichere Ende des MaMos....also Mannheimer sollten keine Zeitungsartikel schreiben![]()
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