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Stadionverbot: DFB reduziert Höchststrafe auf drei Jahre

redcity

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in Rücksprache mit der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH und von der Basis autorisierten Fanvertretern die Richtlinien zur Verhängung von Stadionverboten transparenter, gerechter und einzelfallbezogener gestaltet.



Die Reduzierung der Höchstdauer von Stadionverboten von fünf auf drei Jahre ist eine der wesentlichen Änderungen. Zudem können Stadionverbote künftig unter bestimmten Vorraussetzungen ausgesetzt werden. Dem Wunsch der Fanverbände, die „Heimatvereine“ des betreffenden Zuschauers in das Verfahren stärker einzubinden, wurde in der Neufassung der Richtlinien, bei der die Grundstruktur des Stadionverbots unverändert geblieben ist, ebenfalls entsprochen.



Das DFB-Präsidium hat die neuen Richtlinien heute auf einer Sitzung in Dresden verabschiedet, allerdings unter dem Vorbehalt einer Stellungnahme durch politische und polizeiliche Instanzen. Die Neufassung der Richtlinien liegt derzeit dem „Nationalen Ausschuss Sport und Sicherheit (NASS)“ sowie den Polizeibehörden der Bundesländer und der Bundespolizei vor.



Am 23. und 24. Juni 2007 hatten rund 450 Fans auf Einladung des DFB und der DFL in Leipzig beim ersten bundesweiten Fankongress über das geltende Verfahren der Stadionverbote diskutiert. Grundlage des Reformversuches war das „Positionspapier Stadionverbote“ der „Interessengemeinschaft Unsere Kurve“. Mit der Neugestaltung der Richtlinien hat der DFB seine Zusagen gegenüber der Fanbasis auch zeitlich eingehalten.



Nach einer für den Jahresbeginn erwarteten Rückmeldung der NASS sollen die überarbeiteten Richtlinien am 1. Februar 2008 in Kraft treten. Der DFB erhofft sich durch die Neufassung nachhaltige Verbesserungen im Bereich der Transparenz und Einzelfallgerechtigkeit. Für den Januar 2008 sind Schulungen der Stadionverbotsbeauftragten geplant.



Quelle: DFB.de
 
na da wurds auch mal endlich zeit...



Sehr guter Anfang!


dann is ja hier alles gesagt
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find ich super, zumindest als anfang
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tG
 
Weit mehr als die Herabsetzung der Höchstdauer?



Das Papier zur Neufassung der Stadionverbotsrichtlinien wird voraussichtlich erst Ende Januar veröffentlicht. Wie Stadionwelt erfuhr steht in dem Papier aber noch einiges mehr als die Reduzierung der Höchstdauer von fünf auf drei Jahre.



Unter anderem soll eine Mindestdauer von vier Wochen ausdrücklich erwähnt und die Aussetzung zur Bewährung jederzeit möglich sein. Obwohl der Bezugsverein zu keiner Zeit Herr des Verfahrens ist, soll er stärker eingebunden werden. Bei Einstellung des Ermittlungsverfahrens nach § 153 StPO, also einer geringen Schuld, ist das Stadionverbot neu zu prüfen.



quelle: stadionwelt
 
Beim gestrigen dfb-pokalspiel in wolfsburg wurden geg drei aktive HSV-Fans bundesweite stadionverbote bis zum 30.06.2011 durch den vfl wolfsburg -fußball gmbh schriftlich ausgehändigt.
das vergehen, anbringen von aufklebern im gästeblock (sachbeschädigung).



hier soll eine weitere form von fankultur (aufleber) kriminalisiert werden.



über protest -u. solidaritätsaktionen würden sich die betroffenen freuen.



http://www.fanrechtefonds.de/pages/news.htmlhttp://www.fanrechtefonds.de/pages/news.html


hab ich aus dem hsv-forum..... echt unglaublich wegen aufklebern????
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pff...wolfsburg. die haben nunmal eine fankultur, in der das kleben von aufklebern im gästeblock als blutrünstiger hooliganismus betrachtet wird. aber im ernst, ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass ausschließlich wegen des klebens stadionverbote ausgesprochen worden sind. wenn doch ist es, um es behutsam auszudrücken, mehr als nur daneben.
 
naja ich finds auch ehrlich gesagt etwas merkwürdig, dass jemand der einen becher wirft und dabei den linienrichter trifft für 8 monate haft auf bewährung verdonnert wird..
 
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