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Streubomben im Libanon - Der Krieg geht weiter

Jonny

Well-Known Member
Jeden Tag drei Tote

Hunderttausende Blindgänger gefährden Menschen im Libanon

Fast eine Million Streubomben gefährden Kinder und Erwachsene im Libanon und rauben Bauern die Existenz.



Beirut - Sechs Monate nach Ende des Libanonkrieges sterben noch immer drei Menschen pro Woche an explodierenden Blindgängern. Das teilten die Vereinten Nationen (UN) mit. In den ersten Wochen nach dem Waffenstillstand waren es noch vier Menschen pro Tag.



www.fr-aktuell.de



Die Israelis töten also quasi "leise" weiter.

Stellt euch mal vor: Euer Sohn, eure Tochter geht auf den Spielplatz spielen und kommt nicht zurück oder ihr dürft ihn/sie im Krankenhaus besuchen, da sein/ihr Gesicht weggefetzt ist.
 
ja hat schon seinen grund, dass diese waffen von der UN und allen Menschenrechtsorganisationen geächtet werden.

für deeskalation sorgt das mit sicherheit nicht in der religion.



man sollte aber als deutscher auch nicht so laut aufschreien, denn die bundeswehr verfügt auch über bomblettmunition.
 
UNICEF: Streubomben verbieten



<span>Internationale Konferenz in Norwegen</span>



22. 02.07 - UNICEF fordert die weltweite Ächtung von Streubomben. Anlässlich der heute in Oslo beginnenden internationalen Konferenz über Streumunition appelliert UNICEF an die Staatengemeinschaft, diese Waffenart in einem internationalen Abkommen zu verbieten. Über 40 Staaten diskutieren auf Initiative der norwegischen Regierung über die Möglichkeiten eines völkerrechtlich verbindlichen Verbots.



Streubomben öffnen sich beim Abwurf in der Luft und verteilen hunderte so genannte „Bomblets“ über große Flächen. Blindgänger bedrohen oft noch Jahre nach einem Krieg die Zivilbevölkerung. Besonders Kinder sind in Gefahr, weil sie neugierig sind und die Gefahr durch nicht explodierte Sprengkörper oft nicht erkennen. Viele der „Bomblets“ sind zudem bunt und ähneln Spielzeug. UNICEF führt in vielen ehemaligen Kriegsgebieten Aufklärungsprogramme durch, um die Bevölkerung vor der Gefahr durch nicht explodierte Streumunition und Landminen zu warnen. Allein während der Kämpfe im Libanon im Sommer 2006 wurden vermutlich Hunderttausende der Sprengkörper eingesetzt.



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Mit Postern warnt UNICEF im Libanon vor Streumunition



Von 34 Ländern ist bekannt, dass sie Streubomben produzieren, mehr als 40 Länder lagern sie. UNICEF engagiert sich seit dem Kosovo-Krieg 1999 gegen Streubomben. Belgien und Norwegen haben bereits nationale Moratorien für Streumunition verabschiedet. Vorbild für die Osloer Konferenz ist das vor zehn Jahren beschlossene Ottawa-Abkommen zum Verzicht auf Anti-Personen-Minen. UNICEF unterstützt auch die Forderungen des Aktionsbündnis landmine.de, in dem sich rund 20 deutsche Hilfsorganisationen zusammengeschlossen haben:





* Ein weltweites Verbot der Entwicklung, der Produktion, des Exports (einschließlich des Technologietransfers) und des Einsatzes aller Landminentypen und minenähnlich wirkender Waffen (darunter auch Streumunition).

* Offenlegung aller Forschungsobjekte und Exporte, aller militärischer Einsatzplanungen und aller Lagerbestände von Minen und minenähnlich wirkenden Waffen, einschließlich solcher von Armeen auf ex-territorialem Boden.

* Die nachweisbare Vernichtung aller existierenden Minen und minenähnlich wirkender Waffen

* Die Umwidmung der für die Entwicklung von Minen, minenähnlich wirkender Waffen und deren Verlegesysteme bereitgestellten Gelder zugunsten der Rehabilitation und Entschädigung von Opfern dieser Waffen.

* Eine umfassende Unterstützung der weltweiten Minenräumung und Opferhilfe unter Aufsicht der UNO und der humanitären Hilfsorganisationen durch Finanzierung z.B. eines Fonds zur Räumung von Minen und Blindgängermunition.
​






Weitere Informationen zum Thema Streumunition und die Möglichkeit zum Online-Protest finden Sie unter landmine.de



Quelle: unicef





<span>zum Thema Landminen: </span><span>roteteufel.de</span>
 
Appell gegen Streubomben

Abschlusserklärung von Oslo fordert weltweites Verbot bis 2008

46 Staaten haben sich am Freitag in Oslo auf eine Initiative für ein weltweites Verbot von Streubomben bis Ende 2008 geeinigt.



Oslo - 46 von 49 der bei der Konferenz zur Ächtung der Streubomben in Norwegen vertretenen Staaten schlossen sich der Abschlusserklärung an. Polen, Rumänien und Japan unterstützten sie nicht, teilte der norwegische Vizepremier Raymond Johansen mit. Wichtige Bombenhersteller wie die USA, Israel, Russland und China nahmen an der zweitägigen Konferenz nicht teil.



www.fr-aktuell.de



Ein Grund stolz auf unser Land zu sein.



Die USA sind jedoch strikt dagegen:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1082252&http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1082252&
 
Ein guter Schritt und eine positive Leistung auch und gerade der EU.



Irgtendwann mal wir ein paar Länder der geballte Hass von allen Menschen entgegenschlagen, die die unmenschlichen Grausamkeiten datt haben.

Und dann werden sich einige wichtige Menschen in den USA, Israel, Russland und China wünschen, vorher reagiert zu haben...
 
Eigentlich bräuchte es einen neuen Ghandi. Einen charismatischen Führer, der Gewaltverzicht predigt und mit intelligenten Aktionen die Weltöffentlichkeit wachrüttelt. Doch dann stellt sich schon die nächste Frage: Wie lange wäre ein solche Protest in den Medien? Wie lange würde er genug Quote bringen?



Man stelle sich einen neuen Ghandi in Mosambik vor (wer weiß schon, was dort gerade vor sich geht?). Entweder er würde gnadenlos verhungern oder die Medien würden eine Woche darüber berichten und wenn er dann keine Lust hat sich bei Beckman und Konsorten ausnehmen zu lassen, dann ist er wieder von der Tagesordnung verschwunden.
 
Der Krieg ist lange zu Ende

Doch das Sterben geht weiter

VON BIRGIT CERHA



"Mohammed blutet das Herz, wann immer er Rasha sieht", sagt Alia Salman. Rasha ist 16 Jahre alt. Sie hat nur noch ein Bein, und Mohammed gibt sich selbst die Schuld dafür. Mohammed und Alia sind Rashas Eltern; die Familie lebt in einem kleinen südlibanesischen Dorf.



...



Seit Ende der Kämpfe starben mindestens 40 Zivilisten (14 davon Angehörige von Minenräumteams), mehr als 240 Personen wurden verletzt. Darunter sind zahlreiche Kinder, die beim Spielen auf die Blindgänger stießen. Viele verloren Gliedmaßen.



...



Israel kooperiert nicht



Als größtes Hindernis bei der Bombenräumung aber nennen die Experten die fehlende israelische Kooperation. Bis heute weigern sich die Israelis, Informationen über Zahl und Zielorte der Streubomben zu übermitteln. Es handele sich um ein militärisches Geheimnis, lautet das Argument. Ohne diese Informationen, sagt ein Unmacc-Sprecher, werde der Libanon nie bombenfrei.



www.fr-online.de

http://fr-online.de/in_und_ausland/...=1336191&sid=b8fb17be6f7a392eea5f2aa49837a35chttp://fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1336191&sid=b8fb17be6f7a392eea5f2aa49837a35c
 
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