Die deutsche Nationalelf wird heute im letzten - und im Kampf um den Gruppensieg entscheidenden - Spiel gegen Argentinien in Nürnberg (20.45 Uhr live im sport.de-Ticker) aller Voraussicht nach ohne Shooting-Star Lukas Podolski auflaufen. Im Abschlusstraining humpelte der 20-jährige Stürmer in Herzogenaurach über den Platz. Eine Prellung in der rechten Wade macht dem Kölner zu schaffen. Deshalb wird Bundestrainer Jürgen Klinsmann seinen Poldi heute im Frankenstadion wohl auf der Bank lassen. "Wenn wir das Gefühl haben, einer braucht eine Pause, bekommt er sie", hatte Assistenz-Trainer Jogi Löw zuvor gesagt. Denn die DFB-Elf steht ja bereits als Halbfinalist fest. Damit ist unser neues Traum-Duo Poldi/Schweini gesprengt. Eigentlich hätte Bastian Schweinsteiger geschont werden sollen für die kommenden Aufgaben, das Halbfinale und das Finale (oder das Spiel um Platz 3). Jetzt muss der 20-Jährige wieder ran, denn ohne Poldi und Schweini wäre die deutsche Kreativ-Abteilung zu sehr geschwächt.
Im deutschen Sturmzentrum werden gegen die starken 'Gauchos' wohl Kevin Kuranyi und Gerald Asamoah spielen. Aber vielleicht überrascht Klinsi wieder einmal alle und bringt den jungen Mike Hanke. Im Training haute der Schalker die Bälle reihenweise ins Tor, und gegen Tunesien hatte er als Joker getroffen. Der frische Fabian Ernst, der im Turnier erst acht Minuten spielen durfte, könnte für Schweinsteiger ins Team kommen und seine größere Defensivstärke in die Waagschale werfen, was gegen die starke Offensive der Argentinier wichtig wäre. Dagegen spricht, dass Klinsmann angekündigt hatte, auch gegen Argentinien offensiv spielen und unbedingt gewinnen zu wollen. Als Ersatz für den gesperrten Arne Friedrich auf der rechten Verteidiger-Position hat Klinsmann die Wahl zwischen Patrick Owomoyela und Andreas Hinkel. Im Tor steht der dritte Torwart, der Stuttgarter Timo Hildebrand.
Am Montag stimmte Chef-Spion Urs Siegenthaler das Team mit einer Video-Analyse nochmals auf den Gegner ein. Trainer und Spieler erfuhren von dem Schweizer, "wo die Argentinier Probleme haben, wo sie zu packen sind und wer dafür geeignet ist", berichtete Löw. In den bisherigen 15 Begegnungen gegen die Südamerikaner gab es nur fünf Siege, aber sieben Niederlagen. Allerdings verwies Löw noch einmal auf das jüngste 2:2 am 9. Februar in Düsseldorf. "Da haben wir Argentinien über weite Strecken dominiert."
www.sport.de
Im deutschen Sturmzentrum werden gegen die starken 'Gauchos' wohl Kevin Kuranyi und Gerald Asamoah spielen. Aber vielleicht überrascht Klinsi wieder einmal alle und bringt den jungen Mike Hanke. Im Training haute der Schalker die Bälle reihenweise ins Tor, und gegen Tunesien hatte er als Joker getroffen. Der frische Fabian Ernst, der im Turnier erst acht Minuten spielen durfte, könnte für Schweinsteiger ins Team kommen und seine größere Defensivstärke in die Waagschale werfen, was gegen die starke Offensive der Argentinier wichtig wäre. Dagegen spricht, dass Klinsmann angekündigt hatte, auch gegen Argentinien offensiv spielen und unbedingt gewinnen zu wollen. Als Ersatz für den gesperrten Arne Friedrich auf der rechten Verteidiger-Position hat Klinsmann die Wahl zwischen Patrick Owomoyela und Andreas Hinkel. Im Tor steht der dritte Torwart, der Stuttgarter Timo Hildebrand.
Am Montag stimmte Chef-Spion Urs Siegenthaler das Team mit einer Video-Analyse nochmals auf den Gegner ein. Trainer und Spieler erfuhren von dem Schweizer, "wo die Argentinier Probleme haben, wo sie zu packen sind und wer dafür geeignet ist", berichtete Löw. In den bisherigen 15 Begegnungen gegen die Südamerikaner gab es nur fünf Siege, aber sieben Niederlagen. Allerdings verwies Löw noch einmal auf das jüngste 2:2 am 9. Februar in Düsseldorf. "Da haben wir Argentinien über weite Strecken dominiert."
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