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Schweden sollen verzichten

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Weltmeisterschaft 2006

Schweden sollen verzichten



Weil auch das Rotlicht-Milieu in Deutschland von der Fußball-WM ein großes Geschäft erwarte und ein Anstieg der Zwangsprostitution befürchtet werde, soll Schweden seine Teilnahme an der WM-Endrunde absagen. Das fordert Claes Borgström, der Ombudsman für sexuelle Gleichstellung des skandinavischen Landes. "Die WM ist für Männer die Gelegenheit, ihre Abscheu gegenüber dem Menschenhandel zu zeigen", begründete Borgström seine Forderung. "Andere Länder sollten unserem Beispiel folgen", meinte er weiter.



Derweil erteilte Schwedens Fußball-Verbandspräsident Lars-Ake Lagrell dem Vorstoß Borgströms eine Absage. "Das wäre eine große Enttäuschung für das Land." Allerdings, so versprach er, würden die schwedischen Spieler keine Bordelle aufsuchen. Eine Beteiligung der schwedischen Stars Zlatan Ibrahimovic von Juventus Turin, Fredrik Ljungberg vom FC Arsenal und Henrik Larsson vom FC Barcelona an einer Anti-Prostitutions-Kampagne lehnte er jedoch ab.



In Schweden wird die Prostitution massiv vom Staat bekämpft. Freier werden mit harten Strafen belegt, Prostituierte dagegen als Opfer eingestuft.



Justizminister Thomas Bodström - selbst mal Fußballspieler in Schwedens höchster Liga - rief Deutschland jüngst auf, die käufliche Liebe zu verbieten. Gleichstellungsminister Jens Orback sprach im Februar vor den Vereinten Nationen davon, dass im Zusammenhang mit der WM Tausende ausländische Frauen angeworben werden, um in Europa "als Sklaven zu arbeiten. Schlimm ist, dass dieser Sklavenhandel durch dieses wundervolle große Sportereignis noch gefördert wird".

Quelle:n-tv.de
 
So ein Schwachsinn!!!!



Das ist ja wie im tiefsten amerikanischen Bush-Land!



An Prostitution ist a) nichts moralisch verwerfliches und
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würde sie sich eh nicht verbieten lassen.



Zwangsprostitution ist natürlich was anderes und da sollte man mit aller staatlicher Macht gegen vorgehen!
 
Ich verstehe zwar den Gedanken der dahinter steht, aber ich glaube auch nicht daß es den Schweden gelingt, das älteste Gewerbe der Welt auszulöschen. Auf diese Art bestimmt nicht.
 
Dass Zwangsprostitution ein Verbrechen ist, braucht man nicht zu diskutieren, denke ich. Der Vorschlag des "Ombudsmannes" (eines der seltsamsten Wörter der deutschen Sprache) ist trotzdem hanebüchen (noch so ein Wort) - um es einmal gelinde auszudrücken. Wetten da steckt Frau Borgström dahinter?
 
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