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Schiedsrichter: Gibt es Rot für Schwalben?

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WM

Schiedsrichter: Gibt es Rot für Schwalben? Merk gesetzt, Fandel darf hoffen



Ganz entspannt reisen Dr. Markus Merk und Herbert Fandel am morgigen Dienstag nach Frankfurt, wo bis Samstag der Vorbereitungslehrgang der FIFA für die WM stattfindet. "Die Tage sind prall gefüllt, aber ich gehe sie locker an", sagt Merk, Deutschlands Schiedsrichter Nummer eins.





Fandel kommt nur zum Zug, wenn der Weltverband bereit ist, zwei Leute aus einem Landesverband zu nominieren: "Ich kann dies nicht beeinflussen, versuche, mein Bestes zu geben und nehme es dann, wie es kommt." Hoffnung macht ihm Andreas Werz, der in Frankfurt für Medienarbeit zuständige Mann der FIFA: "Für die WM wird in erster Linie nach Leistungskriterien entschieden."



Auf die 44 Unparteiischen warten umfassende Tests im körperlichen wie im theoretischen Bereich. Und sie werden auf die neuen Regelauslegungen vorbereitet, die der International Board Anfang März beschlossen hat. Merk findet sinnvoll, dass diese bereits bei der Weltmeisterschaft umgesetzt werden: "Die WM ist eine weltweite Plattform. Danach wissen alle, wie wir Schiedsrichter künftig das Regelwerk interpretieren sollen." Neu ist die Gelbe Karte für alle, die nach einer Spielunterbrechung absichtlich den Ball spielen, obwohl dieser in Besitz des Gegners gehört. Dies wurde bei der U-20-WM 2005 getestet und teilweise übertrieben, weil auch derjenige Gelb sah, der seinem Gegenspieler den Ball zupasste, damit dieser zum Beispiel einen Freistoß ausführen konnte. Weiterhin fordert der Board, "strikt gegen rücksichtsloses Spiel und Simulation" vorzugehen. Ob die FIFA wirklich die Rote Karte für klare Schwalben verlangt, wird der theoretische Unterricht in Frankfurt zeigen.



Thomas Roth



Quelle: www.kicker.de
 
rot für schwalben fänd ich en bissl zu krass. ist zwar unsportlich, aber wie oft haben schon spieler gelb gesehen, die tatsächlich gefoult oder zumindest behindert wurden. und die dann noch vom platz stellen, wenn der schiri ne schwalbe vermutet? zu hart.
 
Find Rot für klare Schwalben sinnvoll.

Allerdings sollten die Schiris, wenn sie nicht 100%ig sicher sind auch weiter Gelb dafür geben dürfen.

Gibt schließlich viele Möglichkeiten zwischen klarem Foul und klarer Schwalbe.



Auch sollten klare Schwalben im Nachhinein bestraft werden, falls nicht im Spiel geschehen.

Dafür müsste die Tatsachentscheidung aufgewicht werden.



Allerdings nur bei Strafen. D.h., der Schiri, der das Spiel geleitet hat, setzt sich mit dem DFB-Sportgericht zusammen und korrigiert seine Entscheidungen. Nimmt beispielsweise unberechtigte Karten zurück und teilt dafür welche aus, die ihm während des Spiels durchgegangen sind.

So müsste man Schwalben und Unsportlichkeiten aller Art besser entgegen wirken können.
 
Noch was zum Thema WM-Schiris:







Schiedsrichter Merk und Fandel wollen zur WM





Auch bei den Schiedsrichtern beginnt jetzt das Zittern um einen WM-Platz. 44 Kandidaten werden bis Samstag von der FIFA abschließend unter die Lupe genommen, darunter die deutschen Pfeifenmänner Markus Merk und Herbert Fandel.



Die beiden Rheinland-Pfälzer gehören zu den 44 WM-Kandidaten, die beim entscheidenden Lehrgang in Neu-Isenburg bei Frankfurt/Main geladen sind. Auf dem Programm stehen bis zum Samstag neben theoretischen Prüfungen auch ein Fitnesstest und ein umfassender medizinischen Check. Zudem müssen sich die Unparteiischen einem psychologischen Test unterziehen. Am 31. März wird der Fußball-Weltverband FIFA in Zürich die 30 Endrunden-Schiedsrichter nominieren.



Merk kann mit Einsatz planen

Welt-Schiedsrichter Merk kann wohl fest mit einem Einsatz planen. Der Zahnarzt aus Kaiserslautern war schon 2002 in Japan und Südkorea dabei und kam nur wegen des deutschen Finaleinzugs nicht als Endspiel-Schiedsrichter in Frage. Zwei Jahre später leitete er das EM-Finale zwischen Portugal und Griechenland. Dagegen sieht Fandel seine WM-Chancen eher skeptisch. "Kandidat zu sein, ist schon eine große Ehre. Wenn das funktioniert, wäre es eine Sensation, aber ich habe da meine Zweifel ich bin niemand, der schnell euphorisch wird", bremst der 42-Jährige aus Kyllburg die Erwartungen.



"Schiedsrichter sind Schlüsselfaktor"

"Die Schiedsrichter werden ein Schlüsselfaktor für den sportlichen Erfolg der FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2006 sein", sagt FIFA-Präsident Joseph Blatter. "Deshalb stellen wir sehr hohe Anforderungen an die Spielleiter, die an der WM in Deutschland teilnehmen. Beim Lehrgang in Frankfurt werden die gegenwärtig besten Unparteiischen der Welt anwesend sein."



Quelle: www.swr.de
 
Das Problem ist doch, dass der Grat zwischen einer leichten Berührung (Foul) und einer Schwalbe oftmals sehr schmal ist. Oft ist dies doch auch nur nach mehrmaligem Betrachten der Zeitlupe möglich. Mutet man da dem Schiedsrichter nicht zuviel zu?
 
Find Rot für klare Schwalben sinnvoll.
Allerdings sollten die Schiris, wenn sie nicht 100%ig sicher sind auch weiter Gelb dafür geben dürfen.

Gibt schließlich viele Möglichkeiten zwischen klarem Foul und klarer Schwalbe.
Genau das ist das Problem, es gibt immer nur entweder - oder. Entweder es war eine, dann rot, oder es war keine dann Elfmeter. Ich gebe mal gelb, weil ich mir nicht sicher bin lässt das System nicht zu. So sehr ich Deinen Gedanken verstehe.
 
das (die?heä?^^) board spinnt eh... denkt nur mal an die tolle abseitsregel beim confed cup und dessen auslegung der schriris.... eieieie



go merk
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Allerdings sollten die Schiris, wenn sie nicht 100%ig sicher sind auch weiter Gelb dafür geben dürfen.




Das ist dann Blödsinn, entweder man ist sich sicher oder nicht. Wenn nicht kanns auch kein Gelb geben. Ist ja nicht so "ach ich weiß nicht, geb ich einfach mal gelb auf gut Glück". Also entweder Rot oder gar nix oder Elfmeter. Da gibts keine Zwischenschritte!
 
Find Rot für klare Schwalben sinnvoll.
Allerdings sollten die Schiris, wenn sie nicht 100%ig sicher sind auch weiter Gelb dafür geben dürfen.

Gibt schließlich viele Möglichkeiten zwischen klarem Foul und klarer Schwalbe.



Auch sollten klare Schwalben im Nachhinein bestraft werden, falls nicht im Spiel geschehen.

Dafür müsste die Tatsachentscheidung aufgewicht werden.



Allerdings nur bei Strafen. D.h., der Schiri, der das Spiel geleitet hat, setzt sich mit dem DFB-Sportgericht zusammen und korrigiert seine Entscheidungen. Nimmt beispielsweise unberechtigte Karten zurück und teilt dafür welche aus, die ihm während des Spiels durchgegangen sind.

So müsste man Schwalben und Unsportlichkeiten aller Art besser entgegen wirken können.


100% Zustimmung - Herr Caliguiri würde sich dann wohl auch zwei Mal überlegen, solche Schwalben zu machen ...
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Das Problem ist doch, dass der Grat zwischen einer leichten Berührung (Foul) und einer Schwalbe oftmals sehr schmal ist. Oft ist dies doch auch nur nach mehrmaligem Betrachten der Zeitlupe möglich. Mutet man da dem Schiedsrichter nicht zuviel zu?


hat man ja beim spiel meins - fck gesehen...,,fall hoiland''manche sagten schwalbe,andere foul,was es ja war(gab weigelt ja selbst zu)



war ne ziemlich knifflige entscheidung...un wenn sich da n schiri irrt...rot?nein,danke,des wär zu krass!
 
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