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Skelettierte Leiche einer 13-jährigen Vermissten nach 10 Jahren gefunden

BossHoss

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http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43563/1384298/hessisches_landeskriminalamthttp://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43563/1384298/hessisches_landeskriminalamt





Der Verbleib der seit dem 16. Juni 1999 vermissten -damals 13-Jährigen- Melanie Frank ist geklärt. Am 20. August 2008 fanden Waldarbeiter des Forstamtes Simmern einen vollständig skelettierten menschlichen Schädel in einem Waldgelände an der Landstraße 214 bei Kisselbach (Rhein-Hunsrück-Kreis) und verständigten daraufhin die Polizei. Bei dem Waldgelände handelt es sich um eine sogenannte "Anflugbepflanzung", in der im August 2008 Forstarbeiten durchgeführt wurden. Bei einer späteren Absuche konnte noch ein Oberschenkelknochen aufgefunden werden. Aufwendige und zeitintensive rechtsmedizinische Untersuchungen an beiden Skelettteilen ergaben eine übereinstimmende DNA. Recherchen in der DNA-Analyse-Datei ergaben dann Ende März Übereinstimmungen mit der DNA der Vermissten. Melanie Frank verschwand am 16. Juni 1999. Zeugen hatten das Mädchen an diesem Tag, gegen 21.00 Uhr, vor dem Wohnhaus Graf-von-Galen-Str. 58, in Wiesbaden-Klarenthal stehen sehen. Ein weiterer Zeuge sah das Kind, als es bereits dunkel war (nach 21.45 Uhr), vor dem Zigarettenautomaten in der Hermann-Brill-Straße, in Höhe einer Bushaltestelle. Seit diesem Zeitpunkt fehlte jede Spur von dem Mädchen. Bereits 1999 fanden umfangreiche Suchmaßnahmen im Bereich Wiesbaden-Klarenthal statt. Das Hessische Landeskriminalamt hatte 2003 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden die Ermittlungen übernommen, um den Verbleib des Mädchens aufzuklären. Seit dieser Zeit wurden schwerpunktmäßig ca. 370 Personen aus dem persönlichen und schulischen Bereich, sowie dem Wohnumfeld der Melanie Frank vernommen. Des Weiteren wurden verschiedene Grundstücke vergeblich abgesucht. Über die Umstände, wie die sterblichen Überreste von Melanie Frank zum jetzigen Fundort gelangten, gibt es bisher keine Erkenntnisse. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden und das Hessische Landeskriminalamt wenden sich, trotz des langen Zeitraumes seit dem Verschwinden des Kindes, mit folgenden Fragen an die Bevölkerung:



- Sind Spaziergängern oder anderen Personen in diesem Waldgebiet bei Kisselbach im Juni 1999 Fahrzeuge oder Personen in verdächtiger Weise aufgefallen?



- Gibt es Personen, die in diesem Bereich Kleidungsstücke oder sonstige Gegenstände aufgefunden, festgestellt oder gegebenenfalls sogar mitgenommen haben?



- Nach Beobachtungen von Zeugen aus dem Bereich Wiesbaden-Klarenthal könnte ein dunkler BMW mit lauten Fahrgeräuschen (3er oder 5er Serie) mit dem Verschwinden des Mädchens im Zusammenhang stehen. Ist ein solches Fahrzeug am 16.6.1999 oder danach im Bereich Laudert/Kisselbach in irgendeiner Weise aufgefallen?



- Melanie Frank wurde einige Zeit vor Ihrem Verschwinden zusammen mit einem schlanken Mann, der eine blaugraue Arbeitshose und eine gleichfarbige Jacke trug, in der Nähe ihrer Wohnung in Wiesbaden- Klarenthal gesehen. In diesem Zusammenhang wäre es wichtig zu wissen, welche Firmen/Personen im Sommer 1999 Arbeiten in diesem Wiesbadener Stadtteil durchgeführt haben. Dies gilt insbe-sondere für Firmen aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis.



- Gibt es Hinweise auf bisher noch nicht zur Anzeige gebrachte Sexualstraftaten gegen Kinder, die damals im Alter von 10 - 15 Jahren waren und im Bereich des Auffindeortes bzw. Wiesbaden-Klarenthal wohnen oder wohnten und die gegebenenfalls in Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an Melanie Frank gebracht werden können?



Hinweise, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden können, erbittet das Hessische Landeskriminalamt unter den Rufnummern 0611-83 2020. - Hinweise sind auch über das Internet - www.polizei.hessen.de- möglich -



Hinweis an die Redaktionen: Zur Zeit findet in dem Waldgelände eine Suchaktion nach weiteren sterblichen Überresten statt, die sich bis in die Nachmittagstunden erstrecken wird. Eine Medienbetreuung vor Ort ist eingerichtet. Die Anfahrt zur Örtlichkeit erfolgt über die A 61, Abfahrt Laudert. In Lauterd Richtung Kisselbach, die L 214. Das Waldgebiet befindet sich von Laudert aus gesehen auf der linken Seite.









Hessisches Landeskriminalamt Pressestelle Siegfried Wilhelm Telefon: (0611) 83-1020 oder -1021 Fax: (0611) 83-1025 oder -1026 E-Mail: pressestelle.hlka@polizei.hessen.de http://www.polizei.hessen.dehttp://www.polizei.hessen.de
 
So schlimm wies ist, die Eltern haben jetzt traurige Gewissheit. Mein Beileid!

Ob man aber nach so einer langen Zeit noch auf Hinweise hoffen kann, aber ein Versuch ist es zumindest wert!
 
denke für die eltern ist es gut, dass sie gefunden wurde.

damit endet endlich deren ungewissheit über den verbleib ihrer tochter.
 
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