48-stündiger Streik im Personennah- und -fernverkehr ab 15.11.07, 2 Uhr.
Quelle: GDL
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Ja. Hab die GDL-PK gesehen.frenchi...steht das zu 100% fest...auf bahn.de steht deswegen noch nix...
Die Sache wäre längst gegessen wenn richtig gestreikt würde.
Streik heißt es wird nicht gearbeitet.
Man seht es oft in Frankreich wo sich kein Rad mehr dreht!
Aber uns Deutschen fehlt da der Zusammenhalt.
Wen 3-4 Tage kein Zug mehr fahren würde würde man sich sehr schnell einig.
So haben die Manager der Bahn weiter das Heft in der Hand und schieben die Schuld den Lokführern in die Schuhe.
Und der Bürger glaubt das auch noch!
Man kann ja den zug auch mal stehen lassen und mim Rad fahren .. Schont die Umwelt und macht gesund ... Immer dieses rumgeheule
Wenn du gern mim Fahrrad von Lautern nach Ludwigshafen fährst um die schöne Umwelt zu schonen bitte ich fahr lieber Zug!!!![]()
Ich kann Dir nichts allgemein verbindliches sagen. Aber bei uns ist es so, dass wenn Du zwar die Möglichkeit hast morgens in die Schule zu kommen aber mittags nicht mehr zurück zu kommen Du nicht in die Schule gehen musst. Generell ist es bei uns so, dass Du auf das Verkehrsmittel, dass Dich in die Schule normalerweise bringt zu warten hast. Du hast eine halbe Stunde zu warten. Wenn Du länger als eine halbe Stunde gewartet hast, kannst Du nach Hause gehen.Bei meiner Strecke fahren Ersatzbusse, nur stehen nirgends Abfahrtszeiten.
Wie ist das geregelt, wenn ich keine Möglichkeit hab, in die Schule zu kommen, aufgrund besonderer Umstände?
Es gibt bei bahn.de zwar eine pdf-Datei, aber a) gehts da laut Dateinamen um die S-Bahnen, ist bei mir nicht der Fall undlässt die sich gar ned öffnen.![]()
LOL ja genau so musst Du's machen. Ich hoff mal, dass ich auch nicht muss, dann hab ich mal Zeit hier Ordnung zu machen. Ich denke ja mal nicht, dass die Bahn einen Ersatzbus von Trier nach Saarbrücken schicktAlso geh ich morgen ganz normal an den Bahnhof, nehm mir die Rheinpfalz zum Lesen mit und warte, dass aus den nicht vorhandenen Lautsprechern eine Ansage kommt, schau dann nach ner halben Stunde auf die Uhr und lauf wieder heim. Ich weiß ja nix von Ersatzbussen, wurden ja ned durchgesagt.![]()
Informationen zum Streik bei der DB AG (Stand 14.11.07 15:30 Uhr) :
[...]
Strecke Frankenthal – Grünstadt - Eiswoog (KBS 666)
Die RB-Züge der Linie Ramsen – Frankenthal Hbf verkehren bis auf die nachstehenden Zugleistungen planmäßig.
Zug-Nr. Zugtyp von Abfahrt nach Ankunft
28908 RB Ludwh®Hbf tief 6:21,2 Ramsen (Pfalz) 7:25,2
28913 RB Ramsen (Pfalz) 7:47,4 Monsheim 8:30,6
28947 RB Freinsheim 17:08,3 Frankenthal Hbf 17:24,7
28950 RB Frankenthal Hbf 17:33,2 Grünstadt 18:03,6
Einzelne Strecken mit schwächerer Nachfrage können im Schienenverkehr leider nicht mehr bedient werden und werden dafür ersatzweise mit Bussen bedient.
Aktuell sind nachfolgende Strecken betroffen:
KBS 660 Mainz - Worms - Mannheim
KBS 666 Ramsen - Grünstadt - Freinsheim - Frankenthal
KBS 667 Monsheim - Grünstadt
KBS 667 Grünstadt - Bad Dürkheim - Neustadt
KBS 670 Homburg - Kaiserslautern - Neustadt - Schifferstadt - Ludwigshafen - Mannheim
KBS 676 Neustadt/W - Landau - Karlsruhe
KBS 677 Wörth - Germersheim - Speyer
KBS 704 Germersheim - Bruchsal
KBS 653 Worms - Bensheim
S-Bahn RheinNeckar
Die Linie S 1 fährt stündlich zwischen (Osterburken) -Mannheim und Kaiserslautern Hbf. Auf dem Abschnitt Kaiserslautern Hbf – Homburg (Saar) Hbf entfällt sie.
Den Fahrplan entnehmen Sie bitte der im Download beigefügten Tabelle.
Die Linie S 2 fährt stündlich auf dem Teilabschnitt Heidelberg Hbf und Neustadt (Weinstr) Hbf.
Den Fahrplan entnehmen Sie bitte der im Download beigefügten Tabelle.
Mehr Geld wollen ist legitim, aber ab einem bestimmten Prozentsatz wird es unverschämt. Und ja, die Diätenerhöhung von 9,5% ist auch frech. Wie man beides z.B. den Rentnern, die mal ein knappes Prozent bekommen, erklären will ist mir auch schleierhaft.Hab ja Verständnis dafür, dass die Jungs mehr Geld wollen, aber eure Probleme sind volkswirtschaftlich die kleinsten, denn durch Massenverkehrsmittel ("Umweltschonen") ist die Wirtschaft erpressbar -
wenn die Streikkasse voll ist können einige Hundert in Schlüsselpositionen Schäden für die Volkswirtschaft (das trifft uns alle) in Milliardenhöhe (auch Folgeschäden) anrichten !![]()
Wenn man sieht, was eine Gewerkschaft anrichten kann, was kann da noch über den Terrorismus auf uns zukommen ?![]()
So hat jedes Ding 2 Seiten - Massenverkehr oder Individualverkehr !![]()
Also Umweltschonen hilft da nicht und Fahrad zur Arbeit bei Sauwetter, wenn dein Arbeitgeber dich entlassen muß, weil er durch solche Streiks (Zulieferung, Weiterverarbeitung)ruiniert wird - der bekommt nämlich nichts aus der Streikkasse !
Mehr Geld wollen ist legitim, aber ab einem bestimmten Prozentsatz wird es unverschämt. Und ja, die Diätenerhöhung von 9,5% ist auch frech. Wie man beides z.B. den Rentnern, die mal ein knappes Prozent bekommen, erklären will ist mir auch schleierhaft.
Ich weiss ja nicht, was die Leute in diesen Zeiten der Globalisierung eigentlich denken. Das wir auf einer Insel leben? Ok, geben wir halt mal jedem 30% mehr. Gut. Und dann? Die Waren werden um den gleichen Betrag ebenfalls teurer (mindestens). Und dann? Nun, für uns hat sich da vielleicht nicht soviel geändert, auf den ersten Blick jedenfalls. Das aber der Export einbricht ist doch klar, die anderen Länder werden wohl kaum einen solchen Zuschlag bezahlen wollen. Und dann? Dann haben wir uns den Ast abgesägt, auf dem wir sitzen.
Ich habe schon gesehen wir Gewerkschaften Betriebe zugrunde gerichtet haben.
Bsp. 1: Eine Firma (Kunde von mir, ich arbeie in der IT-Branche) hat von seinem grössten Kunden (etwa 20% des gesamten Umsatzes) einen Sonderauftrag bekommen, der in der normalen Arbeitszeit nicht zu stemmen war. Deshalb hat die Geschäftsführung bei den Mitarbeitern angefragt wer am Wochenende Sonderschichten machen will gegen eine Sonderbezahlung. Also, Angebot von der Geschäftsleitung, Akzeptanz duch viele Mitarbeiter die sich etwas dazu verdienen wollten. Aber: Im Betriebsrat sass ein Gewerkschaftler, der hat das der Gewerkschaft gemeldet, die ging vor Gericht. Ergebnis: Sonderschichten wurden untersagt, Auftrag musste storniert werden, der Grosskunde ist kein Kunde mehr, der hat sich einen anderen Lieferanten gesucht, Firma haarscharf an der Insolvenz vorbei, aber bis heute noch nicht richtig erholt.
Bsp. 2: Eine Metallverarbeitende Firma im Grossraum Stuttgart für Präzisisionswerkzeuge lud nach den Betriebsferien die Mitarbeiter zu einer ausserordentlichen Versammlung ein und eröffnete ihnen, das die Firma (ein Familienbetireb, nebenbei erwähnt) die Insolvenz anmelden müsste, würde weiterhin zu diesen Kosten produziert werden, da nur Verluste eingefahren werden würden. Eine Preiserhöhung sei am Markt nicht durchsetzbar, es müsste von der 35-Stundenwoche zurück zu 38 Stunden, in teibereichen zu 40 Stunden. Bei gleichem Lohn. Ok, ist nicht schön, aber ohne Lohnverlust kann die Firma gerettet werden. Die Mitarbeiter stimmten dem Plan zu. Auch hier war ein Gewerkschaftler im Betriebsrat, hat das der Gewerkschaft gemeldet, auch hier ging es vor Gericht. Ergebnis: Keine 38/40-Stundenwoche, Insolvenz, verkauft an eine chinesische Firma, die hat alle Verträge erst mal gekündigt, die 40-Stundenwoche eingeführt, aber zu geringerem Lohn.
Und so könnte ich seitenweise weitere Beispiele aufführen.
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