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Stadionmiete

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Passt hier "irgendwie" rein:





Zähes Ringen um die Eishalle

Warum die Basketball-Investoren gestern nervös wurden und was heute passieren soll



Von unserem Redakteur



Gerhard Dürnberger



Der Aufsichtsrat der Fritz-Walter-Stadion-Gesellschaft befasst sich heute mit dem Thema Umbau der Eishalle für die Basketballer des FCK. Nach den Worten von Oberbürgermeister Bernhard Deubig, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadiongesellschaft, soll in einer Dringlichkeitssitzung der Weg frei gemacht werden für den Umbau der Halle.



Hinter den Kulissen wurde gestern fieberhaft daran gearbeitet, dass die Investoren der Basketball AG die Eishalle umbauen können. Am Abend war klar: Die Basketballer des FCK, die künftig einen anderen Namen tragen werden, haben wieder eine Zukunft.



Dies schien schon klar, nachdem der Stadtrat am Dienstagabend in Sachen Eishalle dem Verkauf des Erbbaurechts an die Fritz-Walter-Stadion-Gesellschaft zugestimmt hatte, die die Investorengruppe mit dem Bau der Halle beauftragen soll und von Stadt und FCK das Geld zurückbekommt. Doch gestern Morgen geriet alles wieder ins Wanken. Gerüchte machten die Runde, die SPD wolle das Projekt blockieren, nachdem im Rat am Dienstagabend aus der SPD-Fraktion ein Gegenvorschlag zum Umbau der Halle gemacht wurde. Auf Investorenseite herrschte deshalb große Aufregung.



Der Oberbürgermeister blieb gestern Morgen ganz ruhig. Er versuchte, den Aufsichtsrat der Stadiongesellschaft zusammenzutrommeln. Die Investoren bekämen den Auftrag für den Umbau der Eishalle, notfalls werde mit Nachgenehmigung gearbeitet. Am Abend sagte Deubig, der Aufsichtsrat sei für den heutigen Donnerstag einberufen, als Vorsitzender könne er dies bei Dringlichkeit ohne Einhaltung von Fristen tun. Der Aufsichtsrat müsse und werde den Beschluss zum Umbau der Eishalle fassen, dies sei die einzige Lösung, denn am Freitag müssten alle Unterlagen bei der Arbeitsgemeinschaft Zweite Basketball-Bundesliga in Köln sein.



Im Aufsichtsrat, der heute zusammenkommt, sitzen vier Mitglieder aus dem Stadtrat: Für die CDU Manfred Steiner und Martin Natter, für die SPD Franz Schermer und Karl Gerd Morgenthaler. Morgenthaler betonte auf Anfrage der RHEINPFALZ gestern Vormittag, dass er dem Projekt zustimmen werde. Er befürchte zwar, dass auf die Stadiongesellschaft Belastungen zukommen, dies müsse noch geklärt werden. „Aber ich sehe das Projekt positiv, wir müssen den Basketballern eine Chance geben", sagte das SPD-Ratsmitglied. Auf die Frage, wie die SPD-Fraktion das Projekt sieht, sagte Morgenthaler, er könne nur für sich alleine sprechen. Basketball in der Eishalle sei wichtig für den Sport in Kaiserslautern und für das Image der Stadt, „gerade jetzt, wo es bei den Fußballern des FCK nicht so läuft". Zur Eishalle sagte Morgenthaler: „Was soll mit dem verrotteten Ding passieren? Wenn die Investoren den Mut haben, das Projekt anzugehen, sollte man ihnen eine Chance geben."



Als Schulleiter der Bännjerrück-Hauptschule sagte Morgenthaler weiter, Basketball werde in KaisersLauterer Schulen gepflegt. Auch auf dem Schulhof seiner Schule hingen Basketballkörbe. Durch Erfolge einer Sportart werde diese für Schüler interessant. Wenn Schüler in der Eishalle unter professioneller Anleitung trainieren könnten, sei dies eine tolle Sache.



Die Investoren kommunizierten gestern mit dem FCK. Der Vertragsentwurf wurde ausgetauscht, er soll morgen Abend unterschriftsreif sein. Der FCK habe die Lizenz für die Zweite Liga mit Auflagen erhalten, die Auflagen beträfen die Halle, sagte Michael Littig von der Investorengruppe. Der Verein müsse nachweisen, dass bis zum 31. August eine Spielstätte bereitsteht. Wenn bei der Stadiongesellschaft alles klar sei, erhalte der FCK die komplette Lizenz und könne sie an die Basketball GmbH überschreiben. „Dann kommen wir sofort in die Gänge", betonte Littig. Gespräche mit Hallenbauern, Tribünenbauern, Architekten und Lieferanten liefen, Angebote seien eingeholt worden. Man wolle mit 2000 Plätzen starten. Wenn sich an Weihnachten zeige, „dass wir immer ausverkauft sind", könne die Kapazität erweitert werden.



REDZIMH



Quelle:

Verlag: DIE RHEINPFALZ

Publikation: Pfälzische Volkszeitung

Ausgabe: Nr.119

Datum: Donnerstag, den 24. Mai 2007

Seite: Nr.16
 
Die Betreibergesellschaft wird keiner Mietminderung zustimmen, die sie selbst in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Allein aus strafrechtlichen Überlegungen.
 
klar sind wir bestimmt net auf Rosen gebettet. Aber trotz 3,5 Mio Stadionmiete bleiben da immer noch ca 8,5 Mio von den Zuschauereinnahmen. Davon träumen die meisten anderen 2. Ligisten
 
Die ganze Stadionfinanzierungsgeschichte ist (war) auf die 1.Liga ausgelegt. Schon vor der Saison war klar, dass die finanzielle Spirale nach unten, die von der Stadionmiete erheblich beeinflusst wird, nur durch einen sofortigen Wiederaufstieg umgedreht werden kann.

Doch nun stecken wir mitten drin im Teufelskreis nach unten und Abhilfe durch den Verkauf eines Spielers (letztes Jahr: Sanogo) ist diesmal auch nicht in Sicht.

Ich denke, wenn wir 07/08 den Wiederaufstieg nicht schaffen, kann uns vor dem finanziellen Eklat nur noch ein Wunder retten (Pokalhalbfinale; Entdeckung eines Supertalentes...).
 
nicht übertreiben!!!

denke zwar dass, wenn wir dieses jahr nicht aufsteigen vorerst jahrelang in der 2.liga bleiben werden. doch denke ich dass unser erhalt der 2.liga finanziell nicht in frage gestellt ist.
 
ich denke net, das hier übertrieben wird... zumal man es mit fakten anschaulich erläutern kann..
 
Vom Etat her sind wir aber zumindest immer noch im oberen Drittel. mainz hat ja ähnlich viel. Nur was viele vergessen das wir nur den Spieleretat angeben, also so schlecht schaut es NOCH nicht aus, immerhin hatten wir ja Geld um Spieler wie Auer Vignal,meißner zu bezahlen. Nur auf Dauer wird es eben schwierig, irgendwann wird da ohne einen Investor nichts gehen wenn man in der 2Liga bleibt.
 
Was mich seit Jahren wundert, ist das nicht mehr Veranstaltungen am Betze sind. Vor allem die Halle in der Nord würde sich wunderbar für mittlere Konzerte anbieten. Inkl. fantastischer Aussicht, Catering wäre auch kein Problem... Warum passiert in dieser Richtung eigentlich nichts???
 
Was mich seit Jahren wundert, ist das nicht mehr Veranstaltungen am Betze sind. Vor allem die Halle in der Nord würde sich wunderbar für mittlere Konzerte anbieten. Inkl. fantastischer Aussicht, Catering wäre auch kein Problem... Warum passiert in dieser Richtung eigentlich nichts???


zum größten teil wohl eine sache der anwohner, da diese da immer wieder probleme gemacht haben. veranstaltungen in der tribüne finden eigtl nur im vip bereich statt. warum die halle wenig genutzt ist kann ich dir auch nicht sagen
 
Vom Etat her sind wir aber zumindest immer noch im oberen Drittel. mainz hat ja ähnlich viel. Nur was viele vergessen das wir nur den Spieleretat angeben, also so schlecht schaut es NOCH nicht aus, immerhin hatten wir ja Geld um Spieler wie Auer Vignal,meißner zu bezahlen. Nur auf Dauer wird es eben schwierig, irgendwann wird da ohne einen Investor nichts gehen wenn man in der 2Liga bleibt.


mainz wird deutlich,wenn nicht fast doppelt soviel geld haben wie wir,da sie ca. 5,6 millionen für zidan und so 1oder2 millionen für manuel friedrich einnehmen werden
 
mainz wird deutlich,wenn nicht fast doppelt soviel geld haben wie wir,da sie ca. 5,6 millionen für zidan und so 1oder2 millionen für manuel friedrich einnehmen werden


Muss man schauen ob sie alles in den Spieleretat stecken können, denke für den Stadionbau, fehlende Einnahmen durch Abstieg wird was gebraucht. zudem muss man bei Ersatz ja auch Geld ausgeben.
 
Und das ist der Punkt, den ich eigentlich nicht verstehe.


Der FCK hat folgende Umsatzpositionen:

- Zuschauer: ca. € 12m

- Sponsoren: ca. € 3,0m (konservativ geschätzt; insg.: Hauptsponsoren und Partner)

- TV-Gelder: ca. € 7,5m (von Jaworski am Sonntag in Flutlicht genannt).



Davon gehen folgende Aufwandspositionen ab:

- Stadionmiete: ca. € 3,2m

- Lizenzspieler: ca. € 10m



Zusätzliche Aufwandspositionen sind die Verwaltung, Management, Jugend, Marketing, Reisekosten, deren höhe insgesamt sich auf geschätzt ca. € 5m belaufen.



Macht insgesamt: Einnahmen ca. € 22,5m

und Ausgaben ca. € 18,2m.



Kann sich irgendeiner erklären wofür wir die Differenz ausgeben?


Sind die Zahlen hier bekannt, oder geraten?

Wieso nimmst Du 5 Mio für die Positionen Verwaltung, Managment usw an?

Das wären ja fast so viele, wie für den gesamten Lizenzkader?
 
Die ganze Rechnung ist eh eine Milchmädchenrechnung.

Der Mann hat wohl noch nie von Lohnnebenkosten und anderen steuerlichen Dingen gehört.
 
Wie kommst Du überhaupt auf 12 Millionen Zuschauereinnahmen? Erscheint mir etwas hoch ehrlich gesagt...


Ne, 12 Mios ist schon in Ordnung. 30.000 Zuschauer, 25 Euro im Schnitt die Karte und das 17 Mal. Nur muss man davon halt auch noch die Steuern abziehen...
 
Dein Fehler liegt bei 25€ pro Karte im Schnitt. Zweidrittel der Zuschauer stehen auf Fanplätzen zu 9€ wenn sie nicht sogar eine Ermäßigung haben. !6€ pro Karte dürfte realistischer sein. Zudem bekommen Dauerkartenbesitzer 2 Spiele geschenkt!
 
sagen wir 15€/karte

macht dann 7.65millionen pro saison bei durchschnittlich 30 000 zuschauern
 
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