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Schalke zaubert Slomka aus dem Hut

Billy Hoyle

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Gelsenkirchen - Schalke 04 hat Mirko Slomka zum Cheftrainer befördert.



Der 38-Jährige tritt die Nachfolge des entlassenen Ralf Rangnick an. Seit 1. Oktober 2004 stand er bereits als Co-Trainer in Diensten der Königsblauen.



"Mit dieser Entscheidung ist die Trainersuche definitiv abgeschlossen", verkündete Teammanager Andreas Müller per Presseerklärung.



Vertrag bis Saisonende



Slomka erhielt zunächst einen Kontrakt als Chefcoach bis zum Ende der Saison.



Müller deutete allerdings an, dass sich die Schalker bei entsprechenden Erfolge eine weitere Zusammenarbeit "gut vorstellen" können.



von www.sport1.de



Also, ob das gutgeht ? Find ich geht für deren Verhältnisse / Zielsetzungen in die völlig falsche Richtung, hat außerdem so ähnlich mit Neubarth schonmal nicht geklappt....
 
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Arme Schalker! Da ham wohl ALLE "Hochkaräter" abgesagt!!
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Das ist ja mal ne dicke Überraschung!
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Kann es sein, dass sich keiner mehr das Theather auf Schalke geben will? Ich glaube nicht, dass das der Trainer für ihre Ansprüche ist! Naja, nicht jeder kann seinen Wunschtrainer haben!
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Bin ich froh, dass wir Wolle haben!
 
aha, ist ne überraschung. bin mal gespannt, wie das die schalker fans aufnahmen. jetzt hat er mal ne chance bis zum sommer. mal sehen, ob er die nutzt. ansonsten gibt's in nem halben jahr wieder einen wechsel - wenn der trainermarkt mehr hergibt...



will jemand schon wetten für das spiel fck - s04 im januar annehmen
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sehe unsere aktien auf sieg immer mehr steigen
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der anfang vom ende des schalker höhenflugs? da wollte wohl keiner bei denen trainer werden, ich kanns verstehen
 
Toll das hats gebracht...Bei diesem Team muss ein erfahrener Mann hin!man hat ja gesehen:Rangnick weg=erste Niederlage!Auf Schalke müsste ein mann wie Hitzfeld hin, vor dem die spieler Respekt haben.Naja das mim UEFA Cup könnte eng werden...
 
hmm, da haste wohl recht, aber dem sch*** verein gönn ichs grad, die sin nämlich schlimmer noch als die bayern..!!! halbe liga leer gekauft, haufen schulden, und jetzt die quittung... wen die nämlch net durchgehend europäisch spielen, und da muß es schon CL sein, dann wirds da auch eng mit dem geld..



deswegen geht mir das runter wie öl... wenns gerechtigkeit auf der welt gebe, dann würde es doofmund auch noch so ergehen....
 
Schalke werden ja schon länger finanzielle Probleme nachgesagt, die aber immer wieder bestritten werden. Assauer soll weniger Einfluss haben, der Co wird als Ideallösung hingestellt , ich bin sicher wir werden noch einiges hören...
 
Schon die Verpflichtung von Hanspeter Latour als neuer Trainer des 1. FC Köln war eine Überraschung. Aber Schalke 04 setzte einen Tag später noch einen drauf.



Ralf Rangnick und Mirko Slomka (r.); Rechte: dpa



Nachfolger seines Ex-Chefs Rangnick: Mirko Slomka (r.)

Nachdem Manager Rudi Assauer verkündet hatte, die "Knappen" suchten als Nachfolger für Ralf Rangnick einen "erfahrenen Mann, vor dem alle Respekt haben" und Teammanager Andreas Müller erklärte: "Wir haben große Ziele mit Schalke 04, also brauchen wir einen großen Trainer", kam: Mirko Slomka, der bisherige Co-Trainer des geschassten Ralf Rangnick.



Was Müller als Ausbruch aus dem üblichen Trainerkarussell verkauft, ist wohl eher ein Spiel auf Zeit. Die Indizien sprechen dafür, dass die Schalker lediglich von einer Interims- zu einer Notlösung gewechselt haben und der Cheftrainer zum Saisonstart 2006/07 nicht mehr Slomka heißen wird.



Indiz 1 - Vertragsdauer: In Slomkas Co-Trainer-Vertrag wird lediglich das Präfix gestrichen. Die Laufzeit bis Juni 2006 bleibt. Wenn die Schalker Führung wirklich ein Signal hätte setzen wollen, dann hätte sie den Cheftrainer-Neuling mit einem Vertrag wenigstens bis Juli 2007 ausgestattet. Das hätte in der Außen- und Innenwirkung einiges mehr von einer Entscheidung mit Perspektive gehabt. Management und Aufsichtsrat kommen nach der Saison ohnehin in Erklärungsnot, wenn die Mannschaft unter Slomka den aktuellen Tabellenplatz hält oder sogar verbessert.



Indiz 2 - Entscheidungszeitpunkt: Nicht eine Woche, nicht einen Tag, sondern eine Stunde vor dem Trainingsauftakt zur Rückrunde haben die "Königsblauen" ihren neuen Cheftrainer inthronisiert. Sollte Slomka, wie Teammanager Müller behauptet, wirklich von Anfang an auf der Liste ganz oben gestanden und Schalke keine Kontakte zu erfahreneren Trainern geknüpft haben, hätte eine frühere Bekanntgabe Slomkas Position erheblich verbessert.



Indiz 3 - Interimslösung: Müller betont, dass Slomka ein gutes Standing bei der Mannschaft und im Verein habe und dennoch übergaben die Schalker Verantwortlichen nach der Demission von Ralf Rangnick zunächst Torwarttrainer Oliver Reck die Verantwortung für die Mannschaft.



Alles in allem hat die Führung der "Königsblauen" dem neuen Cheftrainer ihres Vertrauens keinen guten Start beschert. Es sieht danach aus, als habe Schalke 04 in der aktuellen Situation (Platz vier in der Liga, Aus in der Champions League) keinen namhaften Kandidaten bekommen und sei damit gezwungen, für einen Neuanfang erst im Sommer 2006 zu planen - übrigens den vierten in der "Post-Stevens-Ära" nach den Versuchen mit Frank Neubarth (Sommer 2002), Jupp Heynckes (Sommer 2003) und Ralf Rangnick (Herbst 2004).
 
"Ich dachte, ich würde beurlaubt"



Gelsenkirchen - Schalke 04 war schon immer für Überraschungen gut, doch mit der Beförderung von Mirko Slomka zum Cheftrainer verblüffte die königsblaue Führung sogar den ehemaligen Assistenten von Ralf Rangnick.



"Ich dachte, ich würde beurlaubt. Stattdessen wurde ich befördert", sagte der ehemalige Co-Trainer der Schalker, der nur kurz vor der entscheidenden Sitzung mit Rudi Assauer, Andreas Müller und Co. in der Nacht zum Mittwoch im Autoradio noch Namen diverser anderer Kandidaten vernommen hatte.



Doch nun übernimmt doch kein Trainer von Weltrang auf Schalke das Ruder, sondern der 38-jährige Slomka, der bislang ein einziges Mal als Cheftrainer einer Seniorenmannschaft gearbeitet hat - bei Tennis Borussia Berlin.



"Er ist die beste Lösung"



"Er ist die beste Lösung, die wir kriegen konnten. Wir schätzen seine fachliche Kompetenz, er ist eine unglaublich Respektsperson. Es war überhaupt kein Problem für uns, ihn mit dieser Aufgabe zu betrauen", erklärte Teammanager Andreas Müller, der die Idee zur Slomka-Beförderung hatte.



Auf der Pressekonferenz am Mittwoch wurde schnell klar, dass Rudi Assauer mit dem Prozess der Trainersuche tatsächlich nur am Rande betraut war.



Assauer verwundert



Auf Slomka als Chefcoach wäre der Manager nach eigenem Bekunden "so nie gekommen". Assauer hob aber hervor, dass die Entscheidung im Vorstand einstimmig gefallen sei: "Wir hätten diesen Schritt nicht getan, wenn wir nicht voll von ihm überzeugt wären." Müller hatte ihn offenbar überzeugt.



Slomka, dessen Name aus dem Ostpreußischen stammt und soviel wie "kleiner Strohhalm" bedeutet, erhält zunächst nur einen Vertrag bis zum Ende der Saison.



Müller sieht diesen Vertrag aber "perspektivisch angelegt" und habe "kein Problem", diesen im Erfolgsfall langfristig zu verlängern. Und der Erfolgsfall bedeutet Qualifikation für die Champions League.



"Entscheidung des Vorstandes sehr mutig"



"Das bleibt eindeutig unser Ziel, und daran werde ich gemessen", sagte Slomka: "Ich empfinde die Entscheidung des Vorstandes als sehr mutig und hoffe, dass ich dem Verein etwas zurückgeben kann."



Einer der ersten Gratulanten war am Morgen sein Freund Rangnick gewesen, mit dem er in den vergangenen fünf Jahren zusammengearbeitet hat. Er habe ihm viel Glück gewünscht, so Slomka, "aber nun wird es Zeit, eigene Entscheidungen zu treffen".



Kuranyi: "Eine schöne Überraschung"



Auch die Schalker Spieler waren von dem Entschluss angetan. "Das ist eine schöne Überraschung. Er kann hier auf jeden Fall erfolgreich sein", meinte Kevin Kuranyi. "Wenn die Mannschaft gut Leistung zeigt, wird aus dem kleinen ein großer Trainer. Er hat es drauf."



Die Spieler dürfen Slomka weiterhin duzen. "Wer damit Probleme hat, soll einfach Trainer sagen", erklärte der neue Chef-Coach.





Bei den Fans stieß die Entscheidung des Managements für den ehemaligen Assistenen des am 12. Dezember entlassenen Ralf Rangnick dagegen auf viel Unverständnis.



Fans enttäuscht



Schon beim ersten Training nach der Winterpause am Mittwochvormittag, das Slomka bereits leitete, wurde die neue Personalie kontrovers diskutiert.



Viele der gut 2500 Zuschauer wussten noch gar nichts von der Beförderung. In den Internet-Foren waren die Kritiker ("Armutszeugnis", "Schwere Niederlage für Schalke") unterdessen klar in der Überzahl.



Die Fans hatten nicht zuletzt wegen Assauers jüngsten Aussagen ("Der nächste Schuss muss sitzen") einen renommierten Fußball-Lehrer erwartet. Namen wie Ottmar Hitzfeld, Christoph Daum, Erik Gerets, Trond Sollied und zuletzt auch wieder Huub Stevens kursierten.



Verhandlungen nur mit einem prominenten Trainer



"Es ist doch klar, dass es für einige eine Enttäuschung ist. Aber ich muss ehrlich sagen, das interessiert mich herzlich wenig. Entscheidend ist, dass wir von ihm überzeugt sind", meinte Müller, der hervorhob, nur mit einem einzigen weiteren Trainer verhandelt zu haben. Den Namen nannte er nicht.



"Er hat uns gesagt, er wolle erst im Sommer wieder arbeiten", sagte Müller.



www.sport1.de



edit: Kleiner Strohhalm
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