Palatinator
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Mir ist heute in der Rheinpfalz der folgende Artikel aufgefallen. Wäre es nicht mal ne coole Aktion, so jemand nochmal zu nem Betze Besuch zu verhelfen ?
Einst zu Fuß zum Betzenberg
EDENKOBEN: Karl Weber heute 104
Heute feiert Karl Weber, ältester Bürger des Landkreises Südliche Weinstraße, seinen 104. Geburtstag. Dass er dieses stolze Alter einmal erreichen werde, hätte er gerade mit Blick auf seinen stressigen Beruf nicht gedacht.
Mit 13 Jahren erlernte der gebürtige Ottersheimer das Polierhandwerk, nach dem Krieg war Weber in der früheren Möbelfabrik Niederhöfer beschäftigt. In vielen städtischen Vereinen war der älteste Kreisbürger engagiert. Der Pollichia Edenkoben wie auch dem SPD-Ortsverein ist Weber als Mitglied heute noch verbunden.
Als Ausgleich für die Arbeit im Akkord, mit teilweise gesundheitsschädigenden Mitteln, zog es den Jubilar zum Wandern und Pilze sammeln in den Pfälzerwald. Zu Fuß hat sich der glühende FCK-Fan auch einmal über Heldenstein, Taubensuhl und das Johanniskreuz nach Kaiserslautern zum Betzenberg aufgemacht.
Fußball ist seine große Liebe, der Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern gehört sein Herz. Die Fußball-Weltmeisterschaft verfolgte Weber vor dem rechtzeitig neu angeschafften Fernseher, doch habe er die Spiele eher gelassen miterlebt, anders als in den Jahren, in denen die deutsche Mannschaft Weltmeister wurde, erzählt er rückblickend. Begegnungen in der zweiten Bundesliga verfolgt der Jubilar mit dem großen Wunsch, sein FCK möge wieder in die erste Liga aufsteigen. Auch wenn Weber seinem Alter Tribut zollen, das Wandern und die Besuche auf dem Betzenberg aufgeben musste, möchte er heute nur dann noch einmal jung sein, wenn er einen guten Beruf vorweisen könnte. Überhaupt sei die Welt klein geworden, die Mobilität der Menschen und die gesellschaftlichen Anforderungen hätten zugenommen, vergleicht Weber. Seine geistige Frische behält sich der Jubilar durch Lesen und Schach spielen oder Fernsehen, und zwar zu Hause bei seiner einzigen Tochter Eleonore Thronike. (ivt)
REUTERM / REUTERM
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Pfälzer Tageblatt
Datum: Nr.223
Datum: Montag, den 25. September 2006
Seite: Nr.27
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Einst zu Fuß zum Betzenberg
EDENKOBEN: Karl Weber heute 104
Heute feiert Karl Weber, ältester Bürger des Landkreises Südliche Weinstraße, seinen 104. Geburtstag. Dass er dieses stolze Alter einmal erreichen werde, hätte er gerade mit Blick auf seinen stressigen Beruf nicht gedacht.
Mit 13 Jahren erlernte der gebürtige Ottersheimer das Polierhandwerk, nach dem Krieg war Weber in der früheren Möbelfabrik Niederhöfer beschäftigt. In vielen städtischen Vereinen war der älteste Kreisbürger engagiert. Der Pollichia Edenkoben wie auch dem SPD-Ortsverein ist Weber als Mitglied heute noch verbunden.
Als Ausgleich für die Arbeit im Akkord, mit teilweise gesundheitsschädigenden Mitteln, zog es den Jubilar zum Wandern und Pilze sammeln in den Pfälzerwald. Zu Fuß hat sich der glühende FCK-Fan auch einmal über Heldenstein, Taubensuhl und das Johanniskreuz nach Kaiserslautern zum Betzenberg aufgemacht.
Fußball ist seine große Liebe, der Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern gehört sein Herz. Die Fußball-Weltmeisterschaft verfolgte Weber vor dem rechtzeitig neu angeschafften Fernseher, doch habe er die Spiele eher gelassen miterlebt, anders als in den Jahren, in denen die deutsche Mannschaft Weltmeister wurde, erzählt er rückblickend. Begegnungen in der zweiten Bundesliga verfolgt der Jubilar mit dem großen Wunsch, sein FCK möge wieder in die erste Liga aufsteigen. Auch wenn Weber seinem Alter Tribut zollen, das Wandern und die Besuche auf dem Betzenberg aufgeben musste, möchte er heute nur dann noch einmal jung sein, wenn er einen guten Beruf vorweisen könnte. Überhaupt sei die Welt klein geworden, die Mobilität der Menschen und die gesellschaftlichen Anforderungen hätten zugenommen, vergleicht Weber. Seine geistige Frische behält sich der Jubilar durch Lesen und Schach spielen oder Fernsehen, und zwar zu Hause bei seiner einzigen Tochter Eleonore Thronike. (ivt)
REUTERM / REUTERM
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Pfälzer Tageblatt
Datum: Nr.223
Datum: Montag, den 25. September 2006
Seite: Nr.27
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