Das mag sein, denn ich habe zumindest von niemandem aus der West, Süd oder Ost gehört, dass Köhler irgendwie angegangen worden wäre. Dann sollen sie aber einfach mal diesen speziellen Leuten Paroli bieten und nicht einfach alle Fans über einen Kamm scheren. Schon wie beim letzten Interview mit den Misstönen kommt es mir vor, als ob Kuntz einfach ne beleidigte Leberwurst ist. Er soll es einfach mal jetzt dabei belassen und nicht andauernd nachkarten. Es gilt einfach die volle Konzentration auf die Relegation zu richten.
Und was ist mit denjenigen, die Kuntz als Sonnenkönig beschimpfen? Die ihm letzte Saison Geklüngel und In-die-eigene-Tasche-wirtschaften unterstellt haben? Und diejenigen die auf der JHV nur drauf gewartet haben, einen Anlass zu bekommen, um Gift und Galle zu spucken?
Oder die Facebook-Oneline-Parolenschwinger?
Alle von der Süd?
Ich denke, Kuntz ist langsam zermürbt. Anders kann ich mir so ein unnötiges Interview zu einem noch unnötigerem Zeitpunkt einfach nicht vorstellen.
Es ist einfach so, dass du als FCK - Chef nicht nur für das sportliche und wirtschaftliche Wohl des Vereins zuständig bist, sondern auch dafür da bist, um von den Bauern mit Scheisse beschmissen zu werden.
Und dass genau diese Leute sich auch daran aufgeilen, wenn du scheiterst.
Für diese Eigenschaft braucht man halt ein dickes Fell. Und das geht Kuntz offenbar so langsam flöten, was sich in solch unprofessionellen Interviews wie dem heutigen zeigt.
Und generell kommt bei ihm zu sehr die Genugtuung, die schon leicht ins Gehässige übergeht, durch.
Nachvollziehen kann ich das menschlich nach wie vor voll und ganz.
Aber auf professioneller Ebene muss er das in den Griff bekommen, sonst kann das einfach nicht mehr funktionieren.
Zumindest nicht wenn Kuntz quasi Spitze und Basis in Personalunion bildet.
Vielleicht sollte er wirklich gehen und den Platz wieder für so einen Dorftrottel machen, welche man hier an der Spitze so gerne sieht.
Dieser würde zwar früher oder später auch wieder fertiggemacht werden. Aber um den würde es mir weitaus weniger leid tun.