Stefan Kuntz heuert in Koblenz an
04.03.2005
Für Stefan Kuntz hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Weg vom wackeligen Trainerstuhl, hin zum seriösen Posten eines Managers - mit seinem Engagement beim Regionalligisten TuS Koblenz will sich der Ex-Nationalspieler fortan abseits der Seitenlinie profilieren.
Stefan Kuntz geht neue Wege
Und hat sich gleich große Ziele gesetzt. "Wir wollen mittelfristig in die 2. Liga", sagte Kuntz nach der Vertragsunterzeichnung beim Aufsteiger, wo er bis zum 30. Juni 2007 der starke Mann sein wird. Nach seiner Beurlaubung beim Zweitligisten LR Ahlen im November 2003 hatte sich der Europameister von 1996 eine Auszeit gegönnt, um "zu sehen, wo meine Stärken und Schwächen liegen". Dabei ist er offenbar zu der Erkenntnis gekommen, dass ihn trotz der erworbenen Fußballlehrer-Lizenz die Trainerkarriere wohl nicht mehr reizt. "Dieses Kapitel ist für mich definitiv abgeschlossen", sagte Kuntz, der die Zeit der Besinnung auch zur Weiterbildung genutzt hat.
Ein Jahr lang hat er sich an der Fern-Uni Hagen fit gemacht in Sachen Sportmanagement und verkündete nun zuversichtlich: "Ich trete meinen Job in Koblenz nicht als unbedarfter Ex-Profi an." Kuntz' Know How, gepaart mit seiner erfolgreichen Vita als Spieler, soll dem aufstrebenden Drittligisten helfen, den Fußball-Boom in Koblenz nachhaltig zu festigen. "Sein Name ist in der Lage, die Bedeutung des Vereins in der ganzen Region zu unterstreichen", sagte TuS-Vorsitzender Bruno Gauggel, der mit Hilfe von Sponsoren die finanziellen Rahmenbedingungen für den Kuntz-Coup schaffen konnte.
Eine Investition, die sich aber schon möglichst bald amortisieren soll, schließlich braucht man auch in Koblenz für die großen Ziele das nötige Kleingeld. "Wir müssen unseren Etat verdoppeln", sagte der Neu-Manager ohne Umschweife, nachdem die Koblenzer bislang mit einem 1,2-Millionen-Euro-Budget eher im unteren Drittel der Regionalliga angesiedelt sind.
Dafür will er zuerst im Club die nötigen Strukturen schaffen, ehe bei potenziellen Sponsoren Überzeugungsarbeit angesagt ist. Und ganz nebenbei will Kuntz dann das tun, was besonders Coach Milan Sasic erfreuen dürfte, der gedanklich schon am Kader für die neue Saison bastelt: "Ich möchte die Wünsche des Trainers erfüllen."
Quelle: www.Sportal.de
04.03.2005
Für Stefan Kuntz hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Weg vom wackeligen Trainerstuhl, hin zum seriösen Posten eines Managers - mit seinem Engagement beim Regionalligisten TuS Koblenz will sich der Ex-Nationalspieler fortan abseits der Seitenlinie profilieren.
Stefan Kuntz geht neue Wege
Und hat sich gleich große Ziele gesetzt. "Wir wollen mittelfristig in die 2. Liga", sagte Kuntz nach der Vertragsunterzeichnung beim Aufsteiger, wo er bis zum 30. Juni 2007 der starke Mann sein wird. Nach seiner Beurlaubung beim Zweitligisten LR Ahlen im November 2003 hatte sich der Europameister von 1996 eine Auszeit gegönnt, um "zu sehen, wo meine Stärken und Schwächen liegen". Dabei ist er offenbar zu der Erkenntnis gekommen, dass ihn trotz der erworbenen Fußballlehrer-Lizenz die Trainerkarriere wohl nicht mehr reizt. "Dieses Kapitel ist für mich definitiv abgeschlossen", sagte Kuntz, der die Zeit der Besinnung auch zur Weiterbildung genutzt hat.
Ein Jahr lang hat er sich an der Fern-Uni Hagen fit gemacht in Sachen Sportmanagement und verkündete nun zuversichtlich: "Ich trete meinen Job in Koblenz nicht als unbedarfter Ex-Profi an." Kuntz' Know How, gepaart mit seiner erfolgreichen Vita als Spieler, soll dem aufstrebenden Drittligisten helfen, den Fußball-Boom in Koblenz nachhaltig zu festigen. "Sein Name ist in der Lage, die Bedeutung des Vereins in der ganzen Region zu unterstreichen", sagte TuS-Vorsitzender Bruno Gauggel, der mit Hilfe von Sponsoren die finanziellen Rahmenbedingungen für den Kuntz-Coup schaffen konnte.
Eine Investition, die sich aber schon möglichst bald amortisieren soll, schließlich braucht man auch in Koblenz für die großen Ziele das nötige Kleingeld. "Wir müssen unseren Etat verdoppeln", sagte der Neu-Manager ohne Umschweife, nachdem die Koblenzer bislang mit einem 1,2-Millionen-Euro-Budget eher im unteren Drittel der Regionalliga angesiedelt sind.
Dafür will er zuerst im Club die nötigen Strukturen schaffen, ehe bei potenziellen Sponsoren Überzeugungsarbeit angesagt ist. Und ganz nebenbei will Kuntz dann das tun, was besonders Coach Milan Sasic erfreuen dürfte, der gedanklich schon am Kader für die neue Saison bastelt: "Ich möchte die Wünsche des Trainers erfüllen."
Quelle: www.Sportal.de