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Steinbrück Kanzlerkandidat der SPD

Ist er der Richtige aus dem Trio?

  • Ja

    Stimmen: 11 57,9%
  • Nein

    Stimmen: 8 42,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    19
Ja, ist er. Aber ich bin auch ne verkappte Seeheimerin, ich bin da vielleicht nicht unbedingt die neutralste Instanz.
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Ich gebs zu, meine Frage ist auch sehr Bild-mäßig gestellt
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Der richtige für die SPD von den Chancen her (Steinmeier schonmal gegen Merkel gescheitert, Gabriel eher der Typ Luftikus) - der richtige für den jeweiligen User persönlich ...



Naja, wir sind hier ja nicht bei FORSA, oder?
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War ja auch die einzige Möglichkeit um überhaupt ansatzweise ne Chance zu haben, bei den anderen Beiden wäre die Wahl wohl schon vorher entschieden. Trotzdem hoffe ich Angie macht es noch ne weitere Runde aber in einer großen Koalition, da kommt wenigstens was zustande.
 
Aus dem Trio ist meiner Meinung nach keiner der Richtige, allesamt Vertreter der "neuen" SPD. Aber in der heutigen SPD gefällt mir sowieso kaum noch eine®. Aber am Ende kriegen se doch wieder mein Kreuz
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War ja auch die einzige Möglichkeit um überhaupt ansatzweise ne Chance zu haben, bei den anderen Beiden wäre die Wahl wohl schon vorher entschieden. Trotzdem hoffe ich Angie macht es noch ne weitere Runde aber in einer großen Koalition, da kommt wenigstens was zustande.


Ist es mittlerweile denn komplett egal was zustande kommt?
 
Wenn einer von den dreien, wäre mir Steinbrück am liebsten. Ich glaube, er hat sich in der großen Koalition nach der Lehman-Pleite unheimlich viel Knowhow über Finanzmärkte angeeignet; ein Wissen, das m.E. immer noch gefragt ist und eine Schlüsselqualifikation, die nicht viele führende Politiker haben. Was man da manchmal hört, ist eher erschreckend.
 
Ganz egal wenn die SPD auch aufstellt!

Letztendlich wird es in meinen Augen auf eine große Koalition hinauslaufen!
 
Ein schwarzer Tag für die SPD.



Egal, noch mal den Karren gegen die Wand fahren und dann 2017 mit Kraft.
 
Steinbrück ist der einzige, der Merkel Paroli bieten kann. Dass Hannelore Kraft von vornherein gesagt hat, dass sie nicht kandidieren will ... tja ... da kann auch nur sie was für.
 
Entscheidend wird auch das Programm dahinter sein. Gerade der linke Flügel der SPD wird jetzt sicherlich versuchen viele Dinge durchzusetzen, die sie bei einem anderen Kandidaten vielleicht nicht ganz so dringend gewollt hätten. So gesehen bin ich gespannt zu sehen, welche Auswirkungen diese Entscheidung innerhalb der SPD haben wird.

Klar ist jedenfalls, dass diese Personalie auch einige enttäuschte Wähler der FDP dazu antreiben kann ihr Kreuz eben bei der SPD zu tun.

Eine weitere interessante Frage für mich ist, wie die linken SPD Wähler reagieren werden. Für einige könnte Steinbrück nicht wählbar sein und um diese Leute könnten die Grünen und die Linke konkurrieren.
 
@ Günther



Es fallen in den nä Jahren ziemlich große und einschneidende Entscheidungen an von Rente über Bildung und Mindestlohn bis Arbeitsmarktumstrukturierung, da kann es sich Deutschland nicht leisten, das es durch parteipolitische Grabenkämpfe blockiert wird. Darum macht für mich nur eine große Koalition Sinn, alles andere wäre wieder auf wackeligen Beinen und damit wieder irgendwelchen wahnwitzigen Wählerversprechungen der kleinen Parteien nachgebend ( z.B. damals Dosenpfand der Grünen oder Hotelu-steuer der FDP) was nix bringt sondern nur noch mehr Unruhe reinbringt.
 
Ein schwarzer Tag für die SPD.


Egal, noch mal den Karren gegen die Wand fahren und dann 2017 mit Kraft.


Ist halt schade, dass wir in Deutschland keine "linken" Politiker auf höchster Ebene haben. Gabriel hat es immer wieder mit der "Krankenschwester" und dem "Bauarbeiter" versucht, aber ich denke, er war/ist so zur Halodri, als das er für mehr als 25% wählbar wäre. Steinmeier kann ich gar nicht einschätzen, für mich der geborene Außenminister, aber niemand, der im Bereich Soziales etc. groß aufgefallen wäre.



Steinbrück wird sicher einige "Linke" gewinnen können, allein durch seine lässige Art. Aber die gewinne, die er dort holt, wird er wieder bei den "Alten" verlieren. Ich denke seine (ich nenns mals) norddeutsche Art, kommt bei denen nicht gut an. Vor allem bei dieser "Gegnerin".



Ich bin gespannt auf die Inhalte und die beiden Kandidaten der Grünen.
 
Zugegeben, ich verfolge die deutsche Politik eher weniger, aber für mich ist Steinbrück ein Horror-Kandidat. Ihm fehlt meinem Empfinden nach jegliches Charisma, dass man einfach als Kanzler(in) braucht - da hat ein Steinmeier viel eher diese gewisse Staatsmännische Aura. So wird das nix für die SPD!
 
Zwar alt (vom Dienstag), aber in meinen Augen sehr treffender Kommentar von Spiegel Online:



SPD



Hallo Leute, aufwachen!



Was ist nur mit den Genossen los? Statt endlich den Kampf mit Angela Merkel aufzunehmen, beschäftigen sie sich lieber mit sich selbst. Sektierer führen das große Wort. Dabei ist ein SPD-Erfolg bei der Bundestagswahl möglich. Peer Steinbrück weist den richtigen Weg.




(...)Es könnte doch noch ein echter Wahlkampf werden, mit unterscheidbaren Lagern, mit einer klaren Wahl also für die Bürger. Auf der einen Seite: die grimmige SPD, die gegen das Großkapital zu Felde zieht, auf der anderen Seite die schwarz-gelbe Koalition als entschlossene Hüterin von freier Wirtschaft und freiem Kapitalverkehr. So muss es sein in der Demokratie.(...)


Quelle





Wäre schon sehr vorteilhaft für die SPD, wenn sie sich klar links von der CDU einsortiert und ein klarer Antagonist der marktradikalen FDP würde. Jedenfalls würde sie dann etliche (Alt-)Wähler (wieder) einsammeln, die sich sonst verzweifelt und resigniert zu den Grünen, Linken oder Piraten bekennen. Ob Steinbrück dazu der Richtige ist, darf wohl bezweifelt werden - personelle Alternativen sind ansonsten aber für mich auch nicht wirklich in Sicht.

Ich fände es nur schön, wenn sich eine Partei wie die SPD mal konsequent gegen die Ökonomisierung nicht-ökonomischer Bereiche wie Bildung und Gesundheit stellen würde, bevor hier alles implodiert - allerdings sorgen hier die systemimmanenten Wachstumszwänge der Großspender und künftigen Arbeitgeber der Spitzenpolitiker für extreme Zielkonflikte.






Steinmeier ist eher der Typ Graue Eminenz, der im Hintergrund agiert. Als Kanzleramtschef hatte er seine beste Zeit.


Vor allem fasziniert daran, dass er sämtliche Skandale (ukrainische Visa-Affäre, Entführungen deutscher Staatsbürger durch die CIA, generell die stille deutsche Beteiligung an Bush's Krieg) unbeschadet überstanden hat, obwohl er in dieser Hinsicht die Spinne im Netz war.
 
Ich sehe mich vor meinem geistigen Auge das erste Mal in meinem Leben SPD wählen. Steinbrück ist die richtige Wahl. Alleine mit "linken" Ideen kann man heute nichts mehr ausrichten, da in dem Wust an Problemen rein sachliche Lösungsarbeit gefragt ist. Und dazu braucht man einen "Macher", wie Steinbrück es ist und ausstrahlt. Als Wirtschaftsfachmann ist er in Zeiten der Finanzkrise jemand, der den Leuten Vertrauen in das Primat der Politik zurückgeben kann, da er einer der Wenigen ist, der weiß wovon er spricht.



Richtungswahlkämpfe sind mittlerweile sowieso obsolet. Dass man die Staatsschulden senken muss, ohne dabei die soziale Kluft noch weiter auseinander driften zu lassen, ist mittlerweile eine politische Binsenweisheit, genauso wie die Tatsache, dass der in den letzten 15 Jahren aufgekommene Casino-Betrieb in den Banken und Börsen besser mal an die Kette gelegt werden sollte, wenn einem nicht alles um die Ohren fliegen soll.



Zur Lösung dieser Probleme braucht man einfach Leute, die diese Probleme wirklich angehen und lösen wollen und das auch können. Und man braucht Wähler, die um des langfristigen Erfolges dieser Lösung willen bereit sind, für eine nachhaltige Politik anstatt für kurzfristige Bedürfnisbefriedigung und Selbstbeschiss ihre Stimme abzugeben.



Welches Parteibuch der gewählte dabei besitzt, ist sekundär. Angela Merkel kann man zumindest den ehrlichen Willen und Versuch nicht absprechen, die Finanzkrise irgendwie in den Griff zu bekommen. Da macht sie ihre Sache bislang vergleichsweise doch recht gut. Steinbrück ist fachlich noch ein bißchen besser. Eine große Koalition mit beiden zusammen, nur diesmal in umgekehrter Besetzung mit Steinbrück als Kanzler und Merkel in anderer Funktion wäre eine gute Perspektive.
 
@Onkel:

Ich sehe mich vor meinem geistigen Auge das erste Mal in meinem Leben nicht SPD wählen.



Du hast das alles schön beschrieben, aber ich mag Alternativen. Ohne die wird die Demokratie langweilig und gerät dadurch in Gefahr. Steinbrück scheint mir nicht der Politiker zu sein, der mit kreativen Ideen endlich die Sozialsysteme gerecht und wetterfest macht.



Es ist natürlich medienwirksam, auf die Schweiz, die Banken und die Finanzmärkte zu schimpfen, aber dadurch geht es keinem Rentner, keiner Alleinerziehenden und keinem Kind in einer Hartz-IV-Familie besser.
 
@Onkel:
Ich sehe mich vor meinem geistigen Auge das erste Mal in meinem Leben nicht SPD wählen.



Du hast das alles schön beschrieben, aber ich mag Alternativen. Ohne die wird die Demokratie langweilig und gerät dadurch in Gefahr. Steinbrück scheint mir nicht der Politiker zu sein, der mit kreativen Ideen endlich die Sozialsysteme gerecht und wetterfest macht.



Es ist natürlich medienwirksam, auf die Schweiz, die Banken und die Finanzmärkte zu schimpfen, aber dadurch geht es keinem Rentner, keiner Alleinerziehenden und keinem Kind in einer Hartz-IV-Familie besser.


Ich verstehe auch nicht, warum nicht endlich mal mit dem Thema der sozialen Ungerechtigkeit Wahlkampf gemacht wird und die Veranwortlichen dann auch dahinter stehen. Es muss doch in Deutschland ein Wählerpotenzial geben, welches hoch genug ist, als das dieses wichtigste Thema endlich mal prominent auf die Tagesordnung kommt!



Ich verstehe aber den Zusammenhang SPD - Hartz4 - "Sozial-Wahlkampf". Schade, dass unsere Medien sich sofort draufstürzen würden und mit der Moralkeule kommen würden: "Aber ihr habts doch verbrochen!". Was ja nur in Teilen stimmt.



Ich hoffe echt, dass Steinmeier den Wahlkampf für die Außenpolitik-Themen macht (Afghanistan), Gabriel fürs Soziale und Steinbrück die Finanzkrise abdeckt. Und dass Gabriel dann auch Ideen vorbringt ...... ach ...... ja, Weihnachtsmann und so, ich weiß
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Angela Merkel kann man zumindest den ehrlichen Willen und Versuch nicht absprechen, die Finanzkrise irgendwie in den Griff zu bekommen. Da macht sie ihre Sache bislang vergleichsweise doch recht gut. Steinbrück ist fachlich noch ein bißchen besser. Eine große Koalition mit beiden zusammen, nur diesmal in umgekehrter Besetzung mit Steinbrück als Kanzler und Merkel in anderer Funktion wäre eine gute Perspektive.


Der einzige Wille, den man Angela Merkel nicht absprechen kann ist, sich an der Macht zu halten. Aber ob sie dafür auch die Vizekanzlerin an Steibrücks Seite gibt?

Ich bin da ganz bei palatino, von mir aus mag Steinbrück von der sogenannten SPD-Troika noch am ehesten eine "Kante" sein, aber das auch nur, weil Ausstrahlung dieser gesamten Troika "große Koalition" schreit.

Das mag effektiv sein, vielleicht wird sogar mal wieder agiert statt zu reagieren, aber eine kritische Begleitung fällt fast komplett aus und mit diesem Bild der nächsten Wahlperiode vor Augen kann ich am Wahlsonntag auch gleich zuhause bleiben. Natürlich werde ich trotzdem an die Urne gehen, aber eben mit dem unangenehmen Wissen, dass die Entscheidung vorher schon feststand.



Zudem sind zwar die Tatsachen, wie du beschreibst, nicht von der Hand zu weisen, was aber immer noch nicht bedeutet, dass jede*r potentielle Bundeskanzler*in diese Probleme auch genauso konsequent angehen würde.
 
Ich sehe mich auch, zum ersten Mal anders wählen, aus rein taktischen Gründen. Eine Möglichkeit wäre die: Ich wähle die Piraten und hoffe, dass Merkel durch das Wahlergebnis in eine Jamaika-Koalition gezwungen wird, die sie dann natürlich gerne eingeht, es ist ja "alternativlos". Das verkauft sie uns dann auch als Fortschritt. Eine weitere große Koalition unter ihrer Führung wäre wohl das Ende der SPD. Steinbrück ist derjenige, dem ich am ehesten zutraue in der "Mitte" Stimmen zu holen, vielleicht sogar mehr als er links verliert. Irgendwie befürchte ich, dass alles beim alten bleibt.
 
Jaja, die FDP-Stammwähler wieder
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Ich bin am überlegen die SPD zu wählen, je nachdem wie das Programm dahinter aussieht
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Das Problem beim Thema "soziale Gerechtigkeit" ist, dass jeder etwas anderes darunter versteht. Was ist gerecht? Es ist nichts was man direkt angreifen kann und wenn neue Konzepte vorgestellt werden, die die Thematik betreffen, so wird oftmals nur über Zahlen gestritten. Bitte hierüber jetzt in diesem Thread keine Diskussion, ich wollte nur das Thema aufgreifen.
 
Ich denke, dass auch die bisherigen Diskussionsbeiträge hier schon aufzeigen, dass Steinbrück aus dem Reservoir, bestehend aus SPD-Stammwählern, klassischen Wechselwählern, Gelegenheitswählern, Eigentlich-Nichtwählern, taktischen Wählern und Stammwählern anderer Parteien mehr Stimmen rekrutieren kann, als Steinmeier oder gar Gabriel. Es hätte mich auch sehr überrascht, wenn die Entscheidung anders gefallen wäre.
 
Also für mich als NichtSPDwähler ist er der falsche Mann, da kommt nix rüber, Steinmeier hat viel mehr Ausstrahlung, gut er ist Merkel schon mal unterlegen aber auch er hätte eine 2.Chance verdient.
 
Habe es seit der Schröderzeit aufgegeben SPD zu wählen. Die SPD ist seit Willy Brands Zeiten für abhängig Beschäftigte bis Facharbeiter Niveau einfach nicht mehr wählbar. Das Ganze ist ein Witz. Ich frage mich echt, ob die Basis genauso denkt.
 
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